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Chios
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Die Insel Chios gehört zu den Ostägäischen Inseln und zählt zu den fünf grössten Inseln Griechenlands. Nur 12 km von der türkischen Küste entfernt, eignet sich die Insel auch für Tagesausflüge zum Türkischen Cesme oder das etwas weiter entfernte Ephesus.
Chios ist eine sehr Bergige Insel die jedoch eine bestechende Ursprünglichkeit besitzt die einen vom ersten Moment gefangen nimmt.
Die Insel hat eine lange, teilweise sehr tragische Geschichte. Das Gemetzel von Chios durch die Othomanischen Besetzer sowie das Erdbeben um 1888 sind nur einige der traurigen Punkte der über 5000 jährigen Geschichte .
Chios zählt durch seinen Anbau von Mastix zu den wohlhabendsten Inseln des Landes und auch heute noch ist die Mastix-Produktion einer der bedeutendsten Einnahmequellen der Insel. Der Tourismus entwickelt sich nur zögerlich da die Verkehrsmittel Anbindungen der Insel nicht zu den besten Griechenlands gehören. Trotz des Flughafens scheinen nur wenige Fluggesellschaften Chios anzufliegen was meiner Meinung nach ein grosser Fehler ist.
Die Insel verfügt über eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und natürlichen Schönheiten die es in keinen anderen Teilen des Landes zu finden gibt.
Die karge Schönheit der Insel zieht einen unwillkürlich in seinen Bann und für Freunde der eher ruhigeren Urlaubstage ist Chios das ideale Ziel. Wunderschöne Strände und abgelegene Dörfer mit ungewöhnlicher Architektur laden dazu ein erkundet zu werden.
Die Mastixdörfer sind diejenigen Dörfer, die sich mit dem Mastixanbau beschäftigten. Ihre eigenartige Burganlagen anmutende Architektur, zählt zu den faszinierendsten architektonischen Leckerbissen die ich bis jetzt in Griechenland geniessen durfte.
Der Mittelalterliche Charakter stammt auch vom Einfluss der Genuesen die das landwirtschaftliche Potential der Insel erkannten. Vor allem in der Gegend Kampos, welche in der Nähe des Hauptortes Chios (Chora) liegt, bauten sie ihre herrschaftlichen Villen und bebauten das fruchtbare Land. Eine Zitrusfrucht Plantage nach der anderen wird von hohen Natursteinmauern getrennt und bietet ein unglaubliches Labyrinth von Gassen und Strassen für den Besucher. Eine Vielzahl der alten Herrenhäuser wurde in kleine Boutiquehotels umgewandelt, die ich jedem nur wärmsten empfehlen kann.
Die Imposante Architektur dieser Häuser, gepaart mit den wunderschönen Plantagen sind wahre Oasen der Ruhe. Häufig erhält man reichhaltige Frühstückbuffets mit leckeren frischen Produkten aus dem Garten.
Das Städtchen Chios ist ungewohnt hektisch und Gross was einen ziemlichen Gegensatz zur sonst sehr ruhigen Insel bietet. Sie finden hier neben der imposanten Burgfestung, mit dem sich darin befindenden Festungsviertel auch ein kleines Museum welches sich dem Mastixanbau widmet.
Im Hafen von Chios erhalten Sie  Tickets für den Transfer zur nahe gelegenen Türkischen Küste. Sollten Sie auf Chios nicht genügend spannende Sehenswürdigkeiten finden, was ich bezweifle, so lassen sich von hier einfache Tagesausflüge buchen.
Auch für die Freunde von Badeferien ist Chios der richtige Ort. Als kleines Beispiel sei der bekannte Mavra Volia Strand erwähnt, der durch seine schwarzen runden Kieselsteine und dessen dramatische Lage besticht.
Chios lässt sich am besten von Athen mit dem Flugzeug erreichen. Auch per Schiff von Piräus kann  man die Insel anreisen, allerdings dauert die Schiffahrt ca. 9h, was nur für Freunde von Schiff-Reisen nicht gerade abschreckend wirkt. Selbstverständlich lässt sich Chios auch gut mit anderen Inseln, wie zum Beispiel mit Rhodos kombinieren, da diese ebenso über einen Flughafen verfügt.
Chios ist eine eher ruhige Insel, die sich besonders gut für Wanderurlaub eignet. Wir empfehlen das Mieten eines Wagens da sich die beachtlichen Distanzen einfacher zurücklegen lassen und Sie sich flexibler bewegen können. Die Strassen sind ausgezeichnet ausgebaut und erstaunen teilweise durch ihre Grosszügigkeit. Chios ist für mich ein Geheimtipp den ich jedem Griechenland Reisenden wärmstens empfehlen kann. Hier erleben Sie das Land in seiner ursprünglichsten Form.

 

Präfekturbezirk:
Chios
Geodaten:
38° 24′ N, 26° 10′ O
Höchster Punkt:
Profitis Ilias 1.297 m
Fläche:
842,79 km²
Einwohner:
53.408 (2001)
Bevölkerungsdichte:
63,4 Einw./km²
Sitz:
Chios
Website:
www.chios.gr
gal_chios
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Chios
Chios - Sehenswürdigkeiten
Chios - Strände
 
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Das Geisterdorf Anavatos
CHIOS
Archäologische Stätte  
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Das Geisterdorf Anavatos
Das verlassene Dorf Anavatos liegt im Westen der Insel und ist vom Hauptort in einer guten Stunde erreichbar. Anavatos gehört zu den Mastixdörfern und ist durch seine traurige Geschichte bekannt geworden.
Wie viele der anderen Mastixdörfer, ist auch Anavatos durch seinen Wohlstand mit der Mastixproduktion, zum Ziel von Plünderern und später auch der festen Hand des Othomanischen Reiches geworden. Die Mastixdörfer wurden daher zu ihrem Schutz als Festungen konzipiert. Anavatos hatte durch seine spezielle Lage auf den steilen schroffen Felswänden einen besonders guten Schutz und widersetzte sich erfolgreich den zahlreichen Gegnern.
Als die Türken jedoch die Insel besetzten und später einnahmen ist auch Anavatos nach langer Belagerung gefallen.
Da sich die stolzen Chioten nicht ergeben wollten, stürzten sich die Frauen mit ihren Kindern in den Freitod während die Männer im Kampfe fielen.
Anavatos wurde später wieder besiedelt. Das Dorf so wie die ganze Insel standen jedoch unter keinem guten Stern. Nach dem Wiederstand gegen die Türken nahmen diese 1822 blutige Rache an über 30000 Chioten und richteten ein grausames Blutbad an.
Selbst nach diesem fürchterlichen Schicksalsschlag wurde Anavatos zum zweiten mal wieder aufgebaut.
1881 wurden Grossteile der Insel durch ein verheerendes Erdbeben zerstört. Auch Anavatos hatte abermals zahlreiche Opfer zu beklagen und wurde ein weiteres mal zerstört. Nach diesem Schicksalsschlag wurde das Dorf nicht mehr besiedelt.
Die historische Bedeutung von Anavatos führte dazu, dass die Regierung das Departement für Archäologie beauftragte das Dorf teilweise wieder aufzubauen.
Heute ist Anavatos ein bekannter Ausflugsort. Einige Häuser wurden als Feriendomizile wieder hergerichtet doch bleibt das Dorf grösstenteils unbewohnt.

Die Atmosphäre in Anavatos ist überwältigend. Die Erinnerung an die blutige Geschichte spielt hier auf jeden Fall eine grosse Rolle, doch auch die Lage des Dorfes ergreift einen unwillkürlich. Die schroffe Landschaft und die majestätische Platzierung auf den Felsvorsprüngen geben Anavatos etwas einmaliges.

Man ist völlig isoliert vom lauten Treiben der restlichen Welt und hört nur das Rauschen des Windes, der durch die Bäume und Sträucher bläst.

Die wieder aufgebauten Gebäude zeigen eine für Griechenland eher weniger bekannte Architektur. Spartanisch, kubische Bauten mit kleinen Fenstern, welche den Festungscharakter unterstützen. Dennoch hat Anavatos etwas sehr einladendes und man würde sich wünschen das sich die Gassen wieder mit Leben füllen.

Anavatos lässt sich durch eine Initiative die sich Aegean Echo nennt auch gemütlich über eine "Audio Tour" erkunden. Man erhält einen digitalen Audioplayer und kann sich so kompetent durch das Dorf führen lassen. Sehr empfehlenswert. Die Innitiative ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Beispiel für die positive Förderung des Tourismus. Schade ist nur das dies eine private Initiative ist die nicht staatlich unterstützt wird.

Ein Ausflug nach Anavatos lohnt sich auf jeden Fall. Beachten Sie jedoch das die Temperaturen im Hochsommer auch in den Bergen von Chios sehr hoch sind. Es ist daher von Vorteil wenn Sie den Zeitpunkt für Ihren Besuch auf den frühen Morgen oder den späten Nachmittag legen.

In Anavatos gibt es eine kleine Taverne die eine bescheidene aber sehr schmackhafte Auswahl anbietet. Es rentiert sich auf jeden Fall mit dem Gesprächigen Koch und der amerikanischen Wahlgriechin zu plaudern. Sie haben viele witzige und auch spannende Geschichten zu erzählen.
 
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Chios one way
CHIOS
Bemerkenswertes  
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Chios one way

Vor ein paar Tagen wurde ich von den Machern der Website www.mychios.com kontaktiert und gebeten einen Link vom einfach-griechenland.com auf ihre Seiten zu setzen. Da mich wie immer die Neugier gepackt hat, wollte ich wissen was es genau mit mychios.com auf sich hat. Meine Neugier wurde mit einer weiteren spannenden Geschichte belohnt. Heute Morgen habe ich in meiner Mailbox einen wunderbaren Bericht erhalten den ich natürlich gerne gleich veröffentliche. Beim Lesen wird einem gleich bewusst das der Schritt in ein neues Leben an einem neuen Ort doch viel einfacher sein kann als man denkt.
Viel Vergnügen beim Lesen und noch einmal herzlichen Dank an mychios.com



Wo um alles in der Welt ist Chios, hören wir, wenn wir nach unserem Wohnort gefragt werden. Na, in Griechenland, antworten wir und schieben "immerhin die Fünftgrößte Insel" nach, damit die Unwissenden der Ergeiz packt, sich dieses Eiland genauer anzuschauen. Aber bitte nur aus der Ferne, oder per Google Earth, denn unsere kleine Insel soll verschont werden von dem nordeuropäischen 14-Tage-Glück-Bulldozer.


Und wo liegt Chios nun? Im Grunde genommen wissen wir das auch nicht. Irgendwo in der Ägais, weitab des geschäftigen Europa und ganz nah am türkischen Puls. Direktflüge nach Deutschland gibt es nicht, Fähren sind umständlich und was macht man in solch einem Fall? Man bleibt am Besten gleich da, respektive hier.

Und was gibt es in Chios? Wir überlegen... Nichts. Es gibt nichts auf Chios, ausser vielleicht die "Chiosen", oder heißt es "Chioten", nun die paar Existenzen, denen wir gelegentlich auf der Landstrasse begegnen. Dem Bauern, der seine Frau per Esel zum Acker ausführt, dem Mitarbeiter der Elektrizitätswerke, der regelmäßig die gleiche Stelle unseres Strommastes flickt oder unseren Nachbarn, der immer soviel zu tun hat, dass er alles am Besten gleich sein lässt.

Das Leben ist ruhig auf Chios. In Komi, gibt es weder einen Bäcker, noch einen Metzger. Im Juli und August, wenn sich ein paar Touristen hierher verirren öffnet ein kleiner Markt, wo alles Notwendige auf 15qm Verkaufsfläche zu bekommen ist. Mehr braucht es nicht.

Die Fischer und der Bäcker hupen, wenn sie an unserer Ranch vorbeifahren, was unsere Hunde veranlasst, die Lieferwagen zu jagen und die Fahrer freuen sich: endlich Action. Die Hunde beruhigen sich und der Fahrer macht erst mal Rast in Kalamoti, auf einen Cafe, denn -Stress ist ungesund- meint der Nachbar und teilt den Pfirsich, mit einer Seelenruhe als handele es sich um sein Tagwerk.

Wir wollen jedoch nicht über den Nachbarn lästern, denn nach einigen Monaten Griechenland, passt man sich der Geschwindigkeit an. Alles zur rechten Zeit und nur nichts überstürzen. Die Welt wird keinen Schaden nehmen, wenn wir den ganzen Nachmittag auf der Veranda verbringen. Im Gegenteil.

Chios ist keine besondere Insel und wenn wir Stephanos fragen, was er von seiner Insel denkt, bekommen wir nichts Gutes zu hören. Die Menschen hier seien unerträglich und dies ist noch die vornehmste Bezeichnung. Aber, woanders könnte er sich nicht vorstellen zu leben.

Wenn wir über Griechenland sprechen, denken wir an die großartige Kultur, Historie und natürlich an die großen Philosophen, von denen Sokrates heute aktueller ist, denn je. Aber die einzelnen Inseln, Orte und Regionen sind autarke Mikrokosmen und in sich abgeschlossene Systeme.

Ein Urlaub genügt nicht, um sich dieser Welt zu nähern, weshalb es Zeitverschwendung ist, auf Chios seinen Urlaub zu verbringen.

Den Strandmenschen sei gesagt: es gibt unzählige Strände und Buchten, viele davon sind auch in der Hochsaison einsam und verlassen.

Verlangen Sie jetzt aber bitte keine atemberaubende Schilderung. Strände eben, mit einer Steppenlandschaft dahinter und dem Meer davor. So etwas kennen Sie sicher auch? Na also, es gibt keine Gründe, um in Chios Urlaub zu machen, geschweige denn sich hier niederzulassen.

Außer: Sie entdecken die Liebe. Nicht zu einer Person, auch nicht zu einem Steinflecken in der Ägäis, sondern die Liebe allgemein. Sie wissen schon, wenn das Herz hüpft, Stunde um Stunde, 365 Tage im Jahr.

Chios ist eine kleine Welt, mit vielen Wundern. Manch Einer entdeckt sie, Anderen bleiben sie verborgen. Sollten Sie Chios besuchen, bringen Sie viel Zeit mit.

Beste Grüße aus Chios
MyChios.com

P.S.: Auf der ganzen Insel werden ihnen hungernde Welpen begegnen. Mit einer Dose Hundefutter können Sie sehr viel Glück verbreiten.

 
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Das Dorf Pyrgi
CHIOS
Malerische Orte  
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Das Dorf Pyrgi
Das Dorf Pyrgi zählt zu den sogenannten Mastixdörfern in Chios. Diese Dörfer sind durch den Anbau von Mastixbäumen zu grossem Ansehen und auch Reichtum gekommen. Zugleich wurden sie jedoch auch immer wieder wegen ihres Reichtums geplündert. Um sich besser gegen die zahlreichen Angreifer verteidigen zu können sind die Mastixdörfer sehr kompakt gebaut und haben daher einen Festungsähnlichen Charakter.
Das Dorf Pyrgi wird auch das "bemalte Dorf" genannt. "To zografisto Xorio" auf Griechisch. Diesen Namen hat Pyrgi wegen seiner auffälligen Wandmalereien (Xista) zu verdanken. Die ausschliesslich geometrischen grau-weissen Verzierungen sind eine Variante der italienischen Freskomalerei. Die Technik wurde vermutlich während der genuesischen Besetzung übernomen.

Ein weitere interessante architektonische Eigenheit der Mastixdörfer, sind die kleinen Bogenbrücken welche die Häuser untereinander verbinden. Diese Elemente dienten weniger als dekoratives Element sonder als tatsächliche Verbindung zwischen den Häusern, welche es den Verteidigern des Dorfes ermöglichten, unbemerkt über die Dächer der Häuser zu gelangen um so den Feind zu bekämpfen.

Die Mastixdörfer sind unglaublich malerische Orte, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Jedes Dorf hat einen ganz eigenen Charakter und man kann Stunden damit verbringen durch die engen Gassen zu laufen und sich die wunderlichen Bauwerke anzusehen. Es werden zahlreiche teils sehr innovative und luxuriöse Übernachtungsmöglichkeiten in diesen Dörfern angeboten und ich kann jedem empfehlen sich zumindest eine oder zwei Nächte hier zu gönnen.

Da die Mastixdörfer im Landesinneren anzutreffen sind, eignen sie sich für eingefleischte Strand und Sonnenanbeter eher weniger.

Für mich bleiben die Mastixdörfer ein wahres Griechenland Highlight.
 
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Stalaktiten Höhle bei Olympi
CHIOS
Natur-Schönheiten  
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Stalaktiten Höhle bei Olympi
Die Stalaktiten Höhle bei Olympi ist eine willkommene Abwechslung zu der Besichtigung von den Mastixdörfern und lässt sich gut mit einem Ausflug nach Olympi kombinieren.
Die Höhle befindet sich ca. 35km von Chios Stadt entfernt und ca. 5kcm von Olympi.
Seit 2002 steht die Höhle den Besuchern zur Besichtigung offen und unter sachkundiger Führung erfährt man einiges über die Entstehung der Stalaktiten die vor über 150 millionen Jahren begonnen hat.
Die Temperatur der Höhle liegt bei 18°C und die Luftfeuchtigkeit bei ca. 95%. Die Führung dauert ca. 30min.
 
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Der Mavra Volia Strand
CHIOS
Strände  
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Der Mavra Volia Strand
Der Mavra Volia Strand hat seinen Namen von seinen dunklen, runden Kieselsteinen die dem Strand seine Einmaligkeit verleihen. Die Kieselsteine sind vulkanischen Ursprungs, was auch an den Felswänden des Strandes gut erkennbar ist.
Der Mavra Volia Strand ist bis jetzt mein Lieblingsstrand in Chios. Er ist sehr gepflegt und hat etwas Park ähnliches an sich. Er verfügt über keinen Liegestuhlverleih oder den sonstigen typischen Sportaktivitäten die mit Lärm vergesellschaftet sind. Eine kleine Kantine bietet Snacks und Erfrischungen an, ansonsten sind viele gute Tavernen im anliegenden Dörfchen zu finden das jedoch ein paar Meter zu Fuss erreichbar ist.
Diesen Umständen verdankt dieser Strand eine unglaubliche Ruhe, welche durch die imposante Umgebung unterstrichen wird.
Die Landschaft hat fast schon etwas von einem gestylten asiatischen Steingarten und regt einen dementsprechend zum meditieren oder einfach genüsslichen entspannen an.
Der Strand ist dreigeteilt und erstreckt sich über einige hundert Meter, somit gibt es den Anfangsbereich der die meisten Besucher anlockt. Vermutlich durch die kleine Kantine und die Nähe zu Toilette und Dusche. Ein paar Treppenstufen führen zum zweiten Teil der durch die massive Felswand über einen natürlichen Sonnenschutz verfügt, was ebenso für weite Teile des dritten und etwas ab gelegeneren Bereiches zutrifft.
Wie bei den meisten grossen Stränden in Griechenland, so ist auch hier der ab gelegenste Teil für den in Griechenland zwar verbotenen, aber weitgehend tolerierten FKK begeisterten gedacht.

Der einzige etwas negative Punkt dieses ansonsten fantastischen Strandes, ist das die Kieselsteine leider kein besonders bequemes liegen ermöglichen.
 
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