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Das Asklipion
KOS
Archäologische Stätte
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Das Asklipion

Das Asklipion ist wohl die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Kos. Es liegt ca. 4 km südwestlich von Kos-Stadt, Eintritt Euro 4.-, Öffnungszeiten ca. 8-20 Uhr, je nach Saison.
Das Asklipion war im Altertum eine Heilstätte, ein Sanatorium, und war die ärztliche Schule des Hippokrates gewesen. Es war Asklipios (= Äskulap), dem Gott der Heilkunst geweiht. Erbaut wurde es wohl ca. im 3. Jh. v. Chr. Es wurde durch ein Erdbeben zerstört, geriet in Vergessenheit und wurde ca. um 1900 von einem deutschen Archäologen wiederentdeckt und ausgegraben.
Das Asklipion ist auf 3 Terrassen erbaut, umgeben von Pinien und Zypressen, mit einem schönen Ausblick. Links vom Eingang sieht man römische Bauten, eine Stoa, Ruinen der Gebäude, wo die Patienten wohnten. Eine breite Treppe führt zur zweiten Terrasse, wo sich der Altar des Asklipios befindet, rechts davon der Tempel des Asklipios, dahinter Priesterräume und links die Säulen des Apollotempels. Die Treppe führt zur 3. Terrasse, wo in der Mitte der grosse Tempel des Asklipios steht, rundherum sind Stoa und Patientenräume zu finden.
Schön ist der Blick von der 3. Terrasse hinunter auf die unteren und die Umgebung. Hübsch ist auch die Lage umgeben von Pinien.
Nun ja, da es eine wichtige Sehenswürdigkeit ist, geht es oft auch ziemlich touristisch zu und her (v.a. wenn Busse der Inseltour hier vorbeikommen). Davon zeugen auch der Souvenirshop und die überteuerten Preise für frischen Orangensaft, den ein aktiver Verkäufer anbietet....
Aber die Lage ist idyllisch, und wer Säulen und antike Stätten liebt, darf das Asklipion nicht verpassen.

 
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Die Ruinen und das Kastro von Paleo Pyli
KOS
Archäologische Stätte
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Die Ruinen und das Kastro von Paleo Pyli

Die Ruinen von Alt-Pyli liegen ca. in der Inselmitte, oberhalb des Dorfes Pyli und dem Dorf Armaniou. Pyli liegt etwa zwischen Antimachia und Zipario, von der Hauptstrasse Kos-Stadt – Inselsüden führen mehrere Strassen rechtwinklig hoch Richtung Fuss des Dikeao Gebirges. Pyli liegt nicht weit des berühmten Dorfes Zia, das von Touristen richtiggehend überschwemmt wird. Es gibt das neuere Dorf Pyli und eben etwas ausserhalb die Ruinen von Old-Pyli = Paleo Pyli.
Paleo Pyli besteht aus Ruinen von Häusern, Kirchen und einer Burg, die idyllisch an einem Hang im Wald liegen.  Vom Parking führt ein Pfad hoch ins Ruinengelände. Man kann aber auch beim Parking das Strässchen noch etwas weiter hoch fahren in den Wald hinein, dann dort parkieren und dem Schild „Old Pyli Café / Eselreiten / Aussichtsterrasse“  folgen (weiss nicht mehr genau, was alles auf dem Schild des Oria Café stand), so kommt man zum originellen Café Oria mit seinem guten Blick auf die Ruinen. Vom Café gibt es einen Pfad hinunter ins Ruinengelände.
Das alte Pyli war strategisch gut gelegen: im Wald, am Nordhang des Dikeos-Gebirges, war es vom Meer her nicht sichtbar – und somit auch kein Ziel von Piratenüberfällen. Um 1830 wurde das Dorf aber wegen einer Cholera-Epidemie verlassen.
Zur Geschichte: Im Jahre 1080 erhielt der Mönch Hosios Christodoulos den Hügel von Paleo Pyli, wo er eine kleine Burg und ein Kloster erbaute, der Heiligen Gottesmutter zur Burg (Panagia tou Kastrou) geweiht. In den folgenden Jahren entwickelte sich ein Dorf um Burg und Kloster. Der Mönch aber, auf der Suche nach Ruhe und Frieden, war nicht so glücklich über seine lauten Dorfnachbarn. So wurde ihm ein Tausch angeboten: Kloster und Burg von Paleo Pyli im Tausch gegen die Insel Patmos. Der Mönch akzeptierte und zog nach Patmos. Das Dorf wuchs weiterhin, zur Blüte soll es ca. 150 Haushalte gehabt haben und ca. 1000 Einwohner. Das Land wurde bebaut und Ziegen und Hühner gehalten. 7 Kirchen wurden erbaut, auch die Burg wurde ausgebaut und war im 13. Jh. eine der stärksten Burgen der Insel. Im 14. Jh. kamen die Kreuzritter in die Burg, welche das Kastro ebenfalls ausbauten und verstärkten. Als aber das byzantinische Reich nach 1453 zerfiel, attackierten die Ottomanen, die Türken, die Insel. Die Burg von Paleo Pyli war die letzte, die den Türken in die Hände fiel. (Die Türken herrschten bis 1912 auf der Insel, bis sie von den Italienern besiegt wurden). Vermutlich 1830 nahm das Unheil seinen Lauf, eine „Plage“ fiel über Paleo Pyli her. Man nimmt an, dass es Cholera war, die sich auf Grund von verschmutztem Wasser ausbreitete. Viele Menschen starben, das Dorf wurde aufgegeben.
Das heutige Ruinengelände ist recht weitläufig. Etwas oberhalb des Parking kommt man zur Taxiarchis-Kirche, weiter oben zur Agios Antonios-Kirche und zum Kloster, das der Mönch Christodoulos erbauen liess. Häuserruinen sind überall verteilt, auch in den Wald hinein. Oben auf dem Hügel thronen die Ruinen der Burg. Der Aufstieg lohnt sich, man geniesst einen sehr schönen Blick über die Nordküste nach Marmari, Tigaki und den Salzsee sowie weiter zu den Inseln Pserimos und Kalymnos. Ja, das Kastro war einmal eine mächtige Burg gewesen. Auf dem kleineren Hügel gegenüber sieht man das einladende Café Oria, das sich anbietet für eine Pause mit Blick auf die Ruinen. Beim Aufstieg zur Burg einfach etwas Vorsicht walten lassen bei den unregelmässigen Tritten und den zerfallenen mauerstücken. Aber der Blick ist es wert!
Angeblich soll es in diesem Gebiet einige Schildkröten geben. Hier haben wir keine gesehen, aber bei unserem Aufstieg auf den nahen Dikeos-Berg sind wir einer Landschildkröte begegnet. Man kann auch von den Ruinen von Paleo Pyli aus auf den Dikeos wandern (oder vom Bergdorf Zia aus). Zusammenfassend: Eine sehr schön gelegene Ruinenstätte im Wald. In einigen der Kirchen sind noch Fresken erhalten. Originell ist auch das Café mit Ruinenblick.

 
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Die Ruinen von Kos-Stadt
KOS
Archäologische Stätte
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Die Ruinen von Kos-Stadt

Beim Bummel durch Kos-Stadt stösst man immer wieder auf Zeugen der Vergangenheit. Hier sind mehrere archäologische Stätten zu finden, die „einfach so“  im Stadtgebiet liegen. Ich finde es spannend, wie das alt und neu so zusammengehen. War man kurz vorher am lebhaften Hafen oder in einer der gut besuchten Einkaufsstrassen, so stösst man kurz darauf auf antike Säulen zwischen verdorrtem Gras, römische Fussbodenmosaike oder antike Theater. Kos-Stadt gleicht einem Freilichtmuseum mit Bauten aus 2000 Jahren und Überresten aus hellenistischer und römischer Zeit. Am Hafen liegt die mächtige Burg der Johanniter-Kreuzritter (Castle of Neratzia), die im 14. Jh. (andere Quellen sagen 15. Jh.) erbaut worden war. Zugang zur Burg über die Finikon-Strasse über eine Steinbrücke von der Platia Platanou aus (Eintrittsgebühr). Im Inneren sind einige Ruinenstücke, Skulpturen und antike Säulenstücke ausgestellt. Neben der Burg liegt der Platanenplatz Plateia Platanou mit der berühmten Platane des Hippokrates, wo der der berühmte Arzt der Antike gelehrt haben soll, und der Chatzi Hassan Moschee aus dem 18. Jh. (heute Souvenirgeschäft). Südlich davon liegt das Ausgrabungsgebiet der antiken Agora (Markt, 4.-3.Jh.v.Chr), wo Ruinen frei zugänglich sind, umgeben von Oleandern und Palmen. Zu sehen sind Ruinen, eine  Stoa mit rekonstruierten Säulen, Ruinen des Afroditetempels, des Herculestempels und einer frühchristlichen Basilika aus dem 5. Jh. Die westliche Ausgrabungsstätte birgt Mosaike im Haus der Europa, römische Thermen, eine Stoa, ein Gymnasium (2.Jh.v.Chr), das Nymphäon und etwas weiter die Ruinen des Dionysostempels (3. Jh. n. Chr). Auch eindrücklich ist das Odeon Theater aus dem 2. Jh., wo Musikwettbewerbe zu Ehren von Asklipios durchgeführt wurden. Es ist recht gut erhalten mit seinen Sitzreihen und man kann sogar im Inneren unter den Bögen durchgehen. In der Casa Romana, einer römischen Villa aus dem 3. Jh. n. Chr.  sind ebenfalls Mosaiken zu finden.
Ein spannendes Nebeneinander von Antike und Moderne in Kos-Stadt!

 
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Ruinen der Agios Stefanos Basilika in Kefalos
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Ruinen der Agios Stefanos Basilika in Kefalos

Die Kefalos-Halbinsel liegt im Süden von Kos. Auf der Höhe von Kampos, am Agios Stefanos-Beach, wo vorgelagert das malerische kleine Kastri-Inselchen mit dem weissen Kirchlein liegt, befinden sich die Ruinen der frühchristlichen Basilika von Agios Stefanos. Eine sehr schöne Lage direkt am Strand, mit Blick auf das Inselchen. Übriggeblieben sind einige Gesteinsblöcke, Säulenstrünke, Fundamente, Kapitelle und eine aufrechtstehende Säule. Wenn man etwas im Kies scharrt, stösst man auf Bodenmosaike (schade, dass diese nicht besser geschützt und konserviert werden!).
Der Strand gleich daneben ist herrlich und lädt zum Baden und relaxen nur so ein – immer mit dem schönen Blick auf das Felsinselchen mit dem weissen Kirchlein.
Die Ruinen sind frei zugänglich, ein brauner Kulturwegweiser zeigt den Weg ab der Hauptstrasse (dort, wo der ehemalige Club Med liegt). Ein romantisches Plätzchen am Meer.

 
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Das Kastro von Antimachia
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Bauwerke
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Das Kastro von Antimachia

Das Kastro von Antimachia dominiert die Talsenke vor Kardamena, gewaltige Mauern stechen aus der Landschaft hervor. Umgeben ist es von Erosionstälern aus Sandstein, was typisch ist für diese Region in der Westhälfte von Kos. Das Kastro wurde 1204 unter der Herrschaft der Venezianer erbaut, später wurde es von den Johannitern erweitert und fiel dann an die Türken.
Die gewaltigen Wehrmauern stehen noch, das Eingangstor und der Rundturm sind beeindruckend in ihrer Grösse. Im Innern sind die Gebäude leider zerfallen. Man sieht einige Mauerreste, und 2 Kapellen sind erhalten. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Sagen wir so, von weiten von aussen sind die Mauern beeindruckender, also vom Inneren. Hübsch ist immerhin der Blick nach Kardamena, zum Dikeos Berg und Richtung Antimachia.
Eintritt war gratis (was auch recht ist, denn viel zu sehen gibt es nicht). Der Eingang ist beim Rundturm.

 
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Das Bergdorf Zia
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Malerische Orte
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Das Bergdorf Zia

Unter „Bergdorf“ stelle ich mir ein idyllisches, traditionelles, charakteristisches Dörfchen vor. Zum Glück waren wir vorgewarnt, denn Zia ist alles andere als ruhig, verträumt und charakteristisch. Eine touristische Hochburg! Zu Hunderten (oder Tausenden?) werden Touristen in Bussen hierher gekarrt, dazu kommen noch all die Touris in Ihren Mietwagen, Motorrädern und Quads. Ein unglaublicher Rummel. Restaurant an Restaurant, Shop an Shop, Verkaufsstand an Verkaufsstand. Dazu die Tavernenbesitzer, die einem ansprechen und  in ihr Lokal locken wollen. Besonders viel los sein muss zur Sonnenuntergangszeit, wenn Busladungen für Sunset und Greek Night hergebracht werden.
In all dem Getümmel haben wir zum Glück ein nettes Café entdeckt, das noch etwas traditionell aussah, mit unaufdringlichen, freundlichen Inhabern und der Spezialität der Region „kanelada“ (Zimtgetränk).
Theoretisch wäre Zia hübsch gelegen am Hang des Dikeos Berges, in recht üppiger Vegetation und mit schönem Ausblick (wenn es nur etwas weniger touristisch aufgemotzt wäre). Wenn man sich etwas von den Hauptstrassen entfernt und hochsteigt, findet man doch noch einige ruhigere, hübsche Ecken. So zum Beispiel die Kirche mit den vielen Wandmalereien und das nette Café nebenan mit der Aussichtsterrasse. Von hier aus gibt es einen schönen Wanderweg auf den Dikeos-Berg mit seinem Gipfelkirchlein – da ist man weit weg vom Touristen-Getümmel. Oder  man kann auch den Wanderweg Richtung Paleo Pyli gehen statt hinauf auf den Berg.
Zia ist insofern ein Ziel, eben, wenn man Wandern will. Oder wenn man unterwegs ist zu den Ruinen und der Burg von Paleo Pyli, die nicht sehr weit entfernt liegen.
Ab Kos-Stadt sind es ca. 14 km nach Zia.

 
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Die Platane des Hippokrates und die Chatzi Hassan Moschee
KOS
Sehenswürdigkeiten
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Die Platane des Hippokrates und die Chatzi Hassan Moschee

Die Platane des Hippokrates (auf englisch Hippokrates Plane tree)befindet sich gegenüber des Kastro an der Plateia Platanou (=Platanen-Platz) neben der Chatzi Hassan Moschee. Es ist eine der berühmten Sehenswürdigkeiten in Kos-Stadt! Unter dieser riesigen Platane soll der berühmte Arzt und Mediziner der Antike, Hippokrates, gelehrt haben. Der mächtige Baum muss gestützt werden mit Pfeilern und dem Bau des türkischen Brunnenhauses, das zur Moschee gehört. Der Hauptstamm hat 12 m Umfang, ist jedoch abgestorben. Jedoch schätzt man, dass die Platane „nur“ etwa 500 Jahre alt ist, also zur Zeit von Hippokrates (von 460 – 377 v.Chr.) dort noch gar nicht wuchs!
Die Chatze Hassan Moschee – Zeugnis der türkischen Vergangenheit – wurde inzwischen zweckentfremdet, heute werden dort Souvenirs verkauft.
Nun ja, sehr fit und kräftig sieht die Platane nicht mehr aus, aber eben, sie gehört zu den vielgepriesenen Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Schliesslich hat Kos der Welt den „Vater der Medizin“ Hippokrates geschenkt, so wird vieles verherrlicht, was mit Hippokrates im Zusammenhang steht (oder angeblich stehen soll), denn Hippokrates lässt sich gut vermarkten.  Das Plätzchen ist recht nett, von dort kann man zum Kastro, zum Meer oder durch die Ruinenfelder der Altstadt bummeln. Man MUSS eben doch fast einen Abstecher zur Platane gemacht haben, wenn man Ferien auf Kos verbringt.

 
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