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Das Dorf Chrisomilia
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Das Dorf Chrisomilia

Chrisomilia ist die zweite "grössere" Siedlung auf Fourni und liegt ca. 15 km von Fourni-Ort entfernt.
Eine Schotterstrasse (Stand Jahr 2006) führt hoch über der Küste ab Fourni-Ort dorthin - vorbei an weissen Kirchlein und mit grossartigen Ausblicken auf Hügelzüge, Buchten und das Meer.
Chrisomilia ist zweigeteilt, in den oberen Ort am Hang und die Küstensiedlung Kampi unten am Meer, die über einen Treppenpfad zu erreichen ist. Dort gibt es einige Tavernen/Kafenia und einen kleinen Strand.
Im Sommer verkehren Boote ab Fourni-Ort nach Chrisomilia.
Chrisomilia macht einen ruhigen, fast verschlafenen Eindruck. Treppenwege führen durch das Dorf. Ein ganz normales kleines griechisches Dorf, noch nicht in der Hand von Touristen...
Soviel zu sehen gibt es nicht, aber es ist ein gutes Ausflugsziel von Fourni-Ort aus. Wir hatten damals ein Motorrad gemietet und fanden die lange Fahrt auf der Schotterstrasse durch einsame Hügelzüge sehr spannend. Immerwieder mussten wir stehenbleiben und die Aussicht geniessen. Und unten in Kampi gab es dann ein gemütliches Mittagessen in einer urigen Taverne, umzingelt von hungrigen Katzen.

 
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Fourni / Fourni-Ort
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Fourni / Fourni-Ort

Das kleine, 30 km2 grosse Fourni zählt mit seiner Küstenlänge von 126 km zu einer der zerklüftesten Inseln der Ägäis. Fourni ist karg, abgeschieden und vom Tourismus noch wenig berührt. Fourni und die Nachbarinselchen waren jahrhundertelang von Piraten bewohnt, noch heute hält man die Einwohner für Nachkommen der Korsaren...

Hauptort und zugleich Haupthafen ist Fourni-Ort, auch Chora genannt. Das Leben konzentriert sich um den Hafen und die Anlegestelle und die nähere Umgebung davon. Eine gepflasterte mit Platanen gesäumte Hauptstrasse zieht sich vom Meer ortseinwärts. Dort entlang findet man alles Nützliche wie Minimarkets, Tavernen, Schiffsagenturen und einige Geschäfte. Die Hauptstrasse mündet auf einer kleinen Plateia (Platz) mit Platanen, urigen Kafenia, Geschäften und einem hellenistischen Sarkophag.
Weitere Kafenia und einige Tavernen finden sich auch an der Hafenpromenade. Im Fischerhafen liegen zahlreiche Boote, denn Fischfang ist eine der Haupteinnahmequellen der Insulaner. Es lohnt sich, in den Hafentavernen die Fischspezialitäten zu probieren, sie sind frisch und noch zu recht günstigen Preisen erhältlich.

Wenig ausserhalb von Fourni-Ort liegt die Kirche Agia Triada. Sie steht an der Stelle eines antiken Tempels, dessen Marmorstücke (inseleigener Marmor!) im Fundament der Kirche verarbeitet wurden.
Von dort aus weiter hoch gelangt man zu Fuss auf eine Anhöhe mit ehemaligen Windmühlen (tolle Aussicht auf die Buchten, Hügelzüge, vorgelagerte Inselchen und die Nachbarinsel Thimaina). Von der Anhöhe hinunter führt ein Treppenweg zur Bucht Kampi mit seinem Sand-Kieselstrand (Gehzeit ca. 15-20 Minuten ab Fourni-Ort).

Ab Fourni-Ort fahren Boote zur ganz nah gelegenen kleinen Nachbarinsel Thimaina und zum 2. Ort der Insel, nach Chrisomilia.
Als ich in Fourni war (im 2006) gab es kaum Teerstrassen, nur um Fourni-Ort herum und zu einigen Stränden. Zum 2. Ort Chrisomilia führte eine Schotterstrasse.

Am Einfachsten zu erreichen ist Fourni ab Samos. Vor allem in der Nebensaison gibt es aber nicht tägliche Verbindungen, sodass man ein paar Tage Aufenthalt einplanen muss/darf! Allzuviele Unterkunftsmöglichkeiten gibt es nicht. Vor allem während der Hochsaison, wenn die Emigranten den Sommer auf ihrer Insel verbringen und viele Griechen hier Ferien machen, kann es zu Engpässen kommen.

Fourni ist geeignet für Ruhesuchende, Wanderer, Griechenland-Angefressene. Viel los ist hier nicht, aber gerade diese Ruhe und Abgeschiedenheit machen den Reiz aus. Fourni ist ideal für ein paar Tage Aufenthalt. Man kann wandern, ein Mofa mieten, die verschiedenen Strände besuchen, einen Abstecher nach Thimaina machen und die Atmosphäre in Fourni-Ort geniessen.

Mir gefiel das Abgeschiedene, das "Untouristische" der Insel. Hier ist man "unter Griechen" und besinnt sich wieder auf einfache unkomplizierte Dinge. Und der Blick über die zahlreichen benachbarten Inselchen und das glitzernde Meer ist einfach wunderschön....


 
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Die Kampi-Bucht
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Die Kampi-Bucht

Kampi, die Bucht im Süden des Hafenortes, ist von Fourni-Ort aus einfach zu Fuss zu erreichen (ca. 15-20 Gehminuten). Zuerst geht man dorfauswärts vorbei an der frei stehenden Kirche Agia Triada mit der blauen Kuppel. In ihren Fundamenten wurde inseleigener Marmor verwendet, der einst Teil eines antiken Tempels war.
Danach geht es weiter auf die Anhöhe im Südwesten mit den ehemaligen Windmühlen. Wenn man Glück hat, hat das Lokal bei den Mühlen geöffnet und bei einem Drink kann man die tolle Aussicht über Fournis Buchten, die vorgelagerten Inselchen und die Nachbarinsel Thimaina geniessen.
Von den Windmühlen führt dann ein Treppenpfad hinunter nach Kampi.
Der Strand ist ein Sand-/Kieselstrand ohne Infrastruktur (kein Liegestuhlverleih, Stand August 2006). Einige Tamarisken bieten Schatten und während der Saison sorgen vereinzelte Tavernen für das leibliche Wohl.

Kampi ist der Strand, der von Fourni-Ort aus em einfachsten zu erreichen ist.
Der nachfolgende Strand hinter Kampi (über den Hügel) ist dann der Marmor-Strand / Marble-Beach mit seinen weissen Marmorkieseln.

 
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Die Marmor-Bucht
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Strände
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Die Marmor-Bucht

Nebst dem nahem Kampi-Strand ist auch der Marble-Beach, der Marmor-Strand, gut auf einer kurzen Wanderung ab Fourni-Ort zu erreichen.
Zuerst nimmt man die Richtung zur Kampi-Bucht, also dorfauswärts, vorbei an der einzeln stehenden Kirche Agia Triada, hoch auf den Windmühlenhügel, von dort auf dem Treppenpfad hinunter zur Kampi-Bucht.
Über den folgenden Hügel gelangt man dann zur benachbarten marmor-Bucht. Durch die blendend weissen Marmorkiesel schimmert das Wasser helltürkis bis blau. Am Strand liegen marmorbrocken umher. Schattenspendende Bäume sind leider nicht vorhanden, und die Marmorkiesel sind etwas hart zum Liegen, aber die Bucht ist sher hübsch und meist wenig besucht. Keinen Liegestuhlverleih und keinenTavernen (Stand 2006).
Vermutlich kann man nicht widerstehen und muss einige besonders schön geschliffene weisse Marmorsteine mitnehmen...

Im Hinterland, auf einem Fussweg zu erreichen, liegt der alte Steinbruch, der schon in der Antike benutzt wurde und erst in unserer Zeit stillgelegt wurde. Man sieht, wie der Marmor senkrecht abgetragen wurde, am Boden liegen weisse Marmorstüke verstreut. Wo heute die Kirche Agia Triada steht, erhob sich in antiker Zeit ein tempel, der aus diesem Inselmarmor errichtet worden war. Einige Stücke des Tempels wurden im Fundament der Kirche mit-verarbeitet.

Wer lieber Sandstrand möchte, kann am Marmor-Strand nach den Felsen auf der gegenüberliegenden Seite über eine Mauer klettern und kommt dann zum benachbarten Sandstrand (wenn ich mich recht erinnere...). Kann sein, dass der Strand Elidaki Bay heisst, bin aber nicht mehr sicher. Auch dort gab es damals keinen Liegestuhlverleih und keine Verpfelgungsmöglichkeiten, dafür war der Strand sehr wenig besucht (im 2006).

 
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