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Aussichtspunkt Kaiserstuhl
CORFU
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Aussichtspunkt Kaiserstuhl
Eine der wohl schönsten Aussichtspunkte und davon gibt es viele in Corfu, ist der so genannte Kaiserstuhl, oberhalb des Dorfes Pelekas im Westen der Insel.
Den Namen hat dieser Punkt von Kaiser Wilhelm bekommen der das Sommeranwesen Achillion nach dem Tod der Kaiserin Elisabeth von Österreich gekauft hatte. Der Kaiser liebte die Aussicht von diesem Punkt und pflegte den spektakulären Sonnenuntergang auf einem Sessel der für ihn an der entsprechenden Stelle platziert wurde zu bewundern. Aus diesem Grund also auch "Kaiserstuhl".

Sie erreichen den Aussichtspunkt entweder per Mietwagen oder aber über das Dorf Pelekas auch mit den Bus. Der anschliessende Aufstieg ist in ca. 30min zu schaffen. Belohnt wird man danach alle male.

Zur entstandenen Hotelanlage "Levante" gehört auch eine grosse Terasse welche einen traumhaften Ausblick auf das Meer bietet, in welche zur richtigen Zeit die Sonne blutrot im Meer untergeht und zugleich alles in ihr goldenes Licht taucht.

So romantisch und überwältigend die Szenerie ist, so enttäuschend ist die Bedienung und die Qualität des leider perfekt gelegenen Restaurants. Das Hotel zeugt von alter Herrschaftlichkeit und ist ein repräsentatives Korfiotisches Bauwerk das eigentlich zum bleiben einladet. Leider ist die derzeitige Hotelleitung weniger an Qualität oder Gastfreundschaft interessiert, sondern eher an schnellem Profil. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft dieses prachtvolle Haus in bessere Hände kommt.

Ein Besuch auf der Terrasse ist trotz schlechter Bedienung empfehlenswert. Ich rate jedoch nur ein Getränk zu bestellen...

Der Aussichtspunkt ist über einen kleinen Pfad rechts von der Hotelanlage zu erreichen.
 
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Das Dorf Giannades
CORFU
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Das Dorf Giannades
Das Dof Giannades liegt im Westen der Insel. Die nächste grössere Ortschaft ist das Dorf Liapades im Norden und Ermones eher südlich davon.
Giannades gehört zu den wohl ältesten Dörfern Kerkyras. Es ist auf einem Hügel gelegen und überblickt die Ropa Ebene.
Das Dorf gehört zu den ärmeren der Insel, was sich auch unschwer an den alten Häusern erkennen lässt. Keine unnötigen und kostspieligen Verzierungen, alles einfach und praktisch. Leider sind viele der alten Häuser verlassen und drohen eizustürzen. In einem Hinterhof hat sich die Natur wieder zurückgeholt was ihr gehört. Irgendwie ein schaurig, schöner Anblick.
Ich parkierte mein Auto unterhalb der Dorfschule und bin in die erste malerische enge Gasse abgebogen. Wie immer habe ich auch hier das kleine Labyrinth der engen Wege, Kantounia - wie die Korfioten diesen Gassen sagen - genossen und bewundert.
Leider scheint das Dorf, so wie viele andere vom jungen Leben immer mehr verlassen zu werden. Viele der jungen Menschen verlassen das Dorf un in die Stadt zu ziehen oder gar weiter nach Athen.
Selten begegnet einem jemand unter 60 Jahren. Was mich immer wieder berührt ist, das die alten Frauen noch immer wie früher, die alten Bauern Trachten tragen. Man fühlt sich komplet in einer anderen Zeit und kommt sich mit Sonnenbrille und luftigem Träger-Shirt wie ein Fremdkörper vor.
An der höchsten Stelle des Dorfes befindet sich die Dorfkirche die erstaunlich gross zu sein scheint. Davor die Platia (Dorfplatz). An der Wand welche die Kirche säumt blüht ein riesiger Jasmin-Busch und verströmt seinen schweren Geruch. Im Hintergrund höre ich Dorfbewohnerinen reden. Man unterhält sich über damals und über wer nun wieder gestorben und im nahe gelegenen Friedhog begraben worden ist.
Ein paar Meter später stehe ich auch schon vor dem Friedhof, der mitten in die Landschaft gepflanzt wurde. Ein wirklich schöner ruhe Platz der unglaublichen Frieden ausstrahlt. Genau wie dies auch für das ganze Dorf gilt.
Touristisch scheint das Dorf nicht erschlossen zu sein. Bei meinem Spaziergang konnte ich ausser ein paar Kafenions, einer Bäckerei und einem Super Market nicht viel erkennen. Alles war geschlossen, was davon zeugt das hier noch die Siesta praktiziert wird, da ich mitten in dieser Zeit auf meine Entdeckungstour gegangen bin.
Giannades ist ein altes und sehr friedliches Dorf das einen unweigerlich mit seinem nostalgischen Charme gefangen nimmt, jedoch nicht für einen längeren Aufenthalt begeistern kann.
 
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Das Dorf Kouramades
CORFU
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Das Dorf Kouramades
Auf meinem Weg nach Pendati, bin ich an einer Abzweigung mit einer kleinen Brücke vorbeigefahren. Auf dem entsprechenden Strassenschild stand die Ortschaft Kouramades. Bei der Rückfahrt wollte ich diesen Weg auch noch befahren um zu sehen wie ein Dorf mit solchem Namen wohl aussieht.
Gesagt, getan... Nach dem Frappe im Golden Horizon bei Agios Gordis, kehrte ich mit meinem Alto zurück zu der besagten Abzweigung.
Nach einem knappen Kilometer kam ich auch schon zum Dorfeingang und wurde reich für meine Entscheidung belohnt.
Vor mir lag ein kleines Juwel von einem Dorf. Die Strassen sind mit Kopfsteinpflaster ausgelegt und scheinen einen regelrecht einzladen. Irgendwie kam ich mir wiedereinmal wie ein Eindringling vor, da die Strassen immer schmaler wurden und eher wie die Wege zu einem Hinterhof wirkten.
An der Platia angekommen, führten drei Wege von der wunderschönen Dorfkirche in verschiedene Richtungen.
Auf einer kleinen Mauer sassen ältere Frauen wie Männer gemütlich beisamen und guckten mich interessiert an.
Etwas belustigt fragte ich auch gleich, ob ich mit meinem Wagen, beim weiterfahren gefahr laufen würde stecken zu bleiben. Sie lachten nur und meinten ich könnte beruhigt weiterfahren.
Ich suchte nach einem Parkplatz, was nicht besonders einfach war, bei den schmalen Strassen. Schliesslich lies ich den Alto direkt nach der Dorfausfahrt stehen und schlenderte gemütlich durch die malerischen Strassen zurück.
Kouramades ist wahrlich ein Schmuckstück. Die Häuser haben interessante architektonische Details die darauf schliessen lassen das es eher ein wohlhabenderes Dorf gewesen sein musste.
Starke Italienische Einflüsse überraschen. Man erhält den Eidruck eher in der Toskana oder in Südfrankreich zu sein, als auf einer Griechischen Insel.
Filmkulissen gleich findet man eine zauberhafte Ecke nach der anderen. Die friedlichen Dorfbewohner freuten sich über meine Rückkehr und vorallem über meine ehrlichen Komplimente zu ihrem wunderschönen Dorf. Stolz berichteten sie das ihr Dorf in den letzten Jahren an bedeutung gewonnen hätte und daher auch das schöne Kopfsteinpflaster wieder hergerichtet wurde. Einige der alten Häuser seine von "Ksenous = Fremden" gekauft und hergerichtet worden.
Ich bedankte mich für den Schwatz und verabschiedete mich von der gemütlichen Dorfgemeinschaft und knipste wie wild die vielen Motive. Das bordeaux Rote "Kourio = Frisör", die alte Kirche, die Herrschaftshäuser, das Kafenion, die Gässchen und die leider auch vom Zerfall bedrohten, verlassenen Gebäude. Auf vielen waren "zu verkaufen" Schilder zu sehen und abermals spunken mir Bilder vom eigenen B&B im Kopf herum.
Kouramades ist traumhaft schön gelegen. Etwa eine halbe Stunde von Korfu Stadt und 20min von Pelekas. Für meine Verhältnisse perfekt! ;-)
Weniger perfekt sieht es auf meinem Bankkonto aus, also wird das B&B noch witerhin warten müssen. Kouramades ist für mich ein Geheimtipp erster Güte... sollte jemand mit dem Gedanken vom Häuschen in Griechenland spielen so ist Kouramades bestimmt nicht die schlechteste Idee.
 
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Das Dorf Spartilas
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Das Dorf Spartilas
Eines der wohl urspünglichsten Dörfer, die ich das Glück hatte zu besuchen, ist das Dorf Spartilas. Es liegt im Norden der Insel und ist dank seiner Lage von rund 400 Metern über dem Meer eines der wohl spektakulärsten Ortschaften die Korfu zu bieten hat.
Ich bin mehr oder weniger per Zufall auf Spartilas gestossen, da ich eigentlich zum Kloster des Pantokratoras fahren wollte. Seit Jahren hatte ich diese "höchste" Stelle Kerkyras ins Auge gefasst und nie hatte es wirklich geklappt.
Auf dem Weg zur Pantokratoras Spitze, bin ich also über Spartilas gestolpert.
Man gelangt zum Dorf über dei Küstenstrasse welche von Ipsos bis nach Kassiopi und Sidari führt. Zwischen Ipsos und Barbati, führt nun eine Abzweigung nach links eine lange Serpentinenstrasse hoch nach Spartilas.
Zwischen gepflegten Olivenhainen kämpfte sich mein kleiner Suzuki Alto die 400 Meter hoch, während ich nichts besseres wusste als alle paar Meter wieder anzuhalten um die Aussicht zu geniessen und ein paar Bilder zu schiessen.
Schliesslich führte die enge Strasse in das Dorf und ich wusste sofort das ich mir diesen malerischen Ort genauer ansehen musste.
Parkieren konnte ich erst etwas ausserhalb des Dorfes, da die engen Strassen nicht gerade der ideale Ort zum parken sind.
Einmal mehr ärgerte ich mich über den zuhause gelassenen Fotoapparat und somit musste ich mich mit meinem Handy auf die Jagt von Bildern machen.
Spartilas verfügt über diesen überweltigenden Charme der einen sofort gefangen nimmt.
Die Siesta neigt sich langsam ihrem Ende zu und vereinzelte, verschlafene Dorfbewohner schlurfen durch die Gässchen. Mit jedem "kalispera" das ich beim vorübergehen sage, erwartet mich ein meist zahnloses Lächeln und ein paar neugierige Fragen. Die Dorfbewohner sind alle meist bereits schon alt und man fragt sich unweigerlich wie viele junge Menschen überhaupt noch hier wohnen. Ein Bild das leider überall in Griechenland, aber auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist. Die Jungen wandern aus und die Alten bleiben zurück.
In Spatilas sieht man jedoch keine trauigen Gesichter, alle lächeln einen an und jeder scheint zufrieden, was mich nicht wundet bei der prachtvollen Aussicht auf Land und Meer.
Ich zweige in die engen Gassen des Dorfes die komplett Auto frei sind. Zu eng sind die Wege die schliesslich auch für Esel gedacht sind und nicht für die Benzinschlucker.
Ich freue mich über die sichtbar neuen Steinplattenwege die sich durch das Dorf schlängeln. Man hat Spartilas also doch nicht ganz vergessen.
Wunderschöne alte Häuser mit malerischen Hinterhöfen erwarten einen. Überall Blumen und Trauben Pergolas. Zitronenbäume, Jasmin... eine wahre Freude für alle Sinne.
Neben schön renovierten alten Häusern, gibt es jedoch leider auch die vom Zerfall gekennzeichneten Bauten die wohl den Zahn der Zeit nicht überleben werden.
Vergessen und verlassen erzählen sie von vergangenen Zeiten als das Dorf noch vor Leben sprühte.
Ich sehe zahlreiche Häuser die geradezu danach schreien wieder bewohnt zu werden. Da ist er wieder der Traum vom Häuschen mit Blick aufs Meer. An vielen Stellen sieht man die "For Sale" Schilder auch, nur nützt das meinem leeren Bankkonto nicht wirklich viel.
So bleibt der Traum ein Traum, selbst nachdem mir ein alter Dorfbewohner seine Telefonnummer aufdrängt um mir sein Haus zu verkaufen. Ich winke dankend und lachend ab, Der Mann erzählt das er eine Stelle in der Stadt hat... die gut eine Stunde von hier entfernt liegt. Die Jungen wollen nicht hier oben leben. Hier gibt es keine Arbeit... und kein Leben mehr. Die Schule wurde vor ein paar jahren geschlossen, da es nicht genügend Schüler gibt. Die paar Kinder die das Dorf noch hat müssen mit dem Bus ins nächste grössere Dorf fahren.
Früher war das Dorf wohlhabend durch den Oliven Anbau. Wir schländern eine weile zusammen durch die Gassen und er erzählt mir, was für Geschäfte und Menschen hier früher wohnten.
Spartilas ist ein Juwel das man sich nicht entgehen lassen sollte. Es gibt auch ein paar Studios und Appartments die man mieten kann. Der nahe gelegene Barbati Strand (15min) ist ideal für das Badevergnügen. Der alte Mann meint noch das es eine zweite Strasse direkt von Barbati nach Spartilas gibt. Es sei die neue Strasse die keine Serpentinen hat. Man spart so einige Minuten kostbarer Zeit.
Spartilas scheint jedoch genau davon eine Menge zu haben. Hier steht die Zeit still und ich kann nicht anders als die Einwohner zu beneiden. Eingebetet in das saftige Grün und vor sich das unglaubliche Blau des Meeres. Ein unvergleichbarer Reichtum für die Sinne.
 
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Das Dorf Strinilas und die Taverne Oasis
CORFU
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Das Dorf Strinilas und die Taverne Oasis
Auf meinem Weg Richtung Pantokratoras Kloster, bin ich auf das Dorf Strinilas gestossen. Es liegt auf einer Höhe von 630 Metern über dem Meer, wenige Kilometer nach dem Dorf Spartilas, im Norden der Insel.
Auch hier musste ich einfach einen Halt machen, da mich das malerische Dörfchen mit seinem beeindruckenden Dorfplatz gleich in seinen Bann gezogen hat. Die Strassen des Dorfes sind so eng, dass man ein Wendemanöver nur etwas ausserhalb des kleinen Dorfes vornehmen kann. Man tut also gut daran, die wenigen Parkmöglichkeiten am Anfang des Dorfes, oder aber bei den drei vorhandenen Tavernen gleich in Anspruch zu nehmen.
Strinilas ist ein sehr kleines Dorf das hoch oben auf dem höchsten Berg von Korfu, dem Pantokratoras liegt. Da es den eher herben Witterungen ausgesetzt ist, sind die Häuser ein wenig schlichter gebaut und weniger auffällig verziert. Als Baumaterial wurden die sehr harten Steine "Strinaria" verwendet. Von diesen hat das Dorf auch seinen Namen erhalten.
Strinilas ist auch für seinen Wein "Moschato" bekannt, der bereits einen internationalen Ruf geniesst.
Da ich leider schon gegessen hatte, habe ich in der wunderschönen Taverne Oasis zwar nur einen Frappe und ein Eis zu mir genommen, dafür habe ich beides um so mehr genossen.
Der Dorfplatz ist wunderschön, in einer Kurve des Dorfes gelegen. Die Taverne Oasis fällt besonders durch seine mächtige Ulme auf. Ich glaube selten einen Baum von solchen Ausmassen gesehen zu haben.
Die Tische der Taverne sind gemütlich um den Baum verteilt und man fühlt sich hier einfach pudelwohl. Fern ab vom ganzen Rummel der Touristischen Orte, ist hier eine wahrliche Oase des Friedens zu finden.
Gegenüber gibt es eine weitere malerische Taverne die von einer Gruppe Engländer besetzt ist. Sie plaudern lautstark mit dem Besitzer den sie zu kennen scheinen. Alle lachen und sind zufrieden. Das ganze Dorf... scheint einzig und allein auf die vorbeifahrenden Gäste zu warten, die wie ich auf dem Weg zum Kloster des Pantokratoras sind.
Das Wetter wird plötzlich schlechter und ich muss mir überlegen ob ich weiter fahre, oder doch lieber die Kirche ein paar hundert Meter vor dem Dorf besichtige.
Nachdem ich Jahre lang den Gipfel nie erreicht habe, entschliesse ich mich so kurz vor dem Ziel nicht aufzugeben und fahre mit meinem Alto doch noch weiter.
Ich werde ganz bestimmt Strinilas und das Oasis bei meinem nächsten Korfu aufenthalt erneut besuchen und kann diesen traumhaften Ort jedem wärmstens empfehlen.

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Taverne Oasis
Strinilas Kerkyra
Tel: +30 26630 72301
 
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Der Theotoki Hof
CORFU
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Der Theotoki Hof
Der Theotoki Hof (Theotoki Estate) liegt in der Ropa Ebene zwischen Ermones und dem Dorf Giannades. Ich bin eher per Zufall auf diesen malerischen Hof gestossen. Eigentlich wollte ich nach Giannades und nachdem ich bereits die traumhaft schönen Waldgebiete bewundert hatte, führte mich die gemütliche Landstrasse, wie selbstverständlich an den Theotoki Hof.
Der Hof lässt sich als typischer Korfiotischer Grossgrundbesitzer Bau beschreiben. Eine wunderbare Anlage mit mehreren Gebäuden die von ener impossanten Mauer umgeben sind. Es gibt einen Besucherparkplatz was verdeutlich das Gäste immer Willkommen sind. Ein Poster an der Wand zeigt die Erzeugnisse die auch hier gekauft werden können. Olivenöl, Wein und Olivenpaste.
Mich zogen allerdings eher die alten Gebäude an, also packte ich mein Handy (Fotoapparat lag zuhause) und freute mich erneut das die ständigen Begleiter mittlerweile mit einigermassen guten Kameras ausgestattet sind.
Kein wirklicher Ersatz aber immerhin lässt sich ein Handybild nun doch auch befriedigend ausdrucken.

Mit meiner Handykamera ausgerüstet bin ich also auf den sehr friedlichen Hof zugleaufen und fragte mich ob es hier offizielle Besuchszeiten gibt. Ein älterer Mann der seit Jahrzehnten für den Hof arbeitete meinte ich solle am nächsten Morgen wieder kommen da es dann mehr zu sehen gebe. Die Fütterung der Tiere wäre da und der Verkaufsshop sei auch geöffnet. Als er meine Enttäuschung gesehen hat, meinte er ich könne auch so einen Blick auf den Hof werfen. Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen und schon gings die Stein Treppenstufen zum alten Hauptgebäude hoch. Ich hatte dieses Gebäude schon von unten gesehen und wollte meiner Neugier endlich platz machen.
Es gibt Bauten die sind einfach perfekt platziert und lösen zumindest bei mir den "wow" Effekt aus. Dies ist eines dieser Häuser. Wunderschön in Stand gehalten und wie schon gesagt "perfekt" platziert, trohnt es auf einem Hügel und überblickt die Ropa Ebene.
Scheinbar unbewohnt und etwas nostalgisch im Schatten von Fichtenbäumen liegt es friedlich da und erzählt von vergangenen Zeiten...
Hinter dem Haus führt ein gut gesäuberter Pfad in die wunderschönen Olivenhaine des Theotoki Gutes. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Olivenhain ist bestens gepflegt und traumhaft schön auf einer Anhöhge angelegt. Kleine Pfade führen durch die Olivenbäume die ihren Schatten auf den Boden werfen und einem das Gefühl geben unter einer grossen Kuppel zu befinden.
Blickt man durch die Bäume sieht man immer wieder auf die majestätische Ropa Ebene.
Es gibt sie also doch noch... die Landwirtschaft und die Natur... seit Tagen beschäftigt mich wieder einmal die Wirtschaftliche Situation Griechenlands und die Mentalität der Einheimischen. Seit Tagen ärgere ich mich über Fehler in der Bauplanung und der generellen Nutzung von Natürlichen Ressourcen. Hier fällt alles ab und ein wohltuender Optimismus stellt sich ein, das die Welt doch noch nicht unter geht ;-).
Ich kann jedem den Besuch dieses Landguts wärmstens empfehlen. Es gibt wohl keine bessere Methode um sich ein Bild davon zu machen wie es auf der Insel früher wohl ausgesehen hat. Man erlebt das Gefühl auch immer wieder in den abgelegenen Dörfern die touristisch unberührt geblieben sind und davon gibt es auf Korfu mehr als genug.

Natürlich  hat es mich auch Wunder genommen wer nun die Theotoki Familie genau gewesen ist. In der Website des Gutes habe ich erfahren das es eine der ältesten Familien das Landes ist und eine sehr reiche politische Geschichte hinter sich hat. Georgios Theotokis war vierfacher Ministerpräsident des Landes und hat viele Reformen durchgesetzt die das Land stark beeinflusst haben. Es gibt jedoch auch dunkle Kapitel in der Geschichte der Familie da ein weiteres Familien Mitglied auf Grund seines politischen Misserfolges bei der Kleinasiatischen Katastrophe, von der Oposition Exekutiert wurde.

Was ich ebenfalls nicht wusste, ist das auf dem Landgut auch eine privat Bibliothek der Theotoki Familie existiert. Die Bibliothek umfasst mehr als 35'000 Werke. Das Landgut ist noch heute im Besitz der Theotoki Familie die sich auch um die erweiterung der Bibliothek kümmert.

www.theotoky.com
 
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Faliraki
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Faliraki
Das Faliraki befindet sich unterhalb des Königspalastes in Korfu Stadt. Direkt am Wasser gebaut besteht der Gebäudekomplex der im alten, unverkennbaren Kofriotischen Stil gebaut ist aus einem Glockenturm und zwei voneinander getrennten Gebäuden.
Da das Faliraki direkt am Wasser gebaut wurde hat man von hier aus eine fantastische Sicht auf die alte Festung und das in der ferne liegende Festland.

In den beiden Gebäuden sind jeweils ein Restaurant und ein Bar / Club eingemietet, welche beide sehr zu empfehlen sind.

Das Restaurant bietet eine interessante Karte mit einer Mischung aus moderner und traditioneller Küche. Besonders zu empfehlen sind die so genannten "Pikilies" also eine Auswahl an "Häppchen". Je nach Wunsch aus Meeresfrüchten und Fisch oder eine entsprechende Fleischvariante.

Das Faliraki ist eines meiner Lieblingsorte in Korfu und ich kann jedem nur empfehlen diese Mischung aus Ambiente und Gastronomie zu geniessen.

Der Name des Restaurants ist "En plo". Zu beachten ist das sowohl das Restaurant als auch der Club bei den Einheimischen sehr beliebt ist. Es kann also sein das Sie zu den Ausgezeiten der Lokalen, Probleme haben könnten Platz zu finden.
 
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