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Chora Folegandrou
FOLEGANDROS
Malerische Orte
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Chora Folegandrou

Auf dem 32 km2 grossen Folegandros ginbt es nur drei „richtige“ Orte: den Hafen Karavostasis, das verstreute Hangdorf Ano Meria und den wunderschönen Hauptort Chora.
Chora ist einerseits spektakulär wegen seiner Lage am felsigen Abgrund, andererseits bietet es schönste Kykladenarchitektur und idyllische Plätze und Gassen. Für mich ist es ein sehr sehr malerischer Ort, nicht umsonst sagen auch die Reiseführer, Chora zähle zweifellos zu den schönsten Kykladenorten.
Wer nach Ankunft im Hafen den Bus nach Chora nimmt (ca. 4 km), steigt bei der Plateia Pounta aus und wird wohl zuerst einmal den senkrechten Felsabsturz bewundern und ein erstes „wow“ sagen (zumindest mir ist es so ergangen). Ein weiteres „wow“ gilt der schneeweissen Kirche Panagia, die rechts oben am Felshang klebt, auch bedenklich nahe am Abgrund. Und bummelt man erst einmal durch die romantischen Gassen und das hübsche Kastroviertel, so stösst man immer wieder auf pittoreske Ecken.
Chora ist an den Abgrund gebaut, es liegt auf einem Felssattel, der an zwei Seiten über 150 m steil zum Meer abfällt. Weisse Hausmauern, brauner Fels und weit unten das tiefblaue Meer.
Der älteste Teil von Chora ist das Kastroviertel, die ehemalige venezianische Wehrsiedlung aus dem 13. Jahrhundert. Gegen aussen bieten meterdicke Mauern Schutz. Hübsch sind die zahlreichen steingemauerten Treppchen und die weissen Würfelhäuser. Farbe bringen die bunt bemalten Treppengeländer, farbigen Türen und Fensterrahmen sowie der Blumen- und Pflanzenschmuck.
Auch der restliche Teil des Ortes ist sehr malerisch. Schmale Gassen verbinden drei hübsche Plätze, wo sich Tavernen angesiedelt haben.
Im Sommer zur Hochsaison ist einiges los in Chora, gerade auch bei Italienern ist Folegandros sehr beliebt. Es gibt inzwischen einige Hotels und Zimmervermietungen, Geschäfte, Bars, Tavernen, Kafenia, Minimarkets. Zur Nebensaison ist es eher ruhig (war zumindest früher so). Als ich vor einigen Jahren in Folegandros war, gab es nicht tägliche Fährverbindungen. Das eine war eine Nachtfähre nach Santorini, die nie pünktlich war, aber das hat sich inzwischen vielleicht auch geändert. Nach Folegandros kommt man am besten ab Santorini oder Ios, ab Piräus und glaube ich auch noch ab Milos. Bei starkem Sturm kann die Fähre nicht immer anlegen…
Als ich in Folegandros war, war ich gleich hin und weg. Mir erschien die Insel wie aus dem Bilderbuch, vor allem das hübsche Chora mit den drei Plätzen, wo man so gemütlich in den Tavernen sitzt. Damals gab es nur eine Strasse, die vom Hafen nach Chora und von dort weiter nach Ano Meria führte.  Zu den Stränden musste man alles zu Fuss gehen. Ich denke, Folegandros hat sich sicher recht entwickelt, ich war einige Jahre später beruflich nochmals dort und damals waren einige sehr schöne Hotels in Chora entstanden. Leider weiss ich nicht, wie es nun in Folegandros so aussieht und wie stark es sich verändert hat zu der Zeit, als ich dort war. Irgendwann will ich bestimmt wieder hinfahren und es mir anschauen.


 


 

 
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