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Akropolis und Burg von Lindos
RODOS
Archäologische Stätte
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Akropolis und Burg von Lindos
Der Akropolishügel war seit jeher eine Kultstätte, wo weibliche Gottheiten verehrt wurden. Zuerst in einer Grotte, dann in einem Holztempel, dann in einem steinernen Tempel. Der heilige Bezirk der Akropolis wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert, es kamen weitere Säulenhallen und Terrassen dazu.
In byzantinischer Zeit entstand dann auf dem Akropolishügel eine kleine Burg, die den Einwohnern Schutz vor Piratenüberfällen bot. Die Johanniter bauten diese Burg später zu einer gewaltigen Festung aus.
Wer nicht zu Fuss auf dem Treppenpfad den Burghügel hinaufsteigen will, kann dies auf dem Rücken eines Esels tun.

Über eine monumentale Treppe, vorbei an mächtigen Mauern und Türmen, gelangt man ins Innere der Burg. Am Fusse der Treppe ist links an der Felswand ein 5 m langes Relief eines Kriegsschiffes zu sehen. Man kommt vorbei an den Resten der Burgkapelle auf die untere Terrasse des antiken Heiligtums. Eine Treppe führt hoch zum Propylon (Propyläen) aus dem 3. Jh.v.Chr. mit seinen mächtigen Säulen. Auf der oberen Terrasse steht der Tempel der Athena Lindia, der 342 v.Chr. errichtet wurde. Zu sehen gibt es noch weitere Tempel und Ausgrabungen, wie Zisternen, ein byzantinischer Turm, das Rittergebäude, die Stoa, der Psythiros-Tempel usw.

Man sollte sich jedoch nicht nur auf die Ruinen und Säulen konzentrieren, sondern unbedingt auch durch und über die Befestigungsmauern hindurchsehen und die Aussicht geniessen. Man sieht die fast vollständig geschlossene Paulus-Bucht und die flachen weissen Würfelhäuser von Lindos.
Die tolle Lage auf dem Felsenkliff, die mächtigen Mauern, die eleganten Säulen und die schöne Aussicht lohnen den Aufstieg!
 
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Berg und Ausgrabungen von Filerimos
RODOS
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Berg und Ausgrabungen von Filerimos

Der 267 m hohe Berg Filerimos liegt ausserhalb von Trianda, südwestlich von Rhodos-Stadt. Der Berg wurde benannt nach einem Einsiedler, der sich hier niedergelassen hatte und ein „Freund der Einsamkeit“ (=Übersetzung von Filerimos) war.
Filerimos blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück. Einst befand sich hier die Akropolis von Ialissos, einem der drei Stadtstaaten der Insel. Die Byzantiner bauten hier eine kleine Burg, die Ritter eine Kirche. Filerimos war auch Quartier des türkischen Sultans und zur  italienischen Besatzungszeit wohnten hier römisch-katholische Mönche.
Heute findet man auf dem Berg antike und mittelalterliche Bauten und Ruinen. Gut erhalten sind Kirche und Kloster-Gebäude aus der Ritterzeit, mit ihren Höfen, Kreuzgängen und Arkaden. Vom Athena-Tempel um 200 v. Chr.  sind Grundmauern und Säulenstümpfe erhalten. Und in einem Kirchlein sind alte Fresken zu bewundern.
Vom Parking aus führt ein Weg zu einer Aussichtsplattform (auf der entgegengesetzten Seite der Ausgrabungen). Italiener hatten diesen Weg angelegt und mit 14 Kreuzweg-Stationen geschmückt.
Ein Kiosk beim Parkplatz verkauft die Spezialität des Filerimos-Klosters: einen Kräuterlikör (zumindest war das bei meinem Besuch vor einigen Jahren so).
Der Aussichtspunkt ist frei zugänglich. Für die Ausgrabungen muss man Eintritt bezahlen. Sie sind normalerweise montags geschlossen.
Ein nettes Ausflugsziel! Vom Berg aus geniesst man eine schöne Aussicht. Und es ist ein schönes Erlebnis, zwischen den Ruinen hindurchzugehen und das Gebiet zu entdecken. Kommt man im Frühling, erfreut man sich an all den Blumen, im Sommer geniesst man den Duft der Kräuter und Pinien. Ein romantisches Plätzc hen, die Auffahrt auf den Berg lohnt sich.

 
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Die Ausgrabungen von Kamiros
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Die Ausgrabungen von Kamiros

Die Ruinen von Kamiros liegen ziemlich einsam an der Westküste von Rhodos, in der Nähe von Kalavarda.
Kamiros, Lindos und Ialissos waren die drei Stadtstaaten, die um 1150 v. Chr.  gegründet wurden und dann später um 408 v. Chr. gemeinsam die neue Stadt Rhodos bildeten.
Kamiros war die kleinste dieser drei antiken Städte. Ein Erdbeben im Jahre 226 v. Chr.  zerstörte die Stadt, die dann wieder aufgebaut wurde. Nach einem erneuten zerstörerischen Erdbeben 142 n. Chr. wurde die Stadt jedoch endgültig verlassen.
Kamiros bietet keine grossartigen Ruinen. Sehr schön jedoch ist die Lage der antiken Stadt: einsam, friedlich, am Hang, umgeben von Pinien und Olivenbäumen, mit unvergleichlichem Blick auf das blaue Meer. Es ist wohl die Ruhe, die Aussicht und das harmonische Farbspiel der braunen Ruinen, grünen Bäumen und dem blauen Meer, die den Reiz von Kamiros ausmachen. Und es ist eindrücklich, zwischen über 2000 Jahre alten Ruinen hindurchzugehen. Aber es braucht schon etwas Fantasie, um sich die antike Stadt vorzustellen. Ich weiss auch nicht mehr genau, welche Ruinen was darstellten.  Man kommt vorbei  an der Tempelterrasse, wo Götter verehrt und Opfer dargebracht wurden. Man sieht die alte Hauptstrasse der Stadt mit ihrem Kanalisationssystem, die zur Akropolis hinaufführte. Dort sieht man noch eine alte Zisterne. Ebenso gibt es Ruinen eines Apollontempels, einer Basilika, der Stadtmauern, der Säulenhalle, Grundmauern von Wohn- und Geschäftshäusern.
Wie gesagt, keine grossartigen Überbleibsel, aber die Lage am Hang mit Meerblick ist idyllisch.

 
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Der Grossmeisterpalast in Rhodos-Altstadt
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Der Grossmeisterpalast in Rhodos-Altstadt

Mehr als 200 Jahre lang, von 1309 - 1522, herrschten die Johanniter-Kreuzritter über Rhodos und haben eindrückliche Spuren und mächtige Gebäude hinterlassen. An der höchsten Stelle der Altstadt von Rhodos, am oberen Ende der berühmten Ritterstrasse, steht der gewaltige Grossmeisterpalast. Er war Sitz des obersten Ordensritters. Der Palast wurde im 14. Jahrhundert erbaut, kam aber einige Male zu Schaden, durch Erdebeben und durch eine Explosion eines in der Nähe gelegenen Munitionslagers. Das Äussere des Palastes wurde von den Italienern (italienische Besetzung von 1912-1934) nach alten Zeichnungen und Überlieferungen wieder rekonstruiert, das Innere wurde neu gestaltet. Noch Original ist das wuchtige Haupttor mit seinen zwei Rundtürmen. Um einen Innenhof gruppieren sich die Palastgebäude. Ein Teil davon kann besichtigt werden. Es gibt Ausstellungen zur Antike und zum Mittelalter. Ausserdem sieht man schöne Mosaike von Kos aus dem 3./2. Jh.v.Chr., Möbel und Kusntwerke verschiedener Epochen. Man kommt durch verschiedenen Säle wie 9-Musen-Saal, Trophäen-Saal, Musik- und Speisesaal, Medusa- und Arkadensaal.
Der Palast ist mächtig und wuchtig und war von einem 3-fachen Mauerring (4 km Mauern!) umgeben. Noch heute sieht man die gewaltigen Mauern und Burggraben. Ich glaube, mann kann zu gewissen Zeiten auch auf den Stadtmauern herumgehen.
Kann sein, dass (vor allem zur Hochsaison) eine grössere Schlange Touristen am Eingang steht... Aber auch von aussen ist der Palast sehr eindrücklich. Anschliessend an die Palastbesichtigung ist sicher ein Spaziergang durch die Ritterstrasse und durch Rhodos-Altstadt empfehlenswert. Man fühlt sich fast ins Mittelalter zurückversetzt.

 
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Die Ritterstrasse in Rhodos-Altstadt
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Die Ritterstrasse in Rhodos-Altstadt

Die Ritterstrasse (Odos Ippoton) war die Hauptstrasse des Viertels, wo die Johanniter-Kreuzritter wohnten. Über 200 Jahre lang beherrschten sie die Insel. Die Ritterstrasse führt vom Grossmeisterpalast hinunter Richtung Stadtmauer und Hafen.
Sie ist die einzige vollständig erhaltene Wohnstrasse aus dem 16. Jahrhundert in Europa. Die Strasse ist gepflastert, in der Mitte verläuft der Rinnstein. An beiden Seiten stehen die Gebäude, die "Herbergen", der Ritter im Stil der Spätgotik erbaut. Es sind vor allem die Paläste, die Versammlungshäuser, der einzelnen Landsmannschaften der Ordens. So sieht man zum Beispiel den palast der französischen Ritter, der italienischen Ritter, der spanischen, der Ritter der Provence usw. Hier trafen sich die Ritter, hatten Besammlungen, assen zusammen und empfingen Besuche. An den Fassaden erkennt man die steinernen Wappenschilder des Ordens. 
Eine eindrückliche Strasse, die einem in die Vergangenheit versetzt... Da es aber eine Hauptsehenswürdigkeite in der Altstadt ist und zum Grossmeisterpalast führt, ist die Strasse logischerweise oft gut von Touristen besucht. Aber ein Bummel vorbei an den Palästen lohnt ich dennoch.

 
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Island Cafe/Beach Bar in Kolymbia
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Island Cafe/Beach Bar in Kolymbia

Meine Freundin Andrea wohnt in Kolymbia und nachmittags zu eine Frappée, frühabends zu einem Apéro oder spätabends zu einem Schlummertrunk – wir gehen immer gerne ins Island-Café.
Das Island-Café liegt am Ende der Eukalyptusallee von Kolymbia, bei der kleinen Hafenmole (mehr links vom Ortsstrand). Es ist hier ruhiger als im Zentrum oder am Ortsstrand. Auch Einheimische kommen gerne hierher. Nebenan befindet sich die alteingesessene Fischtaverne To Nissaki.
Das Café ist hübsch gestaltet, mit gemütlichen Sitzecken, mit Blick auf die Fischerboote und das Meer. Es ist sehr entspannend, hier im Sofa zu sitzen und den Blick über die Bucht schweifen zu lassen.  Bier, Cocktails, Weine, Säfte, diverse Kaffees, Eis, Snacks – im Angebot findet man etwas für jede Tageszeit. Unsere Tour ist oft so: Apéro in Island Café, Abendessen in der benachbarten Taverne To Nissaki - immer ein gelungener Abend!
Adresse: am Ende der Eukalyptusallee, bei der kleinen Hafenmole, Kolymbia, Telefon +30 22410 56250

 
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Taverne To Nissaki, Kolymbia
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Fischtaverne
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Taverne To Nissaki, Kolymbia

Meine Freundin Andrea, die in Kolymbia wohnt, ist inzwischen fast eine Einheimische geworden und kennt die guten Adressen. So gehen wir lieber ins etwas unscheinbarere Nissaki essen als in die teurere Fischtaverne auf dem Felsen beim Ortsstrand. Uns gefällt es im Nissaki, weil es griechischer ist, ruhiger gelegen, ausserdem sitzt man gemütlich unter Bäumen nahe am Wasser.
Das Nissaki ist eine alteingesessene Fischtaverne, die es seit 1954 gibt. Sie liegt am Ende der Eukalyptusallee in Kolymbia, bei der kleinen Hafenmole, neben dem Island Café. Links befindet sich das Gebäude mit Küche und Restaurant, rechts vorne beim Meer die Terrasse. Auch Einheimische kommen gerne hierher.
Das Angebot umfasst frischen Fisch, Lobster, Muscheln, octapus, Teigwaren mit Seafood und griecghsiche Spezialitäten. Auch hier gilt: wer frischen Fisch will, geht in die Küche, sucht ihn aus, und bezahlt wird dann nach Gewicht. Wir lieben den gegrillten Fisch mit der Zitronensauce, dazu den lokalen Hauswein, der in den traditionellen Blechkrüglein serviert wird. Und als Kulisse Meerblick und Wellenplätschern, dazu die leicht vom Meer her wehende Brise - immer ein gelungener Abend !
Adresse: am Ende der Eukalyptusallee, bei der kleinen Hafenmole, Kolymbia, Telefon: +30 22410 56360

 
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To Perigiali in Stegna
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Fischtaverne
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To Perigiali in Stegna

Ich mag urige, gemütliche, traditionelle Tavernen, die lokale Küche anbieten (und nicht angepassten Touristenfood), wo Enheimische selbst hingehen und die nicht von Touristen überfüllt sind. Am liebsten noch mit schönem Meerblick...
Meine Freundin Andrea wohnt in Rhodos und kennt meinen Geschmack. So hat sie bei jedem meiner Besuche einen neuen Tipp auf Lager. Letztes Mal waren wir im kleinen Ort Stegna in der Fischtaverne Perigiali - wiedermal ein Volltreffer.
Das Perigiali liegt an Dorf-/Buchtende von Stegna, am Ende der Strandpromenade (2. letztes Lokal, unter dem Felsen). Es ist eine gemütliche Fischtaverne mit erhöhter Terrasse, wo man unter Bäumen sitzt und den Blick auf Bucht und Meer geniesst. Nebenan hängen vielleicht die Tintenfische zum Trocknen. Es gibt frischen Fisch, Muscheln, Tintenfisch und diverse griechische Vorspeisen. Wir hatten Glück, bei unserem Besuch gab es die kleinen Symi-Garides, ganz kleine, frittierte Baby-Krevetten - sehr lecker! Auch sehr fein: der Perigiali-Salat mit gegrillten Auberginen und der Tintenfisch. Wer frischen Fisch will, geht auch hier in die Küche und sucht ihn sich aus. Was gibt es Leckeres, als einige verschiedene Vorspeisen zu bestellen, dann den gegrillten Fisch, dazu ein kühler Weisswein der Insel, nette Parea (Gesellschaft, Freunde) zu haben und den beruhigenden Blick aufs Meer auf sich wirken zu lassen.
Adresse: am Dorfende, am Ende der Strandpromenade, Stegna, Telefon +30 22410 23444

 
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Das Tsambika-Kirchlein
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Kirchen & Klöster
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Das Tsambika-Kirchlein

Das Tsambika-Kirchlein auf dem Hügel ist einer meiner Lieblingplätze auf Rhodos. Jedes mal, wenn ich meine Freundin Andrea auf Rhodos besuche, machen wir eine "Pilgerfahrt" dort hinauf.
Die Ikone der Gottesmutter Tsambika wird verehrt, da sie Fruchtbarkeit und Kindersegen schenken soll. Kinder, die aufgrund dieser Wallfahrt zur wundertätigen ikone geboren werden, werden dann auf den Namen Tsambika (Mädchen) oder Tsambikos (Junge) getauft.
Man sagt, vor langer Zeit habe ein leider kinderloses Bauernehepaar diese Ikone gefundenund sie auf den Tsambika-Berg gebracht. Auf wundersame Weise bekam die Bauersfrau daraufhin ein Kind. Deshalb pilgern Frauen und Ehepaare seit dem Mittelalter zu dieser Ikone, um Fruchtbarkeit zu erflehen. Heute befindet sich die Ikone nicht mehr im Kirchlein auf dem Hügel, sondern im modernen Kato-Tsambika-Kloster, dem "unteren" Tsambika-Kloster unten an der Hauptstrasse.
Das Kirchlein liegt auf dem Berg zwischen Kolymbia und Archangelos. Von der Hauptstrasse her zeigt ein Wegweiser auf eine schmale Strasse, die sich den Tsambika-Berg hochwindet. Man kommt zu einem Restaurant mit Parkplatz. Dort lässt man das Auto stehen, denn das letzte Stück muss man auf einem Treppenweg zu Fuss zurücklegen (ca. 15-20 Minuten).
Beim Aufstieg sieht man rechts hinunter auf den schönen Tsambika-Sandstrand und links Richtung Kolymbia.
Oben auf dem Gipfel ist nicht viel Platz. Das weisse Kirchlein und eine kleine Terrasse. Vor dem Kirchlein befindet sich eine Ecke, wo die Pilger Kerzen anzünden.
Ein idyllisches Plätzchen um Inne zu halten. Sicher hat jeder von uns einen Grund, dankbar zu sein, oder ein Anliegen, das er vorbringen möchte. Hier ist ein guter Platz, um dafür eine Kerze anzuzünden. Und auch wegen der Aussicht lohnt sich der Aufstieg.

 
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Der Ort Lindos
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Malerische Orte
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Der Ort Lindos

Lindos ist einer der malerischsten Orte auf Rhodos und dementsprechend gut besucht von Touristen.
Lindos liegt an der Ostküste der Insel, circa 50 km südlich von Rhodos-Stadt.
Auf einem schroffen Felskap thront eine mächtige mittelalterliche Burg, innerhalb deren Mauern sich die antike Akropolis von Lindos befindet. Unterhalb der Burg breiten sich die  niedrigen, weissen, würfelförmigen Häuser des Ortes aus. Lindos liegt zwischen 2 Buchten mit beliebten, gut besuchten Stränden.
Lindos steht unter Denkmalschutz, so wurde das alte Dorf nicht mit Neubauten verschandelt. Ausserdem ist Lindos autofrei und somit ideal zum Bummeln und Flanieren. Ein Parkplatz befindet sich auf der "hinteren" Seite des Dorfes bei der Paulus-Bucht. Oder man man sucht einen Parkplatz vor dem Dorf, denn die Plateia Eleftherias (=Freiheitsplatz), der Zugang zum Dorf, ist vor allem Taxis und Bussen vorbehalten.
Die Hauptstrasse Odos Akropoleos führt von der Plateia Eleftherias ins Dorf hinein. Schon begenet man Eseltreibern, die ihre Esel und Maultiere anbieten für den Aufstieg hinauf zur Burg und Akropolis.

Lindos ist ein wohlhabendes Dorf. Schon zur Zeit der Türkenherrschaft genossen die Einwohner ziemlichen Wohlstand, denn der Seehandel florierte und lindische Seeleute bereisten das ganze östliche Mittelmeer. Typisch für Ihre Häuser sind die Höfe, die mit schwarz-weissen Kieselsteinmosaiken geschmückt sind. Viele der Häuser stammen aus dem 17./18. Jahrhundert.

Obwohl Lindos von ganzen Busladungen von Touristen heimgesucht wird, ist es doch ein sehr idyllisches Dorf (vor allem abends, wenn die Grosszahl der Tagestouristen den Ort wieder verlassen hat). Zahlreiche Geschäfte und hübsche Gassen laden zum Bummeln ein und es gibt einige sehr einladende und stilvolle Lokale und Restaurants, teils in den Innenhöfen der alten Gebäude, teils mit Dachterrasse und Blick zum Akropolishügel. Besonders abends herrscht eine schöne, romantische Atmosphäre und man hat eine gute Auswahl an Restaurants.
Unverzichtbar ist der Aufstieg zur Burg und zur Akropolis (siehe auch Text zur Akropolis von Lindos). Wer sich danach erfrichen will, besucht die zwei Ortsstrände oder die berühmte Paulus-Bucht (siehe auch Text zu Paulus-Bucht) unterhalb des Burghügels.
Von der Strasse von Archangelos her kommend, hat man einige Kilometer vor Lindos einen schönen Blick auf den Burghügel und das Band der weissen Häuser unterhalb. Intelligenterweise ist dort gleich ein Ausstellplatz für Autos vorhanden, sodass man beruhigt den Blick geniessen und in Ruhe Fotos machen kann.
Lassen Sie sich nicht abschrecken von den Touristen, Lindos ist wirklich einen Besuch wert!


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 
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Die Altstadt von Rhodos
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Die Altstadt von Rhodos

Rhodos-Stadt liegt an der Nordspitze, ist Hauptstadt der Insel und zugleich Verwaltungssitz der Dodekanes-Region. Die Altstadt ist sehr sehenswert, sie wurde 1988 von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Man findet ein mittelalterliches Stadtbild mit den mächtigen Stadtmauern, Toren, dem Ritterviertel mit Grossmeisterpalast und Ritterstrasse, aber auch Spuren der türkischen Besetzung (1523-1912) wie Erker, Moscheen und Bäder. In den Gassen stösst man auf Gewölbe, Stützbögen, Ruinen antiker Tempel, kleine Brunnen, lauschig Plätze. Und auch auf Souvenirshops, Geschäfte, Tavernen, Restaurants, Cafés,... Sicher, Rhodos-Altstadt ist touristisch. Aber wenn mir das Getümmel zuviel wird, ziehe ich mich in die Nebengassen zurück und gleich ist es ruhiger aber nicht minder malerisch.
Hauptsehenswürdigkeiten sind sicher einmal der Grossmeisterpalast, die Ritterstrasse und die mächtigen Stadtmauern. Die Mauern umfassen 4 km, waren zum Teil bis 20 m hoch und 12 m dick. 7 Stadttore ermöglichten den Zugang zur Stadt, sie waren geschützt duch wuchtige Rundtürme.
Einen Blick auf die Altstadt, den Hafen und das Meer erhält man vom Uhrturm aus (=Roloi, Clock-Tower). Er liegt südlich des Grossmeisterpalastes an der Orfeos-Strasse und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Eintritt kostet Euro 5.-, dafür ist aber ein Getränk im turmeigenen Café inbegriffen. In der Nähe stösst man auf die rosa verputzte Süleiman-Moschee, die grösste Moschee der Insel. Gegenüber liegt die türkische Bibliothek.
Von der Süleiman-Moschee führt die Sokratou-Strasse ostwärts hinab und mündet auf der hübschen Plateia Ippokratou (Hippokrates-Platz). Die Sokratou ist die Haupteinkaufsstrasse in der Altstadt. Der Ippokratou-Platz ist touristisches Zentrum mit vielen Tavernen und Cafés und wird flankiert von den Türmen des Marine-Tors. Die Aristotelous-Strasse führt von hier nach rechts zum hübschen Seepferdchen-Brunnen.
Weitere wichtige Strassen ind er Altstadt sind die Orfeos, Pithagoras, Aristotelous, Fanouriou, Pindarou. Aber am spannendsten ist es, einfach ohne Plan durch die Viuertel zu bummeln, immer wieder stösst man auf kleine Plätze, alte Fassaden, Stützbögen, Kirchlein, türkische Erker, ...
Ausserhalb der Altstadt liegt der Mandraki-Hafen. Einst lagen hier Kriegsschiffe und Geleeren der Ritter vertäut, heute sind Yachten und Fischerboote zu finden.  Man sieht Überreste von verfallenen Windmühlen. Die Einfahrt zum Hafen wird flankiert von 2 Säulen mit der Darstellung der Wappentiere von Rhodos, Elafos und Elafina - Hisch und Hirschkuh. In der Nähe liegt die Nea Agora, ein viereckiger Bau. Hier findet man zahlreiche Läden und den zentralen Busbahnhof KTEL. Von hier gelangt man durch das Freiheitstor (Eleftherias) in die Altstadt.
Rhodos-Altstadt ist unbedingt einen Besuch wert. Auch abends, wenn die vielen Tagesausflügler wieder weg sind, hat die Altstadt ihren Charme mit den stimmungsvollen Lokalen, Cafés und Tavernen in alten Gassen und auf kleinen Plätzen. Ich weiss, dass die Plateia Ippokratou sehr touristisch ist, dennoch setze ich mich gerne in eines der Cafés und schaue dem Treiben zu, die Kulisse ist halt doch sehr schön... Auch wenn in der Shoppingstrasse Sokratous viel los ist, es gibt doch einige hübsche Geschäfte, zum Beispiel mit lokalen griechischen Produkten, Ouzo, Wein, Delikatessen, dazu Schmuck, Schuhe, Ledergürtel und sonstige Souvenirs....

 
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Der Tsambika-Strand
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Der Tsambika-Strand

An der Ostküste, zwischen Kolymbia und Archangelos, liegt der schöne, flachabfallende Tsambika-Strand mit seinem sehr feinen Sand (am Strand und im Wasser).
Das Gebiet gehört der Kirche und steht unter Naturschutz, deshalb ist der Strand unverbaut geblieben. Nur 5-6 Kantinas (kleine Stände, die Getränke und Snacks anbieten) sind hier zu finden. Es gibt auch einen Verleih von Liegestühlen und Sonnenschirmen (Preis im 2009 4.- Euro pro Person).
Ein herrlich breiter Sandstrand mit viel Platz.... Tsambika ist einer der Lieblingsstrände meiner Freundin Andrea, die auf Rhodos lebt.
Links befindet sich der Tsambika-Berg mit dem kleinen Tsambika-Kirchlein.
Wenn man von Norden her kommt, also von Kolymbia aus, dann kommt zuerst links die Abzweigung zum Tsambika-Kirchlein auf dem Berg, danach ca. 300 m gerade Strasse, dann folgt auf der rechten Seite die Abzweigung zum Tsambika-Strand nach links (ausgeschildert). Kommt man von Süden her, dann ist es die erste Abzweigung nach der S-Kurve beim neuen Tsambika-Kloster nach rechts, auch ausgeschildert. Bei der Hinfahrt zum Stran passiert man 3 Tavernen. Am einfachsten zu erreichen mit dem Mietwagen. Zwar gibt es vereinzelt Linienbusse, die meisten halten aber nur oben an der Hauptstrasse, sodass man ein rechtes Stück zu Fuss runter zum Strand (und dann auch wieder hoch) gehen muss.

 
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Die Paulus-Bucht bei Lindos
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Die Paulus-Bucht bei Lindos

Die idyllische Paulus-Bucht liegt hinter dem Dorf Lindos, am Fusse des Akropolis-Hügels. Sie ist fast ringsum von Felsen umschlossen, nur eine schmale Öffnung ermöglicht den Zugang zum Meer. Innerhalb der Bucht gibt es einen Sandstrand (Liegestühle und Soinnenschirme werden vermietet). Auf der anderen Seite liegen ein paar Fischerboote vertäut. Sehr malerisch ist auch das kleine weisse Kirchlein an der Felswand der Bucht, unter anderem ein beliebter Ort für Hochzeiten.
Man sagt, dass der Apostel Paulus im Jahre 58 n.Chr. (andere Quellen sagen im Jahre 51) auf dem Weg von Ephesus nach Syrien war und in einen Sturm geriet. Auf wundersame Weise fand er in dieser Bucht Schutz vor dem Sturm, die Bucht hatte sich extra für den Apostel zum Meer hin geöffnet und ihm Zuflucht gewährt.
Eine malerische Bucht, nur ist der Strand während der Hochsaison oft sehr gut besucht. Aber ideal, um sich nach dem schweisstreibenden Aufstieg zum Burg- und Akropolishügel zu erfrischen. Ausserdem findet man dort in der Region meist einen Parkplatz und kann dann von der "hinteren" Seite nach Lindos-Dorf hinein.

 
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