Malerisch an einer Kesselbucht an der Westküste gelegen, gilt Paleokastritsa als einer der bekanntesten Orte Korfus. Schroff abfallende Felswände, dichte Vegetation und malerische Buchten haben ihren Reiz, und Palaiokastritsa ist ein beliebtes Feriengebiet. Die zerklüftete Küste ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Der Ort bietet einige Tavernen, Bars, Cafés, Restaurants, Hotels und Unterkunftsmöglichkeiten, Minimarkets und Einkaufsmöglichkeiten. Im Sommer fahren Badeboote zu Buchten in der Umgebung.
Unbedingt besuchen sollte man das auf einer Halbinsel gelegene Kloster Panagia Theodokou („Entschlafung der Gottesmutter"). Von der zum Hafen führenden Hauptstrasse zweigt die Strasse zum Kloster ab und führt den Hügel hinauf. Noch vor dem Eingang zum Kloster sollte man einen Blick über die Brüstung auf die zerklüftete Küste mit ihren Felsen werfen. Das Mönchskloster wurde 1225 gegründet, sein heutiger Bau mit dem malerischen Innenhof, dem gelben Glockenturm und den Gewölbedecken stammt aus dem 18./19. Jahrhundert. Mittelpunkt ist die Klosterkirche, die umgeben wird vom Zellentrakt, Lager- und Gemeinschaftsräumen und einem hübschen Gärtchen. Besonders schön ist der Laubengang. Im kleinen Museum im Obergeschoss sind Ikonen, Messegewänder, Silberkelche und religiöse Objekte ausgestellt. Im unteren Geschoss findet sich eine alte Öl- und Weinpresse. Das Kloster ist sehr gepflegt, mit schönem Blumenschmuck und einer tollen Aussicht. Auf passende Bekleidung achten. Zur Siestazeit geschlossen. Palaiokastritsa liegt ca. 25 km von Korfu-Stadt entfernt.
Ein Tipp: oberhalb von Palaiokastritsa liegt das Hangdorf Lakones. Von dort geniesst man einen herrlichen Blick auf Palaiokastritsa, die zerklüftete Küste, die Buchten und das Meer. Cafés und Restaurants mit schönen Terrassen haben sich dort angesiedelt.