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Das Dorf Ireon
SAMOS
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Das Dorf Ireon

Ireon ist ein kleiner Ferienort am südwestlichen Ende der Tiganiou-Bucht, ca. 10 km von Pythagorion entfernt. Hier geht es ruhiger und etwas weniger „professionell“ zu als in Pythagorion oder Kokkari. Mehr oder weniger besteht der Ort aus 2 Parallellstrassen zum Strand und einigen Querstrassen. Sehr hübsch sind die Tavernen und Cafés an der Uferfront, die direkt am Wasser stehen und wo einige sogar Terrassen besitzen, die ins Wasser hinausgebaut sind. Die vorderste Ufergasse ist autofrei und wird von alten Fischerhäusern gesäumt.
Mir gefällt die etwas „provinzialische“, einfachere Dorfatmosphäre und es ist jeweils sehr gemütlich, in einer der Tavernen frischen Fisch zu essen, dem Wellenplätschern zuzuhören und aufs Meer hinaus zu schauen.
Ireon verfügt auch über einen (etwas zu gross geratenen) Dorfplatz, einige Geschäfte und Minimarkets sowie kleine Hotels und Zimmervermietungen.  Beim Dorfeingang gibt es einen Kies-/Steinstrand, wo in der Saison teilweise auch Liegestühle und Sonnenschirme vermietet werden. Mehr oder weniger zieht sich der Strand um die Bucht herum Richtung Pythagorion, so findet man etwas weiter auch ruhigere Plätzchen. Auch südlich des Dorfes gibt es einige lauschige Buchten, kleinere Kiesbuchten, zum Teil umgeben von weissen Felsen. In einigen Buchten sogar Liegestuhlverleih während der Saison.
Ein netter Ort, um vor allem abends abseits des grossen Getümmels gemütlich in einer der Tavernen direkt am Wasser frischen Fisch zu geniessen.

 
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Das Dorf Manolates
SAMOS
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Das Dorf Manolates

Manolates ist ein kleines Bergdorf oberhalb des Nachtigallentals auf 350 m am Hang gelegen. Das Dorf hat sich „herausgeputzt“ mit den hergerichteten Häusern, dem Blumenschmuck und den hübschen Geschäften. Die Einwohner leben vom Wein- und Obstanbau ¬– und vom Tourismus. Dennoch hat das Dorf viel Charme. Pflastergassen führen ins Dorf hinein, vorbei an alten Steinhäusern. Originell sind die Blumentöpfe: die Pflanzen werden in alte Olivenöl- oder Fetakäse-Kanister gesetzt.
Ein winziger Dorfplatz, einladende Tavernen und ein kleines Museum mit traditionellen Objekten aus Haushalt und Landwirtschaft. Das Museum ist kombiniert mit einem Verkaufslokal, wo man wirklich schöne Sachen findet,  unter anderem  griechische Literatur, Dekorationselemente, traditionelles Handwerk, lokale Produkte wie Öl und selbstgemachte Marmeladen. Auch sonst gibt es im Dorf interessante Geschäfte, die etwas speziellere und „edlere“ Sachen anbieten als nur durchschnittlichen Souvenir-Ramsch.  Anlässlich meines Besuches im 2009 meinte der Museums-Besitzer, sie wollen das Lokal zügeln und in ein grösseres Gebäude ziehen.  Wie inzwischen der Stand ist, weiss ich leider nicht.
Die relativ grosse Dorfkirche stammt aus dem 19. Jahrhundert, in der Ikonostase sind aber einige deutlich ältere Ikonen zu finden.
Gemütlich ist die Taverne AAA, die ihre Tische auf der winzigen Plateia (gegenüber vom Museum und nahe der Kirche ausgebreitet hat. Etwas oberhalb des Dorfes liegt die Taverne Loukas (Schilder beachten), ein Familienbetrieb mit herrlicher Aussicht und feiner Hausmannskost. Auch am Dorfeingang und in den Gassen sind die Kafenia und Tavernen einladend.
Manolates erreicht man mit dem eigenen Auto. Man verlässt die Nordküste einige KM hinter Kokkari, ca. beim Ort Platanakia und fährt dann durch das kühle, schattige Nachtigallental hoch nach Manolates.  Das Nachtigallental  ist ein Flusstal, dicht bewachsen mit riesigen Platanen und Oleanderbüschen.
Das Auto muss man beim Dorfeingang beim Parking stehen lassen, die engen Gassen sind autofrei. Ab Manolates gibt es Wandermöglichkeiten, zum Beispiel zum Dorf Stavrinides oder hinüber zum Dorf Vourliotes.

 
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Das Dorf Vourliotes
SAMOS
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Das Dorf Vourliotes

Vourliotes ist ein pittoreskes Bergdorf, umgeben von Platanenwäldern, Olivenhainen, Obst- und Weinterrassen. Es liegt auf ca. 300 m am Hang des Ambelos, ca. 11 km von Kokkari entfernt. Vourliotes gilt als eines der hübschesten orte der Insel, mit seinem malerischen Ortsbild, den engen Gassen, den Häusern mit den vorspringenden Erkern. Besonders hübsch ist die keline gepflasterte Plateia (Dorfplatz), umschlossen von Steinhäusern und stimmungsvollen Tavernen. Hier Einkehren lohnt sich: gemütlich sitzt man da, geniesst lokale Spezialitäten wie zum Beispiel die Revithokeftedes, die Bällchen aus Kichererbsenmehl, und schaut dem Treiben auf dem Dorfplatz zu. Die eine Taverne hat blau bemalte Treppenstufen und hat oftmals Orangen aufgetürmt auf den Stufen – ein beliebtes Fotomotiv. Ja, die Plateia von Vourliotes ist auf einigen Ansichtskarten zu finden. Auch kurz vor dem Dorfeingang gibt es eine nette Taverne bei einer Quelle unter schattigen Platanen.
Hier leben die Einheimischen vom Wein- und Obstanbau.  Von Vourliotes kann man hinüberwandern zum Dorf Manolates. Öffentliche Busverbindungen gibt es unregelmässig, nicht täglich (Bus ab Samos-Stadt via Kokkari oder ab Kokkari). Am einfachsten erreicht man Vourliotes mit dem eigenen Auto. Das Auto unbedingt (!) beim Dorfeingang Parkieren, die Dorfstrassen sind sehr eng, da würd eman extrem ins Schwitzen kommen beim Manövrieren…  Anfahrt nach Vourliotes: einige KM hinter Kokkari Richtung Karlovassi verlässt man die Haupt-Küstenstrasse und nimmt hinter Avlakia die steile Serpentinenstrasse (ca. 4 km) den Berg hoch.
Für mich ist Vourliotes mehrmals einen Besuch wert, um die gemütliche Atmosphäre auf dem Dorfplatz zu geniessen und gemütlich in den lokalen Tavernen zu essen.
Ca. 3 km oberhalb von Vourliotes liegt das Kloster Vrondà auf 450 m Höhe. Es wurde 1566 fertiggebaut und ist somit das älteste Kloster der Insel. Als ich vor einigen Jahren da war, war es leider durch einen Waldbrand beschädigt worden, sollte aber wieder aufgebaut werden. Ich war jetzt längere Zeit nicht mehr da, kann also nicht sagen, wie der aktuelle Stand ist. Die Lage aber war idyllisch, ein Abstecher lohnt sich.

 
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