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Galaktoboureko
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Galaktoboureko
Dieses Dessert ist wohl der beliebteste in der Griechischen Küche. Ist aber bekannt in allen umliegenden Nachbarn Ländern, was ja die Geschichte auch nahe liegend macht, in allen wird es sicher gleich in Ehren gehalten und ebenso geliebt. Wer es erfunden hat, findet man genauso leicht heraus, wie die Antwort auf die Frage von dem Ei und dem Huhn. Deshalb befassen wir uns hier lieber mit dem wie, als dem woher.

ZUTATEN:
--------------------------------------------------
½ kg Teig „Filo“ am besten kaufen wir es bereits fertig ausgewallt in einem spezial Geschäft für Balkan Spezialitäten, mittlerweile gibt es in jeder Stadt viele verschiedene. Ich bevorzuge die Griechische Marke „Kanakis“ von Globus. Man kann es auch unter dem Namen „Yufka Teig“ finden.

Weiter für die Creme:
1 Tasse Hartweizen Griess
1 ½ Tasse Zucker
1 l Vollmilch
4 Eier
3 Suppenlöffel Butter
2 p Vanillinzucker
Das geriebene von einer grossen ungespritzten Orange, gibt der Creme ein einmaliges Aroma
Zerlassene Butter zum Bestreichen der einzelnen Blätter des Teiges

Für den Sirup:
3 ½ Tassen Wasser
2 ½ Tassen Zucker
1 Spirale abgeschälte Zitronenrinde
1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:
--------------------------------------------------

1.
In Einem Topf wärmen wir die Milch und den Zucker mit dem Vanillinzucker auf und streuen kontinuierlich unter ständigem Umrühren den Griess hinein.

2.
Auf niedriger Flamme unter ständigem Umrühren geben wir auch die Butter hinzu und wenn die Creme dick wird, nehmen wir es von der Platte und mischen noch die geschlagenen Eier und das Abgeriebene einer Orange hinzu.

3.
Falls die Creme zu dick wird, geben wir etwas(wenig) Wasser hinzu. Wir lassen die Creme etwas abkühlen, aber decken es entweder mit einem geeigneten Deckel oder Membrane zu, damit sich auf der Oberfläche nicht eine Kruste bildet.

4.
In der Zwischenzeit bereiten wir das Backblech vor. Dazu verwenden wir am besten eine feuerfeste Form, ca.6 cm tief und 35 x 26 cm gross, kann auch etwas grösser sein, entsprechend hoch oder niedrig gerät der Pudding dann. Wir fetten sorgfältig die Form am Boden und auch die Wände ein und fangen an den Boden und Wände überlappend mit dem hauchdünnen Teig belegen. Jede Lage bestreichen wir mit der zerlassenen Butter. Je nach Grösse der Form verwenden wir ca. 5 lagen der Teig Blätter.

5.
Darauf verteilen wir die Creme gleichmässig.

6.
Die Cremeschicht bedecken wir wiederum mit 5 lagen der Teigblätter, welche wir ebenso sorgfältig mit der zerlassenen Butter bestreichen.

7.
Die unregelmässig überstehenden Ränder des seitlich überlappenden Teiges schneiden wir mit einem scharfen Messer ab und bündeln wir die gerade zugeschnittenen Ränder der unteren und der oberen Schicht der Blätter zusammen. So entsteht ein schöner etwas erhöhter Rand.

8.
Die Oberfläche des Kuchens ritzen wir ein und zwar diagonal so, wie es in die einzelnen Stücke(Portionen) dann zerschnitten wird.

9.
Die restliche Butter tropfen wir auf die Oberfläche des Kuchens, ebenfalls besprühen wir die Oberfläche mit etwas Wasser.

10.
Schieben wir den Kuchen in den auf 180°C aufgeheizten Ofen. Backen wir ca. 40 – 45 min. bis sich die Oberfläche gold braun färbt.

11.
In der Zwischenzeit haben wir den Sirup vorbereitet aus den Zutaten des letzten Absatzes.

12.
Nach dem aufkochen und abschäumen lassen wir es 5 -7 min. auf niedriger Flamme kochen.

13.
Sobald wir den Kuchen aus dem Ofen herausgeholt haben, giessen wir gleichmässig mit einer geeigneten Kehle auf die heisse Oberfläche den heissen Sirup. Dies soll vorsichtig geschehen, da der heisse Sirup dabei spritzen könnte. Es wird alles von der Kuchenmasse aufgesogen.

14.
Sobald es abgekühlt ist, zerschneiden wir die einzelne Stückchen den Ritzen entlang und nach dem es vollständig abgekühlt ist, decken wir es mit einer Membrane zu.

15.
Im Kühlschrank ist dieser Kuchen mehrere Tage haltbar, was wohl nicht nötig wird, da man davon nicht genug bekommt.

„Kali orexi!“
 
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Grossmutters Apfelkuchen (Milopita tis giagias)
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Grossmutters Apfelkuchen (Milopita tis giagias)
Dieser Kuchen kann sehr schnell zubereitet werden, hat nicht viele Zutaten und ist nicht teuer. Er wird von allen geliebt und eingestretscht kann man ihn 2-3 Tage in Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten für eine runde, tiefe am Boden geschlossene Form in Durchmesser von ca.26 cm.:

ZUBEREITUNG:
--------------------------------------------------
Den Backofen heizen wir auf 175°C
Die 5 Äpfel schälen wir, entkernen sie in der Mitte und schneiden in ca.1cm dicke Ringe
Diese schichten wir auf den Boden der gebutterten Form und versuchen auch die Lücken die zwischen den Ringen entstehen mit Apfelstückchen auszufüllen. Es können auch zwei Schichten entstehen, bis wir alle Apfelringe aufgebraucht haben. Die aufgeschichteten Apfelringe bestreuen wir gleichmässig mit der Menge Zucker von der 1. Zutaten Gruppe.
Die Butter zerschneiden wir in kleine Stückchen und verteilen ebenfalls auf die Apfelringe. Bestäuben wir es mit Zimt und backen es im Backofen, bis die Äpfel glasig werden und anfangen Farbe anzunehmen.
Während die Äpfel im Backofen backen, vorbereiten wir die Biskuit Mischung aus den Zutaten in der zweiten Gruppe.
Mit dem Mixer schlagen wir die Eier, nach und nach geben wir den Zucker zusammengemischt mit dem Vanillinzucker dazu, dann abwechslungsweise das Mehl mit dem Backpulver zusammengemischt, und das Likör. Das alles schlagen wir zu einem cremigen dünnem Teig und sofort, nach dem wir die Äpfel aus dem Backofen herausnehmen, giessen wir es gleichmässig in die Form über die heissen Äpfel.
Den Backofen schalten wir herunter auf 150°C und schieben wir die Form nochmals in den Ofen. Backen wir 40-45 Minuten, je nach Backofen.
Wenn der Kuchen gebacken ist, holen wir es heraus, lassen ca.5 Minuten abkühlen, lösen das Biskuit von dem Rand und nach dm der Kuchen nur lauwarm wurde, durch klopfen ringsherum an die Seiten, lösen wir es von dem Boden. Dann decken wir die Form mit der entsprechenden Torten Platte, kehren es um und kippen den Kuchen aus der Form. Der Saft aus den Äpfeln zieht dann in das Biskuit, was das hervorragende Aroma noch verbessert.
Vor dem servieren bestreuen wir die Oberfläche des Kuchens mit Zimt. Servieren wir es mit Kaffee oder Tee, Guten Appetit!

 

Zutaten:

- 5 Geschälte, entkernte und ca.1cm. dicke Ringe geschnittene Äpfel
- ¾ Teetasse voll Zucker
- 80gr. Kochbutter
- Zimt
- 3 Eier
- 1 Teetasse voll Mehl
- 1 p. Backpulver
- 1p. Vanillinzucker
- 1 Teetasse voll Zucker
- 1 Likör Gläschen voll Calvados, Qumquat oder Rum

 
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Loukoumades
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Loukoumades
TEIG:
Lösen Sie die Hefe mit lauwarmen Wasser auf. Geben Sie das Mehl und das Salz in eine Schüssel und rühren Sie die aufgelöste Hefe mit den Händen langsam unter. Geben Sie vorsichtig etwas Wasser dazu, bis ein dickflüssiger Teig entsteht.
Decken Sie die Schüssel mit einem Handtuch zu und lasse Sie den Teig an einem warmen Ort für ca. 1h ziehen. Sobald der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat, ist er bereit für das Frittieren. Erhitzen Sie das Öl stark und nehmen Sie vom Teig mit einem Teelöffel kleine Bällchen-Portionen die sie im Öl goldbraun backen. Mit Hilfe eines Schaumlöffels entfernen Sie nun die fertigen Loukoumades aus dem Öl und lassen Sie auf etwas Küchenpapier abtropfen.

SIRUP:
Den Honig, das Wasser, sowie den Zucker und die Zimtstange in einem Topf für ca. 10 Minuten aufkochen. Danach übergiessen Sie die Loukoumades damit und geben die zerdrückten Walnusskerne darüber.

TIPP:
Zu Loukomades schmeckt Vanille-Eis hervorragend.

"Kali oreksi"
Zutaten:

- 1/2 Kg Mehl
- 2 Teelöffel Hefe
- 1 Teelöffel Salz
- 2 Teelöffel Zimt
- Öl zum frittieren
- 2 Tassen Honig
- 2 Tassen Wasser
- 1 Tasse Zucker
- 1 Zimtstange
- Zerdrückte Walnusskerne

 
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