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Das Meteora-Kloster Agia Triada
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Das Meteora-Kloster Agia Triada

Auf einem steilen, 565 m hohen Felsen errichtet. Hier wurden Szenen aus James Bond „In tödlicher Mission“ gedreht. Man sieht noch die alte Seilwinde, mit der bis 1922 Mönche die Steilwand hinauf gehieft wurden.  Hauptkirche aus dem Jahre 1476, Wandgemälde aus dem 17. Jh. Tolle Aussicht, eine der schönsten von allen Meteora-Klöstern.  Aufstieg: eine Art „Wendeltreppe“ im Fels.
(Siehe auch Text: Meteora-Klöster Allgemeines)

 
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Das Meteora-Kloster Agios Nikolas /Anapaphsas
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Das Meteora-Kloster Agios Nikolas /Anapaphsas

Erstes Kloster an der Strasse zu den Meteroa-Klöstern, am nächsten beim Dorf Kastraki gelegen. Eindrucksvolle Aussicht von der „Terrasse“ aus. War lange Zeit geschlossen und wurde restauriert. Die Hauptkirche wurde von einem kretischen Maler im 16. Jh. mit gut erhaltenen Fresken ausgestattet. Da auf dem Felsen nur ein kleines Gipfelplateau vorhanden war, musste das Kloster mehrstöckig gebaut werden und macht so einen festungsartigen Eindruck. (Siehe auch Text: Meteora-Klöster Allgemeines).

 
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Das Meteora-Kloster Agios Stefanos
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Das Meteora-Kloster Agios Stefanos

Letztes, hinterstes Kloster in östlicher Richtung. Erbaut 1192, ältestes noch erhaltenes Kloster. Erreichbar über eine 8 m lange Holzbrücke. Um 1960 war es fast verlassen, heute leben einige Nonnen hier. Toller Blick vom hinteren Hof auf die thessalische Ebene. Kleines Museum mit byzantinischen Notenbüchern und alten Handschriften. Kirche mit Fresken aus dem Jahre 1501, hübsche Holzschnitzereien. Viele der neueren Ikonen wurden von den Nonnen hier selbst gemalt.
(Siehe auch Text: Meteora-Klöster Allgemeines).

 
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Das Meteora-Kloster Metamorphosis /Megalo Meteoron
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Das Meteora-Kloster Metamorphosis /Megalo Meteoron

Das Kloster Matamorphosis wird auch Megalo Meteoron genannt. Grösstes und sehr imposantes Kloster, von Mönchen bewohnt, oft sehr gut besucht… 264 Treppenstufen Aufstieg durch Schlucht und entlang von Felswand. Hier wohnten einst über 100 Mönche. Einige Räume sind wie ein Museum eingerichtet: Werkstätten, Küchen- und Speiseräume, Lager. Im Museum sind Ikonen, liturgische Geräte, Dokumente, kleine Holz-Kreuze und Stickarbeiten ausgestellt. Wandmalereien im Vorraum (=Narthex) der Kirche zeigen Darstellungen von Märtyrerqualen, wie Menschen enthauptet, gekreuzigt und gefoltert wurden. Sehr schön geschnitzte Ikonostase. (Siehe auch Text: Meteora-Klöster Allgemeines).

 
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Das Meteora-Kloster Rousanou
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Das Meteora-Kloster Rousanou

Kleinstes der noch bewohnten Meteora-Klöster. Wohl eines der meistfotografierten Klöster, liegt dramatisch oben auf einer Felsnadel und erstreckt sich über 3 Etagen auf dem winzigen Felsplateau. Die meisten Bauten stammen aus dem 16. Jh. Im Vorraum der Kirche sind Wandmalereien zu sehen (16. Jh.), die das Jüngste Gericht darstellen. Seit 1989 wieder bewohnt. Aufstieg via Treppe.  Verkauf von Weihrauch und CDs mit byzantinischen Gesängen. (Siehe auch Text: Meteora-Klöster Allgemeines).

 
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Das Meteora-Kloster Varlaam
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Das Meteora-Kloster Varlaam

Noch bewohntes Kloster im westlichen Teil. Aufstieg: 195 in den Felsen gehauene Stufen. Bis 1923 wurden Mönche im Netzkorb hinaufgezogen. Lebensmittel werden noch heute über die Seilwinde hinaufgeschafft. Die Hauptkirche wurde im kretischen Stil ausgemalt und soll 1548 innert nur 20 Tagen fertiggestellt worden sein (laut Überlieferung), mit gut erhaltenen Fresken aus dem 16. Jh.. Museum mit Büchern und gut erhaltenen Manuskripten, die zum Teil im 16. und 17. Jh. von Mönchen selbst angefertigt wurden. (Siehe auch Text: Meteora-Klöster Allgemeines).

 
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Die Meteora-Klöster (Allgemeines/Geschichte)
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Die Meteora-Klöster (Allgemeines/Geschichte)

Die Meteora-Klöster bei Kalambaka (Thessalien/Mittelgriechenland) liegen in einzigartigerLandschaft.  Bizarre Felsnadeln und Felstürme erheben sich aus der thessalischen Tiefebene – gekrönt mit den Klöstern. Nicht umsonst nennt man die Klöster „zwischen Himmel und Erde schwebend“. Ein unvergessliches, grandioses Panorama und eine unvergleichliche Sehenswürdigkeit.  Man hat fast den Eindruck, die Klöster wachsen aus den Felsen heraus, so sehr sind sie in und auf den Fels gebaut.
Bis heute kann man nicht genau sagen, wie diese einzigartigen Felsen entstanden sind. Die eine Quelle sagt, vor mehr als 60 Millionen Jahren gab es hier einen riesigen See. Als die Wassermassen Richtung Meer strömten, wurden die Felsen zerklüftet und abgeschliffen, sodass sie ihre stalagmitenartige Gestalt erhielten. Eine andere Quelle sagt, dass Wind und Regen die Felsen so geformt haben. Oder aber, Gott persönlich habe diesen einzigartigen Platz für seine Gläubigen geschaffen.
Im 9. Jh. kamen Eremiten in diese Gegend, die sich von den 200 – 300 m hohen Felsen abseilten und in Felsspalten und Höhlen Gebetsstellen zu errichten. Im 12. Jh. wurde der erste Klosterbau angelegt, aber erst im 14. Jh. entstanden grössere Klöster auf den Felsen. Der Mönch Athansios kam 1356 in diese Region und gründete auf einem 600 m hohen Felsen sein „Meteora“, das in etwas bedeutet: “ in der Luft, schwebend, zwischen Himmel und Erde“. Daher erhielt die ganze Region Ihren Namen. In den folgenden 200 Jahren entstanden weitere 23 Klöster. Im 17. Jh. begann der Verfall des Klosterwesens. Die türkischen Besatzer stellten immer höhere Forderungen, und ausserdem stritten sich die Klöster auch untereinander um  Ländereien in der Ebene, und immer weniger Mönche zogen sich in die Abgeschiedenheit der Klöster zurück, immer mehr Klöster  wurden verlassen.  Auch im 20. Jh. verliessen einige Mönche ihre Klöster Richtung Berg Athos und flohen somit vor den Touristenmassen.
Heute kann man 6 Klöster besichtigen, 4 davon sind noch bewohnt (Stand vor einigen Jahren). Die Meteora-Klöster sind DIE Sehenswürdigkeit in Griechenland, dementsprechend gross ist teilweise der Besucheransturm. Am besten, man beginnt gleich um 9 Uhr morgens mit der Besichtigung, bevor die vielen Touristenbusse angekommen sind.
Es ist unbedingt auf entsprechende angemessen Kleidung zu achten (Männer keine Shorts, keine ärmellosen T-Shirts, Frauen sollen Röcke tragen und Schultern bedecken). Zum Teil gibt es am Eingang der Klöster Tücher oder Röcke, die man überziehen muss, sollte man unkorrekt bekleidet sein. Für den Besuch der Klöster ist Eintritt zu bezahlen. Öffnungszeiten ändern häufig, normalerweise ca. ab 9 Uhr offen bis über Mittag, teilweise am Nachmittag zur Siestazeit geschlossen und ev. Am späteren Nachmittag nochmals offen (ist jedoch je nach Kloster anders). Die einzelnen Klöster haben unterschiedliche Tage, wann sie geschlossen sind. Sich unbedingt vor Ort nach den aktuellen Öffnungszeiten erkundigen. So unzugänglich die Klöster erscheinen, man kann doch mit dem Auto zu den einzelnen Klöstern hinfahren. Vom Parking ist es dann je nach Kloster noch ca. 5-15 Min. Aufstiegszeit. Noch bis Anfang 20. Jh. wurden die Mönche in Körben und Netzen zu ihren Klöstern hinaufgezogen, dies ist heutzutage vorbei. Nur die jeweiligen Konstruktionen und Einrichtungen sind teilweise noch zu sehen. Dies wurde auch im James Bond Film „In tödlicher Mission“ gezeigt, der im Kloster Agia Triada gedreht wurde. Heutzutage leben die Mönche auch vom Geschäft mit den Touristen, von den Eintrittsgeldern und dem Souvenirverkauf.
Das Städtchen Kalambaka liegt am Fusse der Meteora-Klöster und ist auch wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Zahlreiche Hotels vorhanden. Ein weiterer Ausgangspunkt für den Besuch der Klöster ist der kleinere Ort Kastraki, wo es ebenfalls Unterkunftsmöglichkeiten gibt.
Eine kurze Beschreibung der einzelnen Klöster ist separat aufgeführt (Ich hoffe, ich habe die Bilder der Klöster nicht verwechselt...).

 
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Verfasst am: 18.03.2010
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Bewertung von Alekos: 5
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Alekos
Alekos
Ich hoffe bald schon mal die ganzen Kloster persönlich zu besuchen, jetzt im Frühling ist das ja die beste Jahreszeit. Toller Text und sehr schöne Bilder
 
       
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