Das Kastro von Antimachia dominiert die Talsenke vor Kardamena, gewaltige Mauern stechen aus der Landschaft hervor. Umgeben ist es von Erosionstälern aus Sandstein, was typisch ist für diese Region in der Westhälfte von Kos. Das Kastro wurde 1204 unter der Herrschaft der Venezianer erbaut, später wurde es von den Johannitern erweitert und fiel dann an die Türken.
Die gewaltigen Wehrmauern stehen noch, das Eingangstor und der Rundturm sind beeindruckend in ihrer Grösse. Im Innern sind die Gebäude leider zerfallen. Man sieht einige Mauerreste, und 2 Kapellen sind erhalten. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Sagen wir so, von weiten von aussen sind die Mauern beeindruckender, also vom Inneren. Hübsch ist immerhin der Blick nach Kardamena, zum Dikeos Berg und Richtung Antimachia.
Eintritt war gratis (was auch recht ist, denn viel zu sehen gibt es nicht). Der Eingang ist beim Rundturm.