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Athen - Sehenswürdigkeiten

Eine Stadt mit einer über 5000 jährigen Geschichte verfügt gezwungenermassen über eine entsprechende Fülle an Sehenswürdigkeiten. Athen bietet für jeden Geschmack das richtige. Archäologische Stätten wie die Akropolis, zahlreiche Museen die sowohl die Bereiche der Antike sowie die Moderne abdecken, oder aber der Besuch auf einem der Märkte machen Athen zum idealen Ausflugsort. Da Athen meist als Transfer für einen der internationalen Flüge benötigt wird, empfiehlt es sich diese Stadt der Gegensätze zu erkunden.
Wir werden versuchen auch in Zukunft die Liste der Sehenswürdigkeiten zu erweitern. Jeder der uns seinen eigenen Tipp geben möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

 

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Der Philopapposhügel
ATHEN
Archäologische Stätte  
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Der Philopapposhügel
Der Hügel des Philopappous Denkmals gehört zum mittlerweile preisgekrönten Akropolis Park in dem man Geschichte zum anfassen erleben kann. Als ich den Hügel das erstemal vor ein paar Jahren entdeckt habe, war es Liebe auf den ersten Blick. Ein Stück Natur mitten im Herzen der sonst doch recht erdrückenden Betonstadt Athen. Man gelangt zum Hügel über die Promenade um den Akropolishügel, am einfachsten über die Metrostation Akropolis zu erreichen. Laufen Sie am Herodion Theater vorbei und geradeaus in die mit Kopfsteinpflaster ausgekleidete Strasse die von Olivenbäumen gesäumt wird.
Die diversen Pfade sind relativ gut beschilder und so lassen sich zahlreiche geschichtsträchtige Orte aufsuchen und bewundern.
Einer der Pfade führt den Philopappous Hügel hoch. Die breiten Stufen sind einfach zu besteigen und der Blick auf den Akropolishügel belohnt einen immer wieder.

An der Spitze des Hügels angelangt, erwarten einen die Überreste des Philopappous Denkmals. Den Namen hat das Denkmal von einem im Exil lebenden Prinzen von Kommagene der ein Wohltäter der Stadt war. Sein ganzer klingender Name war Gaius Iulius Antiochus Epiphanes Philopappus. Gebaut wurde das Denkmal um 114-119n.Chr.

Etwas überraschend ist allerdings das weniger die vom Zahn der Zeit angegriffenen Reste des Denkmals begeistern, sondern der unglaubliche ausblick vom Hügel auf die Grossstadt Athen. Vor den Augen des Besuchers öffnet sich ein Panorama das sowohl das Häusermeer von Athen als auch den Blick auf die Ägäis ermöglicht.
Man muss sich einfach hinsetzen um das Spektakel zu geniessen.

Mein Tipp ist sich Getränke und etwas zum Knabbern mit auf den Hügel zu nehmen und die Abenddämmerung mit all ihren Facetten zu geniessen.
 
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Der Syntagma Platz
ATHEN
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Der Syntagma Platz
Der Syntagma Platz (Platia Syntagmatos) ist der grosse Platz der dem Parlamentgebäude angrenzt. Hier strömen jeden Tag tausende touristen und Einheimische aus der Metrostation und verteilen sich im "Kentro" dem Stadtzentrum.
Am oberen Ende mündet der Syntagma Platz in der bekannten Einkaufsmeile, der Ermou Strasse. Von hier gelangt man auch spielend in die Plaka oder vom Monastiraki zum beliebten Thissio, zum flanieren und Kaffee trinken.
Der Syntagma Platz ist ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen um einen gemeinsamen Abend im Nachtleben von Athen zu verbringen.
Durch seine zentrale Lage und gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr eine durchaus verständliche Wahl.
Von hier gelangt man auch über die neue Tramlinie zu den Stränden von Athen.

Für mich hat dieser Platz etwas ganz besonderes. Da er direkt vor dem Parlamentsgebäude liegt, hat er etwas von einem Wartesaal... vor dem Gebäude wo die grossen Entscheidungen des Landes gefällt werden.
Der Platz wird häufig auch für politische oder soziale Events genutzt und ist im generellen immer stark belebt.
Nur Nachts... nach einer durchgefeierten Nacht scheint der Platz etwas zur Ruhe zu kommen.

So, bin auch ich mit meinem Freund Anesti an einem lustigen, langem Abend, ziemlich ko auf einem der Marmorbänke des Platzes etwas sitzen geblieben, bevor es weiter in den Morgen ging.
Die streunenden Hunde die auf dem Patz zuhause zu sein scheinen, freuten sich über unseren Besuch.
Auf einem der Bilder sieht man eine freundliche Promenadenmischung die uns gleich adoptieren wollte. Mit grossen, treuen Augen schien er zu sagen, nehmt mich mit in die grosse weite Welt...

So hat auch dieser Platz wie viele Plätze auf dieser Welt, besonders bei Nacht eine unvergleichliche Nostalgie, von gelebten oder verpassten Chancen, von Träumen, von Alltag, von Ungewissheit aber auch von Hoffnung auf eine bessere Welt und auf ein Glück das häufig nur darauf wartet entdeckt zu werden...
 
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Metro Athen
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Metro Athen
Die Metro von Athen ist die modernste Metro-Linie von Europa. Durch die Olympischen Spiele von 2004 wurden viele wertvolle Werke im öffentlichen Verkehr realisiert. Darunter auch die ausweitung der alten "ilektrikos" Linie zum heutigen Metro-Netz von Athen. Die Stationen sind grosszügig und schön gebaut. Bei einigen Stationen, wie zum Beispiel der "Akropolis" Station werden die Haltestellen zum Museumserlebnis mit Dokumentationen zu Funden die während des Baus gemacht wurden, oder aber zu Archäologischen Entdeckungen die sich auf der Oberfläche befinden.
Die Metro hat den Verkehr in Athen stark entlastet und ist erstaunlich pünktlich, was vorallem die Verbindung zum Flughafen als sehr hilfreich und zuverlässig kennzeichnet.
Die Athener sind sehr stolz auf die Metro und halten diese penibel sauber. Die Kontrollen der Tickets werden gelegentlich in den Zügen gemacht. Es besteht kein Schranken-System wie in anderen Ländern. Achten Sie aber darauf das Sie nicht vergessen Ihr Ticket zu entwerten damit Sie bei einer Kontrolle nicht in Schwierigkeiten geraten.

Angenehm ist auch, das Musik auf allen Stationen gespielt wird, so fällt einem das Warten einfacher.

Das Linien-Netz wird laufend ausgebaut, was jedoch bei einer solch historischen Stadt nicht immer leicht ist, da die Bautrupps pausenlos auf irgend welche Funde stossen.

Informationen zu Tickets und Linienausbau findet man unter diesen beiden Websites:

www.amel.gr
www.ametro.gr
 
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Vergessene architektonische Perlen mitten in Athen
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Vergessene architektonische Perlen mitten in Athen
Wer Athen das erste mal sieht, wird vermutlich spontan sagen „keine schöne Stadt“. Keine erkennbare Struktur oder Planung sonder vielmehr Wildwuchs scheint einen zu erwarten. Überall unpersönliche, charakterlose Mehrfamilienhäuser mit flachen Dächern. Überall Reklameschilder und kleine Geschäfte. Überall parkierte Autos, hupende Autos, Motorräder, Hektik und geschäftiges Treiben. Wenig grün und wenige Erholungszonen… doch halt, beim genauen hinsehen erkennt man wahre Perlen der Architektur. Jugendstil Bauwerke und zahlreiche Formen des Neoklassizismus. Immer wieder stolpert man über wahre Leckerbissen die zum bestaunen einladen.
Häufig sind jedoch diese Prachtbauwerke verlassen und baufällig. Erst in den letzen paar Jahren werden auch von den Behörden Anstrengungen unternommen um diese wirklich erstaunlichen Bauwerke zu schützen. Häufig sind die Besitzer dieser Gebäude in mehrjährigen Erbschaftsprozessen verwickelt und behindern somit die Renovierung dieser Mahnwerke der Geschichte.
Vor allem in den zentraleren und älteren Quartieren der Stadt lassen sich spektakuläre grosse aber auch kleinere Bauwerke entdecken.
Jedes dieser Häuser scheint eine Fülle von Geschichten erzählen zu wollen, so wie bei alten Menschen die nicht mehr ganz so frisch aussehen, in sich jedoch einen wahren Schatz aus Erfahrung und Erlebnissen mit sich tragen.
Mich packt auf jeden Fall die Melancholie sobald ich eine dieser verlassenen und heruntergekommenen Meisterwerke sehe. Ich rate jedem Spaziergänger einen Blick in jede vorhandene Spalte oder Ritze eines solchen Bauwerkes zu werfen um in das Innere zu sehen.
Alte Mosaik Plattenboden, Stukaturdecken, schmiedeiserne Liftschächte oder gewunden Holztreppen…
Wie sah hier wohl das Leben früher aus?
Mir bleibt ein weiteres mal nur die Hoffnung das diese Gebäude zurück zu ihrem alten Glanz finden um weitere Geschichten zu sammeln.
 
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Der Likavitos Hügel
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Malerische Orte  
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Der Likavitos Hügel
Einer der wohl schönsten Sehenswürdigkeiten die Athen zu bieten hat ist der Likavitos Hügel. Er ragt gut sichtbar aus dem dichten Häusermeer der Stadt und ist auch ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen.
Auf die Spitze des Hügels gelangt man über eine praktische Seilbahn oder zu Fuss über den Fussweg der an der Seilbahnstation beginnt.
Auf dem Likavitos erwartet einen eine überweltigende Aussicht über die Stadt bis hin zum Meer. Eine kleine malerische Kapelle sorgt für eine leicht nostalgische Atmosphäre.
Besonders empfehlenswert ist der Besuch auf dem Likavitos Hügel, gegen Abend und kurz vor dem Sonnenuntergang wird dieses Erlebnis unvergesslich.
Ein etwas überteuertes Cafe bietet auf dem Likavitos Hügel übrigens auch die Möglichkeit den Ausblick mit Getränken und Snacks zu geniessen.
Der Abstieg auf der anderen Hügelseite führt einen über gute Fusswege hinunter in das beliebte Kolonaki Viertel.

Für mich ist der Likavitos Hügel einer dieser Orte die einem immer lebhaft in Erinnerung bleben werden. Sehr empfehlenswert.
 
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