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Das Denkmal von Zalongo
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Das Denkmal von Zalongo

Fährt man von Preveza auf der Hauptstrasse hoch Richtung Parga, so entdeckt man nach circa einem guten Drittel Fahrt (circa auf der Höhe des Dorfes Kastrosikia) rechts oben auf dem Berg eine grosse Skulptur. Oberhalb der antiken Stadt Kassope, auf dem Gipfel des Berges Zalongo, erhebt sich dieses grosse, weisse Denkmal. Es stellt vier Frauen dar, die sich an den Händen halten und sich tanzend auf den Abgrund zubewegen. 
Zalongo ist eine der heiligen Stätten Griechenlands und verkörpert die Seele der Griechen, die sich weigerten, sich den Türken zu unterwerfen. Im Jahre 1803 (andere Quellen sagen 1802) war dieses Gebiet von den Türken umzingelt. Während des griechischen Befreiungskampfes waren alle Männer von Souli im Kampf gegen die Türken gefallen. Frauen und Kinder konnten sich auf den Berg fliehen. Um nicht den Türken in die Hände zu fallen, zogen sie es vor, sich in den Abgrund zu stürzen. Zuerst die Kinder, dann die Frauen. Sie führten den Souliotischen Rundtanz auf, und nach jeder Tanzrunde sprang eine von ihnen den Berg hinunter.  Am Rande des Bergplateaus wurde ihnen 1954 dieses gigantische Denkmal errichtet.
Unterhalb der Gedenkstätte liegt das Kloster von Zalongo aus dem 18. Jahrhundert, das eine reiche Ikonensammlung beherbergt. In der kleinen Kirche zwischen dem Kloster und der Gedenkstätte werden die Gebeine der verstorbenen Frauen und Kinder aufbewahrt. Ein gedenkwürdiger Ort.
Viele Stufen führen zum Denkmal hinauf, aber der Aufstieg lohnt sich und man geniesst eine schöne Aussicht.
Um nach Zalongo zu gelangen, muss man weg von der Hauptstrasse  Preveza-Igoumenitsa, die an der Küste entlang führt. Man kann von Preveza her kommend hinter dem Ort Kanali abbiegen Richtung Louros und dann bei Archangelos  nach links die Nebenstrasse nach Zalongo und Kassiopi nehmen. Kommt man von oben, von Parga oder Igoumenitsa her, so kann man zum Beispiel von Morfio her oder von Mesapotamos und dem Nekromantion auf die Nebenstrasse nach Kanalaki gelangen und dieser folgen bis hinter Mirsini und dann die Abzweigung nach Kassopi/Zalongo nehmen.
Zalongo liegt circa 20 km nördlich der Ruinen von Nikopolis.

 
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Die Steinbrücken von Epirus
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Die Steinbrücken von Epirus

Epirus ist eine sehr gebirgige Region mit vielen Flüssen und Brücken waren somit nötig zur besseren Verbindung. Denn viele Einwohner waren im Fernhandel tätig. Handelswege führten bis nach Albanien, Österreich, Rumänien und in andere Gegenden des Balkan. Der Transport der Güter fand oft mit Mauleseln statt. Zu jener Zeit gab es den Beruf des Maulesel-Treibers. Diese besassen oft 20-30 Tiere, die sie benützten, um Güter zu transportieren, die sie sowohl kauften wie auch verkauften. Die Pfade waren also geschäftige Handelsrouten und man hatte Interesse daran, sie in gutem Zustand zu halten. Einige sind kilometerlang mit Pflastersteinen besetzt. Vor allem im Winter, wenn die Flüsse viel Wasser hatten, waren Brücken notwendig, um den Transport auf den Handelsrouten fortsetzen zu können.
Um die 190 Brücken soll es im Epirus geben. Sie sind aus lokalem Stein erbaut. Meist bestehen sie aus einem elegant geschwungenen Bogen, seltener sind sie auch dreibogig (wie die Plakida-Brücke bei Kipi). Sie sind ca. 1,5 m breit. Oft findet man steinerne Querleisten im Pflaster auf der Brücke, um den Tieren besseren Halt zu geben beim Überqueren.
Eine sehr bekannte Brücke ist die 3-bogige Brücke  "tou Plakidou" oder auch "Kalogeriko" genannt beim Dorf Kipi (oder Kipoi) in der Zentral-Zagoria-Region. Sie verbindet die Vikosufer. Den Namen Kalogeriko erhielt sie, weil sie 1814 vom Mönch Serafim gebaut wurde, einem Mönch (=kalogeros) des Klosters in Vitsa. Im Jahre 1865 wurde sie von Alexis Plakidas renoviert, daher der 2. Name tou Plakidou.
Die einbogige Brücke von Kleidonia führt über den Fluss Voidomatis, die Plaka-Brücke in Zoumerka über den Fluss Arahthos (1866 gebaut). Die einbogige Brücke von Konitsa liegt in der Mündung des Flusses Aoos, wurde 1870 gebaut und ist 40 m lang und 20 m hoch. Obwohl viele der Brücken schon sehr alt sind, sind sie immer noch stabil und standhaft und wirken elegant und leicht. Sie gehören unverkennbar zum Landschaftsbild von Epirus.

 
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