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Das Johanneskloster
PATMOS
Kirchen & Klöster
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Das Johanneskloster

Patmos mit seinen 35 km2 Fläche wurde 1983 vom griechischen Gesetz zur Heiligen Insel erklärt und ist beliebtes Pilgerziel vieler Griechen. 260 m hoch über dem Hafen, im Dorf Chora, thront das riesige Johanneskloster (Agios Ioannis) mit seinen braunen Wehrmauern, umgeben von weissen Würfelhäusern. Es wurde im 11. Jh. gegründet und im 17. Jh. zu einer Burg ausgebaut und war im Mittelalter eines der wohlhabendsten Klöster. Noch heute leben Mönche im Kloster, es ist ein Hort orthodoxer Traditionen und Kultur un birgt Schätze und Kusntwerke von unersetzlichem Wert. Zu besichtigen sind der schöne Innenhof, die reich ausgestattete und mit Wandmalereien geschmückte Kirche, die Dachterrasse, Arkadengänge, Höfe und einige Wirtschaftsräume. In der Schatzkammer (Extra-Eintritt) werden wertvolle Kirchengewänder, fein gearbeitete Ikonen, uralte Schriften und Manuskripte sowie diverse religiöse Kostbarkeiten ausgestellt.
Es lohnt sich, etwas in der Anlage herum zu gehen (man entdeckt schöne Ecken) und hoch zu steigen, so ergibt es gute Fotomotive in den Innenhof, über die Verstrebungen und den Glockenturm. Viele griechische Pilger entzünden Kerzen und kaufen Ikonen und Amulette von hier.

Hinweis: Korrekte Kleidung für den Klosterbesuch ist nötig (keine kurzen Hosen, Schultern und Oberkörper müssen bedeckt sein). Am besten, man besucht das Kloster am Vormittag, teilweise ist es nachmittags geschlossen oder erst nach der Siestazeit wieder offen.

Hingelangen: ab dem Hafenort Skala (Hafenplatz) verkehren Busse hinauf zum Kloster. Noch schöner aber ist der alte Fussweg, der vom Hafen über die Grotte der Apokalypse hinauf nach Chora und zum Kloster führt.
Dabei hat man auch einen sehr schönen Ausblick, entweder hoch zum mächtigen Kloster und den weissen Würfelhäusern von Chora, oder hinunter zum Hafenort Skala und den Buchten der Insel.

Tipp: In Chora nicht nur das Johanneskloster besuchen, auch der Ort selbst ist sehenswert. Enge Gassen, Kirchen und Klöster, bunte Blumen, schöne Eingänge .... immer wieder stösst man auf malerische Überraschungen. 

 
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Die Grotte der Offenbarung / Apokalipsis
PATMOS
Kirchen & Klöster
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Die Grotte der Offenbarung / Apokalipsis
In dieser 25 m hohen Grotte (Apokalipsis) hatte der Evangelist Johannes (der von den Römern nach Patmos verbannt worden war) im Jahre 95 in einer Offenbarung die Vision der Apokalypse empfangen. Diese Beschreibung bildet das letzte Buch des neuen Testamentes und ist grossartiger Weltliteratur. Die Grotte ist ebenfalls (wie das Johanneskloster in Chora) ein beliebtes Pilgerziel. Im Altarraum sind Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert zu sehen, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Johannes zeigen. Um die Grotte herum besteht ein fast wehrhaftes Klostergebäude mit schneeweissen Mauern und Glockenturm. Unregelmässig hohe Stufen führen hinunter zur verehrten Grotte, die als Kirche ausgebaut wurde und wo an Feiertagen Gottesdienste stattfinden.

Die Grotte liegt ca. auf halber Höhe zwischen dem Hafenort Skala und dem Oberdorf Chora mit seinem Johanneskloster. Ein angenehmer Fussweg führt von Skala via Grotte hinauf nach Chora. Schöner Blick hinunter zum Hafen und der Bucht und hinauf zum Kloster.

Ein geschichtsträchtiger Ort, der von vielen Gläubigen und Pilgern sehr verehrt wird.
 
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Das Oberdorf Chora
PATMOS
Malerische Orte
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Das Oberdorf Chora

Das Oberdorf Chora mit seinen weissen Würfelhäusern thront am Hang, überragt vom mächtigen Johanneskloster. Besonders bei der Einfahrt in den Hafen ein sehr schöner Anblick. Hauptsehenswürdigkeit in Chora ist natürlich das Johanneskloster, aber man darf es ja nicht unterlassen, auch sonst noch durch den ort zu spazieren!
Die engen Gassen sind sehr malerisch, immer wieder stösst man auf Kuppeln, Kirchlein, hübsche Türeingänge und schöne Ecken. Tolle Farbtupfer zwischen den weissen Mauern sind die pink blühenden Bougainvilleas und die Oleander.
Die weissen Würfelhäuser vermitteln die Atmosphäre einer typischen Kykladeninsel, dabei zählt Patmos regional zur Gruppe der Dodekanes-Inseln. Liebhaber von Blau/Weiss und traditioneller Dorfarchitektur kommen nicht mehr aus dem Fotografieren raus.
Auf der "hinteren" Seite des Dorfes (nicht zur Hafenseite) liegen mehrere Klöster, z.B. das 1607 gegründete Nonnenkloster Zoodochos Pigi (=Lebensspendender Quell) mit seinem blumengeschmückten Innenhof und den 3 Kirchen.
Chora ist ca. 4,5 km vom Hafenort Skala entfernt. Ab dem Hafen von Skala gibt es Busverbindungen. Jedoch ist es auch ein sehr schöner Spaziergang von Skala nach Chora: ausserhalb von Skala ("hinten" beim Dorf) führt ein Treppenweg  den Hang hinauf, vorbei an der Grotte der Offenbarung bis nach Chora - sehr gut zu Fuss machbar, mit immer schönem Ausblick hinauf nach Chora oder hinunter nach Skala und die Hafenbucht.

 
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Der Hafenort Skala
PATMOS
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Der Hafenort Skala

Die Insel Patmos ist nur 35 km2 gross, bietet aber zwei hübsche Ortschaften Skala und Chora, das berühmte Johanneskloster, die Grotte der Offenbarung sowie zahlreiche Buchten und Strände. Es lohnt sich, hier länger als nur einen Tag zu verbringen!
Das Einlaufen mit dem Schiff in den Hafenort Skala ist sehr schön: um das Hafenbecken gruppieren sich die weissen Häuser von Skala, oben am Hang erkennt man das mächtige Johanneskloster, das umgeben ist vom Band seiner weissen Häuser des Oberdorfes Chora.
In Skala geht es oft recht lebhaft zu und her. Es kommen die normalen Fährschiffe, die den Verkehr zu anderen Inseln regeln, dazu die Ausflugsboote und auch viele Kreuzfahrtschiffe liegen in der Bucht vor Anker, denn die Heilige Insel Patmos mit dem Johanneskloster ist ein beliebtes Ziel!
Das malerische Skala gefällt mit seinen weissen Häusern, den Kirchlein, der Hafenpromenade, den Cafés an der Uferpromenade, den Einkaufsstrassen und den autofreien Gassen, wo man einladende Tavernen findet. An Fotomotiven mangelt es nicht. Besonders schön ist das traditionelle Kafenio am Dorfplatz, die Kirchlein beim und etwas ausserhalb des Hafens sowie die Gassen und kleinen Plätze.
Skala ist auch gleichzeitig Geschäftszentrum, hier findet man zahlreiche Läden, Minimarkets, Bäckereien, Souvenirshops usw.
Besonders abends, wenn die vielen Tagesausflügler und Kreuzfahrt-Gäste wieder abgereist sind, zeigt sich Skala mit seinem Charme. Man sitzt auf dem kleinen Dorfplatz, bummelt durch die Gassen und trifft sich in einem der Cafés am Hafen oder in den anmächeligen Tavernen.
Eine etwa 30-minütige Wanderung führt von Skala aus auf den 144 m hohen Kastelli-Hügel, wo man einige Stadtmauern einer antiken Siedlung erkennen kann.
Ein sehr schöner Fuss-/Treppenweg führt hinter Skala den Hang hinauf, vorbei an der Grotte der Offenbarung hoch nach Chora mit den Johanneskloster. Dabei geniesst man immer wieder schöne Blicke hinauf nach Chora und hinunter nach Skala, dem Hafenbecken und dem Meer.
Eine Spezialität der Insel sind die "Poungi", eine Art süsse Küchlein, sowie die "Tiropita tis Patmou", eine Art Käseküchlein - dies gibt es in der Bäckerei in Skala zu probieren.
In Skala gibt es einen kleinen Strand im hinteren Teil des Ortes, Richtung Kampos hinaus. Gut zu Fuss ab Skala erreichbar ist auch die Bucht von Meloi, ein schmaler, flachabfallender Sandstrand mit Tamarisken. 3 km von Skala liegt der flachabfallende Sandstrand Agriolivado mit seinem ruhigen Wasser, einem Restaurant, Kiosk und Liegestuhlverleih.
Im Sommer fahren ab Skala badeboote zum Strand von psili Ammos sowie zu benachbarten kelinen Inselchen.
Patmos ist definitiv einen längeren Aufenthalt wert, und wenn die Tagesgäste abgereist sind und man noch bleiben "darf", fühlt man sich priviliegiert und geniesst die Atmosphäre ohne zahlreiche Touristen.

 
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Der Kampos-Strand
PATMOS
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Der Kampos-Strand

Kampos liegt im nörlichen Teil , ca. 5 km von Skala entfernt, und ist die einzig "richtige" Ortschaft in dieser Region. Es besteht aus "Pano Kampos", das "Obere Kampos" im Inselinneren (mit einem Minimarket und Tavernen), und Paralia Kampos, also Kampos Strand oder auch "Kato Kampos", das "Untere Kampos" genannt.
Der Kampos-Strand ist ein flachabfallender Sand-Kieselstrand mit einigen schattenspendenden Bäumen. Es gibt hier einen Kiosk und etwa 2-3 Tavernen/Cafés.
Im Sommer gibt es Verleih von Liegestühlen und Sonnenschirmen und ein kleines Wassersportangebot.
Ab Skala verkehren im Sommer Busse nach Kampos, die Haltestelle liegt gleich beim Strandanfang.
Die Tavernen direkt am Strand sind sehr gemütlich und bieten einen schönen Blick auf das Meer und das kleine weisse Kirchlein am Strandende etwas oberhalb.

 
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Der Lampi Strand
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Der Lampi Strand

Der Lampi-Strand liegt im Norden der Insel, ca. 9,5 km von Skala entfernt. Es ist ein Steinstrand mit wunderschönen Steinen, die hübsche Zeichnungen und Schattierungen in verschiedenen Farben aufweisen. Man kommt in einen Sammelrausch und jeder neue Stein, den man anschaut, ist schöner als der bereits gesammelte.....
Am Strand bieten einige Tamarsiken Schatten, weitere Infrastruktur wie Liegestuhlverleih gibt es nicht. Jedoch befindet sich eine sympathische Taverne direkt am Strand, wo die Tische in den Steinen beim Wasser stehen.
Lampi ist nicht gerade DER tollste Strand zum Baden (halt eben Steine und kein Sand), jedoch macht es Spass, bunte Steine zu sammeln. Jedoch aufgepasst vor Sonnenbrand, wenn man längere Zeit gebückt am Wasserrand entlanggeht und Steine aufliest.....
Ein gemütliches Essen in der Taverne mit dem Geräusch der Wellen und der rollenden Steine ist sehr erholsam...

 
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