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Das Kastro in Chora auf Astipalea MUSS man einfach besuchen, man will nämlich wissen, was sich innerhalb der hohen Mauern versteckt. Denn verheissungsvoll blicken blaue Kuppel hinter der braunen Steinmauer hervor. Unterhalb der mächtigen hohen Mauern tritt man durch einen fast tunnelartigen Eingang ins Innere des Kastros. Neben dem Eingang liegt die weisse Kirche „Panagia tis Kastro“ (Heilige Jungfrau zur Burg), etwas weiter die ebenfalls schneeweisse Agios Georgos-Kirche mit ihren blauen Kuppeln. Viele der Häuser sind zerfallen, von einigen sind noch Fassaden erhalten. Durch die Fenster- und Türöffnungen hat man einen schönen Blick. Im Mittelalter wohnte die Bevölkerung innerhalb des Kastro, um sich gegen Piratenüberfälle zu schützen. Die hohen Aussenmausern der Häuser bildeten einen Mauerwall. 1953 verliessen die letzten Bewohner das Kastro, als nach einem schweren Erdbeben die Häuser beschädigt und gar eingefallen waren. Unbedingt die Aussicht auf Meer, Dächer von Chora, Hafen, Hügelzüge und vorgelagerte Inselchen geniessen.







