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Rhodos (neugr. Ρόδος (f. sg.), Ródos; altgr. Ῥόδος, Rhódos) ist die Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes („zwölf Inseln“) in der Ost-Ägäis. Auf der 1.401 km² großen Insel leben ungefähr 117.000 Einwohner, davon etwa die Hälfte in der Stadt Rhodos, Hauptort und touristisches Zentrum im Norden der Insel.

Das Wort „Rhodos“ leitet sich von altgr. τὸ ῥόδον („Rose“) ab, womit zumindest heutzutage der Hibiskus gemeint ist. Das Wappentier von Rhodos ist der springende Hirsch (Elafos). Bis 1982 wurde „Rhodos“ im Neugriechischen wie im Altgriechischen mit Hauchlauten geschrieben.

Rhodos liegt auf der Trennlinie zwischen der inselreichen Ägäis, von der es einen Teil des Südostrandes bildet, und dem inselarmen Levantischen Meer, beides Teilmeere des Mittelmeers.

Das Zentrum der Insel Rhodos, die 78 km Länge und 38 km Breite aufweist, ist von Athen, der griechischen Hauptstadt auf dem europäischen Festland, rund 430 km entfernt. Von der Nordwestküste der Insel am Rhodos Island International Airport (Diagoras) sind es in Richtung Norden bis zur türkischen Südostküste nur etwa 17,5 km, welches die geringste Entfernung der Insel zu Kleinasien ist. Der Westküste sind die kleineren Inseln Chalki (9 km) und Alimia (7 km) sowie weitere sogenannte Schäferinseln vorgelagert.



Mythologie
Der Mythologie zufolge soll Rhodos aus dem Meer entstanden sein. Poseidon passte auf die Insel auf. Wenn er nicht da war, sah seine schöne Tochter, die Nymphe Rhode, nach dem Rechten.

Eines Tages beschloss der Gottvater Zeus, sein Reich unter den Göttern des Olymp aufzuteilen. Jeder Gott bekam ein Gebiet. Gerade zu der Zeit, als die Erde verteilt wurde, war Helios auf seinem Weg, um die Erde mit seinen Sonnenstrahlen zu erwärmen. Als der Sonnengott zurück kam, bemerkte Zeus, dass er ihn bei der Verteilung vergessen hatte. Zeus wollte die Erde neu aufteilen. Der Sonnengott seinerseits schlug Zeus vor, ihm eine Insel zu geben, die er auf seinen Reisen gesehen hatte. Dieses fruchtbare Eiland fand Helios besonders reizvoll. Der Sonnengott bekam die gewünschte Insel und nannte diese Rhodos, nach der bezaubernden Rhode. Die Nymphe hatte er auf seinen Reisen kennen gelernt und sich in sie verliebt.

Später nahm Helios seine große Liebe Rhode zur Frau. Das Paar soll sieben Söhne gehabt haben, die so genannten Heliaden. Der Älteste von ihnen soll wiederum drei Söhne gehabt haben, die in die Geschichte als die Gründerväter der Insel Rhodos eingingen: Kameiros, Ialysos und Lindos.

Geschichte
Rhodos ist bereits seit dem Neolithikum besiedelt. Bedeutendere Ansiedlungen entstanden während der frühen Bronzezeit (etwa 2800–2000 v. Chr.). Im 16. Jahrhundert v. Chr. ließen sich Minoer, im 15. Jahrhundert v. Chr. die Mykener auf der Insel nieder. Der Aufstieg der Insel begann ab dem 11. Jahrhundert v. Chr., nachdem die Dorer sich auf Rhodos niederließen. Von diesen wurden später auch die drei Städte Ialysos, Kameiros und Lindos gegründet, die als eigenständige poleis lange Zeit große Bedeutung hatten, auch auf Grund ihres Bündnisses mit Kos, Knidos und Halikarnassos, die beiden letzteren auf dem kleinasiatischen Festland gelegen, der so genannten Hexapolis, als dorischer Sechsstädtebund. In Lindos befanden sich zudem bedeutende Tempel mit überregionaler Bedeutung. Rhodos lag an einem stark frequentierten Seeweg von Griechenland in die Levante und konnte dank seiner guten Häfen stark vom Fernhandel profitieren.

In der Archaik galt Rhodos als integraler Bestandteil der griechischen Welt und wurde dementsprechend auch in der Ilias erwähnt: Am Krieg gegen Troja soll sich Rhodos laut Homer mit neun Schiffen unter der Führung des Tlepolemos beteiligt haben.

Nach der Niederlage des benachbarten Lydien gegen die Perser 546 v. Chr. geriet Rhodos in den Einflussbereich des Perserreichs der Achämeniden. Gegen dieses Reich beteiligte sich Rhodos am gescheiterten Ionischen Aufstand der übrigen Griechenstädte Kleinasiens (500–494) und war anschließend zunächst weiter Teil des Persischen Reichs. Nach der Niederlage der Perser bei Plataiai 479 v. Chr. traten die drei Städte von Rhodos 478 v. Chr. dem attischen Seebund bei.

408 v. Chr. begann eine neue Epoche in der Geschichte der Insel: Die drei Städte schlossen sich zusammen und gründeten gemeinsam eine neue Stadt an der Nordspitze der Insel, wo sich die heutige Stadt Rhodos befindet. Gebaut wurde nach den Plänen des Hippodamos von Milet, eines berühmten Städteplaners seiner Zeit. Schon im nächsten Jahrhundert überflügelte die Neugründung sogar Athen als Handelsplatz.

Nach der Auflösung des Attischen Seebunds 404 v. Chr. wurde Rhodos vollständig unabhängig. Es bewahrte im Antalkidasfrieden 387 v. Chr. seine Unabhängigkeit gegenüber Persien und verband sich 364 v. Chr. mit Theben gegen den Zweiten Attischen Seebund.

Im Krieg Makedoniens gegen Athen und Theben stand Rhodos auf Seiten Philipps II. Nach dem Tod seines Sohnes, Alexanders des Großen, wurde es wieder unabhängig. Der Feldherr Demetrios Poliorketes, einer der Diadochen, belagerte Rhodos 307/306 vergeblich.

Zum Dank für die Errettung aus dieser Gefahr errichtete man den Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder, etwa 34 m hoch, der aber schon bei einem Erdbeben im Jahre 227 v. Chr. zerstört wurde. Er stand hier einer späteren Legende zufolge über der Hafeneinfahrt zum Mandraki-Hafen. Moderne Forschungen gehen jedoch von einer Statue auf nur einem Sockel und an einem anderen Standort, in der Stadt, aus. Der Koloss stellte den Sonnengott Helios dar, dem die Insel geweiht war und dem man den Sieg von 306 zu verdanken glaubte.

Im Hellenismus erlebte Rhodos dann seine größte Blüte. Durch eine geschickte Politik der Anlehnung an Rom konnte die Insel im frühen 2. Jahrhundert v. Chr. zu einer sehr wohlhabenden Handelsmetropole aufsteigen. 188 wurde es für seine Unterstützung Roms gegen die Seleukiden mit großen Besitzungen auf dem kleinasiatischen Festland belohnt. Doch schon 168 verlor die Insel ähnlich wie auch Pergamon die Gunst der neuen Großmacht, als Rhodos versuchte, zwischen Rom und dem makedonischen König Perseus zu vermitteln, statt die Römer bedingungslos zu unterstützen. Der römische Senat erwog sogar einen Krieg und beschloss dann 167/166 die Einrichtung eines Freihafens auf der Insel Delos, was Rhodos, das zudem seinen Festlandbesitz wieder verlor, empfindlich traf. Die Römer unter dem Caesarmörder Cassius eroberten und plünderten die Stadt Rhodos dann während des Bürgerkrieges um 42 v. Chr., gliederten sie aber erst unter Vespasian 74 n. Chr. zusammen mit Lykien ihrem Reich an. Fortan gehörte Rhodos zur Provinz Lycia et Pamphylia; in der Spätantike war sie Teil der Provinz Insulae der Diözese IV (Asiana).

Mit der faktischen Teilung des Römischen Reichs 395 wurde Rhodos Teil des Oströmischen und später Byzantinischen Reichs, zweimal kurzzeitig unterbrochen durch arabische Eroberungen. 1097 schließlich wurde die Insel während des ersten Kreuzzuges durch die Kreuzritter erobert. Mit dem Vierten Kreuzzug 1204 fiel die Insel an Venedig und später wieder an Byzanz, das im Bündnis mit Genua stand.

1306 schloss der Genuese Vignolo de‘ Vignoli, der im Dodekanes verschiedene Lehen innehatte und auf der formal immer noch zum Byzantinischen Reich gehörenden Insel Rhodos eine eigene Herrschaft errichten wollte, einen Vertrag mit den Rittern des Ordens Sankt Johannis. Für ihre Hilfeleistung bei der Umsetzung seiner politischen Pläne sicherte er den Ordensrittern unter ihrem damaligen Großmeister Fulko de Villaret ein eigenes Herrschaftsgebiet auf der Insel zu. Diplomatisch abgesichert durch die Unterstützung des Papstes, der ihnen Rhodos 1307 als immerwährendes Eigentum zusprechen sollte, begannen die Johanniter mit der planmäßigen Eroberung der Insel. Neben byzantinischen Truppen waren dabei auch diverse genuesische Konkurrenten Vignolis und sogar eine Gruppe von Türken, die dem Beylik Mentesche unterstanden, ihre Gegner. Die Inbesitznahme von Rhodos nahm daher mehrere Jahre in Anspruch und endete mit der Unterwerfung der Griechen, der politischen Entmachtung der Genuesen und der Vertreibung der Türken.[2]

Nachdem der byzantinische Kommandant die belagerte Inselhauptstadt 1309 übergeben hatte, war die Eroberung von Rhodos im Wesentlichen abgeschlossen. Rhodos-Stadt wurde in der Folgezeit von den Johannitern stark befestigt und gegen diverse Attacken der umliegenden muslimischen Staaten verteidigt. 1440 und 1444 widerstand es den Angriffen der Mamluken unter Dschakmak, 1480 einem Großangriff der Türken. Erst unter Suleiman dem Prächtigen konnte die Inselfestung 1522 nach mehreren Monaten von den Türken mit schwerer Artillerie sturmreif geschossen werden, woraufhin die Ritter unter Großmeister Philippe de Villiers de l’Isle-Adam kapitulierten und zu Neujahr 1523 die Insel verließen.

Die türkische Herrschaft dauerte bis zum Mai des Jahres 1912, als Italien während des Tripoliskrieges Rhodos sowie andere Teile des Dodekanes besetzte. Dies führte dazu, dass Rhodos nicht von dem griechisch-türkischen Abkommen von 1922 betroffen war, das die Zwangsumsiedlung der Türken Griechenlands in die Türkei und der kleinasiatischen Griechen nach Hellas vorsah: Auf Rhodos gibt es daher noch immer eine türkische, muslimische Minderheit.

Seit der italienischen Besatzungszeit (1912 bis 1943 bzw. 1947) wird die Hafeneinfahrt von den Statuen eines Hirsches und einer Hirschkuh begrenzt, die als neues Wahrzeichen von Rhodos gelten und der Legende nach dort stehen, wo sich im Altertum die Sockel des Koloss von Rhodos befanden. Die Statue der Hirschkuh "Elafina" ist allerdings seit Neuestem (Stand 19. Mai 2009) verschwunden - genaue Ursachen waren bisher nicht zu eruieren. Laut Zeugenaussagen sei die Statue umgestürzt.

Ferner verdankt die Insel zahlreiche (auch noch heute genutzte) Straßen und Bauwerke den Besatzern.

So wurde auch der Großmeisterpalast in der Altstadt wieder errichtet. Da dieser aber in der anderthalbfachen Größe „wiedererbaut“ wurde, befindet sich die damals noch vorhandene Kirche jetzt an der Hafenpromenade.

Nach dem im September 1943 erfolgten Seitenwechsel Italiens im Zweiten Weltkrieg wurde Rhodos von deutschen Truppen besetzt, die italienische Lokalverwaltung auf der Insel blieb jedoch bestehen. In der Zeit der deutschen Besatzung wurden vor allem militärische Einrichtungen angelegt, wie beispielsweise die Stellungen am Filerimos-Berg oder die zahllosen Bunker an der Ostküste. Auch kann man zwischen Archangelos und Lindos die Überreste eines deutschen Militärflughafens ausmachen.

Zwar war die jüdische Gemeinde auf Rhodos zunächst von antijüdische Maßnahmen weitgehend verschont geblieben, am 13. Juli 1944 aber ordnete Generalleutnant Ulrich Kleemann, der auf der Insel stationierte Kommandant Ost-Ägäis, die Inhaftierung der Juden an. Ein wesentlicher Grund für diese Anordnung war der rasche Verfall der auf Rhodos gültigen italienischen Lira-Währung, der es den deutschen Besatzern zunehmend schwerer machte, die laufenden Kosten für die Besatzung zu decken bzw. die für die Truppe notwendigen Güter einzukaufen. Das Hab und Gut der Juden war daher als begehrtes Tauschobjekt dazu ausersehen, Zahlungsschwierigkeiten und Versorgungsengpässe auf deutscher Seite zu verhindern.

Die Deportation der rhodischen Juden begann am 24. Juli. Zunächst wurden sie auf dem Seeweg nach Piräus gebracht, von dort erfolgte der Weitertransport per Bahn in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie am 16. August 1944 ankamen. Insgesamt waren 1.673 jüdische Bewohner von Rhodos und 94 von der benachbarten Insel Kos deportiert worden. Nur 151 Angehörige der jüdischen Gemeinde auf Rhodos und 12 derjenigen auf Kos überlebten. Nur 54 Juden auf Rhodos und 6 auf Kos hatten es geschafft, der Deportation zu entgehen. 1947 zählte Rhodos noch 60 jüdische Einwohner, Kos nurmehr einen.

Rhodos kam genau wie andere Inseln des Dodekanes 1948 zum Königreich Griechenland.



Tourismus und Sehenswürdigkeiten
Rhodos gehört neben Kreta zu den wichtigsten touristischen Regionen in Griechenland. Saison ist von Anfang Mai bis Ende Oktober. Der Tourismus konzentriert sich zurzeit noch eher auf die nördliche Hälfte der Insel, jedoch wird der Süden mehr und mehr touristisch erschlossen.

Von Rhodos-Stadt aus gesehen, ist fast die gesamte Westküste bis Ialysos eine einzige Kette von Hotels, Diskotheken und Bars. In Trianda (1967 noch ein beschauliches kleines Dörfchen, das gemäß Namen aus 30 heute noch vorhandenen Sommervillen an der Küstenstraße bestand) kann man zum Filerimos, einer sehr schönen Anlage der italienischen Franziskanermönche, sowie den Ruinen von Ialysos, die gleichfalls dort gelegen sind, und von wo aus man einen atemberaubenden Blick bis zur Nordspitze der Insel hat, abbiegen.

Im Nordwesten der Insel, etwas im Inneren gelegen, befindet sich das Tal der Schmetterlinge (πεταλούδες, Petaloudes), welches man gegen Eintritt besuchen kann. In diesem Tal ist der Russische Bär (Euplagia quadripunctaria), welche zur Familie der Bärenspinner gehört, in großer Zahl anzutreffen. Grund dafür ist, dass dieses Tal das einzige in Griechenland ist, in dem die Orientalischen Amberbäume (Liquidabar orientalis) wachsen, deren Harzgeruch die Schmetterlinge anzieht. Der Gepunktete Harlekin ist insbesondere durch seine leuchtend rote Farbe auf der Flügelunterseite zu erkennen. Will man die Schmetterlinge aktiv erleben, so empfiehlt sich der Besuch nur von etwa Mitte Juni bis September außerhalb der Mittagszeit. Bedauerlicherweise hat die Population in den letzten Jahren drastisch abgenommen, da die Falter durch die vielen Touristen am Tag nicht mehr zur Ruhe kamen, um die nötige Energie für die nächtliche Paarung zu sammeln.

Ebenfalls auf der Westseite der Insel befinden sich die Ruinen der alten Stadt Kameiros, deren Grundrisse man bestaunen kann.

Weiter im Süden, direkt an der Küste, liegt einer der drei Punkte, an denen die Johanniter ihre Insel verteidigten. Auf einem Felsendom, dessen Felswände bis zu 240 m hoch ragen, liegt die Ruine von Monolithos, wo man sich die Reste der alten Burg ansehen kann, in dem sich später ein Kloster befand, Noch heute steht dort eine kleine Kapelle.

Das Zentrum des Tourismus liegt auf der Ostseite der Insel. Grund dafür sind die klimatischen Verhältnisse, da auf der Westseite viel stärkerer Wind herrscht und aufgrund dessen auch ein stärkerer Wellengang. Die Ostseite liegt hingegen geschützter. Von Norden nach Süden reihen sich zahlreiche kleine Ortschaften, die mittlerweile stark geprägt sind durch den Tourismus. Noch weit im Nordosten befinden sie die Thermen von Kallithea, die rekonstruiert und im Sommer 2007 neu eröffnet wurden. Etwas weiter südlich liegt schließlich die Region um Faliraki, die Hochburg des Tourismus. Der Ort bestand noch 1970 aus einem kleinen Dorf mit einer Fischtaverne und beherbergt heute zahlreiche Diskotheken, Bars, Restaurant und andere Möglichkeiten zum Feiern und Ausgehen. Für kulturell und historisch interessierte Besucher hat die Stadt allerdings nichts zu bieten.

Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel ist die Stadt Lindos mit der berühmten Akropolis. Die Stadt ist geprägt durch seine zahlreichen weißen Häuser, häufig geschmückt mit pinken Hibiskusblüten, den kleinen Gassen und den zahlreichen Eseln, die den fußfaulen Besucher den Berg zur Akropolis hochtragen. Die Akropolis von Lindos ist nach der Akropolis von Athen die meistbesuchte Griechenlands. Sehenswert sind auch die zahlreichen Kapitänshäuser sowie die Marienkirche mit ihren zahlreichen Fresken. In dem Ort haben sich viele Künstler niedergelassen.

Folgt man der Küstenstraße weiter in Richtung Süden, kommt man an einigen aufstrebenden Urlaubsorten (zum Beispiel Kolymbia, Gennadi) vorbei, bis schließlich in Kattavia die Abzweigung nach Prasonisi erreicht wird, eine Halbinsel, die über eine manchmal vom Meer überspülte Sandbank mit dem Südende der Insel Rhodos verbunden ist.

Mehr im Inselinneren bietet Rhodos auch einige schweißtreibende Passagen für Mountain-Biker, wobei die Auffahrt zum Profitis Ilias (798 m) noch eine der angenehmsten sein dürfte, weil sie auf dem größten Teil der Strecke durch Wald führt. Etwa in der Mitte gibt es eine Quelle bei der Kirche Agios Nikolaos Foundoukli.

Präfekturbezirk:
Dodekanes
Geodaten:
36° 11′ N, 27° 58′ O
Höchste Erhebung:
Attaviros 1.215 m
Fläche:
1401,45 km²
Einwohner:
117.007 (2001)
Sitz:
Rhodos
gal_rhodos
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Akropolis und Burg von Lindos
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Akropolis und Burg von Lindos
Der Akropolishügel war seit jeher eine Kultstätte, wo weibliche Gottheiten verehrt wurden. Zuerst in einer Grotte, dann in einem Holztempel, dann in einem steinernen Tempel. Der heilige Bezirk der Akropolis wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert, es kamen weitere Säulenhallen und Terrassen dazu.
In byzantinischer Zeit entstand dann auf dem Akropolishügel eine kleine Burg, die den Einwohnern Schutz vor Piratenüberfällen bot. Die Johanniter bauten diese Burg später zu einer gewaltigen Festung aus.
Wer nicht zu Fuss auf dem Treppenpfad den Burghügel hinaufsteigen will, kann dies auf dem Rücken eines Esels tun.

Über eine monumentale Treppe, vorbei an mächtigen Mauern und Türmen, gelangt man ins Innere der Burg. Am Fusse der Treppe ist links an der Felswand ein 5 m langes Relief eines Kriegsschiffes zu sehen. Man kommt vorbei an den Resten der Burgkapelle auf die untere Terrasse des antiken Heiligtums. Eine Treppe führt hoch zum Propylon (Propyläen) aus dem 3. Jh.v.Chr. mit seinen mächtigen Säulen. Auf der oberen Terrasse steht der Tempel der Athena Lindia, der 342 v.Chr. errichtet wurde. Zu sehen gibt es noch weitere Tempel und Ausgrabungen, wie Zisternen, ein byzantinischer Turm, das Rittergebäude, die Stoa, der Psythiros-Tempel usw.

Man sollte sich jedoch nicht nur auf die Ruinen und Säulen konzentrieren, sondern unbedingt auch durch und über die Befestigungsmauern hindurchsehen und die Aussicht geniessen. Man sieht die fast vollständig geschlossene Paulus-Bucht und die flachen weissen Würfelhäuser von Lindos.
Die tolle Lage auf dem Felsenkliff, die mächtigen Mauern, die eleganten Säulen und die schöne Aussicht lohnen den Aufstieg!
 
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Berg und Ausgrabungen von Filerimos
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Berg und Ausgrabungen von Filerimos

Der 267 m hohe Berg Filerimos liegt ausserhalb von Trianda, südwestlich von Rhodos-Stadt. Der Berg wurde benannt nach einem Einsiedler, der sich hier niedergelassen hatte und ein „Freund der Einsamkeit“ (=Übersetzung von Filerimos) war.
Filerimos blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück. Einst befand sich hier die Akropolis von Ialissos, einem der drei Stadtstaaten der Insel. Die Byzantiner bauten hier eine kleine Burg, die Ritter eine Kirche. Filerimos war auch Quartier des türkischen Sultans und zur  italienischen Besatzungszeit wohnten hier römisch-katholische Mönche.
Heute findet man auf dem Berg antike und mittelalterliche Bauten und Ruinen. Gut erhalten sind Kirche und Kloster-Gebäude aus der Ritterzeit, mit ihren Höfen, Kreuzgängen und Arkaden. Vom Athena-Tempel um 200 v. Chr.  sind Grundmauern und Säulenstümpfe erhalten. Und in einem Kirchlein sind alte Fresken zu bewundern.
Vom Parking aus führt ein Weg zu einer Aussichtsplattform (auf der entgegengesetzten Seite der Ausgrabungen). Italiener hatten diesen Weg angelegt und mit 14 Kreuzweg-Stationen geschmückt.
Ein Kiosk beim Parkplatz verkauft die Spezialität des Filerimos-Klosters: einen Kräuterlikör (zumindest war das bei meinem Besuch vor einigen Jahren so).
Der Aussichtspunkt ist frei zugänglich. Für die Ausgrabungen muss man Eintritt bezahlen. Sie sind normalerweise montags geschlossen.
Ein nettes Ausflugsziel! Vom Berg aus geniesst man eine schöne Aussicht. Und es ist ein schönes Erlebnis, zwischen den Ruinen hindurchzugehen und das Gebiet zu entdecken. Kommt man im Frühling, erfreut man sich an all den Blumen, im Sommer geniesst man den Duft der Kräuter und Pinien. Ein romantisches Plätzc hen, die Auffahrt auf den Berg lohnt sich.

 
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Die Ausgrabungen von Kamiros
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Die Ausgrabungen von Kamiros

Die Ruinen von Kamiros liegen ziemlich einsam an der Westküste von Rhodos, in der Nähe von Kalavarda.
Kamiros, Lindos und Ialissos waren die drei Stadtstaaten, die um 1150 v. Chr.  gegründet wurden und dann später um 408 v. Chr. gemeinsam die neue Stadt Rhodos bildeten.
Kamiros war die kleinste dieser drei antiken Städte. Ein Erdbeben im Jahre 226 v. Chr.  zerstörte die Stadt, die dann wieder aufgebaut wurde. Nach einem erneuten zerstörerischen Erdbeben 142 n. Chr. wurde die Stadt jedoch endgültig verlassen.
Kamiros bietet keine grossartigen Ruinen. Sehr schön jedoch ist die Lage der antiken Stadt: einsam, friedlich, am Hang, umgeben von Pinien und Olivenbäumen, mit unvergleichlichem Blick auf das blaue Meer. Es ist wohl die Ruhe, die Aussicht und das harmonische Farbspiel der braunen Ruinen, grünen Bäumen und dem blauen Meer, die den Reiz von Kamiros ausmachen. Und es ist eindrücklich, zwischen über 2000 Jahre alten Ruinen hindurchzugehen. Aber es braucht schon etwas Fantasie, um sich die antike Stadt vorzustellen. Ich weiss auch nicht mehr genau, welche Ruinen was darstellten.  Man kommt vorbei  an der Tempelterrasse, wo Götter verehrt und Opfer dargebracht wurden. Man sieht die alte Hauptstrasse der Stadt mit ihrem Kanalisationssystem, die zur Akropolis hinaufführte. Dort sieht man noch eine alte Zisterne. Ebenso gibt es Ruinen eines Apollontempels, einer Basilika, der Stadtmauern, der Säulenhalle, Grundmauern von Wohn- und Geschäftshäusern.
Wie gesagt, keine grossartigen Überbleibsel, aber die Lage am Hang mit Meerblick ist idyllisch.

 
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Der Grossmeisterpalast in Rhodos-Altstadt
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Der Grossmeisterpalast in Rhodos-Altstadt

Mehr als 200 Jahre lang, von 1309 - 1522, herrschten die Johanniter-Kreuzritter über Rhodos und haben eindrückliche Spuren und mächtige Gebäude hinterlassen. An der höchsten Stelle der Altstadt von Rhodos, am oberen Ende der berühmten Ritterstrasse, steht der gewaltige Grossmeisterpalast. Er war Sitz des obersten Ordensritters. Der Palast wurde im 14. Jahrhundert erbaut, kam aber einige Male zu Schaden, durch Erdebeben und durch eine Explosion eines in der Nähe gelegenen Munitionslagers. Das Äussere des Palastes wurde von den Italienern (italienische Besetzung von 1912-1934) nach alten Zeichnungen und Überlieferungen wieder rekonstruiert, das Innere wurde neu gestaltet. Noch Original ist das wuchtige Haupttor mit seinen zwei Rundtürmen. Um einen Innenhof gruppieren sich die Palastgebäude. Ein Teil davon kann besichtigt werden. Es gibt Ausstellungen zur Antike und zum Mittelalter. Ausserdem sieht man schöne Mosaike von Kos aus dem 3./2. Jh.v.Chr., Möbel und Kusntwerke verschiedener Epochen. Man kommt durch verschiedenen Säle wie 9-Musen-Saal, Trophäen-Saal, Musik- und Speisesaal, Medusa- und Arkadensaal.
Der Palast ist mächtig und wuchtig und war von einem 3-fachen Mauerring (4 km Mauern!) umgeben. Noch heute sieht man die gewaltigen Mauern und Burggraben. Ich glaube, mann kann zu gewissen Zeiten auch auf den Stadtmauern herumgehen.
Kann sein, dass (vor allem zur Hochsaison) eine grössere Schlange Touristen am Eingang steht... Aber auch von aussen ist der Palast sehr eindrücklich. Anschliessend an die Palastbesichtigung ist sicher ein Spaziergang durch die Ritterstrasse und durch Rhodos-Altstadt empfehlenswert. Man fühlt sich fast ins Mittelalter zurückversetzt.

 
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Die Ritterstrasse in Rhodos-Altstadt
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Die Ritterstrasse in Rhodos-Altstadt

Die Ritterstrasse (Odos Ippoton) war die Hauptstrasse des Viertels, wo die Johanniter-Kreuzritter wohnten. Über 200 Jahre lang beherrschten sie die Insel. Die Ritterstrasse führt vom Grossmeisterpalast hinunter Richtung Stadtmauer und Hafen.
Sie ist die einzige vollständig erhaltene Wohnstrasse aus dem 16. Jahrhundert in Europa. Die Strasse ist gepflastert, in der Mitte verläuft der Rinnstein. An beiden Seiten stehen die Gebäude, die "Herbergen", der Ritter im Stil der Spätgotik erbaut. Es sind vor allem die Paläste, die Versammlungshäuser, der einzelnen Landsmannschaften der Ordens. So sieht man zum Beispiel den palast der französischen Ritter, der italienischen Ritter, der spanischen, der Ritter der Provence usw. Hier trafen sich die Ritter, hatten Besammlungen, assen zusammen und empfingen Besuche. An den Fassaden erkennt man die steinernen Wappenschilder des Ordens. 
Eine eindrückliche Strasse, die einem in die Vergangenheit versetzt... Da es aber eine Hauptsehenswürdigkeite in der Altstadt ist und zum Grossmeisterpalast führt, ist die Strasse logischerweise oft gut von Touristen besucht. Aber ein Bummel vorbei an den Palästen lohnt ich dennoch.

 
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Island Cafe/Beach Bar in Kolymbia
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Island Cafe/Beach Bar in Kolymbia

Meine Freundin Andrea wohnt in Kolymbia und nachmittags zu eine Frappée, frühabends zu einem Apéro oder spätabends zu einem Schlummertrunk – wir gehen immer gerne ins Island-Café.
Das Island-Café liegt am Ende der Eukalyptusallee von Kolymbia, bei der kleinen Hafenmole (mehr links vom Ortsstrand). Es ist hier ruhiger als im Zentrum oder am Ortsstrand. Auch Einheimische kommen gerne hierher. Nebenan befindet sich die alteingesessene Fischtaverne To Nissaki.
Das Café ist hübsch gestaltet, mit gemütlichen Sitzecken, mit Blick auf die Fischerboote und das Meer. Es ist sehr entspannend, hier im Sofa zu sitzen und den Blick über die Bucht schweifen zu lassen.  Bier, Cocktails, Weine, Säfte, diverse Kaffees, Eis, Snacks – im Angebot findet man etwas für jede Tageszeit. Unsere Tour ist oft so: Apéro in Island Café, Abendessen in der benachbarten Taverne To Nissaki - immer ein gelungener Abend!
Adresse: am Ende der Eukalyptusallee, bei der kleinen Hafenmole, Kolymbia, Telefon +30 22410 56250

 
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Taverne To Nissaki, Kolymbia
RODOS
Fischtaverne  
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Taverne To Nissaki, Kolymbia

Meine Freundin Andrea, die in Kolymbia wohnt, ist inzwischen fast eine Einheimische geworden und kennt die guten Adressen. So gehen wir lieber ins etwas unscheinbarere Nissaki essen als in die teurere Fischtaverne auf dem Felsen beim Ortsstrand. Uns gefällt es im Nissaki, weil es griechischer ist, ruhiger gelegen, ausserdem sitzt man gemütlich unter Bäumen nahe am Wasser.
Das Nissaki ist eine alteingesessene Fischtaverne, die es seit 1954 gibt. Sie liegt am Ende der Eukalyptusallee in Kolymbia, bei der kleinen Hafenmole, neben dem Island Café. Links befindet sich das Gebäude mit Küche und Restaurant, rechts vorne beim Meer die Terrasse. Auch Einheimische kommen gerne hierher.
Das Angebot umfasst frischen Fisch, Lobster, Muscheln, octapus, Teigwaren mit Seafood und griecghsiche Spezialitäten. Auch hier gilt: wer frischen Fisch will, geht in die Küche, sucht ihn aus, und bezahlt wird dann nach Gewicht. Wir lieben den gegrillten Fisch mit der Zitronensauce, dazu den lokalen Hauswein, der in den traditionellen Blechkrüglein serviert wird. Und als Kulisse Meerblick und Wellenplätschern, dazu die leicht vom Meer her wehende Brise - immer ein gelungener Abend !
Adresse: am Ende der Eukalyptusallee, bei der kleinen Hafenmole, Kolymbia, Telefon: +30 22410 56360

 
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To Perigiali in Stegna
RODOS
Fischtaverne  
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To Perigiali in Stegna

Ich mag urige, gemütliche, traditionelle Tavernen, die lokale Küche anbieten (und nicht angepassten Touristenfood), wo Enheimische selbst hingehen und die nicht von Touristen überfüllt sind. Am liebsten noch mit schönem Meerblick...
Meine Freundin Andrea wohnt in Rhodos und kennt meinen Geschmack. So hat sie bei jedem meiner Besuche einen neuen Tipp auf Lager. Letztes Mal waren wir im kleinen Ort Stegna in der Fischtaverne Perigiali - wiedermal ein Volltreffer.
Das Perigiali liegt an Dorf-/Buchtende von Stegna, am Ende der Strandpromenade (2. letztes Lokal, unter dem Felsen). Es ist eine gemütliche Fischtaverne mit erhöhter Terrasse, wo man unter Bäumen sitzt und den Blick auf Bucht und Meer geniesst. Nebenan hängen vielleicht die Tintenfische zum Trocknen. Es gibt frischen Fisch, Muscheln, Tintenfisch und diverse griechische Vorspeisen. Wir hatten Glück, bei unserem Besuch gab es die kleinen Symi-Garides, ganz kleine, frittierte Baby-Krevetten - sehr lecker! Auch sehr fein: der Perigiali-Salat mit gegrillten Auberginen und der Tintenfisch. Wer frischen Fisch will, geht auch hier in die Küche und sucht ihn sich aus. Was gibt es Leckeres, als einige verschiedene Vorspeisen zu bestellen, dann den gegrillten Fisch, dazu ein kühler Weisswein der Insel, nette Parea (Gesellschaft, Freunde) zu haben und den beruhigenden Blick aufs Meer auf sich wirken zu lassen.
Adresse: am Dorfende, am Ende der Strandpromenade, Stegna, Telefon +30 22410 23444

 
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Das Tsambika-Kirchlein
RODOS
Kirchen & Klöster  
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Das Tsambika-Kirchlein

Das Tsambika-Kirchlein auf dem Hügel ist einer meiner Lieblingplätze auf Rhodos. Jedes mal, wenn ich meine Freundin Andrea auf Rhodos besuche, machen wir eine "Pilgerfahrt" dort hinauf.
Die Ikone der Gottesmutter Tsambika wird verehrt, da sie Fruchtbarkeit und Kindersegen schenken soll. Kinder, die aufgrund dieser Wallfahrt zur wundertätigen ikone geboren werden, werden dann auf den Namen Tsambika (Mädchen) oder Tsambikos (Junge) getauft.
Man sagt, vor langer Zeit habe ein leider kinderloses Bauernehepaar diese Ikone gefundenund sie auf den Tsambika-Berg gebracht. Auf wundersame Weise bekam die Bauersfrau daraufhin ein Kind. Deshalb pilgern Frauen und Ehepaare seit dem Mittelalter zu dieser Ikone, um Fruchtbarkeit zu erflehen. Heute befindet sich die Ikone nicht mehr im Kirchlein auf dem Hügel, sondern im modernen Kato-Tsambika-Kloster, dem "unteren" Tsambika-Kloster unten an der Hauptstrasse.
Das Kirchlein liegt auf dem Berg zwischen Kolymbia und Archangelos. Von der Hauptstrasse her zeigt ein Wegweiser auf eine schmale Strasse, die sich den Tsambika-Berg hochwindet. Man kommt zu einem Restaurant mit Parkplatz. Dort lässt man das Auto stehen, denn das letzte Stück muss man auf einem Treppenweg zu Fuss zurücklegen (ca. 15-20 Minuten).
Beim Aufstieg sieht man rechts hinunter auf den schönen Tsambika-Sandstrand und links Richtung Kolymbia.
Oben auf dem Gipfel ist nicht viel Platz. Das weisse Kirchlein und eine kleine Terrasse. Vor dem Kirchlein befindet sich eine Ecke, wo die Pilger Kerzen anzünden.
Ein idyllisches Plätzchen um Inne zu halten. Sicher hat jeder von uns einen Grund, dankbar zu sein, oder ein Anliegen, das er vorbringen möchte. Hier ist ein guter Platz, um dafür eine Kerze anzuzünden. Und auch wegen der Aussicht lohnt sich der Aufstieg.

 
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Der Ort Lindos
RODOS
Malerische Orte  
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Der Ort Lindos

Lindos ist einer der malerischsten Orte auf Rhodos und dementsprechend gut besucht von Touristen.
Lindos liegt an der Ostküste der Insel, circa 50 km südlich von Rhodos-Stadt.
Auf einem schroffen Felskap thront eine mächtige mittelalterliche Burg, innerhalb deren Mauern sich die antike Akropolis von Lindos befindet. Unterhalb der Burg breiten sich die  niedrigen, weissen, würfelförmigen Häuser des Ortes aus. Lindos liegt zwischen 2 Buchten mit beliebten, gut besuchten Stränden.
Lindos steht unter Denkmalschutz, so wurde das alte Dorf nicht mit Neubauten verschandelt. Ausserdem ist Lindos autofrei und somit ideal zum Bummeln und Flanieren. Ein Parkplatz befindet sich auf der "hinteren" Seite des Dorfes bei der Paulus-Bucht. Oder man man sucht einen Parkplatz vor dem Dorf, denn die Plateia Eleftherias (=Freiheitsplatz), der Zugang zum Dorf, ist vor allem Taxis und Bussen vorbehalten.
Die Hauptstrasse Odos Akropoleos führt von der Plateia Eleftherias ins Dorf hinein. Schon begenet man Eseltreibern, die ihre Esel und Maultiere anbieten für den Aufstieg hinauf zur Burg und Akropolis.

Lindos ist ein wohlhabendes Dorf. Schon zur Zeit der Türkenherrschaft genossen die Einwohner ziemlichen Wohlstand, denn der Seehandel florierte und lindische Seeleute bereisten das ganze östliche Mittelmeer. Typisch für Ihre Häuser sind die Höfe, die mit schwarz-weissen Kieselsteinmosaiken geschmückt sind. Viele der Häuser stammen aus dem 17./18. Jahrhundert.

Obwohl Lindos von ganzen Busladungen von Touristen heimgesucht wird, ist es doch ein sehr idyllisches Dorf (vor allem abends, wenn die Grosszahl der Tagestouristen den Ort wieder verlassen hat). Zahlreiche Geschäfte und hübsche Gassen laden zum Bummeln ein und es gibt einige sehr einladende und stilvolle Lokale und Restaurants, teils in den Innenhöfen der alten Gebäude, teils mit Dachterrasse und Blick zum Akropolishügel. Besonders abends herrscht eine schöne, romantische Atmosphäre und man hat eine gute Auswahl an Restaurants.
Unverzichtbar ist der Aufstieg zur Burg und zur Akropolis (siehe auch Text zur Akropolis von Lindos). Wer sich danach erfrichen will, besucht die zwei Ortsstrände oder die berühmte Paulus-Bucht (siehe auch Text zu Paulus-Bucht) unterhalb des Burghügels.
Von der Strasse von Archangelos her kommend, hat man einige Kilometer vor Lindos einen schönen Blick auf den Burghügel und das Band der weissen Häuser unterhalb. Intelligenterweise ist dort gleich ein Ausstellplatz für Autos vorhanden, sodass man beruhigt den Blick geniessen und in Ruhe Fotos machen kann.
Lassen Sie sich nicht abschrecken von den Touristen, Lindos ist wirklich einen Besuch wert!


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 
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