Kalymnos ist bekannt als die Schwammtaucher- und die Kletterinsel. Hauptort und Hafen der Insel ist Pothia, dessen Häuser sich wie ein Amphitheater wunderschön um die Bucht herum und den Hang hinauf schmiegen. Die verschiedenfarbenen Häuser kommen umso mehr zur Geltung, da die umliegenden Hänge karg und nur wenig bewaldet sind und somit nichts vom Häusermeer ablenkt.
Entlang der Uferpromenade und in den nahen Gassen verteilen sich zahlreiche Cafés, Bars, Tavernen und Restaurants. Im hinteren Teil des Ortes (nicht dort, wo die Hafenmole ist) liegen einige Fischerboote vertäut. In diesem Ortsteil sind die Restaurants auch bekannt für Fischgerichte. Ebenfalls an der Promenade stösst man noch auf einige stattliche Verwaltungsgebäude in italienischem Stil sowie alte Kapitäns- und Herrschaftshäuser. Und nicht zu übersehen sind die Geschäfte, die Schwämme verkaufen.
In den Gassen gibt es zahlreiche Geschäfte, Apotheken, Banken, Agenturen, Autoverleih, Bäckereien, Minimarkets, Souvenirshops, Kioske usw.
Hinter Pothia zieht sich ein alter Dorfteil hoch bis zum Johanniterkastell aus dem 14. Jh. Horio war der ehemalige Hauptort der Insel etwas vom Meer zurückversetzt, unterhalb der Burg.
Oberhalb des Hafens liegt ein Kloster, von dem man einen herrlichen Blick hinunter auf die Bucht und das Häusermeer hat. Ein netter Spaziergang, und unterwegs kann man auf etwas halber Strecke einkehren in einem Restaurant mit ebenfalls herrlichem Panorama-Blick.
Es ist sehr gemütlich, in einem der Lokale an der Promenade zu sitzen und dem Treiben zuzusehen. Der Hafen von Kalymnos ist recht geschäftig, da läuft einiges. Besonders schön sind die Stimmungen am frühen Morgen.