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Das Asklipion
KOS
Archäologische Stätte
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Das Asklipion

Das Asklipion ist wohl die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Kos. Es liegt ca. 4 km südwestlich von Kos-Stadt, Eintritt Euro 4.-, Öffnungszeiten ca. 8-20 Uhr, je nach Saison.
Das Asklipion war im Altertum eine Heilstätte, ein Sanatorium, und war die ärztliche Schule des Hippokrates gewesen. Es war Asklipios (= Äskulap), dem Gott der Heilkunst geweiht. Erbaut wurde es wohl ca. im 3. Jh. v. Chr. Es wurde durch ein Erdbeben zerstört, geriet in Vergessenheit und wurde ca. um 1900 von einem deutschen Archäologen wiederentdeckt und ausgegraben.
Das Asklipion ist auf 3 Terrassen erbaut, umgeben von Pinien und Zypressen, mit einem schönen Ausblick. Links vom Eingang sieht man römische Bauten, eine Stoa, Ruinen der Gebäude, wo die Patienten wohnten. Eine breite Treppe führt zur zweiten Terrasse, wo sich der Altar des Asklipios befindet, rechts davon der Tempel des Asklipios, dahinter Priesterräume und links die Säulen des Apollotempels. Die Treppe führt zur 3. Terrasse, wo in der Mitte der grosse Tempel des Asklipios steht, rundherum sind Stoa und Patientenräume zu finden.
Schön ist der Blick von der 3. Terrasse hinunter auf die unteren und die Umgebung. Hübsch ist auch die Lage umgeben von Pinien.
Nun ja, da es eine wichtige Sehenswürdigkeit ist, geht es oft auch ziemlich touristisch zu und her (v.a. wenn Busse der Inseltour hier vorbeikommen). Davon zeugen auch der Souvenirshop und die überteuerten Preise für frischen Orangensaft, den ein aktiver Verkäufer anbietet....
Aber die Lage ist idyllisch, und wer Säulen und antike Stätten liebt, darf das Asklipion nicht verpassen.

 
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Die Ruinen und das Kastro von Paleo Pyli
KOS
Archäologische Stätte
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Die Ruinen und das Kastro von Paleo Pyli

Die Ruinen von Alt-Pyli liegen ca. in der Inselmitte, oberhalb des Dorfes Pyli und dem Dorf Armaniou. Pyli liegt etwa zwischen Antimachia und Zipario, von der Hauptstrasse Kos-Stadt – Inselsüden führen mehrere Strassen rechtwinklig hoch Richtung Fuss des Dikeao Gebirges. Pyli liegt nicht weit des berühmten Dorfes Zia, das von Touristen richtiggehend überschwemmt wird. Es gibt das neuere Dorf Pyli und eben etwas ausserhalb die Ruinen von Old-Pyli = Paleo Pyli.
Paleo Pyli besteht aus Ruinen von Häusern, Kirchen und einer Burg, die idyllisch an einem Hang im Wald liegen.  Vom Parking führt ein Pfad hoch ins Ruinengelände. Man kann aber auch beim Parking das Strässchen noch etwas weiter hoch fahren in den Wald hinein, dann dort parkieren und dem Schild „Old Pyli Café / Eselreiten / Aussichtsterrasse“  folgen (weiss nicht mehr genau, was alles auf dem Schild des Oria Café stand), so kommt man zum originellen Café Oria mit seinem guten Blick auf die Ruinen. Vom Café gibt es einen Pfad hinunter ins Ruinengelände.
Das alte Pyli war strategisch gut gelegen: im Wald, am Nordhang des Dikeos-Gebirges, war es vom Meer her nicht sichtbar – und somit auch kein Ziel von Piratenüberfällen. Um 1830 wurde das Dorf aber wegen einer Cholera-Epidemie verlassen.
Zur Geschichte: Im Jahre 1080 erhielt der Mönch Hosios Christodoulos den Hügel von Paleo Pyli, wo er eine kleine Burg und ein Kloster erbaute, der Heiligen Gottesmutter zur Burg (Panagia tou Kastrou) geweiht. In den folgenden Jahren entwickelte sich ein Dorf um Burg und Kloster. Der Mönch aber, auf der Suche nach Ruhe und Frieden, war nicht so glücklich über seine lauten Dorfnachbarn. So wurde ihm ein Tausch angeboten: Kloster und Burg von Paleo Pyli im Tausch gegen die Insel Patmos. Der Mönch akzeptierte und zog nach Patmos. Das Dorf wuchs weiterhin, zur Blüte soll es ca. 150 Haushalte gehabt haben und ca. 1000 Einwohner. Das Land wurde bebaut und Ziegen und Hühner gehalten. 7 Kirchen wurden erbaut, auch die Burg wurde ausgebaut und war im 13. Jh. eine der stärksten Burgen der Insel. Im 14. Jh. kamen die Kreuzritter in die Burg, welche das Kastro ebenfalls ausbauten und verstärkten. Als aber das byzantinische Reich nach 1453 zerfiel, attackierten die Ottomanen, die Türken, die Insel. Die Burg von Paleo Pyli war die letzte, die den Türken in die Hände fiel. (Die Türken herrschten bis 1912 auf der Insel, bis sie von den Italienern besiegt wurden). Vermutlich 1830 nahm das Unheil seinen Lauf, eine „Plage“ fiel über Paleo Pyli her. Man nimmt an, dass es Cholera war, die sich auf Grund von verschmutztem Wasser ausbreitete. Viele Menschen starben, das Dorf wurde aufgegeben.
Das heutige Ruinengelände ist recht weitläufig. Etwas oberhalb des Parking kommt man zur Taxiarchis-Kirche, weiter oben zur Agios Antonios-Kirche und zum Kloster, das der Mönch Christodoulos erbauen liess. Häuserruinen sind überall verteilt, auch in den Wald hinein. Oben auf dem Hügel thronen die Ruinen der Burg. Der Aufstieg lohnt sich, man geniesst einen sehr schönen Blick über die Nordküste nach Marmari, Tigaki und den Salzsee sowie weiter zu den Inseln Pserimos und Kalymnos. Ja, das Kastro war einmal eine mächtige Burg gewesen. Auf dem kleineren Hügel gegenüber sieht man das einladende Café Oria, das sich anbietet für eine Pause mit Blick auf die Ruinen. Beim Aufstieg zur Burg einfach etwas Vorsicht walten lassen bei den unregelmässigen Tritten und den zerfallenen mauerstücken. Aber der Blick ist es wert!
Angeblich soll es in diesem Gebiet einige Schildkröten geben. Hier haben wir keine gesehen, aber bei unserem Aufstieg auf den nahen Dikeos-Berg sind wir einer Landschildkröte begegnet. Man kann auch von den Ruinen von Paleo Pyli aus auf den Dikeos wandern (oder vom Bergdorf Zia aus). Zusammenfassend: Eine sehr schön gelegene Ruinenstätte im Wald. In einigen der Kirchen sind noch Fresken erhalten. Originell ist auch das Café mit Ruinenblick.

 
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Die Ruinen von Kos-Stadt
KOS
Archäologische Stätte
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Die Ruinen von Kos-Stadt

Beim Bummel durch Kos-Stadt stösst man immer wieder auf Zeugen der Vergangenheit. Hier sind mehrere archäologische Stätten zu finden, die „einfach so“  im Stadtgebiet liegen. Ich finde es spannend, wie das alt und neu so zusammengehen. War man kurz vorher am lebhaften Hafen oder in einer der gut besuchten Einkaufsstrassen, so stösst man kurz darauf auf antike Säulen zwischen verdorrtem Gras, römische Fussbodenmosaike oder antike Theater. Kos-Stadt gleicht einem Freilichtmuseum mit Bauten aus 2000 Jahren und Überresten aus hellenistischer und römischer Zeit. Am Hafen liegt die mächtige Burg der Johanniter-Kreuzritter (Castle of Neratzia), die im 14. Jh. (andere Quellen sagen 15. Jh.) erbaut worden war. Zugang zur Burg über die Finikon-Strasse über eine Steinbrücke von der Platia Platanou aus (Eintrittsgebühr). Im Inneren sind einige Ruinenstücke, Skulpturen und antike Säulenstücke ausgestellt. Neben der Burg liegt der Platanenplatz Plateia Platanou mit der berühmten Platane des Hippokrates, wo der der berühmte Arzt der Antike gelehrt haben soll, und der Chatzi Hassan Moschee aus dem 18. Jh. (heute Souvenirgeschäft). Südlich davon liegt das Ausgrabungsgebiet der antiken Agora (Markt, 4.-3.Jh.v.Chr), wo Ruinen frei zugänglich sind, umgeben von Oleandern und Palmen. Zu sehen sind Ruinen, eine  Stoa mit rekonstruierten Säulen, Ruinen des Afroditetempels, des Herculestempels und einer frühchristlichen Basilika aus dem 5. Jh. Die westliche Ausgrabungsstätte birgt Mosaike im Haus der Europa, römische Thermen, eine Stoa, ein Gymnasium (2.Jh.v.Chr), das Nymphäon und etwas weiter die Ruinen des Dionysostempels (3. Jh. n. Chr). Auch eindrücklich ist das Odeon Theater aus dem 2. Jh., wo Musikwettbewerbe zu Ehren von Asklipios durchgeführt wurden. Es ist recht gut erhalten mit seinen Sitzreihen und man kann sogar im Inneren unter den Bögen durchgehen. In der Casa Romana, einer römischen Villa aus dem 3. Jh. n. Chr.  sind ebenfalls Mosaiken zu finden.
Ein spannendes Nebeneinander von Antike und Moderne in Kos-Stadt!

 
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Ruinen der Agios Stefanos Basilika in Kefalos
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Archäologische Stätte
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Ruinen der Agios Stefanos Basilika in Kefalos

Die Kefalos-Halbinsel liegt im Süden von Kos. Auf der Höhe von Kampos, am Agios Stefanos-Beach, wo vorgelagert das malerische kleine Kastri-Inselchen mit dem weissen Kirchlein liegt, befinden sich die Ruinen der frühchristlichen Basilika von Agios Stefanos. Eine sehr schöne Lage direkt am Strand, mit Blick auf das Inselchen. Übriggeblieben sind einige Gesteinsblöcke, Säulenstrünke, Fundamente, Kapitelle und eine aufrechtstehende Säule. Wenn man etwas im Kies scharrt, stösst man auf Bodenmosaike (schade, dass diese nicht besser geschützt und konserviert werden!).
Der Strand gleich daneben ist herrlich und lädt zum Baden und relaxen nur so ein – immer mit dem schönen Blick auf das Felsinselchen mit dem weissen Kirchlein.
Die Ruinen sind frei zugänglich, ein brauner Kulturwegweiser zeigt den Weg ab der Hauptstrasse (dort, wo der ehemalige Club Med liegt). Ein romantisches Plätzchen am Meer.

 
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Das Kastro von Antimachia
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Bauwerke
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Das Kastro von Antimachia

Das Kastro von Antimachia dominiert die Talsenke vor Kardamena, gewaltige Mauern stechen aus der Landschaft hervor. Umgeben ist es von Erosionstälern aus Sandstein, was typisch ist für diese Region in der Westhälfte von Kos. Das Kastro wurde 1204 unter der Herrschaft der Venezianer erbaut, später wurde es von den Johannitern erweitert und fiel dann an die Türken.
Die gewaltigen Wehrmauern stehen noch, das Eingangstor und der Rundturm sind beeindruckend in ihrer Grösse. Im Innern sind die Gebäude leider zerfallen. Man sieht einige Mauerreste, und 2 Kapellen sind erhalten. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Sagen wir so, von weiten von aussen sind die Mauern beeindruckender, also vom Inneren. Hübsch ist immerhin der Blick nach Kardamena, zum Dikeos Berg und Richtung Antimachia.
Eintritt war gratis (was auch recht ist, denn viel zu sehen gibt es nicht). Der Eingang ist beim Rundturm.

 
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Café Oria bei den Ruinen von Paleo Pyli
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Café
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Café Oria bei den Ruinen von Paleo Pyli

Originelles kleines Café am Hang gegenüber der Ruinen von Paleo Pyli (siehe auch diesen Beitrag). Tischchen stehen auf verschiedenen Ebenen/Terrässchen und bieten einen schönen Blick ind Ruinengelände und zum Burghügel sowie weiter zum Meer, Richtung Kalymnos und türkische Küste. Die zwei Steinhäuser des Cafés passen zur Umgebung.
Hier kann man auch Eselreiten. Während der Saison wird auch grilliert, ansonsten gibt es Getränke, Kaffees, Yoghurt mit Honig. Geöffnet normalerweise ab 9 Uhr morgens.
Man kann vom Ruinengelände zum Café aufsteigen (eine Tafel markiert den Weg). Oder man kommt von „oben und hinten“ her, indem man etwas oberhalb des Parkings im Wald den Pfad nach links den Hang hinauf folgt (Tafel mit „Eselreiten/Cold drinks/ best view to Paleo Pyli“ oder so ähnlich beschriftet).
Hübsch gestaltetes Café mit den verschiedenen Terrassen. Von hier aus kann man gut die Atmosphäre von Paleo Pyli auf sich wirken lassen. Schöne Aussicht, friedliche Atmosphäre.

 
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Fischtaverne Limionas nähe Kefalos
KOS
Fischtaverne
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Fischtaverne Limionas nähe Kefalos

Die Tavernen (nun ja, das meiste waren Snackbars) in Kefalos haben uns nicht so angemacht, so beschlossen wir, einem Schild zu folgen, das mit Fischtaverne Limionas beschriftet war. Das Limionas ist ein grosses, recht gepflegtes Fischrestaurant ca. 3 km nördlich von Kefalos an der Bucht von Limionas gelegen. Gleich daneben liegt eine kleine, geschützte Bucht mit einer Fischermole.
Das Restaurant mit seiner grossen überdachten Terrasse liegt leicht erhöht, mit schönem Blick auf das Meer. Der Service und die Bedienung sind sehr aufmerksam. Ein Reiseführer schrieb sogar, es sei das beste Fischrestaurant der Insel, täglich würden Fischerboote auslaufen, um das Restaurant beliefern zu können. Die Fische sind auf Eis in einer Kühlvitrine ausgestellt. Die gegrillte Tsipoura an der Olivenöl-Zitronensauce war sehr lecker, ebenso die Sole mit Krevetten (Preis je Euro 15.-). Das war ganz angemessen, das Lokal ist gepflegt, mit Stofftischtüchern! Leider waren wir an einem etwas windig-stürmischen Abend dort, aber bei besserem Wetter ist es sicher noch gemütlicher – mit Sonnenuntergang und Blick aufs Meer. Wer mal etwas gepflegter essen und sicher frischen Fisch haben will, ist hier bestens aufgehoben.
Fish Taverna Limionas, fresh fish daily, sunset in Kefalos, Kefalos (Limionas-Bucht),
Tel. +30 2242 300193

 
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Das Bergdorf Zia
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Malerische Orte
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Das Bergdorf Zia

Unter „Bergdorf“ stelle ich mir ein idyllisches, traditionelles, charakteristisches Dörfchen vor. Zum Glück waren wir vorgewarnt, denn Zia ist alles andere als ruhig, verträumt und charakteristisch. Eine touristische Hochburg! Zu Hunderten (oder Tausenden?) werden Touristen in Bussen hierher gekarrt, dazu kommen noch all die Touris in Ihren Mietwagen, Motorrädern und Quads. Ein unglaublicher Rummel. Restaurant an Restaurant, Shop an Shop, Verkaufsstand an Verkaufsstand. Dazu die Tavernenbesitzer, die einem ansprechen und  in ihr Lokal locken wollen. Besonders viel los sein muss zur Sonnenuntergangszeit, wenn Busladungen für Sunset und Greek Night hergebracht werden.
In all dem Getümmel haben wir zum Glück ein nettes Café entdeckt, das noch etwas traditionell aussah, mit unaufdringlichen, freundlichen Inhabern und der Spezialität der Region „kanelada“ (Zimtgetränk).
Theoretisch wäre Zia hübsch gelegen am Hang des Dikeos Berges, in recht üppiger Vegetation und mit schönem Ausblick (wenn es nur etwas weniger touristisch aufgemotzt wäre). Wenn man sich etwas von den Hauptstrassen entfernt und hochsteigt, findet man doch noch einige ruhigere, hübsche Ecken. So zum Beispiel die Kirche mit den vielen Wandmalereien und das nette Café nebenan mit der Aussichtsterrasse. Von hier aus gibt es einen schönen Wanderweg auf den Dikeos-Berg mit seinem Gipfelkirchlein – da ist man weit weg vom Touristen-Getümmel. Oder  man kann auch den Wanderweg Richtung Paleo Pyli gehen statt hinauf auf den Berg.
Zia ist insofern ein Ziel, eben, wenn man Wandern will. Oder wenn man unterwegs ist zu den Ruinen und der Burg von Paleo Pyli, die nicht sehr weit entfernt liegen.
Ab Kos-Stadt sind es ca. 14 km nach Zia.

 
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Die Platane des Hippokrates und die Chatzi Hassan Moschee
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Sehenswürdigkeiten
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Die Platane des Hippokrates und die Chatzi Hassan Moschee

Die Platane des Hippokrates (auf englisch Hippokrates Plane tree)befindet sich gegenüber des Kastro an der Plateia Platanou (=Platanen-Platz) neben der Chatzi Hassan Moschee. Es ist eine der berühmten Sehenswürdigkeiten in Kos-Stadt! Unter dieser riesigen Platane soll der berühmte Arzt und Mediziner der Antike, Hippokrates, gelehrt haben. Der mächtige Baum muss gestützt werden mit Pfeilern und dem Bau des türkischen Brunnenhauses, das zur Moschee gehört. Der Hauptstamm hat 12 m Umfang, ist jedoch abgestorben. Jedoch schätzt man, dass die Platane „nur“ etwa 500 Jahre alt ist, also zur Zeit von Hippokrates (von 460 – 377 v.Chr.) dort noch gar nicht wuchs!
Die Chatze Hassan Moschee – Zeugnis der türkischen Vergangenheit – wurde inzwischen zweckentfremdet, heute werden dort Souvenirs verkauft.
Nun ja, sehr fit und kräftig sieht die Platane nicht mehr aus, aber eben, sie gehört zu den vielgepriesenen Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Schliesslich hat Kos der Welt den „Vater der Medizin“ Hippokrates geschenkt, so wird vieles verherrlicht, was mit Hippokrates im Zusammenhang steht (oder angeblich stehen soll), denn Hippokrates lässt sich gut vermarkten.  Das Plätzchen ist recht nett, von dort kann man zum Kastro, zum Meer oder durch die Ruinenfelder der Altstadt bummeln. Man MUSS eben doch fast einen Abstecher zur Platane gemacht haben, wenn man Ferien auf Kos verbringt.

 
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Embros Thermi / Therma
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Strände
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Embros Thermi / Therma

Wir hatten ein Bild gesehen vom Thermi Strand: Strand, dahinter helle hochaufragende Felsen – sah gut aus. Und weil bei Therma auch gleich das Ende der Teerstrasse war und wir das spannend finden (gibt so ein Gefühl, am Ende der Insel angekommen zu sein), sind wir hingefahren. Die Umgebung mit den senkrechten Felswänden direkt beim Strand war an sich ganz hübsch, nur war leider viel Betreib (okay, es war Juli…). Für unseren Geschmack war es zu eng, mit zu vielen Leuten.  Bestimmt wäre  es jedoch ein nettes Fleckchen, ausserhalb der Hochsaison und wenn weniger Leute dort sind.
Zu den Fakten:  bei Therma gibt es heisses Wasser, das aus den Felsen/Bergen kommt. Therma heisst ja „warm, heiss“. Das Wasser besitzt heilende Kräfte. Es ist reich an Potassium, Sodium, Calcium, Magnesium, Schwefel und Chlorine. Es soll gesundheitsfördernd sein bei rheumatischen Beschwerden, Arthritis und gynäkologischen Problemen.
Therma liegt ca. 10 km von Kos-Stadt entfernt. Man umfährt die Psalidi-Region, vorbei am Kap Fokas und Strand Agios Fokas und gelangt am Ende der Asphaltstrasse zu einem Parking. Dort steht eine Kantina und verkauft Getränke (zumindest in der Saison), auch der Buswendeplatz ist dort. Von dort geht es auf einer Schotterstrasse die wenigen Meter hinunter ans Meer. Vorbei an Felsklippen und einem kleinen (eng bestuhlten) Strandabschnitt gelangt man zu einem natürlichen Becken am Strand, wo die Leute im warmen Heilwasser baden.  Auch vorne am Strand im Meer ist das Wasser warm.
Beim kelinen Strandabschnitt gibt es Liegestuhlverleih und eine Snackbar mit Terrasse. Das Angebot ist leider etwas auf Massentourismus ausgerichtet, mit Fotos von Chips und Burgern,…
Nun ja, die Felskulisse war nett, das Wasser hat sicher wohltuende Qualitäten. Aber vielleicht sollte man nicht gerade im Juli und August dort sein, uns hatte es einfach zuviel Leute.

 
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Kefalos Beach auf der Kefalos-Halbinsel
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Strände
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Kefalos Beach auf der Kefalos-Halbinsel

Die Kefalos-Halbinsel liegt im Westen von Kos, ca. 50 km von Kos-Stadt entfernt. Es ist ein touristisch noch nicht sooo überlaufenes Gebiet (verglichen mit z.B. Marmari oder Kardamena). V.a. der südliche Teil der Halbinsel ist noch ursprünglich, unerschlossen und fast etwas wild (z.T. nur Schotterstrassen).
Kefalos Beach ist ein sehr schöner Strand. Hier gibt es einige Unterkünfte, Tavernen, Minimarkets und Touristshops verteilt entlang der Hauptstrasse. Am Strand geringer Liegestuhlverleih und vereinzelt einigeTavernen (zum Teil auch zu den Hotels gehörend). Herrlicher Sand, auch im Wasser. Besonders schön ist der Blick auf das kleine Inselchen Kastri mit seinem charakteristischen Felsklotz und dem weissen Kirchlein. Wassersportmöglichkeiten am Strand.
Am Strand auf Höhe von Agios Stefanos liegen die Ruinen der frühchristlichen Basilika von Agios Stefanos (Siehe auch Beitrag „Ruinen der Basilika Agios Stefanos).
Wir waren im Juli 2010 am Strand von Keflos und waren „gottenfroh“, haben wir hier ein Hotel gebucht und  nicht im Touri-Getümmel von Tigaki, Marmari oder Kardamena. Obwohl Mitte Juli, war der Strand alles andere als überlaufen, es war sehr friedlich und gemütlich und relaxend.
Jedoch waren wir etwas enttäuscht vom Ort Kefalos, der auf der Anhöhe liegt. Es war eher ein „durchschnittlicher Ort“ ohne viel Charme oder idyllische Ecken. Restaurants gab es wenige, es waren v.a. Snackbars und Fastfood-Lokale. So sind wir zum Essen ausgewichen auf die Limionas-Bucht 3 km nördlich (Fischrestaurant Limionas) oder die Agios Theologos-Bucht 4km südwestlich).
Anschliessend an den Kefalos-Strand folgt die Kamari Beach. Auch hier gibt es einige Unterkünfte, Minimarkets, Touristshops und Cafés. Bei der Anfahrt nach Kefalos passiert man einige Strände wie Magic Beach, Paradise, Langada, Camel, Markos, Sunny Beach, Banana, Exotic….  – es gibt also einiges zu entdecken.

 
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Langada-Beach zwischen Antimachia und Kefalos
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Langada-Beach zwischen Antimachia und Kefalos

Langada Beach (wird glaube ich auch Banana-Beach genannt) ist auch einer der mehreren Strände, die sich um die Almirou Bay verteilen. Wenn man auf der Hauptstrasse von Antimachia her kommt Richtung Kefalos, so zweigen  einige Kilometer vor Kefalos diverse Stichstrassen links hinunter zu verschiedenen Stränden, zum Beispiel Polemi, Exotic Beach, Magic Beach, Psilos Gkremos/Sunny Beach, Marcos Beach, Paradise Beach, Camel Beach,.. Langada liegt zwischen Markos Beach und Paradise Beach.
Wir waren positiv überrascht von Langada. Zuvor waren wir nämlich am Paradise, der uns mit seinem riesigen Restaurant und den 4 dicht gestuhlten Liegestuhlreihen abgeschreckt hatte.
Langada ist viel ruhiger, es gab nur 1 ½ Reihen locker hingestellte Liegestuhlreihen. Heller Sandstrand, flach abfallend. Am Rand etwas Wassersport. Miete für 2 Liegestühle und 1 Schirm ca. 6.- Euro (Juli 2010). Kein Restaurant und keine Kantina. Schöner Blick zur Insel Nisyros.
Ein Grossmütterchen, das auch Liegestühle vermietet, hat unter Bäumen 2 Tischchen aufgestellt und serviert Getränke und Kaffee. Gemütliches Sitzen am Schatten mit Blick auf den Strand und das Meer.
Wer es ruhiger haben will, ist hier besser bedient als am Paradise.

 
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Paradise Beach zwischen Antimachia und Kefalos
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Paradise Beach zwischen Antimachia und Kefalos

Paradise ist einer der bekanntesten Strände an der Almirou Bay. An der Strasse von Antimachia Richtung Kefalos zweigen mehrere Stichstrassen nach links weg zum Meer und zu diversen Stränden wie Sunny Beach, Markos Beach, Langadas, Camel Beach und eben Paradise Beach. Die Abzweigungen zu den einzelnen Stränden sich gut beschildert. Paradise ist wohl einer der meistbesuchten Strände, in einer geschwungenen Bucht gelegen. Recht gross, seitlich abgeschlossen durch Felskaps. Mit Wassersportmöglichkeiten, grosses Restaurant, gute Infrastruktur, Liegestuhlverleih. Heller Sand, flachabfallend, also auch gut geeignet für Familien mit Kindern. Busverbindungen zum Beach.
Uns hat es jedoch nicht so gefallen, wir waren Mitte Juli dort und waren ziemlich erschrocken über den vollgepackten Beach mit 4 langen Reihen Liegestühlen hintereinander. Uns war es zu eng, zuviel los, so versuchten wir es beim Nachbarstrand, dem ruhigeren Langada. Aber wer eine gute Infrastruktur und einen schönen Sandstrand schätzt und dem es egal ist, dass viel los ist  – und wer vielleicht nicht gerade in der Hochsaison kommt – ist hier sicher gut aufgehoben.

 
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Paradiso-Beach auf der Kefalos Halbinsel
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Paradiso-Beach auf der Kefalos Halbinsel

Wir waren gerade am Mittagessen in der Taverne unseres Hotels am Kefalos Beach, als eine italienische Reiseleiterin dort ihren Willkommenscocktail abhielt. Selbst ehemalige Reiseleiterin, spitzte ich natürlich die Ohren und horchte mit. So erfuhren wir, dass es zwei fast gleichnamige Strände gab, die aber total unterschiedlich sind. Das eine ist Paradise Beach, ein sehr bekannter Strand VOR  Kefalos (siehe auch Beitrag „Paradise Beach zwischen Antimachia und Kefalos“). Von der Hauptstrasse Antichmachia – Kefalos geht eine Strasse links hinunter zum Paradise (grosser Sandstrand, Infrastruktur, mehrere Reihen Liegestühle, Busverbindungen, viel los…). Uns interessierte jedoch mehr der zweite Strand, dieser heisst Paradiso und liegt etwas einsam auf der Kefalos-Halbinsel auf der Südwestseite. Auf der Schotterstrasse dorthin sind einige Wegweiser aufgestellt mit  „Paradiso“ und „FKK-Beach“. Von hellen Lehmfelsen oberhalb des Strandes hatten wir auf unserer Kefalos-Halbinsel-Entdeckungsfahrt den Strand zum 1. Mal gesehen. Er gefiel uns, es waren nicht so viele Leute, im Hintergrund erheben sich helle Lehmberge, davor der Strand und einige Buchten. So beschlossen wir, dort unseren Strandtag zu verbringen. Es gibt eine kleine Beachbar (nur Getränke), die auch einige Liegestühle vermietet. Anfahrt nur mit dem Auto  möglich.
Ein herrlicher Sandstrand, auch mit Sand im Wasser! Tolles, klares Wasser. Schön ruhig, wenig Leute (wir waren Mitte Juli dort). Hier wird auch – aber nicht nur – FKK betrieben. Hübsch mit den hellen Lehmfelsen im Hintergrund. Einziger Wehmutstropfen: es ist halt eine etwas längere Anfahrt, zum Teil über Schotterstrassen. Aber gerade, wenn man einen ganzen Tag am Strand verbringen will, lohnt es sich. Einfach etwas Verpflegung mitnehmen. Uns gefiel es auf jeden Fall um einiges besser als an den belebten Stränden VOR Kefalos, entlang der Almirou Bay zwischen Antimachia und Kefalos. Sollten wir wiedermal auf Kos sein, dann wollen wir wieder in Kefalos wohnen und sicher wieder zum Paradiso fahren!

 
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Agios Theologos Beach und Restaurant auf Kefalos-Halbinsel
KOS
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Agios Theologos Beach und Restaurant auf Kefalos-Halbinsel

Agios Theologos liegt ca. 4 km südwestlich von Kefalos auf der Kefalos-Halbinsel. Bei der Anfahrt kommt man vorbei an einigen Häusern und Kirchlein. Agios Theologos besteht aus dem Strand, umgeben von weissen Kreidefelsen, und dem gleichnamigen Restaurant Agios Theologos. Das Restaurant ist beliebt und bekannt für seine Sonnenuntergänge. Von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick aufs Meer. Das Restaurant serviert traditionelle griechische Küche und Fisch und Seafood. Einiges stammt von den Feldern und der Produktion des Restaurantbesitzers selbst (wie Feta, Oliven, Brot, Zicklein), anderes kommt aus der Region. Die Kellnerin hat uns bei der Bestellung noch informiert, was heute gerade spezielles Tagesgericht ist. Das Essen schmeckte uns, nur hatten wir etwas viel Frittiertes auf einmal bestellt, das lag dann etwas schwer auf (frittierte Auberginen und Zucchini mit Tsatsiki, Skordalia und Taramosalata, Saganaki-Käse, Zucchini-Bällchen, dazu Tintenfischeintopf mit Kartoffeln und Wein). Die Atmosphäre, weit weg vom Touristengetümmel in Kefalos (oder noch schlimmer in Marmari oder Kardamena), war sehr gemütlich und friedlich, der Blick aufs Meer  und der Sonnenuntergang schön. Den Strand hatten wir nur kurz angeschaut, auch sehr schön, umgeben von hellen Kreidefelsen. Bescheidener Liegestuhlverleih. Eine gute Wahl, wer mal von den Lokalen am Kefalos-Beach weg möchte und eine Alternative sucht zu den Fastfood/Snackbars von Kefalos-Dorf sucht.
Agios Theologos Restaurant, Kefalos, Tel. +30 6974 503556, www.ag-theologos.eu
„traditional greek cuisine & seafood, enjoy your dinner with the sunset“

 
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