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Korfu

Die Insel Korfu oder auch Kerkyra ist die zweitgrösste der Ionischen Inseln und liegt wie der Name schon sagt im Ionischen Meer welches an die Adria grenzt. In unmittelbarer Nähe zu Italien ist es auch nicht ganz verwunderlich das die Ionischen Inseln einen sehr italienischen Charakter haben was sich vor allem in der Architektur zeigt. Eine weitere Eigenheit der Ionischen Inseln und ganz besonders von Korfu ist deren üppige Vegetation, was Ihr auch den Namen der grünen Perle Griechenlands gegeben hat.
Unzählige Olivenhaine, sowie Zypressenwälder machen aus Korfu ein grünes Paradies was einen grossen Gegensatz zu den vielen eher kargen griechischen Inseln bildet.  Der hohe Feuchtigkeitsgrad fördert den Wachstum einer unglaublichen Artenvielfalt wilder Orchideen sowie vieler anderer Pflanzen Sorten.
Korfu ist eine der beliebtesten griechischen Feriendestinationen da Sie über einen gut ausgebauten Internationalen Flughafen verfügt und touristisch gut erschlossen ist. Das milde Klima ist ein weiterer Grund da es sich auch in den heissen Sommermonaten sowie auch im Winter gut auf der Insel aushalten lässt. Diese Tatsache hat auch viele ausländische Sonnenanbeter dazu bewegt einen zweiten Wohnsitz in Korfu zu erwerben, was auch den hohen Grad an Immigranten erklärt.
Die Stadt Korfu ist eine der grössten Attraktionen der Insel und ist für seine Schönheit Welt bekannt. Die engen Gassen (Kantounia) und die imposanten Plätze laden zum verweilen uns spazieren ein. Die venezianische Festung thront über der Stadt und begrüsst einen bereits bei der Hafeneinfahrt mit dem Segelschiff oder der Fähre. Ein ambitioniertes Projekt ist gerade im Gange um den alten Hafen in eine moderne Marina umzubauen der die Insel noch zugänglicher für die Segelfreunde zu machen.

Weitere Sehenswürdigkeiten der seit 2009 zum UNESCO Weltguterbe gehörenden Stadt ist der ehemalige Sommerpalast der Königsfamilie welches heute als Museum für Asiatische Kunst genutzt wird.  An das Museumsgelende grenzt übergangslos die Parkanlage Espianada welche zu den grössten Europas gehört. Ebenso im gleichen Gelände befindet sich das Liston, ein Gebäudekomplex mit den überall in Korfu auffindbaren Arkaden. In diesem Gebäude befinden sich zahlreiche Cafés die ihre Bestuhlung bis zur Parkanlage ausdehnen und somit reichlich Platz für Gäste anbieten. Das Liston ist bei den Einheimischen sehr beliebt und es ist vor allem Abends schwierig einen Platz zu finden. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Frappe oder Fredo unter den schattenspendenden Bäumen zu geniessen.

Neben dem malerischen Städtchen gibt es auf Korfu zahlreiche Sehenswürdigkeiten und eine Vielzahl an wunderschönen Stränden.  Einer der wohl bekanntesten Strände ist der Sidari Strand der sich im Norden der Insel befindet. Seine ungewöhnlichen Sandsteinformationen machen diesen Strand einzigartig. Etwas schade daran ist jedoch das sich hier ein etwas „lautes“ Touristenzentrum entwickelt hat welches den eher Ruhe suchenden Reisenden etwas abschrecken könnte.
Keine Sorge, auf Korfu gibt es für jeden Geschmack den richtigen Strand. Auch FKK-Liebhaber kommen zum Beispiel am bekannten Myrtiotisa auf ihre Kosten. In einer idyllischen abgelegenen Landschaft bietet der kleine Strand einen Zufluchtsort für die Individualisten unter den Reisenden.

Eine der Besonderheiten von Korfu ist seine Vielfältigkeit. Sowohl Landschaftlich als auch architektonisch gibt es viele Leckerbissen zu entdecken. Für die Wanderfreunde gibt es den bekannten Corfu Trail zu bewältigen.  Der etliche Kilometer lange Weg führt quer über die gesamte Länge der Insel und zählt zu den beliebtesten Wanderwegen Griechenlands.
Selbstverständlich lassen sich auch kleinere Wanderrouten planen. Die zahlreichen Dörfer bieten gute Gelegenheit für Verschnaufpausen und Verpflegungsmöglichkeiten. In den meisten Dörfern finden Sie auch ohne weiteres preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten. Eine besonders schöne Alternative zu den eher touristischeren Anlagen der Küsten-Regionen.

In die saftig Grüne Landschaft eingebettet finden Sie auch den ehemaligen Sommerpalast der Kaiserin Elisabeth der ersten von Österreich. Weltweit bekannt auch als Kaiserin Sissi. Durch das milde Klima der Insel hat sich die Kaiserin hier von ihrer Tuberkulose erholt. Sie liebte alles Griechische und mochte die Insel wegen Ihrer Vegetation und der etwas kosmopolitischen Atmosphäre ganz besonders. Der Palast wird heute als Sitzungszentrum oder als Casino genutzt. Bemerkenswert ist die weiläufige Parkanlage sowie die atemberaubende Sicht auf die umliegende Landschaft.

Im Westen der Insel befindet sich die bekannte Bucht von Palaiokastritsa, mit dem gleichnamigen Kloster. Der Ort ist eine beliebte Badedestination und bietet kristallklares, wenn auch etwas kühleres Badewasser. Besonders schön sind die zahlreichen Grotten dieser Region, die sich entweder per Kanu oder etwas bequemer über die vor Ort buchbaren Fischerboot-Touren besichtigen lassen.
Sehenswert ist auch das kleine Kloster das in sehr gutem Zustand gehalten wird. Wie immer an bester Lage gebaut, überblickt das Kloster die Bucht und das Meer .  Das Kloster wird nach wie vor von Mönchen bewohnt, die jedoch gerne bereit sind etwas über die Geschichte des Ortes zu erzählen. Bitte beachten Sie das in allen griechischen Klostern stränge Kleiderregeln herrschen. Frauen müssen Röcke tragen und auch die Schultern müssen bedeckt sein. In den meisten Klostern erhalten Sie Tücher um die blossen Stellen zu bedecken. Bitte berücksichtigen diese Regeln und respektieren Sie die Wünsche der Mönche da diese dazu bereit sind Ihre Isolation für die Gäste des Klosters aufzugeben.

Besonders Sehenswert ist auch das Dorf Pelekas mit dessen unvergesslichen Sonnenuntergängen. Der Aussichtspunkt „Kaiserstuhl“ wurde nach dem deutschen Kaiser Wilhelm benannt, der nach der Ermordung der Kaiserin Sissi, deren Palast erworben hatte. Der Kaiser liebte die Aussicht von dieser Stelle und befahl seinen Bediensteten fast täglich seinen Stuhl auf der besagten Anhöhe zu positionieren, damit er von dort den Sonnenuntergang geniessen konnte.
Heute befindet sich an dieser Stelle ein schönes neoklassizistisches Hotel mit einer grosszügigen Terrasse die sich bestens  dazu eignet dem Sonnenspektakel zu zusehen.

Korfu verfügt über einen gut ausgebauten Flughafen mit sehr guten internationalen Flugverbindungen, dies ist auch mit ein Grund wieso die Insel bei Touristen und Auswanderern so beliebt ist. Über Fähren ist die Insel auch mit dem Festland und den naheliegenden Inseln verbunden.
Seit ein paar Jahren ist auch ein gut funktionierender Wasserflugzeug Service im Angebot, was den Verkehr noch weiter fördert.

Neben der Sommersaison ist Kerkyra auch während der Osterzeit bestens besucht, da die Insel für deren Osterfest überall im Lande bekannt und beliebt ist. Sollten Sie Ihren Urlaub während der Osterfeiertage planen, so empfiehlt es sich frühzeitig zu buchen.
Wir freuen uns Ihnen in unseren Seiten detailliertere Auskunft zu  Korfu geben zu können. Sollten Sie auch eigene Tipps oder Reiseerfahrungen mit uns teilen wollen, so können Sie das gerne über den Bereich „Plaudern & Berichten“ machen.

Präfekturbezirk:
Korfu
Geodaten:
39° 37′ N, 19° 54′ O
Höhe ü. d. M.:
0 bis 906 m
Fläche:
41,9 km²
Einwohner:
113.000
Sitz:
Korfu
Website:
www.corfu.gr
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Korfu
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Alte Festung
CORFU
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Alte Festung
Dia alte Festung "To palaio Frourio" ist wie schon der Name sag eine Festung welche von den Venezianern zum Schutz der Insel gebaut wurde. Zahlreiche Steinerne Löwenköpfe zeigen noch heute den Venezianischen Charakter der übrigens auch bei anderen Teilen der Stadt deutlich spürbar ist.

Die Festung wurde unter anderem auch in einem der zahlreichen James Bond verfilmungen gezeigt und ist ein durchaus bemerkenswerter Bau.

Leider nagt der Zahn der Zeit besonders heftig an der Festung, was bereits zum Einsturz diverser Mauern und Gänge geführt hat.

Heute beherbergt die alte Festung unter anderem das Konversatorium für Musik und Teile der Universität von Korfu.

Im Sommer findet hier das entsprechende Festival statt zu welchem zahlhafte mehr oder weniger Namhafte Künstler eingeladen werden.

Die Besichtigung der Festung ist auf jeden Fall empfehlenswert da man von den oberen Teilen der Festung, einen Fantastischen Blick über die Stadt erhält.
 
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Das Achillion
CORFU
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Das Achillion
Das Achillion befindet sich beim Dörfchen Gastouri ca. 20km von Corfu Stadt entfernt. Erbaut wurde es als Sommerresidenz der Kaiserin Elisabeth von Österreich, anders auch bekannt als Kaiserin Sissi. Sie hatte eine Schwäche für Griechenland und ganz besonders für Kofu wo sie sich durch das gute Klima von Ihrer Tuberkulose Erkrankung heilen und erholen konnte.
Der Name Achillion wurde zu Ehren des Helden aus dem Trojanischen Krieg Achilles gegeben. Man findet diverse Statuen, darunter auch die des sterbenden Achilles in der traumhaften Parkanlage des kleinen Palastes.
Nach dem Tod der Kaiserin wurde das Achillion vom Deutschen Kaiser Wilhelm gekauft und zeitweise während des Sommers bewohnt.
Später diente das Achillion als Casino und heute wird es als exklusives Kongresszentrum verwendet.
Dem Besucher stehen zur Besichtigung nur Teile des unteren Bereiches des Palastes zur Verfügung. Zu sehen ist die Imposante Bauweise und Innenausstattung des Palastes welche unverkennbar nach den Architektonischen Standards des Aristokratischen Europas gebaut wurde. Die zahlreichen dekorativen Elemente und Statuen sind romantisch, neoklassizistisch angehaucht und muten teilweise etwas übertrieben oder gar kitschig an. Auf der anderen Seite wurde so in Zusammenhang mit der unglaublichen Lage der Anlage eine kleine zauberhafte Welt erschaffen die ein wahrer Augenschmaus ist. Geniessen Sie die wunderbaren Aussichten der Parkanlage und lassen Sie sich einfach auf eine Reise durch die Zeit entführen, wo es noch Kaiserinnen gab...

Nach der Besichtigung gibt es im Dorf zahlreiche Tavernen und Cafés wo man sich ausruhen kann und ein Gläschen des einheimischen Likörs QumQuat probieren kann.

Beachten Sie jedoch, dass es sich beim Achillion um einen sehr touristischen Ort handelt. Entsprechend hoch ist das Angebot an Souvenirs mit überteuerten Preisen.

Das Achillion ist alleine wegen der Traumhaften Umgebung auf jeden Fall einen Besuch wert. Sollten Sie mit dem Wagen unterwegs sein, empfiehlt es sich die umliegenden Dörfer zu besuchen und die saftige Vegetation zu geniessen.
 
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Königspalast / Museum für Asiatische Kunst
CORFU
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Königspalast / Museum für Asiatische Kunst
Der alte Sommerkönigspalast ist eine der wohl prominentesten Bauwerke von Korfu Stadt und befindet sich am Anfang der grossen Parkanlage Espianada oder "Megali Plateia" dem grossen Platz. Die frühere Sommerresidenz der damaligen Monarchen ist heute ein Museum für, so seltsam es auch klingen mag, Asiatische Kunst. In der Parkanlage des Palastes gibt ein nettes Café, sowie beherbergt einer der anliegenden Räume auch noch den Verein für Fotografie von Korfu.

Der Besuch des Palastes lässt sich gut mit einem Spaziergang zum beliebten Liston den Arkaden gesäumten Cafés und dem Rest der grossen Parkanlage kombinieren.
 
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Mountainbike Weg Kelia-Fanos-Aixeria
CORFU
Bemerkenswertes  
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Mountainbike Weg Kelia-Fanos-Aixeria
Auf dem Kloster des Pantokratoras begegnete ich erneut dem Deutschen Radfahrer der mit hoch rotem Gesicht aber sehr zufrieden auf der 906m hohen Bergspitze angekommen war.
Er fragte mich ob ich eine Ahnung hätte ob es einen anderen Weg zurück ins Tal gebe. Ich muss gestehen das ich die ganze Zeit den Gipfel im Kopf hatte und mich nicht wirklich um die abzweigende Strassen gekümmert hatte. Aus diesem Grund hatte ich auch den 5,5km langen Mountainbike Weg verpasst der direkt unterhalb des Klosters beginnt.
Auf meinen Rückweg sah ich aber doch noch das entsprechende Schild das ich kurzerhand fotografiert habe. Ich konnte mich auch noch an die Landstrassen erinnern die ich vom Kloster gesehen hatte. Ich wunderte mich wo die wohl hinführen würden... nun wusste ich es.
Der Weg scheint sehr vielversprechend zu sein und ich muss gestehen das mir die Vorstellung von einem 5,5km langem Mountainbike Weg nach unten wesentlich besser gefällt als diesen in umgekehrte Richtung 900m hoch zu fahren ;-).
Für Sportfanatiker sicherlich ein Leckerbissen.
 
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Golden Horizon bei Agios Gordis
CORFU
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Golden Horizon bei Agios Gordis
Das Golden Horizon kannte ich noch von einem meiner früheren Ausflüge zum Pendati Strand. Es liegt auf einer Anhöhe mit wahrlich prachtvoller Aussicht.
Schon damals hatte ich mich darüber gewundert das dieses Kafenion mit Essmöglichkeit, nicht mehr Besucher anzieht. Fast schon verschlafen wirkt die Einfahrt die zwar beschildert ist aber durchaus auch als Privat missverstanden werden könnte.
Ich konnte mich noch an ein Teenager Mädel erinnern das sich damals sehr grosse Mühe gab uns Essen zu servieren und Ihre Englisch Kenntnisse zum Besten zu geben, da ich in fremdsprachiger Begleitung war.
Das gleiche Mädchen wurde in der Zwischenzeit zur Frau und arbeitete noch immer mit der selben freundlichen Art im Restaurant.
Ich hatte keinen sonderlichen Hunger, wollte aber die unglaubliche Aussicht geniessen und bestellte meinen "Frappe metrio me gala". Das Golden Horizon hat eine wunderschöne Terasse die - für Korfu ungewöhnlich - aus Holz gebaut wurde. Man blickt über den Strand von Agios Gordis, sieht in der Ferne das Dof Pendati und das unvergleichliche Bild der kleinen Insel Tholeto.
Ich genoss meinen Frappe und bekam Gesellschaft von einem Italienischen Paar das sich genauso über die Aussicht wie ich freute. Mit den paar Brocken Italienisch die ich verstehe, konnte ich ein wenig ihre Unterhaltung mitverfolgen. Draussen auf dem Meer schien eine dunkle Fläche sie zu beschäftigen. Ich sah mir das auch etwas genauer an, als sie mich schon auf Englisch darauf ansprachen. Sie meinten das es vielleicht Fische sind... ich hatte eher das dunkle Kapitel von BP mit dem Ölteppich im Kopf und sah schon ein verpesstetes Korfu vor meinem pesimistischen, geistigen Auge.
Kurze Zeit später kam ein Einheimischer um seinen Kafe zu geniessen. Ich sprach ihn darauf an und er meinte er sehe nichts, ging aber sein Fernglas holen und guckte kurz auf die Fläche. Fische... ein Fischschwarm. Also doch!
Selbstverständlich habe ich mich sehr über diese Antwort gefreut. Er meinte das man diese häufig sehen könnte.
Die Fläche veränderte sich und etwas später löste sich die Fischversammlung wohl auf.
Ich unterhielt mich noch kurz mit dem Landsmann der noch meine Prognose für die WM haben wollte. Danach machte ich mich wieder auf den Weg mit meinem Alto und freute mich weiterhin über die Fische, die mir weiterhin Grund für meinen gnadenlosen Optimismus liefern.
Das Golden Horizon werde ich weiterhin in guter Erinnerung behalten. Wegen seiner liebenswürdigen Bedienung und seiner unglaublichen Aussicht.

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Golden Horizon Café / Restaurant / Bar
T: +30 26610 54469
M: +30 6973 639986
 
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Das Piedra del mar in Barrbati
CORFU
Gourmet  
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Das Piedra del mar in Barrbati
Das Piedra del mar befindet sich ebenfalls am Barbati Strand und ebenso wie die Taverne von Gerasimos, vermietet es Sonnenschirme und Liegestühle.
Das Konzept des Lokals ist ein schicker Lounge Stil mit viel Weiss und Mobiliar aus Tik Holz.
Das Personal ist ganz in Weiss und sehr freundlich.
Das Essen wird nur aus den frischesten Zutaten hergestellt und selbst die Brötchen die seviert werden sind hausgemacht.
Die Preise sind entspechend etwas höher angesetzt aber dennoch im zahlbaren Bereich.
Es gibt neben dem Essbeeich auch eine Bar mit gemütlichem Lounge-Character wo man sich gerne hinsetzt und einen Kaffee oder einen Drink schlürft während vor einem das Meer liegt.
Viel Ambiente, gute Küche für den etwas gediegeneren Geschmack. Kleine Gourmet Tempel wie diese erinnern stark an Mykonos, weniger traditionell dafür sehr elegant mit einem Hauch von Luxus.
Neben all den Tavernen sorgt das Piedra del mar für eine kleine Abwechslung.

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Piedra del mar
Restaurant & Bar on the beach
Barbati-Corfu
Tel: +30 26630 91566
Mob: +30 694 4282123
 
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Das Kloster von Palaiokastritsa
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Das Kloster von Palaiokastritsa

Malerisch an einer Kesselbucht an der Westküste gelegen, gilt Paleokastritsa als einer der bekanntesten Orte Korfus. Schroff abfallende Felswände, dichte Vegetation und malerische Buchten haben ihren Reiz, und Palaiokastritsa ist ein beliebtes Feriengebiet. Die zerklüftete Küste ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Der Ort bietet einige Tavernen, Bars, Cafés, Restaurants, Hotels und Unterkunftsmöglichkeiten, Minimarkets und Einkaufsmöglichkeiten. Im Sommer fahren Badeboote zu Buchten in der Umgebung.
Unbedingt besuchen sollte man das auf einer Halbinsel gelegene Kloster Panagia Theodokou („Entschlafung der Gottesmutter"). Von der zum Hafen führenden Hauptstrasse zweigt die Strasse zum Kloster ab und führt den Hügel hinauf.  Noch vor dem Eingang zum Kloster sollte man einen Blick über die Brüstung auf die zerklüftete Küste  mit ihren Felsen  werfen. Das Mönchskloster wurde 1225 gegründet, sein heutiger Bau mit dem malerischen Innenhof, dem gelben Glockenturm und den Gewölbedecken stammt aus dem 18./19.  Jahrhundert. Mittelpunkt ist die Klosterkirche, die umgeben wird vom Zellentrakt, Lager- und Gemeinschaftsräumen und einem hübschen Gärtchen. Besonders schön ist der Laubengang.  Im kleinen Museum im Obergeschoss sind Ikonen, Messegewänder, Silberkelche und religiöse Objekte ausgestellt. Im unteren Geschoss findet sich eine alte Öl- und Weinpresse. Das Kloster ist sehr gepflegt, mit schönem Blumenschmuck und einer tollen Aussicht. Auf passende Bekleidung achten. Zur Siestazeit geschlossen. Palaiokastritsa liegt ca. 25 km von Korfu-Stadt entfernt.
Ein Tipp: oberhalb von Palaiokastritsa liegt das Hangdorf Lakones. Von dort geniesst man einen herrlichen Blick auf Palaiokastritsa, die zerklüftete Küste, die Buchten und das Meer. Cafés und Restaurants mit schönen Terrassen haben sich dort angesiedelt.

 
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Das Pantokratoras Kloster
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Das Pantokratoras Kloster
Nach dem kurzen aber sehr schönen Stop beim Bergdorf Strinilas, geht die Reise nun weiter in Richtung Bergspitze zum Kloster des heilligen Pantokratoras.
Das Wetter hat sich weiter verschlechter und der Himmel baut von norden her eine dunkle Wolkenfront auf. Höher und höher kämpft sich mein Suzuki Alto durch die engen Serpentinen Strassen. Die Vegetation wird merklich karger... das saftige Grün weicht einer eindrücklichen Steinlandschaft mit vereinzelten Bäumen und Sträuchern.
Nach einer Kurve sieht man es plötzlich, das Kloster. Leider sieht man auch den Wald aus Antennen die das Kloster zu belagern scheinen. Wie Soldaten die etwas kostbares bewachen. Vor mir sehe ich einen Radfahrer der neben seinem Rad steht und sich verschwitz von weiteren lästigen Kleidungsstücken befreit. Ich halte kurz an und frage ob ich helfen kann. An seinem Akzent bemerke ich das es ein Deutscher Tourist sein muss. Wir kommen kurz ins Gespräch und er verrät mir das er den Weg bis hierhin schon geschafft hat und den Rest auch noch aus eigener Kraft schaffen möchte. Ich beuge mein Haupt vor so viel Einsatz und kann nur meinen Respekt bekunden bevor ich, faul aber zufrieden meinen Wagen die letzten Meter hoch quäle.
Hinter mir braut sich eine bedrohlich schöne Gewitterstimmung zusammen und ich halte immer wieder an um die fantastische Aussicht zu geniessen.
Über 900 Meter unter mir spiegelt sich die Sonne im Meer während Sie sich besonder anstrengen muss die dichte Wolkendecke zu durchbrechen.
Schliesslich erreiche ich die Spitze und stehe etwas unschlüssig vor den Antennen Soldaten.
Ein Eisentor steht mit offenen Türflügeln vor mir und es sieht fast aus als ob dies ein Tor in den Himmel währe.
Die Antennen dominieren jedoch das Naturpektakel dermassen das ich nicht umhin komme mich darüber zu ärgern, dass an solcher Stelle ein Wald aus Metall herrscht und nicht das eigentlich essenzielle, die Natur.
Das Kloster wirkt auch eher zweitrangig... mitten im Vorplatz ragt ein riesiger Metallturm in die Höhe... Die Technik hat diesen Kampf also gewonnen. Das Kloster scheint auch wie der Verlierer da zu stehen. Eher halbherzig werden Renovationsarbeiten am aus dem 16. Jahrhundert stammende Kloster vorgenommen. Die ehrfurchtsvolle Stimmung scheint trotz erstklassiger Voraussetzungen nicht aufkommen zu wollen. Man wird das Gefühl nicht los das hier ein Pakt geschlossen wurde... Kloster am Rande... Handy und TV Antennen im Wohle der Menschheit.
Das Kloster ist wohl aus Witterungsgründen, ganz aus hartem Stein gebaut was ungewöhnlich für den sonst eher verspielten Stil der Insel ist.
Ich versuche nicht zu schwarz zu sehen, geniesse die fantastische Aussicht und betrachte die dunklen Gewitterwolken die dem Ganzen etwas unwirkliches geben.
Ich entschliesse mich so langsam wieder den Rückweg anzutretten und überlege mir die versteckte Kirche welche ich bei den Hinfahrt gesehen habe zu besuchen.
Im Rückspiegel sehe ich das Kloster mit seinen Metalsoldaten langsam im Gewitterhimmel verschwinden. Ein empfehlenswerter Ausflug... aber nicht ohne Wehmut und bitteren Nachgeschmack.
Die Wege lassen sich übrigens auch bestens erwandern. Die Strecke gehört unter anderem auch zum Corfu Walk.
 
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Die Kirche des Agios Nikolaos
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Die Kirche des Agios Nikolaos
Über diese Kirche aus dem 13. Jahrhundert im kleinen Dorf von Vatos, ganz in der Nähe von Pelekas, bin ich eher per Zufall gestossen da ich eine falsche Abzweigung genommen hatte. Viel kann ich über die Kirche nicht berichten... sie ist leider abgeschlossen gewesen, somit war eine genaue Besichtigung nicht möglich.
Der Glockenturm ist typisch für die Kirchen der Ionischen Inseln, genauso wie die leuchtenden Farben in denen viele Korfiotische Häuser gestrichen sind. Diese intensive Farben (meistens Rostrot, Rosa, Orange, Hellblau oder Gelb) sind eine der grossen Eigenarten welche die Architektur der Ionischen Inseln von derjenigen der Kykladen unterscheiden. In der Ägäis herrscht das Weiss und das Blau.
 
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Die Kirche Panagia ton dromon
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Die Kirche Panagia ton dromon
Kurz vor dem Bergdorf Strinilas entdeckte ich, versteckt hinter Baumwipfeln, einen Glockenturm aus unbemaltem und unverputztem Stein. Für den sonst so bunten korfiotischen Stil eher ungewöhnlich. Anfangs dachte ich an ein weiteres Kloster, aber als ich in der Taverne Oasis im Dorf danach fragte, wurde mir gesagt das es "nur" eine Kirche sei. Da mich die Lage der Kirche und der ungewöhnliche Glockenturm faszinierten, beschloss ich nach meinem Besuch auf dem Pantokratoras bei der Kirche noch einmal anzuhalten.
Die Kirche liegt auf einem kleinen Bergplateau, welches mir bereits beim hochfahren besonders malerisch vorkam. Vergessen vom Rest der Welt, eine kleine Oase...
Hinter einer kleinen Birkenalee werden noch heute Trauben und Gemüse angebaut.
Genauso versteckt wie das Plateau, ist auch die wunderschöne Kirche der Panagia ton dromon. Ein schmaler Pfad führt den zugewachsenen Weg zur Kirche hoch. Sie wird von Bäumen verdeckt und ist erst wirklich sichtbar sobald man fast vor ihr steht.
Das ungschnittene, getrocknete Gras bis hoch zum Metaltor zeigt, dass die Kirche nur selten besucht wird. Durch die Gewitter Atmosphäre die in der Luft lag, wirkte die ganze Szene noch weit unwirklicher.
Die Kirche wird von einer Steinmauer geschützt und als ich vor dem kunstvoll geschmiedeten Eisentor stand, hatte ich fast schon das Gefühl vor dem Eingang in eine andere Zeit zu stehen. Das Tor wurde durch einen Eisenriegel versperrt. Kein Schloss, also konnte ich den Riegel quietschend zur Seite schieben.
Ich trat in den Hof und muss gestehen richtig überwältigt gewesen zu sein. Die Panagia ton dromon ist eine sehr eigenartige Kirche. Der ummauerte Vorhof beherbergt neben der Kirche auch einen wunderschönen Baum der seinen wertvollen Schatten spendet. Überall lag getrocknetes Gras das den nostalgischen Charakter noch förderte.
Besonders an der Kirche ist, dass der Glockenturm getrennt vom Gebäude in die Schutzmauer eingelassen ist. Im generellen wirkt die Kirche eher wie ein aristokratischer Bauerngutshof der erst später als Kirche umfunktioniert wurde.
Die Stimmung dort oben ist einzigartig, es gibt selten Orte die einen so bewegen können.
Die einzige Enttäuschung die ich hatte war, dass ich wieder einmal meinen Fotoapparat zuhause liegen gelassen hatte. Selten erlebt man so eine Kombination aus Licht und Farben... Gewitter und Sonne in einem. Zum Glück hatte ich das Handy dabei ;-)
Die Panagia ton dromon ist ein ungewöhnliches Bauwerk an einem einzigartigen Ort. Ich kann sie nur jedem wärmstens ans Herz legen.
 
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