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Athen

Die Stadt Athen ist mit ihrer über 5000 Jährigen Geschichte nach wie vor ein Platz der zu begeistern vermag. Athen ist die Hauptstadt Griechenlands und zugleich die grösste der griechischen Städte. Mit Ihren über fünf Millionen Einwohnern ist sie der wichtigste Wirtschafts-, Kultur- und Bildungspol des Landes.  Durch Ihre drei Hafen, Piräus, Lavrio und Rafina, sowie den neuen Flughafen ist Athen zugleich der Drehpunkt für den Tourismus.  Von hier gelangen millionen von Sonnenanbetern jährlich auf die zahlreichen griechischen Inseln.
Durch ihren explosionsartigen Wachstum in den Nachkriegsjahren, ist Athen zu einer der am dichtesten besiedelten Städte Europas geworden. Das Stadtbild kann nicht wirklich als schön bezeichnet werden, da das damalige architektonische Verständnis weniger in Richtung Ästhetik und mehr in Richtung Praktikabilität ging. Demzufolge sehen wir in Athen dicht aneinander gereihte Mehrfamilienhäuser mit grossen Balkonen und den eher hässlichen Flachdächern.
Neben diesen eher abschreckenden Beispielen gibt es dennoch eine Vielzahl recht bemerkenswerter Bauten die im Artdeco Stil gebaut wurden, ebenso wie zahlreiche beindruckende Neoklassizistische Gebäude die von alten vergangenen Jahren berichten, wo Athen lediglich eine Kleinstadt war.
Es ist auch heute noch sehr interessant durch die Strassen Athens zu laufen und mit offenem Blick nach den Architektonischen Perlen zu fischen.
Was besonders bemerkenswert an Athen ist, sind die vielen Gegensätze. Man sieht sich mit einer unglaublichen Vielfalt an optischen Eindrücken konfrontiert und ist allein durch die Masse geneigt fluchtartig den Rückzug antreten zu wollen.
Es lohnt sich jedoch zu bleiben und einfach einen Gang tiefer zu schalten. Lassen Sie sich einfach Zeit und vergessen Sie die Rhythmen anderer Städte. Athen hat was sehr eigenes, das sich einem nur langsam erschliesst. Am besten lernt man Athen über die Einwohner kennen. Sollten Sie die Möglichkeit haben, so lassen Sie sich Athina von einem Einheimischen zeigen.
Für all diejenigen die diese Möglichkeit nicht haben, bieten wir in unseren Seiten Informationen und Tipps wie sie Athen am besten entdecken können.
Athen lässt sich am besten als liebenswertes Monster beschreiben. Von aussen ruppig und von innen charmant, also lassen Sie sich von diesem bellenden Hund nicht erschrecken sondern freuen Sie sich auf jede Menge Überraschungen.

Athen ist im Sommer kein Reiseziel an dem Sie wirklich Freude haben werden, da sich die Hitze und die Hektik der Stadt nicht gerade als erholsam bezeichnen lassen. Nicht desto trotz lässt sich ein Kurzaufenthalt in Athen nicht vermeiden, da Sie viele der Inseln nur über einen kurzen Transfer in Athen erreichen können. Sie sollten sich also auf mindestens eine bis zwei Nächte und Tage in Athen vorbereiten.
Durch die Olympischen Spiele im Jahr 2004 hat Athen durch die massiven Umstrukturierungen im Verkehr und auch durch die Bemühungen des Amtes für Tourismus und Kultur eine gewaltige Aufwertung durchgemacht. Sie finden nun eine der modernsten Metros der Welt sowie neue Strassenbahnlinien welche Sie direkt an die zahlreichen Strände von Athen führen (Vouliagmeni, Voula, Asteras etc). Somit können die Sonnenanbeter die letzten Stunden am Meer geniessen oder aber Sie entdecken das reiche kulturelle Erbe Griechenlands in den berühmten Museen der Stadt. Unter anderem ist das neu eröffnete neue Akropolis Museum eine der Hauptattraktionen die man nicht verpassen sollte.
Die Parkanlage der Akropolis ist eine bemerkenswerte Oase die jeden Touristen begeistern dürfte, da man in dieser von Zement geprägten Stadt einen Pol der Ruhe findet der durch seine beindruckenden Archäologischen Funde genauso besticht, wie durch die Strassencafes und Tavernen die vom Monastiraki Platz bis hoch zur Adianoustrasse die breite Fussgängerpromenade säumen.

Für die Shoppingfans ist Athen ein wahres Paradies. Neben der  bekannten Markenhäusern die sich in der Shoppingmeile der Ermoustrasse befinden, können Sie sich durch eine Vielfallt an Geschäften und kleine Strassen bewegen wo auch zahlreiche einheimische Produkte angeboten werden. Hier finden Sie für jedes Budget etwas.
Die touristischen Geschäfte die mit den bekannten Souvenirs aufwarten sind in der Regel in der Plaka, der Altstadt Athens zu finden. Obwohl dies der sicherlich touristischste Ort von Athen ist, finden Sie vor allem in den ab gelegeneren Gassen ein sehr ursprüngliches Athen das fast schon Dorfcharakter hat. Auf jeden Fall ist ein Spaziergang am Abend durch diese Gegend zu empfehlen. Sie finden erstaunliche malerische Ecken und tauchen in eine Welt jenseits des stressigen Athener Alltags.

Was nun die Verpflegung betrifft so finden Sie in und um die Plaka die bekannten Tavernen wie Sand am Meer. Leider ist hier grosse Vorsicht  gefragt, da das Preisleistungsverhältnis nicht immer stimmt. Lassen Sie sich daher nicht einfach in eines der Lokale ziehen, obwohl sich die Kellner die grösste Mühe geben genau dies mit Ihnen zu machen. Beobachten Sie besser was für Publikum in den Lokalen sitzt. Das beste Essen bekommt man meist da wo die Einheimischen selber speisen. In der Plaka isst man hauptsächlich weil die Atmosphäre so anziehend ist. Selten finden Sie an den Hauptgassen jedoch die besagten Einheimischen. Versuchen Sie es daher lieber in den weniger stark besuchten Gassen.
Was nun die Speisen selbst betrifft so ist Athen ein Schmelztiegel für Kulinarisch begeisterte. Hier finden Sie sowohl die traditionellen Gerichte, wie auch die neue griechische Küche welche sich wohl am ehesten mit dem Begriff Fusion kitchen beschreiben lässt. Selten lässt sich so eine Dichte an gastro Tempeln finden wie dies in Athen der Fall ist. Von gestylten Restaurants bin zu den traditionellen Tavernen lässt sich hier alles finden.  Ebenso gross wie die Vielfalt der Speisen ist, verhält es sich mit den Preisen. Vom günstigen aber sehr schmackhaften Souvlaki bis hin zum kunstvoll gestalteten Gaumenwunder lässt sich auf kleinstem Raum für jeden Geschmack und jeden Gelbeutel das richtige finden.
In Athen gibt es viele Stadtviertel die sich am Abend in richtige Vergnügungsviertel verwandeln. Neben den bereits erwähnten touristischen Orten wie Plaka oder Piräus gibt es die bei den Griechen sehr beliebten Gegenden Psiri und Gazi, um nur einige der bekannteren zu nennen. Hier können Sie nach dem Essen in diversen Clubs und Bars das Griechische Nightlife erleben.
Die Griechen gehen eher spät am Abend essen. Seien Sie also nicht verwundert falls Sie um 19:00h leere Tavernen und Restaurants vor sich finden. Vor 21:00h wird hier noch nicht einmal an Essen gedacht. Somit beginnt das grosse Vergnügen erst gegen 01:00h, wollen Sie also mit den Einheimischen feiern, sollten Sie die Mittags-Siesta ordentlich geniessen um abends genügend Energie zu haben.
Psiri ist die eher traditionellere Wahl wo Sie, die bei den Griechen sehr beliebten Ouzeri (ähnlich wie die spanische Tappas Bar) und die Mezedopolia finden werden. Hier wird zu griechischer Musik gegessen und getanzt. Die engen Gassen von Psiri waren zu früheren Zeiten das Handwerksviertel für Metall oder Lederwaren. Nachts erwacht das Viertel aus seinem Dornröschenschlaf und bietet umschlossen von hohen Mehrfamilienhäusern eine Welt für sich.
Gazi ist die Gegend um das alte stillgelegte Gaswerk (daher Gazi) das neben zahlreichen Kulturellen Events auch die Bienale von Athen beherbergt. Durch den Bau der Metrostation Keramikos ist die Gegend zur neuen „in“ Gegend Athens geworden. Hier finden Sie kultige Bars und teilweise leicht überteuerte Restaurants die jedoch meist sehr gute Speisen anbieten.
Gazi ist besonders bei jüngeren Griechen beliebt, da sich hier auch eine Vielzahl von Clubs und Bars befinden die dazu einladen bis in das Morgengrauen zu feiern.
Eine weitere Eigenheit die Sie in Griechenland entdecken werden sind die Bouzoukia wo zu griechischer Musik die Live interpretiert wird, hemmungslos gefeiert wird. Die Interpreten sind meist bekannte griechische Grössen die Spitzengagen von bis zu 20‘000.—EUR pro Abend erhalten. Als aussenstehender ist diese Art des Feierns schwer zu verstehen da es nichts Vergleichbares im Rest von Europa finden lässt. Die Griechen nennen es „Ksefantoma“ was sich ebenfalls nur schlecht übersetzen lässt. Man lässt seinen Gefühlen freien Lauf und tanzt auf Tischen oder direkt auf der Bühne die traditionellen Tänze, Chasapiko und Tisfteteli. Diese Tänze werden meist alleine getanzt und zeigen einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt des Tänzers. Sollten Sie die Gelegenheit haben so etwas mit zu erleben so lassen Sie sich dies auf keinen Fall entgehen.
In Piräus können Sie im so genannten Mikrolimano (das frühere Tourkolimano) direkt am Wasser sowohl Essen als auch Feiern. Auch hier wird es Ihnen schwer fallen aus der grossen Vielfalt zu wählen. Der Reiz des Mikrolimanos liegt wie bereits erwähnt an seiner Nähe zum Wasser. Machen Sie sich jedoch auf grosse Menschenmassen gewohnt, da dieser Ort auch bei den Einheimischen sehr beliebt ist.
Das Miami von Athen heisst Glifada und ist ebenso bei den jungen Griechen beliebt. Es ist eines der neueren Viertel von Athen und bietet durch seine Strandpromenade und der neuen Architektur eine grosse Anziehungskraft für die Grossverdiener der Stadt. Neben schicken Clubs und Restaurants gibt es beliebte Strandclubs bei denen es zu Spitzenzeiten schwierig wird Plätze zu bekommen.
Eine Eigenart der Griechen ist das Abends besonders auf die Garderobe geachtet wird. Es könnte Ihnen also durchaus passieren das Sie sich mit dem falschen Outfit ein wenig under dressed vorkommen können. Kurze Hosen sind Abends ein Tabu. Die Herren der Schöpfung sollten sich mit Hose und Hemd unter die Menge mischen, während die Damen gerne etwas Glamouröseres dabei haben sollten.

Als Tipp für Ihren Aufenthalt in Athen lässt sich mit ruhigem Gewissen sagen. Flanieren und Spazieren sollten Sie nur Morgens und am späten Abend. Die Temperaturen steigen gut und gerne zu unangenehmen 35°C. Somit wird der Ausflug auf die Akropolis zur Zerreissprobe und der gemütliche Einkaufsbummel zur Flucht von einem Aircondition gekühlten Modetempel zum anderen. Planen Sie also Ihre Ausflüge am besten bevor Sie das Hotel verlassen und überzeugen Sie sich davon das Ihre Webe nicht zu gross sind oder aber über die gut klimatisierte Metro erreichbar sind. Eine gute Alternative sind die bereits erwähnten Strände von Athen.
Die Hafen Piräus, Lavio und Rafina lassen sich sehr gut über zahlreiche Busverbindungen oder über die Metro erreichen. Ebenso  gibt es ausgezeichnete Verbindungen zum Flughafen von Athen. Somit sind die Transferzeiten überschaubar und auch gut machbar. Erstaunlich ist das die öffentlichen Transportmittel in Griechenland gegen jede Erwartung ziemlich pünktlich sind.
Einen kleinen Überblick über die Fährverbindungen zu den beliebtesten Inseln finden Sie in unserem Reiseplaner.

Athen bietet eine unglaubliche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und es dürfte schwierig werden sie alle zu entdecken. Auch hier empfehle ich eher ein aktives Erleben als ein geplantes. In unseren Seiten versuchen wir Ihnen einige der bekanntesten Ecken von Athen näher zu bringen. Ebenso berichten wir von Orten die Sie in keinem Reiseführer finden werden. Sollten Sie noch Fragen an uns haben so zögern Sie nicht uns diese zu stellen.
Athen soll also nicht zum nötigen Übel werden sondern eher zum Erlebnis. Lassen Sie sich überraschen.

 

Präfekturbezirk:
Athen
Geodaten:
37° 59′ N, 23° 44′ O
Fläche:
38,964 km²
Einwohner:
789.166 (2001)
Bevölkerungsdichte:
20.253,72 Ew./km²
Website:
www.cityofathens.gr
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Athen
Athen - Esse & Trinken
Athen - Kultur
Athen - Sehenswürdigkeiten
Athen - Bilder
 
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Der Philopapposhügel
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Archäologische Stätte  
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Der Philopapposhügel
Der Hügel des Philopappous Denkmals gehört zum mittlerweile preisgekrönten Akropolis Park in dem man Geschichte zum anfassen erleben kann. Als ich den Hügel das erstemal vor ein paar Jahren entdeckt habe, war es Liebe auf den ersten Blick. Ein Stück Natur mitten im Herzen der sonst doch recht erdrückenden Betonstadt Athen. Man gelangt zum Hügel über die Promenade um den Akropolishügel, am einfachsten über die Metrostation Akropolis zu erreichen. Laufen Sie am Herodion Theater vorbei und geradeaus in die mit Kopfsteinpflaster ausgekleidete Strasse die von Olivenbäumen gesäumt wird.
Die diversen Pfade sind relativ gut beschilder und so lassen sich zahlreiche geschichtsträchtige Orte aufsuchen und bewundern.
Einer der Pfade führt den Philopappous Hügel hoch. Die breiten Stufen sind einfach zu besteigen und der Blick auf den Akropolishügel belohnt einen immer wieder.

An der Spitze des Hügels angelangt, erwarten einen die Überreste des Philopappous Denkmals. Den Namen hat das Denkmal von einem im Exil lebenden Prinzen von Kommagene der ein Wohltäter der Stadt war. Sein ganzer klingender Name war Gaius Iulius Antiochus Epiphanes Philopappus. Gebaut wurde das Denkmal um 114-119n.Chr.

Etwas überraschend ist allerdings das weniger die vom Zahn der Zeit angegriffenen Reste des Denkmals begeistern, sondern der unglaubliche ausblick vom Hügel auf die Grossstadt Athen. Vor den Augen des Besuchers öffnet sich ein Panorama das sowohl das Häusermeer von Athen als auch den Blick auf die Ägäis ermöglicht.
Man muss sich einfach hinsetzen um das Spektakel zu geniessen.

Mein Tipp ist sich Getränke und etwas zum Knabbern mit auf den Hügel zu nehmen und die Abenddämmerung mit all ihren Facetten zu geniessen.
 
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Der Syntagma Platz
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Der Syntagma Platz
Der Syntagma Platz (Platia Syntagmatos) ist der grosse Platz der dem Parlamentgebäude angrenzt. Hier strömen jeden Tag tausende touristen und Einheimische aus der Metrostation und verteilen sich im "Kentro" dem Stadtzentrum.
Am oberen Ende mündet der Syntagma Platz in der bekannten Einkaufsmeile, der Ermou Strasse. Von hier gelangt man auch spielend in die Plaka oder vom Monastiraki zum beliebten Thissio, zum flanieren und Kaffee trinken.
Der Syntagma Platz ist ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen um einen gemeinsamen Abend im Nachtleben von Athen zu verbringen.
Durch seine zentrale Lage und gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr eine durchaus verständliche Wahl.
Von hier gelangt man auch über die neue Tramlinie zu den Stränden von Athen.

Für mich hat dieser Platz etwas ganz besonderes. Da er direkt vor dem Parlamentsgebäude liegt, hat er etwas von einem Wartesaal... vor dem Gebäude wo die grossen Entscheidungen des Landes gefällt werden.
Der Platz wird häufig auch für politische oder soziale Events genutzt und ist im generellen immer stark belebt.
Nur Nachts... nach einer durchgefeierten Nacht scheint der Platz etwas zur Ruhe zu kommen.

So, bin auch ich mit meinem Freund Anesti an einem lustigen, langem Abend, ziemlich ko auf einem der Marmorbänke des Platzes etwas sitzen geblieben, bevor es weiter in den Morgen ging.
Die streunenden Hunde die auf dem Patz zuhause zu sein scheinen, freuten sich über unseren Besuch.
Auf einem der Bilder sieht man eine freundliche Promenadenmischung die uns gleich adoptieren wollte. Mit grossen, treuen Augen schien er zu sagen, nehmt mich mit in die grosse weite Welt...

So hat auch dieser Platz wie viele Plätze auf dieser Welt, besonders bei Nacht eine unvergleichliche Nostalgie, von gelebten oder verpassten Chancen, von Träumen, von Alltag, von Ungewissheit aber auch von Hoffnung auf eine bessere Welt und auf ein Glück das häufig nur darauf wartet entdeckt zu werden...
 
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Metro Athen
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Metro Athen
Die Metro von Athen ist die modernste Metro-Linie von Europa. Durch die Olympischen Spiele von 2004 wurden viele wertvolle Werke im öffentlichen Verkehr realisiert. Darunter auch die ausweitung der alten "ilektrikos" Linie zum heutigen Metro-Netz von Athen. Die Stationen sind grosszügig und schön gebaut. Bei einigen Stationen, wie zum Beispiel der "Akropolis" Station werden die Haltestellen zum Museumserlebnis mit Dokumentationen zu Funden die während des Baus gemacht wurden, oder aber zu Archäologischen Entdeckungen die sich auf der Oberfläche befinden.
Die Metro hat den Verkehr in Athen stark entlastet und ist erstaunlich pünktlich, was vorallem die Verbindung zum Flughafen als sehr hilfreich und zuverlässig kennzeichnet.
Die Athener sind sehr stolz auf die Metro und halten diese penibel sauber. Die Kontrollen der Tickets werden gelegentlich in den Zügen gemacht. Es besteht kein Schranken-System wie in anderen Ländern. Achten Sie aber darauf das Sie nicht vergessen Ihr Ticket zu entwerten damit Sie bei einer Kontrolle nicht in Schwierigkeiten geraten.

Angenehm ist auch, das Musik auf allen Stationen gespielt wird, so fällt einem das Warten einfacher.

Das Linien-Netz wird laufend ausgebaut, was jedoch bei einer solch historischen Stadt nicht immer leicht ist, da die Bautrupps pausenlos auf irgend welche Funde stossen.

Informationen zu Tickets und Linienausbau findet man unter diesen beiden Websites:

www.amel.gr
www.ametro.gr
 
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Vergessene architektonische Perlen mitten in Athen
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Vergessene architektonische Perlen mitten in Athen
Wer Athen das erste mal sieht, wird vermutlich spontan sagen „keine schöne Stadt“. Keine erkennbare Struktur oder Planung sonder vielmehr Wildwuchs scheint einen zu erwarten. Überall unpersönliche, charakterlose Mehrfamilienhäuser mit flachen Dächern. Überall Reklameschilder und kleine Geschäfte. Überall parkierte Autos, hupende Autos, Motorräder, Hektik und geschäftiges Treiben. Wenig grün und wenige Erholungszonen… doch halt, beim genauen hinsehen erkennt man wahre Perlen der Architektur. Jugendstil Bauwerke und zahlreiche Formen des Neoklassizismus. Immer wieder stolpert man über wahre Leckerbissen die zum bestaunen einladen.
Häufig sind jedoch diese Prachtbauwerke verlassen und baufällig. Erst in den letzen paar Jahren werden auch von den Behörden Anstrengungen unternommen um diese wirklich erstaunlichen Bauwerke zu schützen. Häufig sind die Besitzer dieser Gebäude in mehrjährigen Erbschaftsprozessen verwickelt und behindern somit die Renovierung dieser Mahnwerke der Geschichte.
Vor allem in den zentraleren und älteren Quartieren der Stadt lassen sich spektakuläre grosse aber auch kleinere Bauwerke entdecken.
Jedes dieser Häuser scheint eine Fülle von Geschichten erzählen zu wollen, so wie bei alten Menschen die nicht mehr ganz so frisch aussehen, in sich jedoch einen wahren Schatz aus Erfahrung und Erlebnissen mit sich tragen.
Mich packt auf jeden Fall die Melancholie sobald ich eine dieser verlassenen und heruntergekommenen Meisterwerke sehe. Ich rate jedem Spaziergänger einen Blick in jede vorhandene Spalte oder Ritze eines solchen Bauwerkes zu werfen um in das Innere zu sehen.
Alte Mosaik Plattenboden, Stukaturdecken, schmiedeiserne Liftschächte oder gewunden Holztreppen…
Wie sah hier wohl das Leben früher aus?
Mir bleibt ein weiteres mal nur die Hoffnung das diese Gebäude zurück zu ihrem alten Glanz finden um weitere Geschichten zu sammeln.
 
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To peristeri
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To peristeri
Ena apo ta megalytera proasteia tis A8inas,an oxi to megalytero,onomazetai PERISTERI.Einai vasika ena terastio proasteio,me treis sta8mous metro(underground)kai ekatontades syndeseis me lewforeia gia oles tis perioxes tis ypoloipis A8inas....O kosmos pou katoikei se auton ton terastio dimo,kata pleiopsifeia working class an8rwpoi,pou doulevoun sklira,alla tous aresei kai to kalo fagito kai to glenti pote-pote.Kati periergo symvainei omws stin perioxi PERISTERI ka8e mera,nwris to prwi kai ka8e apogeuma,arga-arga,prin tin dusi tou iliou....Polla smini apo panemorfa peristeria,petane ston attiko ourano,sximatizontas terastia kopadia,ta opoia omws petane kiklika panw apo ekatontades spitia tis perioxis.
Edw prepei na pw,oti auto to fainomeno ksekinise edw kai para polla xronia kai malista akrivws meta tin mikrasiatiki katastrofi,otan xiliades Ellines,efygan apo tin Mikra Asia kai eidika apo tin Smyrni me apotelesma na kataliksoun se polles perioxes tis A8inas kai epomenws kai sto Peristeri...O kosmos latreve kai akomi latrevei ta peristeria tou kai etsi amesws,arxise i paragwgi kai asxolia me auta ta yperoxa ptina,ta opoia exoun xaraktiris8ei me polla asxima kai kakoi8ei onomata apo poly kosmo,se olo ton kosmo!!!!Polloi loipon Peristeriwtes(eks` ou kai to onoma Peristeri pou simainei PIGEON sta Agglika)asxolountai ka8imerina me to na petane ta peristeria tous,ena sini8eio,to opoio den to stamatane sxedon pote...O logos pou ta petane nwris to prwi kai arga to apogeuma,einai oi anemoi kai genikws i diafora 8ermokrasias,pou epireazoun to petagma kai tin antoxi twn peristeriwn.
Ta peristeria loipon,ta opoia sini8ws kratiountai mesa se eidika diamorfwmena oikimata,ta opoia legonte peristeriwnes i alloiws koumasia,kai ta opoia einai xtismena stis taratses twn spitiwn,ekpaidevonte apo mikra(pitsounia)kai ma8ainoun ton peristeriwna tous kai tin perioxi gyrw apo auton,mia perioxi pou sini8ws einai orismena xiliometra gyrw apo to spiti pou einai xtismenos o ka8e peristeriwnas.Oi poikilies twn peristeriwn einai ametrites kai ta xrwmata tous ksekinane apo to aplo aspro kai mavro kai teleiwnoun se xryso,elafrws asimi alla kai ka8e allo eidos xrwmatos pou mporei kaneis na fantastei....
Ena po ta pio dimofilei eidi peristeriou sto Peristeri,einai to legomeno VOUTA!!!Ena ka8ara elliniko eidos peristeriou me aspro mati kai katapliktiko petagma.Auto pou kanei to petagma tou monadiko,einai to oti afou ftasei se ena poly psilo simeio ston ourano,kanontas kyklous panw apo ton peristeriwna,ksafnika,arxizei na peftei me iliggiwdi taxytita san petra,diladi kanei VOUTIA(eks`ou kai to onoma VOUTA)kai stamataei anoigontas ta ftera tou kai pali,molis merika metra prin prosgeiw8ei ston perivolo tou Peristeriwna!!!!auto akrivws kanei auto to eidos tou peristeriou aksiagapito stous pantaxon tis Ellados peristerades.
Vevaia oli auti i kinisi kai to petagma twn peristeriwn,den pernaei aparatiriti apo ta gerakia pou ta parakolou8oun,mias kai to Peristeri einai poly konta sto vouno Parni8a,opou kai exoun tis fwlies auta ta arpaktika poulia,pou syni8ws sto Peristeri ta onomazoune sainia kai einai o fovos kai o tromos twn peristeriwn.Eidika ta 8ilika sainia petane poly xamila,sygritika vevaia kai epiti8ente poly grigora sta anypopta peristeria,ta opoia den exoun polles elpides diaswsis.An to geraki entopistei egaira apo ton peristera,mporei na ta kalesei poly grigora gia prosgeiwsi ston peristeriwna.An oxi,tote ena akomi panemorfo peristeri,8a xa8ei gia panta.
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Euxaristw kai pali gia tin wra sas...Loukas....
 
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Café Chocolat Athen
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Café  
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Café Chocolat Athen
Das Chocolat ist die Adresse in Athen für Süsse Verführungen. Es befindet sich am Ende der langen Thissio Promenade am Fusse der Akropolis. Der Weg beginnt beim Monastiraki und endet vor dem neuen Akropolis Museum und ist eine Sehenswürdigkeit für sich selbst.

Zurück jedoch zum Chocolat. Wie fast alle Cafes hat es zahlreiche Sitzgelegenheiten die vor allem am Abend auch bei den Einheimischen sehr begehrt sind. Der Volkssport "Sehen und gesehen werden" kann hier in aller Ruhe praktiziert und genossen werden. Besonders beeindruckend sind die Plätze mit Blick auf den Akropolishügel und natürlich den Parthenon.

Die Lage allein macht das Chocolat jedoch nicht einzigartig da es sich diese auch mit zahlreichen anderen Cafés und Restaurants teilt. Das Chocolat ist mittlerweile eine Institution in Süssen Angelegenheiten geworden. Wie der Name schon verspricht weiss man hier mit Schokolade umzugehen. Ich persönlich mag jedoch die traditionellen Süssigkeiten wie Loukoumades die hier auch im Bereich Essen vorgestellt werden.

Die reichhaltige Karte bietet allerlei exotisches aber auch die bekannten Klassiker wie Tiramisu.

Die Preise sind etwas teurer als sonst, jedoch sind die Portionen und die Qualität entsprechend überzeugend.

Das absolute Highlight des Chocolat ist jedoch seine Terasse mit direktem Blick über die Akropolis und deren Parkanlage. Sollten Sie die Möglichkeit haben, so versuchen Sie einen der Fronttische zu ergattern und geniessen Sie mit allen Sinnen Kultur und Kulinarische Leckerbissen.

Für mich ist das Chocolat ein fester Bestandteil meiner Besuche in Athen geworden.

Neben den Süssen Köstlichkeiten sind auch die deftigen Gerichte besonders gut. Ein klassiker sind die diversen Clubsandwiches die mehr als nur ein Snack sind. Ebenso überwältigend ist die Fleisch/Käseplatte die sich mit einem guten Wein besonders Abends bei hell erleuchteter Akropolis geniessen lässt.

KONTAKT
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Chocolat Café Brasserie
Thisio, Apostolou Pavlou 27
+30 2103469077
www.chocolatcafe.gr
 
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Die Künstlergruppe Carpe Diem
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Die Künstlergruppe Carpe Diem
Bei einem meiner Besuche in Athen bin ich über die Arbeit der Künstlergruppe Carpe Diem gestolpert und konnte einfach nicht anders als mit dem Handy ein paar Bilder zu schiessen. Später habe ich per Internet ein wenig recherchiert und bin an ein paar interessante Informationen zu dieser sehr aktiven Gruppe gelangt.

Inoffiziell gegründet wurde die Gruppe 1995, durch den Fotografen Kiriakos Iosifidis und den Graffiti Künstler Vangelis Hoursoglou (bekannt unter dem Namen Woozy). Ziel der Gruppierung ist die Unterstützung alternativer Kunstformen wie Graffiti, Tatooart ect. Die Anerkennung dieser Kunstformen soll den Künstlern mehr kreativen und realen Raum für ihr Schaffen ermöglichen.

Carpe Diem hat in den letzten Jahren durch ihre Arbeit an Bedeutung gewonnen und wird auch durch die Regierung unterstützt. Zahlreiche graue Bauten wurden durch wirklich ausergewöhnliche Arbeiten verschönert.

Die Gruppe hat mehrere Publikationen veröffentlicht und gibt periodisch auch Seminare für Jugendliche und Kunstschaffende.

Leider konnte ich keine offizielle Website finden und kann in diesem Moment nur auf eine alte Seite verweisen die jedoch einige gute Beispiele ihrer Arbeit zeigt.

Die vorhandenen Kontaktangaben scheinen veraltet wobei die E-Mail noch funktionieren könnte.

Auf jeden Fall sehr sehenswert.

KONTAKT
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Carpe Diem
P.O. Box 50402, 14110 Iraklion Athens, Greece
Telephone: + 01 0324 3506
carpe_diemgr@hotmail.com
Infos:
http://www.graffiti.org/chromo/index.html

 
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Streetart in Athen
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Streetart in Athen
Wer durch die Strassen von Athen läuft wird allerlei interessante und Kunstvolle Beispiele von Streetart finden die es mit allen grossen Städten der Welt aufnehmen können die von entsprechenden Künstlern verschönert werden.
Vielleicht ist der Ausdruck schön in Zusammenhang mit Streetart nicht ganz richtig da selten ein wirklich klassisch schönes Werk entsteht sondern eher ein Werk das zum nachdenken anregt. Sozialkritische Themen die auf Wänden von alten und neuen Gebäuden zum innehalten anregen. Bleiben Sie stehen und setzen Sie sich ein wenig mit dem Gezeigten auseinander.
Neben dem grossen Talent das in vielen der jungen Künstler steckt, lässt sich auch eine aktive nicht nur kunstschaffende sondern auch kritisch denkende Bewegung erkennen die mir ganz besonders viel Mut machen das es um die Zukunft Griechenlands doch nicht so schlecht steht.

Laufen Sie mit offenen Augen durch die Strassen Athens - sowie jeder Stadt - und lassen Sie sich überraschen was alles auf Sie wartet.
 
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Der Likavitos Hügel
ATHEN
Malerische Orte  
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Der Likavitos Hügel
Einer der wohl schönsten Sehenswürdigkeiten die Athen zu bieten hat ist der Likavitos Hügel. Er ragt gut sichtbar aus dem dichten Häusermeer der Stadt und ist auch ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen.
Auf die Spitze des Hügels gelangt man über eine praktische Seilbahn oder zu Fuss über den Fussweg der an der Seilbahnstation beginnt.
Auf dem Likavitos erwartet einen eine überweltigende Aussicht über die Stadt bis hin zum Meer. Eine kleine malerische Kapelle sorgt für eine leicht nostalgische Atmosphäre.
Besonders empfehlenswert ist der Besuch auf dem Likavitos Hügel, gegen Abend und kurz vor dem Sonnenuntergang wird dieses Erlebnis unvergesslich.
Ein etwas überteuertes Cafe bietet auf dem Likavitos Hügel übrigens auch die Möglichkeit den Ausblick mit Getränken und Snacks zu geniessen.
Der Abstieg auf der anderen Hügelseite führt einen über gute Fusswege hinunter in das beliebte Kolonaki Viertel.

Für mich ist der Likavitos Hügel einer dieser Orte die einem immer lebhaft in Erinnerung bleben werden. Sehr empfehlenswert.
 
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Auto Oldtimer in der Nachbarschaft
ATHEN
Typisch griechisch  
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Auto Oldtimer in der Nachbarschaft
Hier noch ein Leckerbissen für Liebhaber von Oldtimern. Bei einem Spaziergang des Stadtviertels Kypseli bin ich über diese beiden alten vierrädrigen Zeitgenossen gestossen. Eine Eigenart von Athen ist, das es ein kleines Freilichtmuseum für Alltagsgegenstände im generellen ist. Vieles altes und nicht mehr gebrauchtes landet irgendwo auf einem wenig benutztem Gelände und altert weiter vor sich hin. Dies gilt vor allem für Autos, da eine Entsorgung teilweise teurer kommt als ein stilles abstellen und vergessen. So kommt es durchaus vor das ein alter ausgedienter Wagen Jahrzehnte lang auf einem Parkplatz stehen bleibt. Für die Einwohner der millionen Stadt natürlich nicht gerade angenehm da es viel zu wenige der heissbegehrten Parkplätze gibt, für den Autoliebhaber jedoch eine gute Gelegenheit das eine oder andere „alte“ Model wieder zu sehen.
 
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