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Fischtaverne To Limenari zwischen Loutra und Pali
NISYROS
Fischtaverne
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Fischtaverne To Limenari zwischen Loutra und Pali

Die meisten Tavernen in Mandraki haben auf Tafeln Fotos ihrer Gerichte ausgestellt (unter anderem Pizza, Hamburger, Pommes,.. ) – was uns nicht gerade ansprach. Wir haben unsere Autovermieterin nach einem traditionellen Restaurant gefragt, das nicht so touristisch ist, wo auch Einheimische hingehen und das frischen Fisch serviert. Sie hat uns das Limenari von Herrn Makis und Frau Ourania empfohlen. Es liegt zwischen Loutra und Pali. Vor einer Kurve zeigt links von der Strasse ein Schild hinunter Richtung Meer. Auf dem Schild steht To Limenari – Restaurant.  Ein kleines Strässchen führt in wenigen Metern zum Limenari. Parkplatz vor dem Haus. Die Taverne liegt sehr ruhig, etwas abgelegen, rundherum ist nichts, nur ein kleines Tal und dann vorne das Meer. Man hat einen Blick auf das vorgelagerte Inselchen Giali, wo Bimsstein abgebaut wird. Sehr gemütlich ist die Terrasse hinter dem Haus zum Meer hin, wo man auch einen schönen Sonnenuntergang geniesst. Makis und Ourania sind stolz auf ihre „sunset view“ und bieten auch gerne an, ein Foto von uns zu machen (Makis ist zwar nicht gerade DER Starfotograf , er schneidet die Füsse ab und nimmt einen Masten mit aufs Bild, aber er hat es ja gut gemeint!). Wir haben hervorragend gegessen. Bei Ourania in der Küche haben wir den frischen Fisch ausgesucht, den Makis dann auf dem Grill zubereitet hat. Dazu haben wir die Spezialität Pithia probiert, eine Art Kichererbsenbällchen. Die patates (pommes frittes) waren frisch und selbstgemacht. Den Fisch verrechnete Ourania als Portion zu Euro 7.- - äusserst günstig, verglichen mit den Kilo-Preisen in den Tavernen im Fischerdorf Pali, wo der Fisch der Kategorie A zwischen 54 – 50 Euro kostete.  Der Fisch vom Grill mit etwas Zitronensaft und Olivenöl war sehr lecker, die Atmosphäre friedliche, gemütlich und entspannend mit dem schönen Meerblick. Makis hat uns voller Stolz sein kleinstes Töchterchen vorgestellt, das Spiliani heisst und im gleichnamigen Kloster in Mandraki getauft wurde. Auch die anderen Kinder sind sehr freundlich, emsig und hilfsbereit.
Eine sehr zu empfehlende, einheimische Taverne mit frischem Fisch und Hausmannskost. Wir würden sofort wieder hinfahren.  Man braucht ein Auto, um dorthin zu kommen. Aber es lohnt sich, Mandraki oder Pali zu verlassen und ausserhalb der touristischen Gebiete zu essen.
Adresse: Zwischen Mandraki und Pali, bei Makis und Ourania, Tel. +30 22420 31023

 
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Das Dorf Emborio
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Malerische Orte
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Das Dorf Emborio

Wenn man am Vormittag von der Küste hochfährt Richtung Kraterrand und Vulkan (ifestio auf griechisch), hat man einen schönen Blick auf das kleine Dorf Emborio, das oben am nördlichen Kraterrand auf ca. 350 m auf einem Sattel im Ringwall liegt. Das Auto am Dorfeingang beim kleinen Plätzchen mit dem Toilettenhäuschen stehen lassen und die engen Gassen zu Fuss erkunden. Das Dorf ist ruhig, zahlreiche Häuser sind verlassen, einige bereits verfallen. Wir sind nur wenigen Leuten begegnet, einem Bauern, der aufs Feld ging und einem älteren Ehepaar, das im Hof Gemüse rüstete. Tatsächlich leben noch etwa 20 Einwohner hier im Dorf, wie die Restaurantbesitzerin des Balconi erzählte.
Die Erzengel Michael Kirche (Taxiarchis) aus dem 13. Jh. oberhalb des Dorfes ist einen Abstecher wert, man geniesst einen tollen Ausblick auf den grossen Vulkankessel und die umliegenden Gipfel an der inneren Abbruchkante des Ringwalles, der den Kraterkessel umgibt. Unterhalb Emborio ist der Kessel  bewachsen mit Eichen, Oliven- und Mandelbäumen.  Erst im hinteren Teil, beim Stefanos-Krater und den beiden Polyvotis-Kratern, ist die Landschaft karg, geprägt von den Farbtönen weisslich und gelblich.  Die Erzengel-Kirche liegt innerhalb der Ruinen des Kastro von Emborio, das in byzantinischer Zeit gegründet wurde. Die Mauerruinen stammen aus der Kreuzritterzeit. Den Hof der Kirche schmückt ein schwarz-weisses Kieselsteinmosaik.  Das Kastro diente einst dem Schutz der Bevölkerung. Als 1933  der Vulkan rumorte, stürzte das Kastro ein. Viele Bewohner flüchteten und gründeten das Fischerdorf Pali an der Küste.
Beim Spaziergang durch das Dorf entdeckt man einige hübsche Ecken: schneeweisse Würfelhäuser mit blau ummalten Türen und Fenstern,  versteckte Innenhöfe, alte Türen umrankt von Rebstöcken, oder Ausblicke durch die Fenster der verfallenen Steinhäuser. Es ist schön zu sehen, dass einige Häuser renoviert und aufgerüstet werden. Leider sind es nur wenige. Bleibt zu hoffen, dass der Ort einmal nicht gänzlich verlassen wird.
Eine Pause lohnt sich im traditionellen Restaurant „to balconi tou Emboriou“ – der Balkon von Emborio, mit der einen Terrasse zum Kirchplatz hin, der anderen Terrasse hinten hinaus mit Blick in den Kraterkessel. Die sympathischen Besitzer bereiten griechische Hausmannskost zu (siehe auch Beitrag  zum Restaurant to balconi tou Emboriou).
Die schneeweisse Kirche mit den blauen Fensterummalungen ist eine Marienkirche, Maria Geburt (genesis tis theotokou).
Beim Dorfeingang liegt eine „Natursauna“, wo warmer Dampf in einer kleinen Grotte aus den Wänden/Felsspalten tritt (haben wir nicht besucht, die Angaben stammen aus dem Reiseführer und von unserer Autovermieterin).
Etwas oberhalb des Dorfes führt die Strasse hinunter in den Kraterkessel und zum Agios Stefanos-Krater (ca. 6 km), Teerstrasse). Dies ist die einzige Strasse, wo man mit einem  normalen Wagen den Krater erreichen kann. Es gibt auch Wandermöglichkeiten in der Umgebung von Emborio und dem Krater. So führt zum Beispiel ein Weg vom Kloster Moni Evangelistria oberhalb Mandraki  hinüber nach Emborio. Und vom Kraterkessel aus haben wir auch ein Schild gesehen, das einen Pfad hinauf nach Emborio kennzeichnete.
Emborio ist ca. 8-10 km (jede Quelle sagt was anderes) vom Hafenort  Mandraki gelegen. Keine so guten Busverbindungen ab Mandraki, bei unserem Besuch im Juli 2010 gab es einen Bus frühmorgens und einen abends. Besser, sich ein Auto zu mieten (nette Vermietung am Hafen links neben dem Hafencafé:  Manos K. rent a car), dann kann man auch gleich den Krater auf eigene Faust besuchen und muss nicht mit einem organisierten Ausflug gehen.

 
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Das Dorf Nikea und Avlaki
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Das Dorf Nikea und Avlaki

Nach dem Hafenort Mandraki ist Nikea die zweite grössere Siedlung auf Nissiros. Die antike Siedlung wurde bereits von den Dorern gegründet. Nikea liegt malerisch hoch oben  (je nach Quelle zwischen 450 – 500 m) im Südosten des Ringwalls um dem Kraterkessel, mit schönem Blick auf den Krater.  Nikea wird in den Prospekten abgebildet wegen seinem hübschen kleinen runden Dorfplatz, der Plateia. Das Plätzchen wird umgeben von der Kirche, von stattlichen Häusern und zwei einladenden Cafés. Der Boden des Plätzchens ist mit einem Kieselsteinmosaik belegt. Auch die Gassen um den kleinen Platz und die Kirche sind malerisch: traditionelle Häuser, verwinkelte Gassen, schlafende Katzen, blühende Oleander, enge Durchgänge.
Nikea ist belebter als das kleine Dorf Emborio, immerhin leben hier im Winter noch ca. 40 Einwohner. Viele der Häuser sind zweistöckig, mit roten Ziegeldächern. Vormittags hat man einen schönen Blick auf das Ensemble des Dorfes von der Anfahrtsstrasse aus. Parking am Dorfeingang und am Strasssenrand vor dem Dorf. Beim Dorfeingang auf dem Platz befindet sich das neu eröffnete vulkanologische Museum, das die Geschichte des Vulkans und seine  Einflüsse auf die Insel darstellt. Ebenfalls am Platz liegt die traditionelle Taverne Andriotis.  Hier führt eine  Gasse ins Dorf hinein.
Im langgezogenen Dorf findet man mehrere Wegweiser mit der Aufschrift „view to the volcano“ – Aussicht auf den Vulkan. Uns hat die Sicht vom hintersten viewpoint hinter dem Platz mit der Kirche am besten gefallen. Unter sich breitet sich der Kraterkessel aus, mit dem Stefanos-Krater in der Mitte, etwas rechts dahinter die zwei Polyvotis-Krater. Man sieht auch hinüber zum Dorf Emborio.  Von Nikea aus führen zwei relativ steile Fusspfade hinunter in die Senke des Kraterkessels und dem Stefanos-Krater. Ca. 40-60 Gehminuten (haben die Pfade nicht selber ausprobiert, Zeitangaben stammen aus einem Prospekt).
Oberhalb des Dorfes auf der Hügelspitze liegt das schneeweisse Kirchlein Profitis Ilias. Man kann vom Dorf aus hinter dem Museum den Fusspfad hinaufsteigen. Oder ausserhalb des Ortes die zementierte Strasse hinauf nehmen, die dann zu einer Schotterstrasse wird. Vom Kirchlein aus (das bei unserem Besuch gerade renoviert wurde) hat man einen schönen Blick auf den Kraterkessel, die Dächer des Dorfes Nikea und hinüber zum Dorf Emborio sowie aufs Meer. Die letzten paar Meter sind wir zu Fuss gegangen, vorbei an Distelfeldern und mit Blick auf die Nachbarinsel Tilos.
Vor Nikea zweigt ein schmales kurvenreiches Strässchen hinunter ans Meer nach Avlaki. Avlaki ist ein kleiner, verlassener Weiler mit einem Strand aus rot/schwarzen Steinen. Bei der kleinen Kirche am Ende der Strasse das Auto stehen lassen, von dort geht ein kurzer Pfad hinunter zur kleinen Mole und dem Strand, vorbei an verlassenen Gebäuden. Bei den rot/schwarzen Felsen kann man gut die Farben des Vulkangesteins erkennen. Man nimmt das gleiche Strässchen durch terrassierte Hänge und Ziegenweiden wieder hoch zur Hauptstrasse. Viel zu sehen gibt es nicht in Avlaki, aber die Fahrt dorthin und der Vulkansteinstrand sind vielleicht interessant für Leute, die Landschaft und vulkanische Geologie sehen wollen - und die die wenigen Strassen der Insel abfahren wollen! Der Strand verfügte über keine Infrastruktur und hatte ziemlich grosse Steine. Wir sind dort nicht baden gegangen, haben aber ein paar schöne Steine als Souvenir mitgenommen.
Nikea liegt ca. 16 km von Mandraki entfernt. Spärliche Busverbindungen ab Mandraki nach Nikea (bei unserem Besuch anfangs Juli eine Verbindung frühmorgens, eine am späteren Nachmittag und eine abends. Besser ein Auto mieten (nette Autovermietung Manos K. am Hafen von Mandraki).

 
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Der Fischerort Pali
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Der Fischerort Pali

Pali ist eine kleine Siedlung am Meer, ein Fischerdorf. Es wurde 1933 von den Bauern aus Emborio (im Inselinneren gelegen) als ihre Siedlung am Meer gegründet. Im Hafen liegen Fischerboote und einige Yachten. Um den Hafen herum haben sich einige Fischtavernen angesiedelt, die frischen Fisch und anderes anbieten. Man sitzt gemütlich auf der Terrasse, schaut dem Treiben auf dem Strässchen zu und geniesst den Blick über Hafen und Meer. In Pali geht es gemächlich zu und her. Es gibt einige Zimmervermietungen hier. Bekannt ist auch die Bäckerei Pali, die auch ein Verkaufslokal in Mandraki hat. Uns ist der Bäcker begegnet, als er in Mandraki seinen Lieferwagen an der Hafenpromenade parkierte und aus dem Wagen heraus leckeres süsses und salziges Gebäck und frisches Brot verkauft. Auch Autovermietung ist in Pali zu finden. Nähe dem Wasser erhebt sich die Dorfkirche. Hinter Mole und Dorf breitet sich der Ortsstrand aus (Sand an Land und ich glaube auch im Wasser). Einige Tamarisken am Strand sind beliebte Schattenspender. Unsere Autovermieterin erwähnte, am Ende der Bucht gäbe es das Kirchlein Panagia Thermiani, das neben einer Heilquelle beim Thermalbad in den Fels gebaut sei. Wir haben aber vor lauter Fischessen gar nicht mehr daran gedacht, das Kirchlein zu besuchen.
Vor Pali zweigt die Strasse ab, die ins Inselinnere Richtung Emborio, Vulkan und Nikea führt. Pali ist ca. 5-6 km von Mandraki entfernt. Fährt man durch Pali durch und dann um das Kap Katsouni herum, gelangt man später zur langgezogenen Strandregion von Lies (keine Infrastruktur). Wo die Strasse hinter Lies endet, führt ein Fusspfad in ca. 8 Minuten zum schönen Sand-/Kiesstrand von Pachia Ammos. Wohl der schönste Strand der Insel, keine Infrastruktur, kein Schatten.
Wir waren in Pali zum Fischessen. Ganz nett, nur im Nachhinein müssen wir sagen, dass es recht teuer war (die Tavernenbesitzer profitieren wohl etwas vom „herzigen Fischerdörfchen-Bonus“…). Am folgenden Abend haben wir um vieles günstiger und besser in der einsam gelegenen Fischtaverne „to limenari“ zwischen Loutra und Pali gegessen (siehe Beitrag Fischtavernen to limenari).
Pali eignet sich für ruhige Ferien. Infrastrukturmässig bietet Mandraki mehr (ist ja auch viel grösser).

 
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Der Hafen- und Hauptort Mandraki
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Der Hafen- und Hauptort Mandraki

Mandraki  ist der Hauptort und Hafenort von Nisyros. Bei der Hafenmole gibt es in nächster Umgebung ein Café, eine Autovermietung, ca. drei einfache Hotels und das kleine Büro des Touristoffice. Auch Busse stehen dort, wobei wir während unseres Aufenthaltes nie einen Bus fahren sehen haben. Die Fahrpläne sind auch nicht sehr touristenfreundlich und sind nicht unbedingt auf die Bedürfnisse der Touristen abgestimmt. Vom Hafen führt die Strasse entweder ins Dorf Mandraki hinein oder links ab Richtung Loutra, Pali und nach Emborio und Nikea sowie hoch zum Panagia Evangelistria-Kloster.
Mandraki ist recht langgezogen und dehnt sich auch noch etwas ins Inselinnere aus. Es liegt amphitheatralisch um den Hügel mit dem Burgfelsen und dem Kloster Spiliani herum. An der Zufahrtsstrasse ins Zentrum wie auchan der Promenade am Meer befinden sich einige Restaurants, Cafés, Snackbars sowie Geschäfte. Einige davon sind gut eingerichtet für den Ansturm an Tagestouristen ab Kos, die den Vulkan besuchen und dann noch etwas freie Zeit in Mandraki verbringen (leider viele Lokale, die ihre Speisen mit Fotos abbilden und in verschiedenen Sprachen beschriften).Im Dorf selber gibt es einen kleinen Ortsstrand mit Sand, Tamarisken und bescheidenem Liegestuhlverleih. In Mandraki findet man diverse Restaurants, Cafés, Bars und Fastfood, Obstgeschäft, Bäckerei, Supermarkets, Post, Apotheke, Souvenishops, Polizei, Metzger, Papeterie, Autovermieter usw. Auch ein Büro, das Schiffstickets ausstellt.
Mandraki ist sicher ein guter Ausgangspunkt und wer hier wohnt, hat die meiste touristische Infrastruktur sowie den Hafen in der Nähe. Wenige Hotels liegen nähe Hafen, das Hotel Porfyris im Ort, auch gibt es einige Zimmervermietungen.
Bekannt ist die etwas landeinwärts gelegene Plateia Ilikiomenis, der „Platz der Delfine“, benannt nach dem Mosaik auf dem Boden des Platzes. Die Plateia wird überschattet von alten Bäumen und hier haben sich diverse Cafés und Restaurants angesiedelt (wobei einige Angestellte leider sehr auf Touristenfang aus sind und einem ansprechen und für ihr Lokal begeistern wollen – was wir nicht so mögen).
Hübsch sind die kleinen Plätzchen und verwinkelten Gässchen Richtung Fusse des Spiliani-Berges. Weisse Würfelhäuser, bunte Fensterläden und Balkone. Einige der Häuser haben vor dem Eingang die typischen schwarz-weissen Kieselsteinmosaike. Immer wieder stösst man auch auf kleine Kirchlein und malerische Ecken. Oberhalb des Ortes erhebt sich eine brauner Felsklotz mit den Steinmauern der ehemaligen Kreuzritterburg von 1315, und im Inneren liegt das schneeweisse Kloster Panagia Spiliani aus dem 14. Jh. Spilia heisst Höhle, und das Kloster ist auch in einer Höhle errichtet. Enge Gassen führen hinauf, teils durch überdachte Durchgänge. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Dächer von Mandraki. Durch ein Tor mit Kirchturm betritt man die Klosteranlage. Vor den Kloster ist die Treppe ebenfalls mit schönem schwarz-weissem Kieselsteinmosaik verziert. Das Kloster ist normalerweise vormittags bis ca. 14/15 Uhr geöffnet. Grosser Feiertag im Kloster  ist der  15. August, Maria Himmelfahrt. Beim Zugang zum Kloster liegt das Kultur-Museum, das traditionelle Gegenstände ausstellt. Unterhalb des Burg-/Spiliani-Felsens nahe dem Meer liegt das Kirchenmuseum, während dem sich das neuere archäologische Museum zentraler im Ort befindet.
Wenig ausserhalb und oberhalb erhebt sich auf einem Fels das Paleokastro (=alte Burg) mit seinen grossen Mauerblocks aus dem 4. Jh. und Resten der hellenistischen Stadt aus dem 4.-3. Jh. v. Chr. Gute Aussicht vom Kastro (von uns nicht besucht). Chochlaki ist ein Strand im Westen des Spilini-Hügels, gemäss Reiseführer mit schwarzen Steinen (von uns nicht besucht).
Eine Spezialität der Insel ist Soumada, ein Getränk aus Mandeln. Dies wird unter anderem im Geschäft mit den Lokalen Produkten an der Strasse Richtung Hafen verkauft.

 
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Der Vulkan - to ifestio
NISYROS
Natur-Schönheiten
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Der Vulkan - to ifestio

Die Hauptattraktion aus Nisyros ist sicher sein Vulkan und der Kraterkessel. Nisyros liegt auf der „vulkanischen Linie“, die durch die Insel Aegina, Paros, Milos, Santorini, Nisyros, Giali und Kos verläuft. Ursprünglich gipfelte Nisyros in einem Hügel von ca. 850 m Höhe, aber die Mitte ist vor 30‘000 bis 40‘000 bei heftigen Eruptionen eingebrochen. Jetzt wird der Kraterkessel umgeben von 450 – 700 m hohen Ringwällen und Gipfeln wie Trapezina (545 m) und Proifitis Ilias (698 m). In der Senke findet man das fruchtbare Tal , den Eruptionskessel von Lakki und das öde Gebiet der Vulkankrater. Der Boden bei Lakki ist nährstoffreich und wird landwirtschaftlich genutzt. Eichen, Oliven- und Mandelbäume sind hier zu finden, dazu Terrassenfelder an den Hängen. Von Emborio aus hat man einen schönen Blick über die Senke, vorne noch bewachsen, hinten dann karg und vulkanisch.
Die Legende sagt, dass der Meeresgott Poseidon im Krieg gegen die Titanen den Giganten Polivotis verfolgte. Bei Kos hatte er ihn fast eingeholt. Poseidon riss ein Stück von Kos ab und schleuderte es nach Polivotis. Polivotis wurde unter dem Felsbrocken erschlagen. Und dieser Felsbrocken ist heute Nisyros. Die alten Griechen glaubten, wenn es auf Nisyros rumorte, so sei dies Polivotis, der sich bewegte, wenn es rauchte, so sei dies sein Atem, und wenn Lava floss, so sei es in Verbindung mit dem Schweiss oder dem Blut des erschlagenen Titanen Polivotis. Zwei der Krater heissen grosser und kleiner Polivotis-Krater.
Ab Emborio führt eine Teerstrasse hinunter in den Kraterkessel. Zuerst den Ringwall hinunter durch das fruchtbare Gebiet, dann weiter zu den Kratern. Am Ende der Teerstrasse ist ein Parking sowie eine Bar mit Terrasse. Von dort besucht man den grossen, rundovalen Stefanos-Krater, den grössten aller fünf Krater mit ca. 300 m Durchmesser (die anderen heissen: grosser und kleiner Polivotis-, Alexandros- und Logothetis-Krater). Man kann sogar in den Krater hinabsteigen, aber Vorsicht mit der Hitze, den Schwefeldämpfen und dem weichen warmen Boden mit den Schlammlöchern! Es riecht nach Schwefel, ab und zu sieht man Dämpfe aufsteigen. In den Kraterwänden sieht man das weissliche und gelbliche Vulkangestein. Schön ist auch der Blick nach oben zu den Ringwällen und den zwei am Hang klebenden Dörfern Emborio und Nikea.
Von der Bar aus kann man auf einem Pfad etwas mehr nach rechts hochsteigen und kommt so zu den zwei Kratern des grossen und des kleinen Polivotis. Hier ist die vulkanische Farbenpracht noch intensiver, zu den Farben weiss und gelb kommt noch rot dazu. Auch hier ist es interessant, um die Krater herumzugehen und etwas abzusteigen. Man sieht Erosionstäler mit schönen Formationen. Am hinteren Rand des grossen Polivotis-Krater gibt es einige Löcher mit gelben Schwefelkristallen, wo heisser Dampf rauskommt. Achtung, es ist wirklich heiss! Interessant und geheimnisvoll, diese Schwefelkristalle und –Löcher von nahem anzusehen, zu fühlen und zu riechen. Diese Fumarolen sollen bis zu 104 Grad heisse Schwefeldämpfe ausstossen.
1887 gab es am kleinen Polivotis die letzte Eruption überhitzten Dampfes. Seit 2000 wird der Vulkan im Rahmen des europäischen Forschungsprogrammes Geowarn erforscht, damit man zukünftig vor Vulkanausbrüchen gewarnt werden kann. Weitere Informationen über den Vulkan liefert das neue vulkanologische Museum in Nikea, am Dorfeingang gelegen.
Am besten, man besucht den Vulkan frühmorgens oder gegen Abend, wenn die Horden der Tagesausflügler von anderen Inseln noch nicht angekommen oder schon wieder weg sind.
Ab Nikea und ab Emborio gibt es Fusswege, die hinab in den Kraterkessel führen.  Von Emborio aus hat man einen „weiteren“ Blick auf den Kraterkessel und sieht vorne das fruchtbare Gebiet von Lakki. Nikea liegt näher oberhalb der Krater. Der Blick vom Dorf Nikea aus ist also „näher“ und direkter hinunter in den Stefanos-Krater. Im Dorf sind Wegweiser angebracht mit „volcano view“ zu Aussichtspunkten. Uns hat der Blick vom hintersten Viewpoint bei der Kirche gut gefallen.
Wir dachten, dass man eventuell Eintritt bezahlen muss zum Besuch des Vulkans (war in einem Reiseführer so erwähnt). Aber als wir gegen Abend dort ankamen, war das Kassa-Häuschen unbesetzt und auch der Angestellte der Bar machte keine Anstalten, etwas zu verlangen.
Ein sehr eindrückliches Gebiet, das einem die Naturkräfte und –Gewalten vor Augen führt. Und man sieht den Vulkan nicht nur, sondern riecht und spürt ihn auch. Unbedingt sehenswert auf Nisyros!

 
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Der Pachi Ammos-Strand
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Der Pachi Ammos-Strand

Der Pachi Ammos Strand ist wohl einer der besten der Insel (so viele Strände gibt es ja eh nicht). Er liegt im Nordwesten der Insel. Ca. 10 km von Mandraki entfernt und ist nur zu Fuss erreichbar (nur letztes Stück zu Fuss zu gehen). Die Teerstrasse endet beim langgezogenen Lies-Strand bei einem Garten und einem alten Kantina-Wagen. Von dort geht es in ca. 12 Minuten zu Fuss auf einem Pfad über dem Meer hinüber zur Pachi Ammos Beach. Der Pfad führt vorbei an vulkanischen Gesteinsformationen und Bimssteinwänden. Am Strand ist keine Infrastruktur vorhanden, keine Kantina, kein Liegestuhlverleih. Auch Schatten ist sehr spärlich, Bäume gibt es nicht, nur einige Büsche etwas zurückversetzt. Es ist eine recht weite Bucht. Am Strand wie auch im Wasser gibt es grob- bis feinkörnigen Sand, schwarz mit etwas roten Steinchen und Sandkörnchen gemischt. Am vorderen und hinteren Ende der Bucht sind Felsen zu finden. Das Wasser ist sehr klar und sauber. Auch FKK wird betrieben.
Uns hat der Strand sehr gut gefallen. Das Wasser war herrlich, die 12 Minuten Fussweg keine auch grosse Sache, v.a. weil es ein hübscher Pfad über dem Meer vorbei an schönen Bimssteinwänden ist. Wir waren Anfang Juli dort, der Strand war zu 2/3 leer, nur am vorderen Ende gab es einige Leute sowie einige FKK-Anhänger bei den Felsen am hinteren Ende. Einziger Nachteil: kein Schatten. Sollte man länger am Strand bleiben wollen, eventuell einen kleinen Sonnenschirm kaufen und mitnehmen. Und natürlich auch Wasser und Verpflegung mitnehmen. Ein sehr zu empfehlender Strand!

 
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Der Strand mit den Bimssteinhöhlen
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Der Strand mit den Bimssteinhöhlen

Ausserhalb von Pali, hinter dem Kap Katsouni, wo die Strasse einige Kurven den Hügel hinunterkommt und dann wieder ziemlich gerade Richtung Lies verläuft, befindet sich auch eine Bademöglichkeit. Wir sind darauf gestossen, weil wir einige Autos dort parkiert sahen. Es ist ein Steinstrand, das heisst, am Ufer gibt es etwas Sand/Kies/Stein-Gemisch, im Wasser Steine. Das Spezielle an diesem Strand sind die Höhlen in der Bimssteinwand auf der Strandseite Richtung Mandraki. Da es keine Bäume gibt am Strand, sin die Höhlen ideal, da sie Schatten bieten. Und am späteren Nachmittag wirft die Bimssteinwand selbst Schatten auf den Strand. Das Wasser ist sehr klar und sauber. Eventuell sind Badeschuhe hilfreich beim Hineingehen ins Wasser, da das Gehen auf den Steinen nicht so einfach ist. Das Wasser wird aber schnell tiefer, sodass man gleich einmal Schwimmen kann.
Keine Infrastruktur am Strand, keine Liegestühle, keine Sonnenschirme, keine Verpflegungsmöglichkeiten, kein Schatten (ausser in den Höhlenlöchern).  Idealer Strand, wenn man nicht so weit zum Pachi Ammos Strand fahren will und doch etwas weg vom Strand in Pali mit mehr Leuten sein will. Auch FKK wird hier gemacht.
Das Auto kann man gleich am Strassenrand stehen lassen (dort, wo die Senke ist und die Strasse direkt am Meer/Strand vorbeiführt)  und die wenigen Schritte zu Fuss zum Beach hinuntergehen. Will man zu den Höhlen, muss man etwas nach links in Richtung von Mandraki/Pali laufen.

 
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Die Strandregion von Lies
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Die Strandregion von Lies

Lies ist eine langgezogene Strandregion im Nordosten der Insel, ca. 3 km östlich ausserhalb von Pali, wo die Strasse dem Meer entlang führt. Total sind es ca. 1,5 – 2 km mit verschiedenen Strandabschnitten. Am Ende von Lies geht der Fusspfad los, der in 12 Min. zum schönen Pachi Ammos Strand führt.  Auch am Lies Strand ist keine Infrastruktur vorhanden, keine  Liegestühle, keine Verpflegungsmöglichkeiten. Am Strand gibt es groben schwarzen Sand, im Wasser sind teilweise recht grosse Steine zu finden. Das Wasser ist sehr klar. Uns hat der Pachi Ammos Strand besser gefallen, da es eine hübsche Bucht ist mit Sand. Aber für ein Sonnenbad am Strand und ein kurzes Bad im Meer ist Lies auch gut geeignet, vor allem, weil es leicht mit dem Auto zu erreichen ist und man nicht zu Fuss gehen muss. Und Platz hat es am langgezogenen Strand ja genug. Nur das ins Wasser Gehen ist bei den Steinen nicht so einfach, eventuell sind Badeschuhe hilfreich. Wer aber längere Zeit am Strand sein will, fährt eventuell besser bis ans Ende von Lies und nimmt den kurzen Fussweg zum Pachi Ammos auf sich.  Die Bucht mit dem Strand ist doch etwas schöner und stimmungsvoller als Lies.

 
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Andriotis Restaurant - Café in Nikea
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Andriotis Restaurant - Café in Nikea

Die traditionelle Taverne liegt am Eingang des Dorfes Nikea, am Platz gegenüber des vulkanologischen Museums. Die Taverne verfügt über eine èberdachte Terrasse zum Platz hin sowie eine weitere Terrasse in Art eines grossen Balkons. Man geniesst den Blick hoch zum weissen Kirchlein des Profitis Ilias und auf das Meer hinüber zur Nachbarinsel Tilos. Auf dem Schild der Taverne  steht auch „the art of kitchen“. Es gibt griechische und inseltypische Spezialitäten wie zum Beispiel Kaninchen in Origano-/Weinsauce, Zicklein vom Grill, mbekri meze (Schweinefleisch in roter Sauce). Wir assen Saganaki-Käse, griechischen Salat, warmen Feta-Käse und eine grosse Platte gegrilltes Gemüse. Alles sehr lecker. Gemütliche Terrasse, wo man gleich etwas vom inselleben mitbekommt und dem Kommen und Gehen auf dem Platz zuschauen kann. Im Dorfinneren gibt es beim kleinen Platz neben der Kirche noch zwei weitere Cafés, die glaube ich auch Essen servieren (wo aber viel mehr Touristen sind, die die Atmosphäre des malerischen Platzes auf sich wirken lassen wollen – uns war es dort zu eng und zu voll). Es gefiel uns  ganz gut im urigen Andriotis mit dem entspannenden Meerblick.
Adresse: Nikea, Dorfplatz gegenüber Vulkanologischem Museum, Tel. + 30 22420 31027

 
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Verfasst am: 03.08.2010
Nisso
Nisso
Sehr lecker auch die Salate dort - Nikia-Salat und Nisyros-Salat. *schleck*

Die Lokale an der Platia I Porta waren bei unserem Besuch überhaupt nicht überfüllt, im Gegenteil: wir waren die einzigen Gäste. War aber auch Mitte Mai.
http://www.nissomanie.de/do...
Restaurant To Balconi tou Emboriou in Emborio
NISYROS
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Restaurant To Balconi tou Emboriou in Emborio

Unsere Autovermieterin Maria hatte uns den Tipp gegeben, ins «Balconi » im kleinen Dorf Emborio einzukehren, als wir sie nach traditionellen Lokalen gefragt hatten. Auf den ersten Blick macht Emborio einen ziemlich ruhigen und verlassenen Eindruck, tatsächlich leben hier nur noch etwa 20 Einwohner im Dorf.
Das Balconi (übersetzt Balkon) haben wir schnell gefunden, es liegt am winzigen Plätzchen direkt gegenüber der schneeweissen Kirche mit den blau ummalten Fenstern. Die eine Terrasse des Balconi geht auf diesen Kirchenplatz hinaus – auch sehr schön. Die zweite Terrasse ist nach hinten hinaus und gewährt einen Blick auf das weite Kratertal, den Stefanos-Krater im Hintergrund und die umgebenden Berge.  Man sieht auch rechts zu weiteren Häusern in Emborio und zum Kirchlein den Hang hinauf. Der vordere Teil der Kraterebene ist bewachsen mit zahlreichen Bäumen, erst rund um den Stefanos-Krater wird die Landschaft karg, geprägt vom Vulkanismus. Die Aussicht ist ein Genuss, vor allem, wenn man sie gemütlich von der überdachten Terrasse aus geniessen kann.
Wir haben im Balconi nur eine hausgemachte Zitronenlimonade getrunken, weil es leider keine Essenszeit war, als wir dort waren. Dabei haben wir etwas mit den Besitzern geplaudert, die gerade dabei waren, Weinblätter mit der Reisfüllung vorzubereiten für die Dolmades zum Abendessen. Ausserdem würde es auch „katsiki“ (Gitzi). Sie bereiten hier hauptsächlich traditionelle Hausmannskost zu. Ich bin sicher, dass Essen ist lecker, die liebevoll gefüllten Dolmades sahen auf jeden Fall sehr sein aus. Sicher ist es auch eine gemütliche Atmosphäre hier am Abend, weg vom belebten Hafenort mit seinen eher touristischen Beizli. Wären wir länger in Nissiros geblieben, wären wir sicher ins Balconi essen gegangen. Der andere Restaurant-Tipp unserer Autovermieterin war auch ein Volltreffer, das wäre das Balconi sicher auch gewesen. Wir hoffen, dass doch einige Gäste den Weg ins Balconi finden, es hat etwas Unterstützung verdient. Und die Aussicht ist es wert!
Das Auto beim Dorfeingang beim kleinen Plätzchen mit dem Toilettenhäuschen stehen lassen und das Gässchen hoch Richtung Ort gehen. Etwas rechts halten zur Hauptkirche, das Balconi liegt gegenüber.
Adresse: Dorf Emborio, neben der Kirche, Tel. +30 22420 31607

 
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Taverne Panorama in Mandraki
NISYROS
Taverne
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Taverne Panorama in Mandraki

Der Ilikiomenis-Platz in Mandraki ist bekannt für seine schattenspendenden Bäume und die zahlreichen Lokale. Uns waren ein Teil der Cafés etwas zu modern und touristisch, dazu mögen wir es nicht, wenn einem die Angestellten ansprechen und ihr Lokal anpreisen. Irgendwie war uns zu viel los auf dem Platz du wir waren nicht in der Stimmung, dort zu bleiben.
Nur wenige Meter ausserhalb des Platzes, Richtung Hotel Porfyris, sind wir auf die sympathische Taverne Panorama gestossen. Die Tische stehen unter einem Laubendach links und rechts des Strässchens, mit Blick in den Zitronenhain und über die Dächer von Mandraki. Wie in alten Zeiten geht man zu Kostas in die Küche und schaut, was heute alles gekocht wurde. Sevasti hatte Moussaka, Gemista (gefüllte Peperoni und Tomaten), Fasoles (grüne Bohnen mit Kartoffeln), Katsiki (Ziege an roter Sauce) und Pastizio (Nudelauflauf) gemacht. Übrigens, die Zicklein und Schweinchen stammen aus der eigenen Herde von Kostas und Sevasti. Gemütlich sassen wir unter der Pergola, schauten den vorbeigehenden Leuten zu und genossen unseren griechischen Salat, Gemista und Moussaka.
Mir gefiel vor allem, dass s viel ruhiger war als auf dem Platz und dass man wie früher in die Küche ging und schaute, was es heute Feines gab. Dazu war das Essen lecker, wie auch die anderen griechischen und ausländischen Gäste bestätigten, die nicht zum ersten Mal im Panorama assen. Hoffentlich bleien n Kostas und Sevasti bei ihrer Art und ihrer Hausfrauenkost  und lassen einem in die Töpfe schauen vor dem Bestellen.
Adresse: Taverne Panorama, zwischen Ilikiomenis-Platz und Hotel Porfyris, beiSevati und Kostas, Mandraki. Tel. +30 22420 31185

 
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Wandern auf Nisyros
NISYROS
Wanderungen
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Wandern auf Nisyros

Im Wanderführer von Dieter Graf „Wandern auf griechischen Inseln – Südlicher Dodekanes“ sind 3 Wanderungen auf Nisyros beschrieben:
- von Mandraki zum Vulkankrater
- von Mandraki zum verlassenen Kloster Diavatis und dem Gipfelkirchlein Profitis Ilias
- von Pali via Emborio nach Mandraki
Wir wollten die Wanderung zum Gipfelkirchlein machen und waren mehr als erfreut, vor den Kloster Panagia Evangelistria Wegweiser zu entdecken. Bein Kloster war auch eine Holztafel angebracht, die auf Bemühungen einer Vereinigung aufmerksam machte, welche im Juli 2008 die traditionellen Fusswege wieder hergerichtet und gesäubert hatte. Es waren dies die Wege ab Mandraki via dem Kloster Evangelistria und weiter nach
– Nymfio und zum Vulkan
- zum Diabatis und dem Gipfelkirchlein Profitis Ilias
- nach Emborio
Gleich neben jener Tafel war auch der Holzwegweiser, der den Einstieg für den Pfad nach Emborio und zum Vulkan kennzeichnete. Und kurz VOR dem Kloster steht der Wegweiser für den Pfad hoch zum verlassenen Kloster Diavatis und zum Gipfelkirchlein Profitis Ilias (für die Beschreibung der Wanderung siehe auch Beitrag „Wanderung vom Moni Evangelistria zum Diavatis und zum Gipfelkirchlein Profitis Ilias“). Die Einstiege dieser Touren sind somit klar und gut gekennzeichnet – was ja schon mal ein beruhigendes Gefühl ist bei einer Wanderung. Immerhin ist man so sicher, dass  der Anfang stimmt. …
Auch bei Emborio und unten im Vulkankrater hatten wir solche Holzwegweiser gesehen.
Im Touristoffice im kleinen Pavillion beim Hafen haben wir uns einen Faltprospekt (A4-Format) besorgt (vorne Bild von Stefanos-Krater, innen Inselkarte, hintere Seite wichtige Telefonnummern). Die Karte ist erstaunlich gut, sind dort doch auch Fusswege eingezeichnet! Wie auch die Pfade ab Nikea hinunter in den Kraterkessel oder der kurze Pfad ab Lies zum Pachia Ammos-Strand. Ebenfalls ein Pfad ab Lies zum Kloster Kyra Panagia, aber Achtung, das Kloster war bei unserem Besuch geschlossen. Sich vielleicht vorher erkundigen, bevor man sich auf den Weg macht.
Generell kann man also sagen, dass Nisyros sich anbietet für Wanderungen, denn nicht auf jeder Insel hat man das Privileg, dass Wege gekennzeichnet und auf Karten eingezeichnet sind…. Unsere Tour auf den Gipfel hat uns jedenfalls sehr gut gefallen und bot schöne Landschaftseindrücke und herrliche Aussichten. Und bestimmt nimmt man auch den Vulkankrater stärker war beim Erwandern.

 
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Wanderung vom Moni Evangelistria zum Diavatis und zum Gipfelkirchlein Profitis Ilias
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Wanderung vom Moni Evangelistria zum Diavatis und zum Gipfelkirchlein Profitis Ilias

Wir hatten den Wanderfürer von Dieter Graf „Wandern auf griechischen Inseln – Südlciher Dodekanes“ mit uns und haben von den 3 Wanderungen auf Nissiros diejenige ausgesucht, die auf den Gipfel des Profitis Ilias führt.
Wir sind mit dem Auto bis zum Kloster Evangelistria hochgefahren (ca. 5 km ab Mandrakia). Das Kloster mit seinem Hof, dem Brunnen und dem grossen schattigen Baum war geschlossen. Vom Kloster aus geht übrigens auch eine Wanderung Richtung Kraterkessel und Emborio los.
Unser Weg führt uns zum verlassenen Kloster Diavatis und hoch auf den 698 m hohen Gipfel des Profitis Ilias. Der Weg beginnt einige Meter VOR dem Kloster. Vom grossen Baum vor dem Kloster muss man ca. 50-60 m zurückgehen auf der Strasse nach Mandraki und man sieht dann NEBEN einer Schotterstrasse einen Holzwegweiser bei einem Pfad, der mit Diavatis beschriftet ist. Also nicht die breitere Schotterstrasse, sondern den schmalen Pfad hinauf nehmen. Der Pfad ist gut erkennbar und ist zum Teil mit Steinmannchen markiert. Bei einem kleinen Sattel mit Ruinen eines Hofes/Stalles muss man etwas aufpassen, dass man dem richtigen Pfad folgt, der etwas zwischen Steinmauern hinaufführt (eher links an den Hang halten)Man steigt an und sieht unter sich einen Talboden mit Feldern. Am frühen Morgen ist ein Teil dieses Weges noch im Schatten. Man kommt höher, vorbei an Kermeseichen und Farnsträuchern (!). Der Pfad führt später leicht nach links und dann erreicht man das verlassene Kloster Diavatis, das hoch oben über dem Meer liegt. Dahinter breitet sich eine baumbestandene Senke mit ehemaligen Feldern aus. Diavatis besteht aus einem weissen Würfelhaus mit grossartigem Ausblick. Dahinter liegt ein ebenfalls weisses Kirchlein. Ein Brunnen und einige verfallene Gebäude sind auch auszumachen. Ein sehr idyllischen Plätzchen mit grossartiger Aussicht und der friedlichen Senke im Hintergrund. In der Umgebung klettern Ziegen umher. Hier würde ich zur Einsiedlerin werden!Von Diavatis ist die Gipfelkapelle Profitis Ilias sichtbar. Den Weg muss man sich etwas suchen. Nun ist man auf 698 m und geniesst die Aussicht. Ich dachte eigentlich, dass man in den Kraterkessel hinuntersehen würde, aber es liegt noch ein Hügelzug dazwischen. Im Norden sieht man Kos und dahinter Kalymnos, im Osten die Türkei, im Süden Tilos und im Westen Astipalea. Und natürlich sieht man über halb Nissiros! Das Kirchlein ist an sich offen, nur ist die Türe mit einem Draht um den grossen Stein an der Türschwelle gesichert. Man kann sie aber öffnen und die Stille des Kirchleins geniessen. Im Inneren ist das Kirchlein schön blau, mit hellblauer Dachwölbung und hell- und dunkelblauer Ikonostasis uns Apsis.
Die Aussicht ist gewaltig, das Diavatis-Kloster sehr idyllisch, der Wanderweg sehr schön – der Aufstieg lohnt sich!
Der Rückweg erfolgt auf dem gleichen Pfad wieder hinunter zum Moni Evangelistria. Dauer des Aufstieges vielleicht etwa 2 Stunden (je nachdem, wie fit man ist und wie oft man stehenbleibt, um die Aussicht zu geniessen).

 
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Nisso
Nisso
Hallo Barbara,
warst du eigentlich überall wo wir auch waren? :-)

Sind im Mai auf Nisyros gewesen, und auch auf dem Profitis Ilias. Schöne Wanderung!
Hier meine Erlebnisse dazu:
http://www.nissomanie.de/do...

Grüßle,
Nisso
 
       
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