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Alte Festung
CORFU
Bauwerke
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Alte Festung
Dia alte Festung "To palaio Frourio" ist wie schon der Name sag eine Festung welche von den Venezianern zum Schutz der Insel gebaut wurde. Zahlreiche Steinerne Löwenköpfe zeigen noch heute den Venezianischen Charakter der übrigens auch bei anderen Teilen der Stadt deutlich spürbar ist.

Die Festung wurde unter anderem auch in einem der zahlreichen James Bond verfilmungen gezeigt und ist ein durchaus bemerkenswerter Bau.

Leider nagt der Zahn der Zeit besonders heftig an der Festung, was bereits zum Einsturz diverser Mauern und Gänge geführt hat.

Heute beherbergt die alte Festung unter anderem das Konversatorium für Musik und Teile der Universität von Korfu.

Im Sommer findet hier das entsprechende Festival statt zu welchem zahlhafte mehr oder weniger Namhafte Künstler eingeladen werden.

Die Besichtigung der Festung ist auf jeden Fall empfehlenswert da man von den oberen Teilen der Festung, einen Fantastischen Blick über die Stadt erhält.
 
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Das Achillion
CORFU
Bauwerke
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Das Achillion
Das Achillion befindet sich beim Dörfchen Gastouri ca. 20km von Corfu Stadt entfernt. Erbaut wurde es als Sommerresidenz der Kaiserin Elisabeth von Österreich, anders auch bekannt als Kaiserin Sissi. Sie hatte eine Schwäche für Griechenland und ganz besonders für Kofu wo sie sich durch das gute Klima von Ihrer Tuberkulose Erkrankung heilen und erholen konnte.
Der Name Achillion wurde zu Ehren des Helden aus dem Trojanischen Krieg Achilles gegeben. Man findet diverse Statuen, darunter auch die des sterbenden Achilles in der traumhaften Parkanlage des kleinen Palastes.
Nach dem Tod der Kaiserin wurde das Achillion vom Deutschen Kaiser Wilhelm gekauft und zeitweise während des Sommers bewohnt.
Später diente das Achillion als Casino und heute wird es als exklusives Kongresszentrum verwendet.
Dem Besucher stehen zur Besichtigung nur Teile des unteren Bereiches des Palastes zur Verfügung. Zu sehen ist die Imposante Bauweise und Innenausstattung des Palastes welche unverkennbar nach den Architektonischen Standards des Aristokratischen Europas gebaut wurde. Die zahlreichen dekorativen Elemente und Statuen sind romantisch, neoklassizistisch angehaucht und muten teilweise etwas übertrieben oder gar kitschig an. Auf der anderen Seite wurde so in Zusammenhang mit der unglaublichen Lage der Anlage eine kleine zauberhafte Welt erschaffen die ein wahrer Augenschmaus ist. Geniessen Sie die wunderbaren Aussichten der Parkanlage und lassen Sie sich einfach auf eine Reise durch die Zeit entführen, wo es noch Kaiserinnen gab...

Nach der Besichtigung gibt es im Dorf zahlreiche Tavernen und Cafés wo man sich ausruhen kann und ein Gläschen des einheimischen Likörs QumQuat probieren kann.

Beachten Sie jedoch, dass es sich beim Achillion um einen sehr touristischen Ort handelt. Entsprechend hoch ist das Angebot an Souvenirs mit überteuerten Preisen.

Das Achillion ist alleine wegen der Traumhaften Umgebung auf jeden Fall einen Besuch wert. Sollten Sie mit dem Wagen unterwegs sein, empfiehlt es sich die umliegenden Dörfer zu besuchen und die saftige Vegetation zu geniessen.
 
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Königspalast / Museum für Asiatische Kunst
CORFU
Bauwerke
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Königspalast / Museum für Asiatische Kunst
Der alte Sommerkönigspalast ist eine der wohl prominentesten Bauwerke von Korfu Stadt und befindet sich am Anfang der grossen Parkanlage Espianada oder "Megali Plateia" dem grossen Platz. Die frühere Sommerresidenz der damaligen Monarchen ist heute ein Museum für, so seltsam es auch klingen mag, Asiatische Kunst. In der Parkanlage des Palastes gibt ein nettes Café, sowie beherbergt einer der anliegenden Räume auch noch den Verein für Fotografie von Korfu.

Der Besuch des Palastes lässt sich gut mit einem Spaziergang zum beliebten Liston den Arkaden gesäumten Cafés und dem Rest der grossen Parkanlage kombinieren.
 
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Mountainbike Weg Kelia-Fanos-Aixeria
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Bemerkenswertes
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Mountainbike Weg Kelia-Fanos-Aixeria
Auf dem Kloster des Pantokratoras begegnete ich erneut dem Deutschen Radfahrer der mit hoch rotem Gesicht aber sehr zufrieden auf der 906m hohen Bergspitze angekommen war.
Er fragte mich ob ich eine Ahnung hätte ob es einen anderen Weg zurück ins Tal gebe. Ich muss gestehen das ich die ganze Zeit den Gipfel im Kopf hatte und mich nicht wirklich um die abzweigende Strassen gekümmert hatte. Aus diesem Grund hatte ich auch den 5,5km langen Mountainbike Weg verpasst der direkt unterhalb des Klosters beginnt.
Auf meinen Rückweg sah ich aber doch noch das entsprechende Schild das ich kurzerhand fotografiert habe. Ich konnte mich auch noch an die Landstrassen erinnern die ich vom Kloster gesehen hatte. Ich wunderte mich wo die wohl hinführen würden... nun wusste ich es.
Der Weg scheint sehr vielversprechend zu sein und ich muss gestehen das mir die Vorstellung von einem 5,5km langem Mountainbike Weg nach unten wesentlich besser gefällt als diesen in umgekehrte Richtung 900m hoch zu fahren ;-).
Für Sportfanatiker sicherlich ein Leckerbissen.
 
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Golden Horizon bei Agios Gordis
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Café
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Golden Horizon bei Agios Gordis
Das Golden Horizon kannte ich noch von einem meiner früheren Ausflüge zum Pendati Strand. Es liegt auf einer Anhöhe mit wahrlich prachtvoller Aussicht.
Schon damals hatte ich mich darüber gewundert das dieses Kafenion mit Essmöglichkeit, nicht mehr Besucher anzieht. Fast schon verschlafen wirkt die Einfahrt die zwar beschildert ist aber durchaus auch als Privat missverstanden werden könnte.
Ich konnte mich noch an ein Teenager Mädel erinnern das sich damals sehr grosse Mühe gab uns Essen zu servieren und Ihre Englisch Kenntnisse zum Besten zu geben, da ich in fremdsprachiger Begleitung war.
Das gleiche Mädchen wurde in der Zwischenzeit zur Frau und arbeitete noch immer mit der selben freundlichen Art im Restaurant.
Ich hatte keinen sonderlichen Hunger, wollte aber die unglaubliche Aussicht geniessen und bestellte meinen "Frappe metrio me gala". Das Golden Horizon hat eine wunderschöne Terasse die - für Korfu ungewöhnlich - aus Holz gebaut wurde. Man blickt über den Strand von Agios Gordis, sieht in der Ferne das Dof Pendati und das unvergleichliche Bild der kleinen Insel Tholeto.
Ich genoss meinen Frappe und bekam Gesellschaft von einem Italienischen Paar das sich genauso über die Aussicht wie ich freute. Mit den paar Brocken Italienisch die ich verstehe, konnte ich ein wenig ihre Unterhaltung mitverfolgen. Draussen auf dem Meer schien eine dunkle Fläche sie zu beschäftigen. Ich sah mir das auch etwas genauer an, als sie mich schon auf Englisch darauf ansprachen. Sie meinten das es vielleicht Fische sind... ich hatte eher das dunkle Kapitel von BP mit dem Ölteppich im Kopf und sah schon ein verpesstetes Korfu vor meinem pesimistischen, geistigen Auge.
Kurze Zeit später kam ein Einheimischer um seinen Kafe zu geniessen. Ich sprach ihn darauf an und er meinte er sehe nichts, ging aber sein Fernglas holen und guckte kurz auf die Fläche. Fische... ein Fischschwarm. Also doch!
Selbstverständlich habe ich mich sehr über diese Antwort gefreut. Er meinte das man diese häufig sehen könnte.
Die Fläche veränderte sich und etwas später löste sich die Fischversammlung wohl auf.
Ich unterhielt mich noch kurz mit dem Landsmann der noch meine Prognose für die WM haben wollte. Danach machte ich mich wieder auf den Weg mit meinem Alto und freute mich weiterhin über die Fische, die mir weiterhin Grund für meinen gnadenlosen Optimismus liefern.
Das Golden Horizon werde ich weiterhin in guter Erinnerung behalten. Wegen seiner liebenswürdigen Bedienung und seiner unglaublichen Aussicht.

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Golden Horizon Café / Restaurant / Bar
T: +30 26610 54469
M: +30 6973 639986
 
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Das Piedra del mar in Barrbati
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Gourmet
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Das Piedra del mar in Barrbati
Das Piedra del mar befindet sich ebenfalls am Barbati Strand und ebenso wie die Taverne von Gerasimos, vermietet es Sonnenschirme und Liegestühle.
Das Konzept des Lokals ist ein schicker Lounge Stil mit viel Weiss und Mobiliar aus Tik Holz.
Das Personal ist ganz in Weiss und sehr freundlich.
Das Essen wird nur aus den frischesten Zutaten hergestellt und selbst die Brötchen die seviert werden sind hausgemacht.
Die Preise sind entspechend etwas höher angesetzt aber dennoch im zahlbaren Bereich.
Es gibt neben dem Essbeeich auch eine Bar mit gemütlichem Lounge-Character wo man sich gerne hinsetzt und einen Kaffee oder einen Drink schlürft während vor einem das Meer liegt.
Viel Ambiente, gute Küche für den etwas gediegeneren Geschmack. Kleine Gourmet Tempel wie diese erinnern stark an Mykonos, weniger traditionell dafür sehr elegant mit einem Hauch von Luxus.
Neben all den Tavernen sorgt das Piedra del mar für eine kleine Abwechslung.

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Piedra del mar
Restaurant & Bar on the beach
Barbati-Corfu
Tel: +30 26630 91566
Mob: +30 694 4282123
 
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Das Kloster von Palaiokastritsa
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Das Kloster von Palaiokastritsa

Malerisch an einer Kesselbucht an der Westküste gelegen, gilt Paleokastritsa als einer der bekanntesten Orte Korfus. Schroff abfallende Felswände, dichte Vegetation und malerische Buchten haben ihren Reiz, und Palaiokastritsa ist ein beliebtes Feriengebiet. Die zerklüftete Küste ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Der Ort bietet einige Tavernen, Bars, Cafés, Restaurants, Hotels und Unterkunftsmöglichkeiten, Minimarkets und Einkaufsmöglichkeiten. Im Sommer fahren Badeboote zu Buchten in der Umgebung.
Unbedingt besuchen sollte man das auf einer Halbinsel gelegene Kloster Panagia Theodokou („Entschlafung der Gottesmutter"). Von der zum Hafen führenden Hauptstrasse zweigt die Strasse zum Kloster ab und führt den Hügel hinauf.  Noch vor dem Eingang zum Kloster sollte man einen Blick über die Brüstung auf die zerklüftete Küste  mit ihren Felsen  werfen. Das Mönchskloster wurde 1225 gegründet, sein heutiger Bau mit dem malerischen Innenhof, dem gelben Glockenturm und den Gewölbedecken stammt aus dem 18./19.  Jahrhundert. Mittelpunkt ist die Klosterkirche, die umgeben wird vom Zellentrakt, Lager- und Gemeinschaftsräumen und einem hübschen Gärtchen. Besonders schön ist der Laubengang.  Im kleinen Museum im Obergeschoss sind Ikonen, Messegewänder, Silberkelche und religiöse Objekte ausgestellt. Im unteren Geschoss findet sich eine alte Öl- und Weinpresse. Das Kloster ist sehr gepflegt, mit schönem Blumenschmuck und einer tollen Aussicht. Auf passende Bekleidung achten. Zur Siestazeit geschlossen. Palaiokastritsa liegt ca. 25 km von Korfu-Stadt entfernt.
Ein Tipp: oberhalb von Palaiokastritsa liegt das Hangdorf Lakones. Von dort geniesst man einen herrlichen Blick auf Palaiokastritsa, die zerklüftete Küste, die Buchten und das Meer. Cafés und Restaurants mit schönen Terrassen haben sich dort angesiedelt.

 
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Das Pantokratoras Kloster
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Das Pantokratoras Kloster
Nach dem kurzen aber sehr schönen Stop beim Bergdorf Strinilas, geht die Reise nun weiter in Richtung Bergspitze zum Kloster des heilligen Pantokratoras.
Das Wetter hat sich weiter verschlechter und der Himmel baut von norden her eine dunkle Wolkenfront auf. Höher und höher kämpft sich mein Suzuki Alto durch die engen Serpentinen Strassen. Die Vegetation wird merklich karger... das saftige Grün weicht einer eindrücklichen Steinlandschaft mit vereinzelten Bäumen und Sträuchern.
Nach einer Kurve sieht man es plötzlich, das Kloster. Leider sieht man auch den Wald aus Antennen die das Kloster zu belagern scheinen. Wie Soldaten die etwas kostbares bewachen. Vor mir sehe ich einen Radfahrer der neben seinem Rad steht und sich verschwitz von weiteren lästigen Kleidungsstücken befreit. Ich halte kurz an und frage ob ich helfen kann. An seinem Akzent bemerke ich das es ein Deutscher Tourist sein muss. Wir kommen kurz ins Gespräch und er verrät mir das er den Weg bis hierhin schon geschafft hat und den Rest auch noch aus eigener Kraft schaffen möchte. Ich beuge mein Haupt vor so viel Einsatz und kann nur meinen Respekt bekunden bevor ich, faul aber zufrieden meinen Wagen die letzten Meter hoch quäle.
Hinter mir braut sich eine bedrohlich schöne Gewitterstimmung zusammen und ich halte immer wieder an um die fantastische Aussicht zu geniessen.
Über 900 Meter unter mir spiegelt sich die Sonne im Meer während Sie sich besonder anstrengen muss die dichte Wolkendecke zu durchbrechen.
Schliesslich erreiche ich die Spitze und stehe etwas unschlüssig vor den Antennen Soldaten.
Ein Eisentor steht mit offenen Türflügeln vor mir und es sieht fast aus als ob dies ein Tor in den Himmel währe.
Die Antennen dominieren jedoch das Naturpektakel dermassen das ich nicht umhin komme mich darüber zu ärgern, dass an solcher Stelle ein Wald aus Metall herrscht und nicht das eigentlich essenzielle, die Natur.
Das Kloster wirkt auch eher zweitrangig... mitten im Vorplatz ragt ein riesiger Metallturm in die Höhe... Die Technik hat diesen Kampf also gewonnen. Das Kloster scheint auch wie der Verlierer da zu stehen. Eher halbherzig werden Renovationsarbeiten am aus dem 16. Jahrhundert stammende Kloster vorgenommen. Die ehrfurchtsvolle Stimmung scheint trotz erstklassiger Voraussetzungen nicht aufkommen zu wollen. Man wird das Gefühl nicht los das hier ein Pakt geschlossen wurde... Kloster am Rande... Handy und TV Antennen im Wohle der Menschheit.
Das Kloster ist wohl aus Witterungsgründen, ganz aus hartem Stein gebaut was ungewöhnlich für den sonst eher verspielten Stil der Insel ist.
Ich versuche nicht zu schwarz zu sehen, geniesse die fantastische Aussicht und betrachte die dunklen Gewitterwolken die dem Ganzen etwas unwirkliches geben.
Ich entschliesse mich so langsam wieder den Rückweg anzutretten und überlege mir die versteckte Kirche welche ich bei den Hinfahrt gesehen habe zu besuchen.
Im Rückspiegel sehe ich das Kloster mit seinen Metalsoldaten langsam im Gewitterhimmel verschwinden. Ein empfehlenswerter Ausflug... aber nicht ohne Wehmut und bitteren Nachgeschmack.
Die Wege lassen sich übrigens auch bestens erwandern. Die Strecke gehört unter anderem auch zum Corfu Walk.
 
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Die Kirche des Agios Nikolaos
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Die Kirche des Agios Nikolaos
Über diese Kirche aus dem 13. Jahrhundert im kleinen Dorf von Vatos, ganz in der Nähe von Pelekas, bin ich eher per Zufall gestossen da ich eine falsche Abzweigung genommen hatte. Viel kann ich über die Kirche nicht berichten... sie ist leider abgeschlossen gewesen, somit war eine genaue Besichtigung nicht möglich.
Der Glockenturm ist typisch für die Kirchen der Ionischen Inseln, genauso wie die leuchtenden Farben in denen viele Korfiotische Häuser gestrichen sind. Diese intensive Farben (meistens Rostrot, Rosa, Orange, Hellblau oder Gelb) sind eine der grossen Eigenarten welche die Architektur der Ionischen Inseln von derjenigen der Kykladen unterscheiden. In der Ägäis herrscht das Weiss und das Blau.
 
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Die Kirche Panagia ton dromon
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Die Kirche Panagia ton dromon
Kurz vor dem Bergdorf Strinilas entdeckte ich, versteckt hinter Baumwipfeln, einen Glockenturm aus unbemaltem und unverputztem Stein. Für den sonst so bunten korfiotischen Stil eher ungewöhnlich. Anfangs dachte ich an ein weiteres Kloster, aber als ich in der Taverne Oasis im Dorf danach fragte, wurde mir gesagt das es "nur" eine Kirche sei. Da mich die Lage der Kirche und der ungewöhnliche Glockenturm faszinierten, beschloss ich nach meinem Besuch auf dem Pantokratoras bei der Kirche noch einmal anzuhalten.
Die Kirche liegt auf einem kleinen Bergplateau, welches mir bereits beim hochfahren besonders malerisch vorkam. Vergessen vom Rest der Welt, eine kleine Oase...
Hinter einer kleinen Birkenalee werden noch heute Trauben und Gemüse angebaut.
Genauso versteckt wie das Plateau, ist auch die wunderschöne Kirche der Panagia ton dromon. Ein schmaler Pfad führt den zugewachsenen Weg zur Kirche hoch. Sie wird von Bäumen verdeckt und ist erst wirklich sichtbar sobald man fast vor ihr steht.
Das ungschnittene, getrocknete Gras bis hoch zum Metaltor zeigt, dass die Kirche nur selten besucht wird. Durch die Gewitter Atmosphäre die in der Luft lag, wirkte die ganze Szene noch weit unwirklicher.
Die Kirche wird von einer Steinmauer geschützt und als ich vor dem kunstvoll geschmiedeten Eisentor stand, hatte ich fast schon das Gefühl vor dem Eingang in eine andere Zeit zu stehen. Das Tor wurde durch einen Eisenriegel versperrt. Kein Schloss, also konnte ich den Riegel quietschend zur Seite schieben.
Ich trat in den Hof und muss gestehen richtig überwältigt gewesen zu sein. Die Panagia ton dromon ist eine sehr eigenartige Kirche. Der ummauerte Vorhof beherbergt neben der Kirche auch einen wunderschönen Baum der seinen wertvollen Schatten spendet. Überall lag getrocknetes Gras das den nostalgischen Charakter noch förderte.
Besonders an der Kirche ist, dass der Glockenturm getrennt vom Gebäude in die Schutzmauer eingelassen ist. Im generellen wirkt die Kirche eher wie ein aristokratischer Bauerngutshof der erst später als Kirche umfunktioniert wurde.
Die Stimmung dort oben ist einzigartig, es gibt selten Orte die einen so bewegen können.
Die einzige Enttäuschung die ich hatte war, dass ich wieder einmal meinen Fotoapparat zuhause liegen gelassen hatte. Selten erlebt man so eine Kombination aus Licht und Farben... Gewitter und Sonne in einem. Zum Glück hatte ich das Handy dabei ;-)
Die Panagia ton dromon ist ein ungewöhnliches Bauwerk an einem einzigartigen Ort. Ich kann sie nur jedem wärmstens ans Herz legen.
 
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Kleine privat Kirche
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Kleine privat Kirche
Es gibt Momente da muss man einfach anhalten und sich ein wenig Zeit nehmen um etwas genauer zu betrachten. Auch diese kleine wunderschöne Kirche hat mich in ihren Bann gezogen. Sie hat keine Tafel mit dem Namen des Heiligen dem sie gewidmet ist... dennoch ist sie für mich bedeutend eindrücklicher als viele ihrer Schwestern. Sie steht sicher schon seit vielen Jahrzehnten, fals nicht sogar Jahrhunderte an der selben Stelle. Eingebettet im saftigen Grün der Ropa Ebene und ein paar Weinreben. Die Bausubstanz sieht einfach und alt aus... sie versucht nicht zu beeindrucken sonder ist vielmehr ein stilles Mahnmal für alle Gläubigen.
Vor der Kirche steht ein alter Holzstuhl... auf einem Antiquitätenmarkt würde man dafür einen stolzen Preis erhalten, doch hier steht er wartend vor der Kirche. Beide scheinen sie auf etwas zu warten, Kirche und Stuhl. Unweigerlich fängt man sich an zu fragen wer wohl auf diesem Stuhl zuletzt gesessen hat. Ein alter Mann oder eine alte Frau die hier ihr ganzes Leben verbracht haben. Das Land bebauten, kriege erlebten und überlebten.
Einsam und melancholisch steht er da der Stuhl und man möchte gerne wissen wann sie wieder kommen die alte Frau oder der alte Mann. Mann möchte wissen wie es weiter geht mit Kirche, Mensch und Land. Das alte Kirchlein lässt sich dabei nicht stören, leuchtet in seinem blanken Weiss und freut sich über meinen kurzen Besuch.
 
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Myrtiotissa Kloster
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Myrtiotissa Kloster
Ich befürchte das ich zum Myrtiotissa Kloster leider nicht sehr viel sagen kann. Ich bin vom Myrtiotissa Strand den Fusspfad hoch zum Kloster gelaufen und wollte mir alles aus der Nähe ansehen. Leider bin ich vor verschlossenen Türen gestanden. Das Kloster schliesst um den Mönchen die Mittagsruhe zu gönnen und öffnet erst nach 17:00h wieder.
Somit konnte ich nur ein paar Bilder von der Lage und der Aussenansicht des Klosters machen.
Das Kloster scheint ein paar hundert Jahre alt zu sein und ist erst wieder seit ein paar Jahren bewohnt. Der in Deutschland studierte Mönch der das Kloster unter seine Fittiche genommen hat, scheint sich um den Wiederaufbau und Unterhalt des Klosters gekümmert zu haben.
Er heisst Besucher willkommen und erzählt ihnen die Geschichte des Klosters die bis in die Byzantinische Zeit zurückreichen soll.
Ich werde versuchen das Kloster in den nächsten Tagen noch einmal zu besuchen um genaueres zu berichten.
Das Kloster liegt zwischen den Dörfern Pelekas und Vatos. Man erreicht es über die seit kurzem betonierte Strasse die durch zahlreiche Olivenhaine führt. Der Weg ist schwierig zu befahren und man sollte sich Zeit dafür nehmen. Die letzten 500 Meter sollte man am besten zu Fuss zurücklegen.
 
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Aussichtspunkt Kaiserstuhl
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Aussichtspunkt Kaiserstuhl
Eine der wohl schönsten Aussichtspunkte und davon gibt es viele in Corfu, ist der so genannte Kaiserstuhl, oberhalb des Dorfes Pelekas im Westen der Insel.
Den Namen hat dieser Punkt von Kaiser Wilhelm bekommen der das Sommeranwesen Achillion nach dem Tod der Kaiserin Elisabeth von Österreich gekauft hatte. Der Kaiser liebte die Aussicht von diesem Punkt und pflegte den spektakulären Sonnenuntergang auf einem Sessel der für ihn an der entsprechenden Stelle platziert wurde zu bewundern. Aus diesem Grund also auch "Kaiserstuhl".

Sie erreichen den Aussichtspunkt entweder per Mietwagen oder aber über das Dorf Pelekas auch mit den Bus. Der anschliessende Aufstieg ist in ca. 30min zu schaffen. Belohnt wird man danach alle male.

Zur entstandenen Hotelanlage "Levante" gehört auch eine grosse Terasse welche einen traumhaften Ausblick auf das Meer bietet, in welche zur richtigen Zeit die Sonne blutrot im Meer untergeht und zugleich alles in ihr goldenes Licht taucht.

So romantisch und überwältigend die Szenerie ist, so enttäuschend ist die Bedienung und die Qualität des leider perfekt gelegenen Restaurants. Das Hotel zeugt von alter Herrschaftlichkeit und ist ein repräsentatives Korfiotisches Bauwerk das eigentlich zum bleiben einladet. Leider ist die derzeitige Hotelleitung weniger an Qualität oder Gastfreundschaft interessiert, sondern eher an schnellem Profil. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft dieses prachtvolle Haus in bessere Hände kommt.

Ein Besuch auf der Terrasse ist trotz schlechter Bedienung empfehlenswert. Ich rate jedoch nur ein Getränk zu bestellen...

Der Aussichtspunkt ist über einen kleinen Pfad rechts von der Hotelanlage zu erreichen.
 
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Das Dorf Giannades
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Das Dorf Giannades
Das Dof Giannades liegt im Westen der Insel. Die nächste grössere Ortschaft ist das Dorf Liapades im Norden und Ermones eher südlich davon.
Giannades gehört zu den wohl ältesten Dörfern Kerkyras. Es ist auf einem Hügel gelegen und überblickt die Ropa Ebene.
Das Dorf gehört zu den ärmeren der Insel, was sich auch unschwer an den alten Häusern erkennen lässt. Keine unnötigen und kostspieligen Verzierungen, alles einfach und praktisch. Leider sind viele der alten Häuser verlassen und drohen eizustürzen. In einem Hinterhof hat sich die Natur wieder zurückgeholt was ihr gehört. Irgendwie ein schaurig, schöner Anblick.
Ich parkierte mein Auto unterhalb der Dorfschule und bin in die erste malerische enge Gasse abgebogen. Wie immer habe ich auch hier das kleine Labyrinth der engen Wege, Kantounia - wie die Korfioten diesen Gassen sagen - genossen und bewundert.
Leider scheint das Dorf, so wie viele andere vom jungen Leben immer mehr verlassen zu werden. Viele der jungen Menschen verlassen das Dorf un in die Stadt zu ziehen oder gar weiter nach Athen.
Selten begegnet einem jemand unter 60 Jahren. Was mich immer wieder berührt ist, das die alten Frauen noch immer wie früher, die alten Bauern Trachten tragen. Man fühlt sich komplet in einer anderen Zeit und kommt sich mit Sonnenbrille und luftigem Träger-Shirt wie ein Fremdkörper vor.
An der höchsten Stelle des Dorfes befindet sich die Dorfkirche die erstaunlich gross zu sein scheint. Davor die Platia (Dorfplatz). An der Wand welche die Kirche säumt blüht ein riesiger Jasmin-Busch und verströmt seinen schweren Geruch. Im Hintergrund höre ich Dorfbewohnerinen reden. Man unterhält sich über damals und über wer nun wieder gestorben und im nahe gelegenen Friedhog begraben worden ist.
Ein paar Meter später stehe ich auch schon vor dem Friedhof, der mitten in die Landschaft gepflanzt wurde. Ein wirklich schöner ruhe Platz der unglaublichen Frieden ausstrahlt. Genau wie dies auch für das ganze Dorf gilt.
Touristisch scheint das Dorf nicht erschlossen zu sein. Bei meinem Spaziergang konnte ich ausser ein paar Kafenions, einer Bäckerei und einem Super Market nicht viel erkennen. Alles war geschlossen, was davon zeugt das hier noch die Siesta praktiziert wird, da ich mitten in dieser Zeit auf meine Entdeckungstour gegangen bin.
Giannades ist ein altes und sehr friedliches Dorf das einen unweigerlich mit seinem nostalgischen Charme gefangen nimmt, jedoch nicht für einen längeren Aufenthalt begeistern kann.
 
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Das Dorf Kouramades
CORFU
Malerische Orte
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Das Dorf Kouramades
Auf meinem Weg nach Pendati, bin ich an einer Abzweigung mit einer kleinen Brücke vorbeigefahren. Auf dem entsprechenden Strassenschild stand die Ortschaft Kouramades. Bei der Rückfahrt wollte ich diesen Weg auch noch befahren um zu sehen wie ein Dorf mit solchem Namen wohl aussieht.
Gesagt, getan... Nach dem Frappe im Golden Horizon bei Agios Gordis, kehrte ich mit meinem Alto zurück zu der besagten Abzweigung.
Nach einem knappen Kilometer kam ich auch schon zum Dorfeingang und wurde reich für meine Entscheidung belohnt.
Vor mir lag ein kleines Juwel von einem Dorf. Die Strassen sind mit Kopfsteinpflaster ausgelegt und scheinen einen regelrecht einzladen. Irgendwie kam ich mir wiedereinmal wie ein Eindringling vor, da die Strassen immer schmaler wurden und eher wie die Wege zu einem Hinterhof wirkten.
An der Platia angekommen, führten drei Wege von der wunderschönen Dorfkirche in verschiedene Richtungen.
Auf einer kleinen Mauer sassen ältere Frauen wie Männer gemütlich beisamen und guckten mich interessiert an.
Etwas belustigt fragte ich auch gleich, ob ich mit meinem Wagen, beim weiterfahren gefahr laufen würde stecken zu bleiben. Sie lachten nur und meinten ich könnte beruhigt weiterfahren.
Ich suchte nach einem Parkplatz, was nicht besonders einfach war, bei den schmalen Strassen. Schliesslich lies ich den Alto direkt nach der Dorfausfahrt stehen und schlenderte gemütlich durch die malerischen Strassen zurück.
Kouramades ist wahrlich ein Schmuckstück. Die Häuser haben interessante architektonische Details die darauf schliessen lassen das es eher ein wohlhabenderes Dorf gewesen sein musste.
Starke Italienische Einflüsse überraschen. Man erhält den Eidruck eher in der Toskana oder in Südfrankreich zu sein, als auf einer Griechischen Insel.
Filmkulissen gleich findet man eine zauberhafte Ecke nach der anderen. Die friedlichen Dorfbewohner freuten sich über meine Rückkehr und vorallem über meine ehrlichen Komplimente zu ihrem wunderschönen Dorf. Stolz berichteten sie das ihr Dorf in den letzten Jahren an bedeutung gewonnen hätte und daher auch das schöne Kopfsteinpflaster wieder hergerichtet wurde. Einige der alten Häuser seine von "Ksenous = Fremden" gekauft und hergerichtet worden.
Ich bedankte mich für den Schwatz und verabschiedete mich von der gemütlichen Dorfgemeinschaft und knipste wie wild die vielen Motive. Das bordeaux Rote "Kourio = Frisör", die alte Kirche, die Herrschaftshäuser, das Kafenion, die Gässchen und die leider auch vom Zerfall bedrohten, verlassenen Gebäude. Auf vielen waren "zu verkaufen" Schilder zu sehen und abermals spunken mir Bilder vom eigenen B&B im Kopf herum.
Kouramades ist traumhaft schön gelegen. Etwa eine halbe Stunde von Korfu Stadt und 20min von Pelekas. Für meine Verhältnisse perfekt! ;-)
Weniger perfekt sieht es auf meinem Bankkonto aus, also wird das B&B noch witerhin warten müssen. Kouramades ist für mich ein Geheimtipp erster Güte... sollte jemand mit dem Gedanken vom Häuschen in Griechenland spielen so ist Kouramades bestimmt nicht die schlechteste Idee.
 
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