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Andros (griechisch Άνδρος (f. sg.)) ist nach Naxos die zweit grösste der Kykladen Inseln. International ist Andros weitgehend unbekannt, bei den Griechen und vor allem bei den Athenern ist Andros jedoch besonders beliebt. Der Grund dafür liegt an der Geographischen Lage der Insel. Als nördlichste Kykladen Insel ist Andros über den Hafen Rafina in etwas über zwei Stunden erreichbar und bietet sich daher als ideales Wochenendziel für die gestressten Athener an. Die Landschaft von Andros ist wie die der meisten Kykladen Inseln, ziemlich karg und bergig. Überraschend ist jedoch das sich in den Tälern zwischen den Bergen kleine grüne Oasen befinden. Die Insel verfügt über eigene Quellen welche Wasser von erstaunlicher Qualität liefern. So finden Sie im Dorf Apikia sogar eine eigene Mineralwasser Abfüll-Anlage die im ganzen Land bekannt ist. Durch die grossen Wasservorkommnisse ist die Insel seit der Antike stark Landwirtschaftlich genutzt worden. Auch heute noch ist der charakteristische Terrassen-Anbau gut erkennbar. Neben Olivenbäumen wurden und werden weiterhin Zitrusfrüchte und Mandelbäume angebaut. In der Vergangenheit wurde auch die beliebte Seide produziert. Wie bereits erwähnt ist Andros touristisch erst in den letzten Jahren eher zögerlich erschlossen worden. Der grosse Vorteil ist somit das der Besucher sich auf eine ruhige und sehr traditionelle Insel freuen kann. Traumhafte Landschaften und abgelegene Strände laden dazu ein entdeckt und erkundet zu werden. In den letzten Jahren wurden Bemühungen unternommen die alten Verbindungswege zwischen den grösseren Dörfern freizulegen und wieder gangbar zu machen. Somit können vor allem im Frühling und späten Herbst, erstaunliche Wanderungen unternommen werden die immer wieder Sicht auf das Meer und die faszinierende Landschaft bieten. Andros hat, neben den zahlreichen Strände, auch eine Vielzahl an weiteren Sehenswürdigkeiten zu bieten. Besuchen Sie eines der uralten Kloster und lassen Sie sich durch die friedliche Stimmung anstecken während Sie von einem der Mönche durch die Anlagen geführt werden. Ganz besonders zu empfehlen ist das Kloster Panachrantou, welches hoch in den Bergen auf einem Felsvorsprung thront und über das Tal, den Hauptort Andros bis zum Meer blickt. Der Abt des Klosters, Evdokimos freut sich immer über Besuch und erzählt gerne wie er das Kloster vor dem Zerfall rettete und in mühsamer Arbeit wieder zu neuer Grösse gebracht hat. Selbst die bekannte Zeitschrift GEO hat bereits über ihn geschrieben. Ebenso ungewöhnlich ist auch die Tatsache, dass Sie auf Andros ein Kunstmuseum für moderne Kunst finden werden, welches bereits Internationalen Ruf hat. Das Museum wurde von der Reder Familie Goulandris gestiftet welche sich kulturell stark engagiert. Die Insel hat in den Nachkriegsjahren eine starke Tradition in der Schifffahrt aufgebaut und ist dadurch zu ihrem Wohlstand gekommen. Viele grosse Reder Familien haben seither in die Insel investiert und erfreuen sich daher auch grossen Ansehens. Als Resultat gibt es neben dem besagten Museum für moderne Kunst auch die Kydoneos Foundation zu bestaunen, welche jedes Jahr eine grosse Ausstellung mit vor allem einheimischen Künstlern organisiert. Der Hauptort der Insel ist, wie bereits erwähnt der Ort Andros oder auch Chora genannt. Andros liegt auf einer Landzunge die sich ins Meer erstreckt. Den Besucher erwartet ein malerischer Ort mit wunderschönen klassizistischen Gebäuden, engen Gassen und vielen kleinen Kaffees. Die Hauptstrasse, auch die „Agora“ genannt, ist Auto frei und erstreckt sich über die ganze Länge des Städtchens. Unterbrochen wird die Agora durch zwei Plätze „Platies“. Der etwas kleinere „Kairis“ Platz erfreut sich grosser Beliebtheit da sich hier das soziale Zentrum zu befinden scheint. Zahlreiche Kaffees laden zum verweilen ein. Eine uralte Platane spendet Schatten in den heissen Stunden und erzählt von alten längst vergessenen Tagen. In Andros scheint die Zeit stehen geblieben zu sein was auch den Charme dieses Ortes ausmacht. Etwas weniger verschlafen und stärker touristisch erschlossen ist der Ort Batsi der nur zwanzig Minuten von Hafen Gavrion entfernt liegt. Hier finden Sie zahlreiche Bars, Kaffees und Tavernen die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Die Orte sind durch eine Bussverbindung erreichbar, jedoch empfehle ich das Mieten eines Wagens, da Sie auf diese Weise weniger an die öffentlichen Verkehrsmittel gebunden sind und auch an abgelegenere Teile der Insel gelangen können. Weitere Orte sind der bereits erwähnte Hafen von Gavrio der auch ein paar Charmante Ecken zu bieten hat. Weiter im Süden der Insel befindet sich der Ort Korthi, welcher in den letzen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Nur wenige Kilometer von Korthi entfernt liegt der traumhafte Strand „Gria“ der durch seine Felsensäule besticht. Ebenso in der Nähe liegt das „Kastro“ die Ruinen einer Festungsanlage welche hoch über dem Meer einen Majestätischen Blick über das Meer und das umliegende Land bietet. Andros ist eine wahre Perle und bietet dem Urlauber der Authentizität und Ruhe sucht die perfekte Alternative zu den bekannteren und etwas kosmopolitischeren Urlaubszielen Griechenlands. Andros lässt sich über den Hafen Rafina von Athen aus erreichen. Die Fährverbindungen variieren je nach Jahreszeit zwischen 2-4 mal Täglich. Andros lässt sich gut mit den nahegelegenen Nachbarsinseln Tinos und Mykonos verbinden und ist daher eine ideale Inselhüpfdestination.
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Präfekturbezirk: Kykladen
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Geodaten: 37° 51′ N, 24° 51′ O
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Höchste Erhebung: Kouvara 995 m
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Fläche: 389 km²
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Einwohner: 9.000
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Sitz: Andros |
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