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Kafenio/Snackbar Omonia in Livadia
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Café
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Kafenio/Snackbar Omonia in Livadia

Das Omonia (genannt paradosiako kafenio = traditionelles Café) hatten wir zuerst nur von weitem gesehen, ich sagte zwar noch,  wie nett das Lokal aussieht mit den Tischen unter den Bäumen, in seiner urigen, einfachen Art. Aber weil es Kafenio/Snackbar hiess und wir „richtig“ zu Abend essen wollten, sind wir nicht eingekehrt.  Erst 2 Tage später legten wir dort eine Kaffeepause ein und assen eine Kleinigkeit. Die Atmosphäre war sehr gemütlich und entspannt. Es war ruhig, etwas weg vom Plätzchen mit den Bars, und man sitzt gemütlich unter Bäumen am Rande des Gässchens mit Blick auf den Hafen. Die Grossmutter sass draussen an der Sonne, Einheimische kamen für einen Schwatz oder einen Kaffee mit den Besitzern vorbei.
Wir haben einen Blick auf die Karte geworfen, es gibt eine grosse Auswahl an griechischen Vorspeisen  sowie Sandwiches, Omeletten, Frühstück, Yoghurt mit Honig, aber auch Souvlakia, Zicklein, Hackfleischbällchen, Tintenfisch, Calamari und Ouzo. Also mehr als nur Kleinigkeiten. Unsere Snacks waren fein, wir denken, dass sicher auch das andere Essen hausgemacht und lecker ist. Leider reisten wir ab und hatten nicht mehr die Gelegenheit, in diesem noch sehr traditionellen, einfachen Lokal mit den netten Besitzern zu essen. Aber empfehlen wollen wir es trotzdem.
Adresse: in der Gasse, die vom Platz wegführt, neben der Post und einem Geschäft gelegen. Tel. +30 22460 44287

 
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Fischtaverne Delfini in Agios Antonios
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Fischtaverne
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Fischtaverne Delfini in Agios Antonios

Ein Wirt in Livadia hatte uns gesagt, wenn wir frischen Fisch essen wollen, dann müssten wir nach Agios Antonios ins Delfini fahren. Wir planten also unsere Inselentdeckungsfahrt so, dass wir mittags in Agios Antonios waren – und es hat sich gelohnt. Das Delfini ist eine urige Taverne direkt an der Mole. Leicht zu finden, denn es gibt dort nur 2-3 Häuser. Die Tische stehen auf der überdachten Terrasse und vorne am Rand der Mole direkt am Wasser. Im Hafen dümpelt das Fischerboot von Herrn Andonis, dem Tavernenbesitzer und Fischer. In der Küche zeigt Frau Eleni den Fang. Wir wählen den Fisch, der per Kilo berechnet wird. Gleichzeitig zählt Eleni auf, was sie heute frisch zubereitet hat: Moussaka, Zicklein in Zitronensauce. Weil uns die friedliche Atmosphäre am Wasser so gut gefallen hat, sind wir abends ein weiteres Mal ins Delfini gefahren. Es war so schön gemütlich und untouristisch, verglichen mit Livadia. Wir genossen ein cremiges, nicht zu starkes Tsatsiki, Germanos-Fisch, frittierte Calamari, Moussaka und Zicklein in Zitronensauce (katsikaki lemonato) – bei entspanntem Blick auf das Meer. Herrn Andonis haben wir zugeschaut, wie er unseren Fisch an der Mole ausgenommen und gesäubert hat. So richtig urig, einfach, schmackhaft, friedlich.
Adresse: Andonis und Eleni, Taverne Delfini, Hafenmole von Agios Antonios, unterhalb Megalo Chorio, Tel. +30 22410 44252

 
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Das Agios Pandeleimon-Kloster
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Kirchen & Klöster
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Das Agios Pandeleimon-Kloster

Das Agios Pandeleimon-Kloster liegt in eindrücklicher einsamer Berglandschaft im Nordwesten der Insel an einem Steilhang.  Die Anfahrt hinter der Agios Antonios-Bucht und dem Plaka-Strand führt durch eine steile, rauhe, unwirtliche Felslandschaft – fast etwas gruselig.
Es wurde 1470 zu Ehren des Heiligen Pandeleimon errichtet und ist ein richtiges Wehrkloster, mit Steinummauerung und einem Wehrturm, umgeben von Zypressen und Platanen. Die eine Zypresse soll um 1800 gepflanzt worden sein. Das Kloster verfügt über eine eigene Quelle. Im unteren Teil gibt es auch ein Café mit schattiger Terrasse.
Die Kirche ist sehr eindrücklich, mit der wunderschön geschnitzten holzigen Ikonostasis und den Wandmalereien. Die Malereien stammen aus dem Jahre 1776 und wurden erst 1986 wieder freigelegt (eine andere Quelle sagt, die Malereien sind aus dem 15. Jh.). Im Kirchenhof findet man ein Kieselsteinmosaik und den Wehrturm. Am 25. Juli ist der Namenstag des heiligen Pandeleimon und so findet hier ein grosses Kirchenfest statt.
Die Gründung des Klosters erfolgte im 14. Jh. durch den Mönch Ionas. Dieser war auf Pilgerfahrt zur Insel Tilos, konnte aber wegen stürmischem Meer nur im Westen der Insel anlegen. Zu Fuss begab sich Ionas durch die Wildnis Richtung Megalo Chorio. Müde schlief er unterwegs ein, da erschien ihm der Heilige Pandeleimon und gebot  Ionas, ihm zu folgen. Pandeleimon führte Ionas in eine tiefe Schlucht und sprach: „hier in dieser wilden Schlucht sollst du mir eine Kirche bauen“. Ionas folgte der Traumerscheinung und baute ein Kirchlein mit einer Zelle. Bald entwickelte sich aus der Einsiedelei eine Klostergemeinschaft. Von Raubüberfällen bedroht, beschlossen die Mönche um 1611, ihr Kloster zu befestigen und mit einer Schutzmauer zu umgrenzen. Es folgten der Wehrturm und eine hohe Umwallung. Das Kloster lebte von Ackerbau und Viehzucht. Zur Zeit der Türkenherrschaft lebten  40 Mönche im Kloster, im 19. Jh. waren es noch 4-5 Mönche. Der letzte Mönch starb 1930. Ein Weilchen wurde das Kloster noch von einer Bauernfamilie bewirtschaftet, danach stand es leer. Das Kloster wurde bei unserem Besuch im Juli 2010 gerade renoviert, die Zellen wurden wieder hergerichtet.
Jeweils am Sonntagvormittag gibt es einen Busausflug ab Livadia zum Kloster: Hinfahrt, ca. 1 Stunde Aufenthalt im Kloster, danach Rückfahrt nach Livadia. Kosten im Juli 2010: Euro 4.- pro Person.
Das verlassene Kloster ist einen Besuch wert, wegen seiner Wehrarchitektur, der reich ausgestatteten Kirche und der eindrücklichen Berglandschaft auf dem Weg dorthin. Ein idyllisches Plätzchen!
Es gibt eine Wanderung vom Kloster Moni Kamariani zum Agios Pandeleimon-Kloster, und eine Wanderung vom Kloster zur Eristos-Bucht (siehe Beschreibung und Karte Skai Maps).

 
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Das Dorf Megalo Chorio
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Das Dorf Megalo Chorio

Megalo Chorio (übersetzt das „grosse Dorf“) liegt im Inselinneren oberhalb der Bucht von Agios Antonios an den Ausläufrn des Agios Stefanos Berges und ist der Hauptort von Tilos. Hier befindet sich die Inselverwaltung. Es wird überragt von der mächtigen Kreuzritterburg auf dem 286 m hohen Hügel. Wenig unterhalb der Burg sind Ruinen der ehemaligen Siedlung und der antiken Stadtmauern zu finden. Bereits 1000 v. Chr. siedelten sich Dorier auf dem Berg an. Im 14. Jh. wurde die Kreuzritterburg errichtet, innerhalb deren Mauern sich die mittelalterliche Siedlung befand. Als dann die Gefahr von Piratenüberfällen abnahm, siedelten sich einige Leute ausserhalb der Burgmauern an, einige auch weiter unten am Burghügel und so entstand Megalo Chorio. Die Siedlung zwischen der Burg und Megalo Chorio, das „Epano Chorio“, das „obere“ Dorf, wurde nach 1900 verlassen und verfiel. Ein Fusspfad führt in ca. 40 Min. von Megalo Chorio hinauf zu den Ruinen der antiken Siedlung und zum kastro, von wo aus man eine herrliche Aussicht geniesst. (Pfad beim Dorfeingang, den Schildern „ancient settlement, ancient walls“  (antike Siedlung, antike Mauern) folgen, siehe auch unter dem Beitrag „Aufstieg zum Kastro von Megalo Chorio“.
Megalo Chorio ist ein ruhigeres Dorf mit weiss getünchten traditionellen Häusern und engen Gassen. Im oberen Teil des Dorfes liegt eine friedliche schneeweisse Kirche mit einem schönen Kieselsteinmosaik im Hof und gutem Blick Richtung Tal. Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Taxiarchis-Kirche, ebenfalls schneeweiss und mit einem schönen schwarz-weissen Kieselsteinmosaik auf dem Kirchplatz. Um den Kirchplatz herum befinden sich öffentliche Büros wie Gemeindebüro, Bibliothek, Kirchenverwaltung. Unterhalb davon liegt das kleine Museum, das Knochen der in der Charkadio-Höhle gefundenen Zwergelefanten ausstellt. Zwischen 50‘000 und 40‘000 v. Chr. sollen diese Nano-Elefanten hier gelebt haben. Die Knochen wurden in der Charkadio-Höhle (zwischen Livadia und Megalo Chorio) gefunden, ebenso wie neolithische Werkzeuge und Knochen von Hirschen, die vor 140‘000 Jahren gelebt haben. Die Höhle ist geschlossen, wie ich verstanden habe, dienst sie der Uni Athen zu Forschungszwecken. Nebenan ist ein grosses Gebäude, wohl auch Forschungszentrum oder Dokumentationszentrum. Abends wird die Höhle beleuchtet.
In Megalo Chorio oberhalb der Taxiarchis-Kirche liegt das urige kafenio „Paradosiako Kafenio“ = traditionelles Kaffeehaus. Durch einen schmalen Gang gelangt man in den Innenraum, an dessen Wänden lauter Fotos und Meldungen hängen, dahinter liegt die Terrasse mit Kirchenblick. Der Zugang zur Toilette ist auch eher eng. Ein Lokal wie aus dem Bilderbuch und aus den guten alten Zeiten! Ebenfalls urig ist der kleine Minimarket der alten Dame mit den wenigen Zähnen, der sich unterhalb der Kirche und des Kafenions befindet. In den vollgepackten Gestellen ist doch ein recht grosses Sortiment zu finden. Und die Dame freut sich immer über ein Schwätzchen. Ein Tante Emma Laden, wie man ihn früher noch fand.
Bei der Dorfausfahrt Richtung Agios Antonios gibt es eine Taverne mit schöner Terrasse.
Ebenfalls an der Strasse nach Agios Antonios kommt man wenig unterhalb von Megalo Chorio vorbei beim ehemaligen Kloster Moni Isodia this Theotokou. Ein Teil der Anlage wird renoviert, viel ist am Verfallen. Schade, denn es wäre eine sehr schöne Anlage mit dem Kirchlein, dem Hof, den Zellen rundherum, einem Brunnen und einem alten Backofen.
Als Hauptort der Insel macht Megalo Chorio einen eher gemächlichen Eindruck. Ab Livadia gibt es Busverbindungen nach Megalo Chorio (ca. 7,5 km?) und weiter nach Eristos Beach (2,5-3 km) und Agios Antonios (2,5 km).
Auf der Karte des Touristoffice sind 3kleinere Wanderungen ab megalo Chorio vermerkt. Von Megalo Chorio zum Skafi-Strand, von Megalo Chorio zur Bucht von Agios Antonios, und beim Hubschrauberlandeplatz ca. 1 km vor dem Dorf gibt es einen Naturlehrpfad am Profitis Ilias Berg). Diese Wege sind auch auf der genauen Karte von Skai eingezeichnet und beschrieben.

 
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Das verlassene Dorf Mikro Chorio
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Das verlassene Dorf Mikro Chorio

Mikro Chorio – übersetzt das „Kleine Dorf“ – ist ein verlassenes Geisterdorf. Es liegt etwas ausserhalb von Livadia. Von der Hauptstrasse Livadia - Megalo Chorio biegt nach links eine Schotterstrasse ab Richtung Mikro Chorio, das am Hang gelegen ist. Es hat ein Schild „Mikro Chorio Bar“ , das die Abzweigung kennzeichnet. In Mikro Chorio gibt es nämlich ein Lokal, das abends geöffnet hat für Abendanlässe (wir haben ein Werbeplakat gesehen für griechischen Abend dort im Geisterdorf, wissen aber nicht, ob die Abende regelmässig durchgeführt werden, vermutlich v.a. in der Hochsaison).
Mikro Chorio wurde im 15. Jahrhundert gegründet und war einmal ein stattliches Dorf mit schönen Steinhäusern. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es aufgegeben. Die Einwohner hatten zu wenig wirtschaftliche Möglichkeiten und zogen entweder nach Livadia oder wanderten gar nach Übersee aus.  So ist Mirko Chorio heute ein eindrückliches Geisterdorf. Enge Gassen führen an den Steinhäusern vorbei, zwischendurch stösst man auf uralte Olivenbäume und Eichen. Die Kirchen sind renoviert worden und heben sich mit ihren weissen Mauern von den braunen Steinhäusern ab. Mikro Chorio war einmal ein recht grosses Dorf und ist malerisch an den Hang gebaut. Oben auf dem Hügel sind Ruinen des Kastros erhalten. Es lohnt sich, dort hinaufzusteigen und die Aussicht zu geniessen.
Mikro Chorio ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Tilos und ist es sicher wert, dass man etwas durch die Gassen bummelt. Ein etwas komisches Gefühl, durch ein Geisterdorf zu spazieren. Schade, dass das Dorf verlassen wurde, es war sehr schön gelegen am Hang, mit freiem Blick.
Von Livadia aus gibt es einen Fussweg nach Mikro Chorio (wohl ca. 1 Std Gehzeit – habe Wanderung nicht selber gemacht). Auch die Wanderung von Livadia zur Lethra Beach führt via Mikro Chorio wieder zurück nach Livadia.
Vor dem Dorf gibt es einen grossen Parking. Ansonsten keine Infrastruktur mehr im Dorf.

 
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Der Hafenort Livadia
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Der Hafenort Livadia

Livadia ist der Hafenort von Tilos. Es liegt in einer weiten Bucht. Hier findet man einige Autovermietungen, einige Supermarkets, Post, Bank mit Bancomat, Patisserie, Bäckerei, Kiosk, wenige Souvenirshops, Internetcafé, Arztstation, Polizei, Touristoffice, Büro für Schiffstickets, Kirche, Busstation, Tavernen, Bars und Cafés sowie Hotels und Zimmervermietungen. Einige der Cafés und Tavernen liegen an der Strandpromenade, weitere im Ortskern selber.
Am Strand entlang führt eine Art Strandpromenade, sodass man gemütlich von den Unterkünften, die am Strand liegen,  vorbei an der grossen Kirche (die gerade renoviert wird) ins Ortszentrum spazieren kann. Der Strand ist ein Steinstrand. Die meisten Unterkünfte am Strand vermieten auch Liegestühle und Sonnenschirme (oder stellen sie ihren Gästen gratis zur Verfügung). Sauberes, klares Wasser.
Das „Zentrum“ ist die kleine Plateia, wo sich Kiosk, Post, Patisserie, Kafenio und Bars befinden. Von dort geht ein Strässchen hinunter Richtung Meer und weiteren Geschäften sowie einer  Art Platz/Fussgängerzone, dazu die Strasse hoch hinaus aus dem Dorf Richtung Megalo Chorio und eine Strasse parallell zum Meer, wo weitere Tavernen, Bank und Supermarkt liegen (und wo man mit dem Auto fahren kann Richtung Strand).
Beim Zugang zum Hafen befindet sich die touristische Agentur Stefanakis, wo man Auto mieten und Schiffstickets kaufen kann. An der Promenade sticht das Polizeigebäude hervor, es wurde im italienischen Stil erbaut (italienische Besatzung von 1912-48).
Busverbindungen gibt es ab Livadia nach Megalo Chorio und weiter nach Agios Antonios und Eristos Beach. Jeweils am Sonntag Busausflug zum Agios Pandeleimon-Kloster. An der Strandpromenade gibt es einen kleinen Stand, wo während der Saison Bootstouren angeboten werden.
Eine Tankstelle befindet sich ausserhalb von Livadia an der Strasse nach Megalo Chorio.  Von Livadia aus kann man gleich mehrere schöne Wanderungen unternehmen: unter anderem nach Mikro Chorio, zur Lethra- und zur Red-Beach, zum Despoti Nero-Strand und der erlassenen Siedlung Yera, hinauf zum Kastro Agriosykia,… Im Tourisoffice an der Strandpromenade gibt es eine Inselkarte, wo grob verschiedene Wandermöglichkeiten eingezeichnet und kurz beschreiben sind (kostet Euro 2.-, sogar in Deutsch erhältlich). Im Supermarkt Tilos in der Parallellstrasse zum Meer gibt es die teure aber ausgezeichnete Karte von Skai maps, wo die Wanderwege eingezeichnet sind und auch beschrieben sind, nebst weiteren interessanten Informationen (kostet Euro 7.-)
Livadia begeisterte uns nicht sofort. Es ist ein kleiner Hafenort, wo man alles nötige findet, und es ist ein guter Ausgangsort, um die Insel zu entdecken. Wir waren recht erstaunt über die doch recht beachtliche Zahl an englischen und skandinavischen Pauschaltouristen, die vor allem von Rhodos her hinüberkamen. Livadia ist sicher nicht gerade der malerischste und idyllischste Ort, aber die Umgebung und die Wandermöglichkeiten sind wunderschön. Es lohnt sich, Tilos zu entdecken!

 
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Die verlassene Siedlung Yera
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Die verlassene Siedlung Yera

Viel kann ich über Yera nicht erzählen (wird auch in Reiseführern nicht gross beschrieben), ich will es aber trotzdem erwähnen, weil es ein so idyllischer Ort ist (und damit ich meine schönen Fotos zeigen kann!). Yera ist eine verlassene Siedlung, die im Ostteil der Insel liegt, etwas oberhalb der Buchten Despoti Nero und Ai Zacharias.
Wir sind zu Fuss dorthin gewandert, es war eine sehr schöne Tour! Wir begannen die Wanderung von Livadia aus, gingen zum östlichen Ende der Bucht (Richtung Mole Agios Stefanos), vorbei am hübschen Kirchlein Agios Ioannis. Ein toller Pfad führt an der Bergflanke entlang. Im Flussbett mit den Oleandern hielten wir uns links (also über dem Meer entlang weiter, nicht das Tal hoch) Richtung Despoti Nero. Wir sind dann aber nicht hinunter zum Strand, sondern bleiben auf dem Höhenpfad und kamen so nach Yera.
Im Wanderführer steht ganz kurz, Yera sei ein eindrucksvolles Ruinendorf, in dem nur noch Ziegen hausen. Die letzten Familien seien um 1960 weggezogen. Als ich mich beim Wirt des Kafenio Omonia nach Yera erkundigte, sagte er, die Leute dort seien Bauern und Viehzüchter gewesen, seien aber schon länger her von dort weggezogen. Nun lebe niemand mehr dort.
Schade, die Lage des Dorfes ist sehr schön. Eine sanfte Senke mit einigen Bäumen und ehemaligen Feldern, dahinter karge Hügelzüge, und das tiefblaue Meer. Von den Häusern sind Ruinen erhalten, zum Teil nur noch hausmauern, zum Teil noch mit Dächern.  Ziegen klettern in den Gassen umher. Vor dem Ort ist sehr gut der ehemalige Dreschplatz erkennbar.
Ein friedliches Plätzchen, uns gefällt es hier. Und auch die Wanderung hierher war schön  - wir können einen Abstecher nach Yera nur empfehlen! Wer nicht auf dem gleichen Pfad zurückwandern will, kann im Flusstal mit den Oleandern das Tal hochgehen zu den Quellen, weiter den Berg hinauf, über den Sattel hinüber, dann kommt man auf eine Schotterstrasse zwischen den Hügeln Vounos und Thymaderi, und später führt ein Pfad hinunter nach Livadia. Eine schöne Rundwanderung!

 
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Die Agios Antonios-Bucht
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Die Agios Antonios-Bucht

Agios Antonios ist die weite Bucht, die sich ca. 2,5 km unterhalb von Megalo Chorio ausdehnt.  Es ist ein winziger Fischerort, der hauptsächlich aus einem Café,  zwei Tavernen und wenigen Häusern besteht (sehr zu empfehlen: die Fischtavernen Delfini). Agios Antonios hat auch einen kleinen Fischerhafen, wo gemütlich die bunten Fischerboote schaukeln.
In der Bucht gibt es auch einen Badestrand. Bei unserem Besuch war es sehr windig, das Meer war rau mit grossen Wellen, so haben wir nicht genau gesehen, wie der Strand ist. Ich tippe auf Kieselstrand. Ohne Infrastruktur.
1-2 km westlich von Agios Antonios liegt das kleine Klösterchen Panagia Kamariani. Ein idyllisches Plätzchen mit dichtem Blätterdach im Hof und lautem Gezirpe der Zikaden. Von dort aus gibt es eine Wanderung um den Krialos-Berg herum zum abgelegenen Kloster Agios Pandeleimon.
Noch weiter westlich um die Agios Antonios-Bucht, am Ende der Bucht, gibt es die Abzweigung zum Plaka-Strand, der in einer geschützten Bucht liegt (keine Infrastruktur).
Von Megalo Chorio aus gibt es einen Fusspfad nach Agios Antonios. Der Bus von Livadia nach Megalo Chorio fährt auch auch Agios Antonios.
Viel zu sehen gibt es nicht in Agios Antonios. Aber wir haben in der Taverne Delfini, direkt an der Hafenmole, ausgezeichneten Fisch gegessen – das war den Abstecher wert.

 
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Fahrt auf den Amali-Gipfel und weiter
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Natur-Schönheiten
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Fahrt auf den Amali-Gipfel und weiter

Wir waren happy mit unserem kleinen Mietwagen und wollten so viele wie möglich der Inselstrassen abfahren. So fuhren wir auf der Schotterstrasse weiter, die von der Hauptstrasse Livadia  - Megalo Chorio nach Mikro Chorio abzweigt (fuhren also nicht nach Mikro Chorio hinein). Die Strasse führte am Hang entlang. Uns lockte die Höhe, so bogen wir später wieder nach rechts ab, den Berg hinauf. Ein schmales Strässchen führt auf den 415 m hohen Amali-Gipfel mit seinen Antennen.  Eine etwas windige Angelegenheit bei unserem Besuch, aber die Aussicht war wunderschön. Man sieht einerseits zur Bucht von Livadia, andererseits auch in die andere Richtung nach Megalo Chorio, zur Agios Antonios-Bucht und zum Eristos-Beach und die zahlreichen Hügelzüge. Sehr schön gerade im Abendlicht. Der Abstecher auf den Berg lohnt sich.
Wieder zurück auf der „Hauptstrasse“, wenig nach der Abzweigung zum Amali-Gipfel, sahen wir einen Wegweiser zur Stavros-Bucht. Der Wegweiser sah aus wie für eine Strasse, dabei ist es nur ein Fusspfad. Wir sind ein Stückweit gegangen, die Bucht sah hübsch aus von oben. Sicher wäre man so ziemlich alleine am Beach. Leider waren wir schon etwas spät dran, und deshalb sind wir nicht bis ganz hinunter gegangen.
Wir sind auf der „Hauptstrasse“ weitergefahren, sie war auf der Karte als „landschaftlich schön“ eingezeichnet. Tatsächlich hatte man schöne Blicke auf Buchten, Hügelzüge und Einschnitte. Von dieser Strasse aus hätte es weitere Wandermöglichkeiten  gehabt, wie zum Beispiel zum Tholos-Strand, zum Agios Serghis-Strand, zum Kirchlein oberhalb Livadia und zum Kastro von Agriosykia. Die Starsse war neu ausgebaut und sehr angenehm zu befahren – nur leider endete sie an der Abfalldeponie (xyta), schade! Und schade auch, dass man leider schon vorher an 2 hässlichen Deponien vorbei kommt. Umso bedauerlicher, da Tinos sich ja dem Naturschutz verschrieben hat und es als „special protected area“ – speziell geschütztes Gebiet - der EU gilt. Die Engländer, die von einer Naturorganisation hier stationiert sind, könnten ja mal einen Abfall-Wegräum-/Inselaufräum-Anlass organisieren…. Dann wäre Tilos noch etwas schöner und idyllischer mit seinen Hügeln, Buchten und Wandergebieten….

 
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Der Strand Red Beach
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Strände
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Der Strand Red Beach

Kleiner, origineller Strand mit roten Felsen im Hintergrund und rotem Sand/Kies am Strand und im Wasser. Der Strand ist nur zu Fuss erreichbar, indem man von Livadia aus ein Stückweit auf dem Pfad Richtung Lethra Beach geht. Der Pfad führt hoch an der Bergflanke entlang , er beginnt hinter dem Ilidi Rock-Hotel und ist gut sichtbar (siehe auch unter Wanderung von Livadia zum Lethra-Beach). An der Stelle, wo sich ein kleines Inselchen der Küste vorgelagert befindet, liegt unten der Red Beach. Auf griechisch wird er Ammochostis genannt. Ein ziemlich direkter Pfad, der mit Steinmännchen markiert ist, führt vom breiten Lethra-Pfad hinunter zum Strand. Ein roter Felsblock teilt die Bucht in einen grösseren und einen kleineren Teil. Am linken grösseren Teil liegt etwas Abfall und Treibholz herum, und im Wasser befinden sich flache Steinplatten. Wir sind über den Felsblock zum rechten Ende geklettert. Hier ist das Wasser ganz schön, mit rotem Kies/Sand im Wasser. Die Bucht ist recht geschützt, wir hatten den Eindruck, das Wasser sei etwas wärmer als an anderen Orten.  Von hier aus hat man einen schönen Blick zur gegenüberliegenden Livadia-Bucht und die Hügelzüge links von Livadia. Der Strand ist nicht sehr gross. Leider gibt es keinen Schatten. Auch sonst ist keine Infrastruktur vorhanden, keine Liegestühle, keine Verpflegungsmöglichkeiten.
Red Beach ist gar nicht so weit von Livadia entfernt, vielleicht etwa 35-45 Min. (kann mich nicht mehr so genau erinnern, weil ich nicht auf die Zeit geachtet habe, denn die Aussicht  war so schön, da war es eigentlich egal, wie lange der Weg dorthin dauerte). Es ist eine gute Alternative für Leute, die einen Kies/Sandstrand wollen und die das Baden gerne kombinieren mit einer schönen kürzeren Wanderung. Und es ist dort einsam und ohne Leute, verglichen zum Livadia-Stein-Strand. Der Höhenpfad dorthin ist schon empfehlenswert, dazu noch die kleine idyllische Bucht mit dem roten Kies und dem klaren Wasser und der schönen Sicht – Red Beach lohnt sich!

 
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Eristos Beach
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Eristos Beach

Schöner grosser Strand, ca. 2,5 – 3 km südlich von Megalo Chorio gelegen. Der eine Reiseführer sagt, Eristos sei der beste Strand der Insel und sei 1200 m lang (eine andere Karte sagt 2000 m …). Von Livadia und Megalo Chorio gibt es im Sommer Busverbindungen nach Eristos. Hier liegt auch das Eristos Beach Hotel, ferner gibt es im Sommer eine Kantina/Snackbar. Verpflegungsmöglichkeiten sind also vorhanden. Auch ein bescheidener Liegestuhlverleih ist vorhanden (jedoch weiss ich nicht, ob dieser nur für die Gäste des Eristos Beach Hotels ist oder ob auch andere Gäste die Stühle benützen dürfen gegen Bezahlung). Auf jeden Fall gibt es am Rande des Strandes zahlreiche Tamarisken, sodass für Schatten gesorgt ist. Am Strand und im Wasser sind es Sand/Kieselchen.  Vor Eristos, in der Region Kampos, dehnt sich ein grünes, fruchtbares Tal aus, hier wird Landwirtschaft betrieben und v.a. Gemüse und Früchte angebaut.
Hinter Eristos könnte man den Hang ein Stück hochgehen und dann vorbei an einem Hof sich etwas links hinunter halten, so käme man zur Bucht von Agios Petros. Wir sind ein Stück des Weges gegangen. Von weitem sah die Bucht schön aus, aber wir sind nicht bis ganz hinunter gestiegen.
Eristos ist wirklich ein schöner, grosser Strand mit viel Platz. Auch im Juli waren die Gäste alles andere als dicht an dicht. Und die Bäume sind natürlich ideal, da sie genügend Schatten spenden. Das Wasser ist klar und erfrischend. Es erschien uns eher kühl, anscheinend kommt das daher, dass einige kühle Quellen ins Meer fliessen (lasen wir im Internet). Gemäss einer Tavernenwirtin sind Eristos (die rechte Ecke) und Plaka Beach auch die besten Strände, wenn es mal viel Wind hat, sie sind am geschütztesten.

 
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Plaka Beach
TILOS
Strände
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Plaka Beach

Der Plaka-Strand liegt ca. 2,5 – 3 km westlich von der Agios Antonios-Bucht. Man nimmt die Strasse Richtung Agios Pandeleimon-Kloster und muss dann nach rechts abzweigen. Wir haben uns die Bucht nur von weitem angesehen, sie sah aber sehr verlockend aus. Relativ geschützt, fast menschenleer. Keine Infrastruktur vorhanden (keine Liegestühle, keine Verpflegungsmöglichkeiten). Einige Bäume und Oleander am Rande des Strandes.  Ein Einheimischer sagte, dass Plaka ein idealer Strand ist, wenn es an anderen Orten sehr windig ist, denn die Bucht ist recht geschützt. Leider habe ich keine weiteren Informationen über den Strand, ich denke aber, dass er sicher einen Abstecher wert ist.

 
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Restaurant To Armenon in Livadia
TILOS
Taverne
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Restaurant To Armenon in Livadia

Grössere Taverne an der Strandpromenade von Livadia. Überdachte Terrasse mit Blick zum Strand und zum Meer. Grosse Auswahl an Speisen auf der Karte. Es werden lokale Produkte verwendet (unter anderem eigener Honig und eigenes Olivenöl), und es wird nach traditioneller Weise gekocht (wobei auch Gerichte erhältlich sind, die an Touristen „angepasst“ wurden). Einige Fleischgerichte, u.a. Lamm, auch Fisch ist erhältlich. Ich glaube, man bekommt dort auch Frühstück, Glacé und Süssigkeiten. Wir probierten die Spezialität Fleischstücke (war es Schwein?) in einer Art Weinsauce mit Peperoni und Zwiebeln (weiss leider den Namen nicht mehr), es war eine kalte Vorspeise. Essen und Bedienung erschien uns um einiges besser und netter als im Lokal nebenan. Wird auch gerne von den Touristen besucht, die dort in der Strandregion wohnen. Nichts Herausragendes, aber ganz okay.
Adresse: Restaurant Armenon, Strandpromenade, Livadia, Tel. +30 22460 44134, www.tilosarmenon.gr

 
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Aufstieg zum Kastro von Megalo Chorio
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Aufstieg zum Kastro von Megalo Chorio

Das Kastro von Megalo Chorio ist eine ehemalige Kreuzritterburg. Wie üblich thront sie hoch oben auf der  kargen Hügelspitze über dem Dorf. Wenig unterhalb sind Ruinen der ehemaligen Akropolis, der antiken Oberstadt, zu sehen.
Der Anstieg zum mittelalterlichen Kastro beginnt am Eingang des Dorfes (auf der Seite, wenn man von Livadia her kommt). Das Auto auf dem kleinen Parkplatz stehen lassen und der Schotterstrasse mit dem Wegweiser „ancient walls / ancient settlement“ hinauf folgen. Bei einer wohl ehemaligen Wassersammelstelle etwas nach links halten. Hinter dieser Wassersammelstelle wird die Schotterstrasse zu einem Pfad  und man muss dort eine Art Eisentor passieren. Von nun an einfach dem Pfad den Hang hinauf folgen. Es sind sogar Bodenlampen angebracht für die Beleuchtung, sodass man einfach den Lampen folgen kann, vorbei an Felsen und Wolfsmilchgewächsen steigt man aufwärts.
Bald stösst man auf die ersten Häuser- und Kirchenruinen. Es lohnt sich, ab und zu in die Apsis-Bögen der halbverfallenen Kirchlein (wohl aus dem 15. Jahrhundert) zu schauen, bei einigen sind noch schwach erhaltenen Fresken zu erkennen. Dies sind also die Ruinen des „ancient settlement“, der antiken Siedlung. Der eine Reiseführer sagt, dies war eine Dorische Siedlung bereits aus dem 4. Jh. v. Chr. Schön, die braunen Mauern inmitten der Sträucher und Wolfsmilchgewächse. Man geniesst die Aussicht während dem Aufstieg. Zuerst blickt man auf das Dorf Megalo Chorio, die Ebene und die dahinterliegenden Berge sowie zur Bucht von Eristos. Kommt man höher, hat man von einer kleinen Plattform kurz vor dem Burgeingang auch Sicht in die andere Richtung,  zur Seite der Agios Antonios-Bucht hin. Die Mauern des Kastro sind gewaltig, enorm mächtig und wuchtig. Im Inneren des Kastro ist vieles verfallen. Auch die eine Kirche mit ihrem Bogengewölbe und schwachen Fresken ist in Ruinen. Beim Herumklettern ist bei den losen Steinen und dem Geröll etwas Vorsicht zu halten. Der Aufstieg dauert vielleicht etwa 35-40 Minuten ab Megalo Chorio, je nachdem, wie oft man stehenbleibt und die Aussicht geniesst  – oder verschnaufen muss…. Gleicher Pfad wieder hinunter ins Dorf.  Das Kastro ist frei zugänglich. Die Aussicht ist sehr schön, und es ist sehr eindrücklich, was in alter Zeit gebaut wurde – in welcher Grösse und Wuchtigkeit und mit welchen technischen Mitteln wohl?

 
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Wandern auf Tilos
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Wandern auf Tilos

Wir hatten im Reiseführer gelesen, dass das kleine Tilos touristisch noch nicht so überlaufen ist, dass es eine ideale Insel ist für Naturfreunde und Vogelbeobachter und geeignet zum Wandern. Uns interessierte das Wandern.
Im Touristoffice an der Strandpromenade von Livadia ist eine Karte erhältlich, wo Wandermöglichkeiten beschrieben sind. Die Wege sind auf dieser Karte grob eingezeichnet, dazu gibt es auch Erklärungen für Naturfreunde, was für Flora und Fauna auf dem jeweiligen Weg zu sehen sei, sowie mit Länge in Kilometern, ungefährer Gehzeit, Sehenswürdigkeiten unterwegs und kurzer Wegbeschreibung. Die Karte ist nicht so genau, die Wege sind wirklich nur grob eingezeichnet, aber sie gibt immerhin Ideen, wo sich Wandermöglichkeiten befinden. Es sind dies:
- von Livadia zum Tholos-Strand
- von Livadia zum Despoti Nero-Strand und nach Yera
- von Livadia zum Lethra-Strand und nach Mikro Chorio
- von Livadia zum Stavros-Strand
- von Livadia zum Kastro Agriosykia
- von Megalo Chorio zur Agios Antonios-Bucht
- von Megalo Chorio zum Skafi-Strand
- vom Kirchlein Kamariani zum Kloster von Agios Pandeleimon
- vom Agios Pandeleiomon-Kloster über den Profitis Ilias-Berg zur Eristos-Bucht
Preis der Karte im Touristoffice: Euro 2.-, auch in Deutsch erhältlich.


 


Im Supermarkt Tilos (in der Parallellstrasse zum Meer) haben wir eine andere sehr genaue Karte gefunden, Preis Euro 7.- , Ausgabe „Skai Karten“, Tilos Skai karte 340, 1:20‘000 (www.skai.gr). Dort sind Wanderwege und Pfade sehr genau eingezeichnet. Dazu gibt es allgemeine Beschreibungen über die Insel sowie über die Wanderungen (in Englisch). Es gibt kürzere Wanderungen zu Stränden, aber auch längere Touren wie zum Pandeleimon-Kloster. Einige der Touren sind dieselben wie auf der Karte des Touristoffice, zusätzlich vermekrt sind auf der Skai-Karte:
- von Eristos zum Agios Petros-Strand
- von Mikro Chorio nach Livadia
- zum Agios Serghis-Strand


 


Wir waren happy mit dieser genauen Karte. Dazu kommt, dass einige der Wege absolut gut sichtbar und erkenntlich sind, sodass man sie gar nicht verpassen kann. So zum Beispiel der Pfad von Livadia zum Lethra-Beach, der Verlauf ist klar am Hang zu sehen. Zum Teil weisen auch Steinmännchen den Weg (zum Beispiel hinunter zum Red Beach).  Andere Wege/Ziele haben sogar Wegweiser, entweder braune Kulturwegweise oder sogar richtige Tafeln wie Strassenschilder – das sollte einem nicht irritieren, zur gross angeschriebenen Stavros-Bucht führt dann doch nur ein Fusspfad.
Nebst der Skai-Karte hatten wir auch den Wanderführer von Dieter Graf  „Wandern auf griechischen Inseln – Südlicher Dodekanes“ zur Hand, eine gute Ergänzung.


 


Man sollte bedenken, dass  man zu einigen Zielen durch einsame Landschaften unterwegs ist – ohne dass man an einer Taverne oder Geschäften vorbeikommt -  also genügend Wasser mitnehmen! Und Badezeug einpacken, denn oftmals locken herrliche Strände.
Wir erlebten einige der schönsten Ecken und  Landschaftseindrücke während unseren Wanderungen auf Tilos. Besonders gut gefielen uns die kürzere Tour auf dem Panoramaweg über dem Meer nach Lethra und die Strecke auf der anderen Seite der Livadia-Bucht vorbei am kleinen Agios Ioannis-Kirchlein Richtung Despoti Nero, zur verlassenen Siedlung von Yera und hoch auf den Gipfel, um dann über den Pass wieder hinunter nach Livadia zu gelangen. Schade, konnten wir nicht noch mehr erwandern, wir wären gerne länger geblieben, auf Entdeckungen zu Buchten und Kirchen!


 


 

 
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