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Skopelos

Skopelos (griechisch Σκόπελος (f. sg.) ‚Felsenklippe‘) ist eine griechische Insel der Nördlichen Sporaden. Zusammen mit einigen umliegenden unbewohnten Inselchen bildet Skopelos eine Gemeinde in der Präfektur Magnisia.
Skopelos liegt etwa 4 km westlich von Alonnisos, 8 km östlich von Skiathos und 25 km nordöstlich von Euböa. Mit einer Fläche von 95,131 km² ist Skopelos die zweitgrößte Insel der Nördlichen Sporaden.
Die Insel Skopelos besteht aus zwei Felsmassiven ungleicher Größe. Eine schmale Ebene, die von der Bucht von Skopelos, dem Hauptort, nach Süden bis zum Kap Stafilos verläuft, trennt beide Teile. Der kleinere, östliche Teil ist sehr steil und unzugänglich. Der Gipfel des Felsmassivs heißt Palouki, die maximale Höhe ist 567 m.

Der wesentlich größere West- und Nordteil hat eine maximale Höhe von 682 m. Der Gipfel heißt Delfi. Die Nordostküste ist steil. An der West- und Südküste gibt es zahlreiche Buchten und Strände.

Die Insel ist stark bewaldet, typische Anbauprodukte sind Wein und Pflaumen.


Orte
Der Hauptort Skopelos liegt im Südosten der Insel, an der Nordküste. Skopelos ist das wirtschaftliche Zentrum der Insel und der bedeutendste Hafen. Gut die Hälfte der Inselbewohner lebt hier. Die historische Altstadt ist der Anziehungspunkt für den Tourismus.

Die weiteren größeren Orte liegen im Norden der Insel: Glossa, der zweitgrößte Ort, liegt im äußersten Norden, 200 bis 250 m über dem Meeresspiegel. Loutraki ist der Hafen von Glossa und der Hafen, den die Fähren von Volos zuerst anlaufen. (Palio) Klima ist eine alte Ortschaft im Norden, unweit von Glossa. Neo Klima (anderer Name Elios) wurde 1965 drei Kilometer südlich von Klima an der Westküste angelegt, nachdem der alte Ort Klima durch ein Erdbeben schwer beschädigt wurde.

Ansonsten finden sich auf der Insel nur kleine Dörfer und Siedlungen. Panormos liegt an der größten Bucht der Westküste mit ausgedehntem Strand. Agnondas an der Südküste ist der dritte Hafen der Insel, aber ohne Fährverkehr und wirtschaftliche Bedeutung. An der Straße zwischen Agnondas und Panormos liegen die Siedlungen Alikias, Ditropos und Loutsa, nördlich davon Mortero. 1,5 km westlich von Agnondas liegt Limnonari an einer malerischen Bucht.

Im Inneren der Insel, in einer Entfernung von 5 bis 6 km vom Hafen Skopelos, liegen Pefkias, Diakopi, Ananias, Pirgos, Karia und Pano Karia. Der einzige Ort an der steilen Nordostküste – dort gibt es weder Strand noch Hafen - ist Kalogeros.

Stafylos liegt an der Südostküste am Ende der Ebene, die vom Hafen Skopelos nach Süden führt und die Insel in zwei Teile teilt. Kambos und Aloupi sind Siedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft von Skopelos.

Im südöstlichen Teil der Insel, östlich der Ebene zwischen Skopelos und Stafilos, gibt es keine Siedlungen aufgrund des steilen Geländes und der unzugänglichen Küste.


Geschichte
Skopelos ist das antike Peparethos (Πεπάρηθος), das 342 v. Chr. durch Philipp von Makedonien verwüstet wurde.

Skopelos war Wohnsitz des Sängers Ivan Rebroff.

Im Jahr 2008 fanden auf der Insel die Dreharbeiten von Mamma Mia! statt.
Koordinaten:
39° 7′ N, 23° 42′ O
Präfektur:
Magnisia
Fläche:
96,299 km²
Einwohner:
4.696 (2001)
Sitz:
Skopelos
Website:
www.skopelosweb.gr

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Die Sendoukia-Gräber auf Skopelos
SKOPELOS
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Die Sendoukia-Gräber auf Skopelos
Von Skopelos Stadt fuhren wir in Richtung Pirgos und an Pirgos vorbei. Die Asphaltstraße endete und es führte nur noch eine Schotterpiste den Berg hinauf. Die neu angelegte Schotterpiste von Skopelos nach Neo Klima wird gekreuzt, weiter eine Erd-/Schotterpiste hoch bis auf die Kuppe, wo ein großes Schild „Sendoukia“ in den Wald weist. Dort kann man auch das Auto gut parken. Von dort sind es ca. 20 Min. Fußweg bis zu den Gräbern. Die im Reiseführer angegebenen roten Markierungspunkte sind kaum noch zu erkennen, aber die vielen kleinen Steinmännchen weisen einem den Weg.

Bei den Sendoukia-Gräbern handelt es sich um drei rechteckige Steingräber mit Steindeckel, nahe an der Spitze des höchsten Berges Delphi. Drei dieser Gräber wurden tief in die Felsen hinein geschlagen und mit steinernen Deckeln verschlossen, die heute aber schräg darüber liegen, so das man in die leeren Gräber schauen kann. Von einem vierten Grab sieht man nur die angefangene Grundfläche. Leider weiß man nicht viel über diese Gräber, da sie bei ihrer Entdeckung bereits von Grabräubern geplündert waren. Aus welcher Zeit diese sarkophagähnlichen Gräber stammen ist daher unklar. Die Vermutungen gegen in Richtung Römische Epoche oder noch früher.

Irgendwie hat dieser Ort etwas Mystisches und die Aussicht dort oben ist traumhaft schön - mit weitem Blick über das Meer - man kann dort oben sitzen und darüber nachdenken, ob diese Gräber für jemand Besonderen geschaffen wurde - Das mag der Phantasie eines jeden überlassen sein...

 
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Verfasst am: 25.07.2010
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Alekos
Alekos
Genau nach meinem Geschmack ... an solchen Orten bekommt man das Gefühl das etwas bedeutendes geschehen ist und man freut isch diese Atmosphäre mit erleben zu dürfen.