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Symi (griechisch Σύμη (f. sg.),) ist eine 57,86 km² große griechische Insel in der Ägäis und gehört zur Gruppe des Dodekanes. Zusammen mit einigen unbewohnten Inselchen bildet sie eine Gemeinde (δήμος, Dimos) in der Präfektur Dodekanes.


Geographie
Symi liegt etwa 9 km westlich des türkischen Festlandes, 23 km nördlich der Insel Rhodos und fast 400 km südöstlich von Athen.

Symi hat eine sehr stark zerklüftete Küstenlinie und eine Länge von 11,5 km bei einer maximalen Breite von 9 km. Sie ist gebirgig und bis zu 616 Metern hoch.

Die meisten der knapp 3.000 Einwohner leben im gleichnamigen, schön um das alte Kastron gelegenen Hauptort im Norden der Insel vom Fischfang, der eher spärlichen Landwirtschaft auf der recht kargen Insel und dem immer wichtiger werdenden Tourismus. Die noch vor wenigen Jahrzehnten dominierende Schwammtaucherei spielt hingegen kaum noch eine Rolle.

Neben diversen anderen Klöstern und Kapellen (von denen es auf Symi ca. 200 gibt) ist das im Süden gelegene und von den regelmäßigen aus Rhodos kommenden Ausflugsbooten angelaufene Kloster Panormitis das bekannteste der Insel. Es ist dem heiligen Michael geweiht und beherbergt ein kleines Museum.

Zu den unbewohnten Inseln der Gemeinde gehören das nördlich vorgelagerte Nimos sowie die Eilande Seskli, Chondros, Diavates, Gialesino, Kouloundros und Marmaras.



Geschichte

Die Geschichte der kleinen Insel ist eng mit der des Dodekanes verknüpft. Historisch bedeutsam waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts auf Symi vor allem der Schiffbau und die Schwammtaucherei. Die auf Symi gebauten Schiffe waren so schnell, dass sie das Privileg des osmanischen Seepostdienstes in der Ägäis hatten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war auch die große Blütezeit der Schwammtaucherei. Zu dieser Zeit hatte die Insel etwa 30.000 Einwohner.

Auf Symi war im Zweiten Weltkrieg während der deutschen Besetzung von 1943 bis 1945 die Kommandantur für die südöstliche Ägäis stationiert. Diesem Umstand hat Symi die noch heute deutlich sichtbare Zerstörung eines Großteils der Häuser durch Bombardements zu verdanken.
Seit dem 28. Oktober 1947 gehört die Insel zu Griechenland.



Wirtschaft und Verkehr

Außer dem Tourismus gibt es keine nennenswerte Wirtschaft auf der kleinen Insel.

Eine Anbindung an das nationale und internationale Flugnetz gibt es nur über die nahe gelegenen Inseln Kos und Rhodos. Gleiches gilt für den Anschluss an das griechische Fährennetz. Symi wird seit einigen Jahren nur durch lokale Fähren und Ausflugsboote angefahren.

Die größeren Orte der Insel sind durch befestigte Straßen verbunden. Es gibt eine örtliche Buslinie, die den Hafen (Gialos) mit dem oberen Teil der Stadt Symi (Chorio) und der nächsten Bucht Pedi verbindet. In der Saison fährt zusätzlich täglich ein Bus zwischen dem Hafen und dem Kloster Panormitis. Es gibt einige Taxis und Anbieter für Mietwagen und Mopeds. Im Sommer fahren auch mehrere Taxiboote zu den einzelnen Badebuchten.

Trinkwasser wird mehrmals wöchentlich per Tanker von Rhodos geliefert und in das örtliche Leitungsnetz eingespeist, da Symi keine eigenen Süßwasserquellen hat. Demzufolge ist insbesondere in der Sommersaison Wasser sehr knapp. Dies wird auch durch den sehr hohen Wasserpreis deutlich: ein Kubikmeter Wasser kostet gut fünf Euro (dies ist fast das zehnfache des Preises, welchen man auf Rhodos bezahlt). Unter anderem deshalb gibt es auf der Insel auch keine Schwimmbecken.



Tourismus
In der Saison kommen täglich viele Tagestouristen mit Ausflugsbooten von Rhodos aus nach Symi. Diese beschränken sich meist auf einen Besuch des Klosters Panormitis und des denkmalgeschützten Hafens (Gialos). In den letzten Jahren nutzen aber auch zunehmend Touristen die Insel für einen längeren Aufenthalt. Dafür stehen zahlreiche kleine Hotels, Pensionen und Privatunterkünfte zur Verfügung.

Neben zahlreichen kleineren Badebuchten lädt die Insel zu ausgedehnten Spaziergängen oder Wanderungen ein. Vom Hafen aus können Tagesausflüge nach Rhodos, Kos oder in die Türkei (Datcha) unternommen werden. Außerdem gibt es zwei kleine Museen, im Hafen ein Nautisches Museum und in Chorio ein Museum zur Insel-Geschichte.

Im Hafen versuchen zahlreiche Souvenirläden die (nicht mehr praktizierte) Schwammtaucherei zu vermarkten – nahezu alle Schwämme kommen aber aus andern Regionen des Mittelmeers.

Insbesondere zu den orthodoxen Feiertagen pilgern sehr viele Griechen zum Kloster Panormitis. Direkt im Kloster gibt es auch sehr einfache, preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten.
Präfekturbezirk:
Dodekanes
Geodaten:
36° 36′ N, 27° 50′ O
Höchste Erhebung:
0–616 m
Fläche:
65,754 km²
Einwohner:
2.606 (2001)
Bevölkerungsdichte:
40 Ew./km²
Sitz:
Symi
Website:
www.symi.gr
Bilder von Symi
Zum Reiseplaner
Quelle: Wikipedia
 
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Objektdaten:
Kategorie:
Das Kloster Panormitis
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Das Kloster Panormitis

Das Kloster Panormitis liegt an Ende einer verwinkelten, abgelegenen Bucht im Süden von Symi. Es ist ein bekanntes und wichtiges Wallfahrtsziel in der Ägäis, denn die Ikone des Erzengels Michael gilt als wundertätig. Man kommt in einen hübschen, blendend weissen Innenhof und dann zur reich geschmückten Kirche mit Ikonen, Öllampen, schöne Fresken an den Wänden und Decke. Die Pilger küssen die Ikone des Erzengels Michael, zünden Kerzen an und sprechen Gebete. Seine Wünsche und Anliegen kann man auf Zettelchen schreiben und sie dann dem wundervollbringenden Erzengel hinterlassen. Viele Votivgaben dankbarer Pilger und Gläubiger zeugen von der Kraft und dem Erfolg des wundertätigen Heiligen. Der ausgedehnte Klosterkomplex umfasst auch Nebengebäude, wo zahlreiche Pilger übernachten können.
 
Beim Klosterbesuch auf korrekte Kleidung achten, eventuell Tuch umbinden (ist am Eingang erhältlich). In der Kirche ist es üblich, Kerzen anzuzünden und dafür etwas Münz zu spenden.
Auf dem Bootsausflug ab Rhodos nach Symi ist meist Stop in Panormitis dabei.


 


 


 


 

 
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Das Oberdorf Chorio
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Das Oberdorf Chorio

Chorio heisst das obere Dorf auf Symi, das sich an den Hang oberhalb des Hafenortes Gialos schmiegt. Ein Treppenweg, die "Kali Strata" (=schöne Strasse) führt vom Hafen hinauf ins Oberdorf. Unterwegs kann man immer wieder Ausblicke auf das untere Dorf und den Hafen erhaschen. Es lohnt sich, die ca. 400 Stufen (andere Quellen sagen, es sind 500 Stufen)hochzusteigen, denn man begegnet zahlreichen Fotomotiven und malerischen Ecken. Einige der stattlichen Villen sind heute leider verlassen, sie müssen aber zu "guten Zeiten" sehr schön gewesen sein. Im oberen Dorf gibt es einige Tavernen mit zum Teil schönen Terrassen (aber weniger, als unten im Hafen). Generell ist es im Oberdorf sehr viel ruhiger als unten beim Hafen, denn nicht alle Tagesausflügler-Touristen nehmen sich die Mühe, ins Oberdorf hochzusteigen. Es gibt auch praktisch keine Einkaufs- oder Shoppingmöglichkeiten, die sind dafür in grösserer Zahl im unteren Dorf Gialos anzutreffen. Enge Gassen, stattliche Villen, zahlreiche Kirchen, schöne alte Türen, Treppengassen, Katzen und schöne Auslicke erwarten einem im Oberdorf. Sehr schön sind auch die schwarz-weissen Kieselsteinmosaike, die man in den Höfen einiger Kirchen findet.
Man kann zum Beispiel auf der "linken" Seite des Hafenbeckens auf der Kali Strata ins Oberdorf hochgehen, vorbei an alten Villen. Dann im Oberdorf etwas herumspazieren und schliesslich den Treppenweg hinunter nehmen, der hinter den beiden Kirchen losgeht und dann ca. Mitte des Hafenbeckens wieder ins untere Dorf kommt. Somit hat man eine keline Rundwanderung und sieht besonders viele malerische Ecken und Aussichten.
Auch wer auf einem Tagesausflug ab Rhodos nach Symi kommt, hat genügend Zeit, ins Oberdorf hochzusteigen. Ich empfehle es wirklich, es lohnt sich absolut. Hier findet man Ruhe und Idylle und griechisches Alltagsleben sowie wirklich schöne alte Herrenhäuser, wenn auch zum Teil verlassen.

 
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Der Hafenort Gialos
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Der Hafenort Gialos

Symi ist eine kleine Dodekanesinsel nordwestlich von Rhodos mit einer Fläche von ca. 70 km2 und ist bekannt als Schwammtaucherinsel. Die Schwammtaucherei und der Bau von Holzsegelschiffen waren wichtige Erwerbsquellen für die Einheimischen und brachten Wohlstand, was die stattlichen Herrschaftshäuser erklärt. Leider wurden die Naturschwämme durch Kunstschwämme und Holzsegler durch Dampfschiffe ersetzt, sodass viele Insulaner ihre Heimat verlassen mussten, da sie keine anderen Erwerbsmöglichkeiten hatten. Tourismus bringt inzwischen Einkommen. Man kann sich nerven über die grosse Zahl an Tagestouristen, aber sie ermöglichen immerhin, dass Einheimische ein Einkommen hier auf der Insel haben und nicht auswandern müssen.
Die Einfahrt in den Hafen von Symi ist wunderschön und sehr eindrücklich: stattliche pastellfarbene Häuser ziehen sich um die Bucht herum und den Hügel hinauf. Die Häuser unten in der Bucht gehören zum Hafenort Gialos, die oberen Häuser am Hang bilden das Oberdorf Chorio. Mehrstöckige Kapitänshäuser mit roten Ziegeldächern lassen die ehemalige Pracht Symis erahnen. Leider sind einige der Archontika (=Herrnhäuser) am Zerfallen, einige werden glücklicherweise wieder sehr stilvoll renoviert. Gialos steht unter Denkmalschutz und zählt zu einem der schönsten Orte Griechenlands.
In Gialos geht es tagsüber oft sehr lebhaft zu, denn Symi ist ein beliebtes Ausflugsziel ab Rhodos und so kommen einige Touristen als Tagesauflügler auf Bootsausflügen hierher. Dennoch lohnt sich der Besuch von Gialos unbedingt. Man findet einige malerische Ecken, nur sollte man dazu die Hauptgassen und die Hafenpromenade verlassen und auch etwas in den Quergassen und hinteren Parallellgassen bummeln. Mir sind zum Beispiel die steilen Treppengassen (mit einem unglaublichen Gewirr an Kablen) und die kräftigen Farben aufgefallen.
Immerwieder begegnet man Schwämmen, die hier sehr erfolgreich verkauft werden. In den Geschäften werden einem auch die Unterschiede der Schwämme (Farbe, Härte usw) erklärt. Ein ideales Mitbringsel.
Gialos zieht sich mit seinen Häusern um die Bucht herum, am Quai steht der 1881 erbaute Uhrturm. Hier findet man zahlreiche Schwammgeschäfte, Souvenirshops, Cafés, Tavernen und Restaurants. In den Nebengassen wird es etwas ruhiger. Gegen die rechte Seite der Bucht liegt eine Art Dorfzentrum, auch hier findet man einladende Tavernen (auch etwas zurückversetzt von der Hafenstrasse). Ebenfalls beginnt hier die "Kali Strata", die "gute Strasse", der Treppenweg, der vorbei an schönen (teilweise verfallenen) Herrenhäuser hinauf in den oberen Dorfteil von Chorio führt (auch ein Abstecher wert!).
Besonders schön ist Symi gegen Abend, wenn die Tagesausflügler wieder abgereist sind. Man kann auf Symi ruhig ein, zwei Nächte bleiben! Unterkunft findet man zum Teil in hübsch umgestalteten traditionellen Herrenhäusern. Tavernen gibt es auch genug. Man kann wandern, den Nachbarort Pedi besuchen, zum Wallfahrtskloster Panormitis pilgern, das karge Inselinnere entdecken....
Nach Symi gibt es gute Bootsverbindungen ab Rhodos und Kos.

 
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